Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft hat ein Projekt "carpe" aufgelegt. "carpe" steht für "Chronisches Handekzem Register zum Patienten-Langzeitmanagement".
Damit soll geschaut werden, wie man Handekzeme einteilen kann und welche Therapien langfristig angewendet werden und wie sie wirken.
Bei carpe geht es nicht um eine Einstellung auf eine besondere, andere Behandlung. Vielmehr wird geschaut, womit behandelt wird und wie die Krankheit dann verläuft. Jeder Arzt - ob niedergelassen oder in einer Klinik - kann teilnehmen. Innerhalb von zwei Jahren wird der Patient sechsmal untersucht und befragt. Das wird in der Realität sein, wenn der Patient ohnehin in die Sprechstunde kommt.
Teilnehmen kann ein Patient, der
- sein chronisches Handekzem mehr als 3 Monate lang hat oder mehr als zwei Schübe innerhalb des letzten Jahres erlebt hat
- mit Kortison-Salben vorbehandelt ist
- mit Salben etc. allein keine dauerhafte Abheilung schafft
- keine anderen aktiven schweren Hauterkrankungen oder Hautinfektionen vordergründig zu behandeln hat
- bereit ist, sich über mindestens zwei Jahre beobachten zu lassen
"Beobachten" heißt dabei allerdings Arztbesuche im Abstand von mehreren Monaten.
Wer als Patient teilnehmen möchte, kann seinen Arzt auf das Projekt aufmerksam machen. Der Arzt kann dann Unterlagen anfordern - zum Beispiel auf dieser Internetseite.
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