Da kommt man vom Arzt, hat den Befund in der Tasche – und ist so schlau wie zuvor, denn er ist in bestem Ärzte-"Deutsch" verfasst. Medizin-Studenten haben genau diesen Mangel erkannt und übersetzen ehrenamtlich jeden Befund in verständliche Informationen.
Egal ob Laborbefund, Ergebnisse einer Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung: Dresdner Medizinstudenten übersetzen auf der Internetseite www.washabich.de medizinische Befunde in eine verständliche Sprache. Dadurch können die Patienten die Befunde besser einschätzen.
Von der Übersetzung und Erläuterung haben neben den Patienten auch die Studenten etwas: Sie werden auf den Arbeitsalltag vorbereitet und eignen sich zwangsläufig Fachwissen an.
Bei umfangreichen Befunden können die Studenten bei ausgebildeten Ärzten um Rat fragen. Die Studenten und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Der Patient bleibt anonym - sieht man mal von der E-Mail-Adresse oder der Absender-Faxnummer ab.
Der Service ist kostenlos. Die Studenten arbeiten ehrenamtlich. Finanziert wird das Projekt mit der Einblendung von Werbung. Außerdem kann es durch Spenden unterstützt werden.
Und wie funktioniert das?
- Der Befund muss digital vorliegen - als Scan, Bild oder Word-Datei.
- Der Befund wird auf www.washabich.de eingegeben oder als Datei hochgeladen.
- Die Kontaktdaten (Geburtsjahr und E-Mail-Adresse) werden angegeben.
- Der Befund und die Kontaktdaten werden abgesendet. Nach der Bearbeitung erhält man per E-Mail einen Link, über den man den Befund abrufen kann. Meist erhält man innerhalb von 24 Stunden eine Antwort.
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