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    Erhöhtes Hautkrebsrisiko bei schwerer Schuppenflechte

    Eine ausgeprägte Schuppenflechte erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Hautkrebs-Erkrankung. Das haben Forscher an der Universität von Pennsylvania in Philadelphia in den USA herausgefunden, berichtet die in München erscheinende Zeitung "Ärztliche Praxis".

    Die Wissenschaftler verglichen die Daten von rund 1100 Patienten mit schwerer Schuppenflechte (Psoriasis) mit denen von rund 16.500 Patienten, die unter einer Schuppenflechte mit mäßiger Ausprägung und anderen Krankheiten litten.

    Gemessen am durchschnittlichen Krebsrisiko, wurde für die Patienten mit schwerer Schuppenflechte dabei ein 1,78-fach höheres Risiko festgestellt, an einem bösartigem Hauttumor zu erkranken.

    Welche Ursachen dem Phänomen zu Grunde liegen, ist der Zeitung zufolge noch unklar.

    Quelle: dpa, 12.07.2001


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    Empfohlene Kommentare

    Trau keiner Statistik

    Die ungeprüfte Veröffentlichung derartiger pseudo-wissenschaftlicher Studien trägt auf dieser Seite leider nur zur Verunsicherung, aber nicht zur Aufklärung bei.Fakt ist: wenn bei Autofahrern theoretisch mehr Muttermale als bei Fahrradfahrern nachgewiesen werden, dann kann noch lange nicht behauptet werden, dass das Autofahren Muttermale verursacht.Leider werden die meisten Statistiken jedoch nach diesem Schema aufgebaut und tragen zur Volksverdummung bei.Zum Thema Psoriasis zurück: die immens schnelle Zellteilung bei der Schuppenflechte stellt eher eine Abwehr gegen Hautkrebs dar, weil die Zellen viel schneller als bei gesunder Haut wieder abgestoßen werden. Darüber hinaus trägt ein gesundes Maß an Sonnenstrahlung bei Psoriasispatienten zu einer besserten Heilung und einem Wohlbefinden bei.Dieses vorausgeschickt, möchte ich der Redaktion empfehlen, nicht jede neue Erkenntnis unkommentiert zu veröffentlichen, sondern die Verunsicherung gegen den informativen Nutzen abzuwägen.

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    Was sollen wir denn tun?

    Ich denke auch, daß wir durch die schnelle Zellteilung eher einen besseren Schutz haben,allerdings setzen wir uns auch viel mehr der Sonne aus, die uns ja nun mal heilt.Vielleicht enstehen so diese Statistiken.Wahrsvheinlich muß man einfach ein gesundes Mittelmaß finden.

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    Nur weil ihr krank seid, habt ihr noch keine Ahnung von Krebs. Bitte unterlasst in Zukunft solch haarsträubende Aussagen, vonwegen "die immens schnelle Zellteilung bei der Schuppenflechte stellt eher eine Abwehr gegen Hautkrebs dar, weil die Zellen viel schneller als bei gesunder Haut wieder abgestoßen werden".....

    Jedesmal wenn sich die Zelle teilt besteht THEORETISCH das Risko, dass die Zellteilung nicht richtig abläuft (die Schutzmechanismen des Körpers dann auch noch versagen) und mann zB. Hautkrebs bekommt. Also ist eine vermehrte Zellteilung ziemlich logisch mit erhöhtem Krebsrisko zu verbinden.

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    ich stimmte meinen vorrednern voll zu! die vermeintliche aussage der statistik suggeriert falsche oder nicht nachgewiesene zusammenhänge!

    vielmehr wird das hautkrebsrisiko durch therapien der schuppenflechte erhöht. sonnenexposition und korsison können grundsätzlich zu einer höheren wahrscheinlich führen dass ein tumor entsteht.

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    So abwegig ist das gar nicht. Es heißt, die Ursachen sind zwar unklar. Man denke aber an das geänderte Verhalten, z. B. erhöhte UV-Dosis, die netten Salben oder Behandlung mit Arsen usw. Wunschdenken hilft niemandem.

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