Kartalin ist eine Salbe, die aus Russland kommt und in Deutschland vertrieben wird. Der Importeur betreibt den Verkauf der Salbe aus unserer Sicht recht ernsthaft und informiert auf seiner Internetseite auch ausführlich über das Produkt. Sie ist für den Vertrieb in der EU zugelassen, weil sie das Zertifikat eines tschechischen Testinstituts hat.
Die Inhaltsstoffe sind recht "unspezifisch" – keiner für sich allein wäre ein "Wundermittel". Auf der Verpackung finden sich:
- solid oil (= Fett aus Erdöl)
- lysozyme (= Lysozym; antibakteriell wirkender Stoff; wird in Salben sonst bei Herpes simplex und Herpes zoster eingesetzt; Eintrag bei DocCheck)
- bee honey (= Bienenhonig)
- trifid bur-marigold (= Zweizahn)
- pharmaceutical camomile (= Kamille)
- A vitamin (= Vitamin A)
- lavender and eucalyptus oils (= Lavendel- und Eukalyptus-Öl)
- salicylic acid (= Salicylsäure)
Wir haben Kartalin im Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker GmbH auf 50 Kortison-Arten testen lassen. Das Ergebnis war negativ – das heißt: Kartalin enthält kein Kortison. (Diese Tests sind übrigens recht teuer. Auch deshalb freuen wir uns immer über eine Spende.)
Anwendung von Kartalin
Die Salbe wird in den ersten zehn Tagen einmal am Tag auf die Stellen aufgetragen und nicht einmassiert. Sie soll dann mindestens 12 Stunden auf der Haut bleiben. Ab dem 11. Tag kann Kartalin dann zweimal am Tag benutzt werden.Erste Erfolge sollen laut Anbieter nach 2 Wochen zu sehen sein.
Der Hersteller teilt auf Nachfrage mit, dass das Produkt für Kinder ab 3 Jahren "unter Aufsicht von Ärzten" angewendet werden könne. In Russland würde empfohlen, die Salbe mit Kindercreme zu mischen.
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