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  • Claudia Liebram
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    Claudia Liebram

    DAK-Versicherte können Videochat mit Ärzten nutzen

    Die Krankenkasse DAK bietet eine virtuelle Sprechstunde an. Dabei können sich Versicherte von einem Facharzt in einem Videochat beraten lassen – egal, um welche Diagnose es geht. In der Pressemitteilung zum Start des Angebots wird ausdrücklich erwähnt, dass so auch Veränderungen der Haut eingeschätzt werden können. Die Ärzte könnten dem Ratsuchenden auch beim Anlegen von Verbänden zur Seite stehen.

    Die DAK-Versicherten können den Videochat auch nutzen, um nach dem Besuch in einer Arztpraxis eine Zweitmeinung einzuholen.

    Klar ist: Die Ärzte können im Videochat keine Diagnose stellen und auch nicht behandeln. Trotzdem dürfte es für Versicherte ein Weg sein, um eine ausführliche und kompetente Beratung zu bekommen.

    So funktioniert der Video-Arzt

    1. Versicherte der DAK-Gesundheit wählen unter www.dak.de/aerzte-videochat einen oder mehrere Wunschtermine. Die können von montags bis freitags zwischen 8 und 20 Uhr sein. Dabei wird angegeben, um welches Thema es gehen soll. Dann kommt eine Terminbestätigung per E-Mail.
    2. Zum vereinbarten Termin loggt sich der Ratsuchende mit seiner Versicherungsnummer ein. Er setzt sich in ein virtuelles Wartezimmer.
    3. Ein Facharzt ruft den Ratsuchenden an. Ein Videofenster öffnet sich. Die Gesprächszeit ist nicht begrenzt.
    Im Moment funktioniert das Angebot vom "klassischen" Computer oder Laptop aus, wenn die Browser Firefox, Opera oder Chrome installiert sind. Voraussetzungen sind außerdem eine Webcam, ein Mikrofon und nicht zuletzt ein ausreichend schnelles Internet, damit nichts ruckelt. In ein paar Wochen soll es eine App für iOS und Android geben. Dann genügen auch Smartphone oder Tablet.

    Datenschutz beim Videoarzt

    Die Fachärzte im Videochat haben keine Unterlagen der Krankenkasse vor sich. Sie sind zudem an ihre Schweigepflicht gebunden. Weder die Krankenkasse noch der "normale" behandelnde Arzt erfahren, was im Chat besprochen wurde.

    Die Techniker Krankenkasse bietet Patienten mit Hauterkrankungen einen anderen Weg zum Videoarzt an: Derzeit sechs Hautärzte nehmen an einem Projekt teil, bei dem diese Art der Behandlung getestet wird. Wer bei einem der 6 Hautärzte Patient ist und sich mit dem Arzt einig wird, kann künftige Besuche in der Praxis per Video erledigen. Weitere Informationen gibt es beim Dienstleister Patientus.


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