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Aktivierung der Selbstheilungskräfte


Gast Nautrino

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Geschrieben

@Marko

Es ist ein langer Weg, bis man damit beginnt Luftgitarre zu spielen;):altes-lachen

  • 1 Monat später...

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

ein sehr interessantes Thema ;):P

Ich persönlich bin überzeugt, dass jeder Mensch über Selbstheilungskräfte verfügt. Diese hingegen zu aktivieren, ist wiederum ein anderes Thema. Gerade auch in Bezug auf die Schuppenflechte, bin ich überzeugt, dass es sich hierbei nebst den Faktoren wie Gene, Vererbung & gewisse Auslöser, auch um eine Krankheit handelt, welche ihre Wurzeln sehr stark in der Psyche eines Erkrankten manifestiert.

Es ist auch nicht soweit hergeholt, dass man die Haut als Abbild einer jeder Seele betitelt. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um ein heikles Thema, gerade in der heutigen modernen Zeit, wo sich die Meinungen teilen.

Für all diejenigen die offen für etwas neues sind, kann ich die Meditationen von Dr. Rüdiger Dahlke empfehlen. Es gibt da sogar eine Doppel-Meditations CD welche auf Hautprobleme aufgebaut ist.

Geschrieben
Es ist auch nicht soweit hergeholt, dass man die Haut als Abbild einer jeder Seele betitelt.

Was natürlich zwei Fragen aufwirft:

1. Wieso ist das nicht weit hergeholt?

2. Wer sagt, daß es eine "Seele" gibt?

Gruß,

Marko

Geschrieben

sowas musste ja kommen ;):smile-alt:

schau' es mal so an:

So wie es Krankheiten gibt (z.B. die Psoriasis), die seit Jahren nicht heilbar sind, gibt es auch manche Dinge die sich der Mensch nicht - oder sagen wir noch nicht erklären, messen oder wissenschaftlich belegen kann.

Ob es eine Seele gibt oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden.

Was ich an dieser Stelle jedoch sagen kann und du mir sicher recht gibst, ist die Tatsache dass gerade Stress-Situationen oder psychische Probleme eine Psoriasis eher verschlechtern als heilen, right? Ob dies nun auf eine mögliche Seele zurückzuführen ist oder nicht, spielt da im Grunde genommen auch keine Rolle.

  • 10 Monate später...
Geschrieben

Hallo an alle.

Bin neu hier, und muss zu dem Thema auch mal meinen Senf dazu geben:)

Also unabhaengig davon, ob der Beitrag nun Werbung ist oder nicht, ich bin auch von Reiki überzeugt. Habe seit 9Jahren Pso am ganzen Körper. Mich hat mal eine Freundin mit Reiki behandelt und fragte mich waehrend der Behandlung, wo meine Pso grade am schlimmsten waere. Am schlimmsten war sie am Bauch. Sie behandelte dort intensiver und siehe da, genau 3 Tage spaeter war der gesamte Bauchraum beschwerdefrei. Interessant, denn ich kann nicht mal sagen, dass ich mir irgendwas erhofft habe, denn das spielt auch oft eine große Rolle. Ich weiß noch, dass ich geweint habe vor Glück. Bin nun selbst in den ersten Grad eingeweiht, und wenn ich mich lange genug behandle(muss natürlich wiederholt werden, und ist auch nicht immer so leicht, wenn der ganze Körper betroffen ist) wird es immer um einiges besser. Wie gesagt, kostet das Ganze eben auch Zeit und Energie, die man nicht immer hat. Trotzdem würde ich jedem raten, um sich die kosten zu sparen, einfach auf eine Reikieinweihung zu sparen. Dann ist man von niemanden abhaengig, und hat sein Leben lang was dazu.

Ganz liebe Grüße an den Rest der Geplagten:D

Geschrieben

Hallo nicitta,

Dein Beitrag zeigt mir, dass Du keine Schuppenflechte hast, denn jeder der Schuppenflechte hat, wird bestimmt nicht sagen, in 3 Tagen ist es weg. Dies geht schon biologisch nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Geschrieben
Hallo nicitta,

Dein Beitrag zeigt mir, dass Du keine Schuppenflechte hast, denn jeder der Schuppenflechte hat, wird bestimmt nicht sagen, in 3 Tagen ist es weg. Dies geht schon biologisch nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Aber ....es ist doch Reiki...

...und womöglich im Tripple-Pack mit Homöopathie und Studentenfutter.

Geschrieben

Muss hier auch mal ein Erlebnis "der besonderen Art" erzählen (hat zwar nix mit Pso zu tun, passt aber ganz gut hier her...):

Ich hab seit zig Jahren so eine blöde, therapieresistente Warze auf dem Handrücken. Damit bin ich vor einigen Jahren in meinem damaligen Heimatort in die Apotheke marschiert und wollte so ein Warzenpflaster oder ähnliches haben.

Der Apotheker schaute sich die Warze an und meinte, ich solle damit zu H. M. im Dorfbachweg gehen, der würde sie mir wegbeten. Aber besser noch würde es funktionieren, wenn ich nicht selbst hin gehen würde, sondern jemand für mich darum bitten würde....:nanu

Ok, ich hab tief Luft geholt und mich erst mal in der Apotheke umgeschaut und die versteckte Kamera gesucht... aber nicht gefunden...:ähäm

Ich erzählte darauf hin in der Familie, was ich erlebt hatte und mein Schwager bestätigte es: "ja natürlich kann der das, aber ich würde das nicht machen, denn alles hat seinen Preis" meinte er. - Was für einen Preis?? - "Nee, der H.M. verlangt nix, aber die Kraft die er dazu braucht kommt von Gott, und irgendwie muss die ja zurückgezahlt werden...." :nanu :confused:

Jeder im Dorf, einschließlich des später noch konsultieren Hausarztes, wollte mich zum sagenhaften Herr H.M. im Dorfbach schicken. Jeder nickte so selbstverständlich, als ob ich gefragt hätte, wo ich denn einen Liter Kuhmilch kaufen könnte....

Was soll ich sagen.... keine Ahnung, ob jemand bei H.M. für mich ums Beten gebeten hat...

... die Warze....

die hab ich jedenfalls immer noch :):D

lg tamma

Geschrieben

Was ich bei der Diskussion vermisse, ist ein Verständnis der Begriffe. Ich will das an zwei Beispielen erläutern:

Selbstheilungskräfte. Das Wort klingt gut. Wenn man etwas von Medizin versteht, weiß man, dass es allgemeine Selbstheilungskräfte nicht gibt. Natürlich hat der Körper für bestimmte Krankheiten eigene "Kräfte" zur Heilung oder Linderung. Bei bakteriellen Infektionen sind das z. B. die weißen Blutkörperchen. Bei Psoriasis ist das wesentlich komplizierter "Selbstheilungskräfte" zu definieren. Es gibt wohl eine Reihe von Prozessen, die aber noch wenig definierbar sind, die zu einer Besserung oder Verschlimmerung führen.

Energie. Das Wort klingt wiederum ganz toll. Um welche Energie geht es. Aus der Physik kenne ich kinetische und potentielle Energie. Die ist aber wohl nicht gemeint. Welche Energie ist es dann? -was ist Heilenergie? Als der Psychoanalytiker Wilhelm Reich verrückt geworden war, erfand er den Orgonakkumulator. Wer will kann sich den im Internet bestellen. In Erweiterung des Libido-Begriffs meinte Wilhelm Reich eine Lebensenergie entdeckt zu haben. Da kommen wir in die Nähe des chinesischen Qui. Natürlich sprechen die meisten mal von Lebensenergie - auch ich, aber wer würde sie denn mit Energie im naturwissenschaftlichen Sinn verwechseln wollen! Wenn meine Frau mir ihre Hand auflegt, fühle ich mich auch belebt, wenn wir nicht gerade im Clinch sind, was natürlich auch vorkommt. Hier geht es doch aber um Energie in einem übertragenen Sinne.

Die Bezugnahme auf die Quantenphysik ist immer gut. Damit kann ich alles begründen. Leider verstehen die meisten nur wenig davon. Auf jeden Fall sollte man nur von dem reden, was man versteht. Das, was ich von Quantenphysik verstehe, ist u. a. das Folgende: Die Gesetze der klassischen Physik stellen in ihrem Licht einen Durchschnittswert da. In den Dingen, die wir mit unseren Sinnen und einfachen Messungen beobachten, stimmen sie. Im Kleinen vollziehen sich aber durchaus ganz andere Dinge. Dennoch lassen sich die Gesetze der klassischen Physik experimentell beweisen.

Allerdings finde ich es mutig, aus der Quantenphysik die Wirkung von "Heilenergie" ableiten zu wollen. Früher hätte man vielleicht auf Zauberkraft Bezug genommen, das wirkt aber nur noch bei wenigen Menschen überzeugend. Aber die Quantenphysik kann man immer schön aus der Tasche ziehen, wenn man argumentativ in Not gerät. Nur dann wäre es immer noch nötig Ross und Reiter zu benennen. Aber meistens wagt es keiner mehr zu argumentieren, wenn das Zauberwort Quantenphysik kommt. Nach dem Wort Quantenphysik erwarte ich zumindest die grobe Struktur einer Ableitung. Hier wird es dann schwierig.

Grüße von Kuno

Geschrieben

Hallo ihr,

tja ich glaube ich hatte es schonmal geschrieben. Heiler darf sich JEDER nennen und er braucht auch keine Prüfung oder so. Ich selber halte nichts von Handauflegen und solch einen Kram. Ist selbst für mich unlogisch.:)

Ich allerdings weiß daß ein Heiler seine "Heilenergie" über die Hände an den Patienten abgibt. Vorher sollen die Hände aneinander gerieben werden. Somit stellt sich jetzt folgende Frage: Ist es die Wärme die eine Besserung verursacht (Reibung=Wärme) oder wird die durch Reibung entstandene Energie in den Körper des Patienten übertragen?!

Selbstheilungskräfte hat eigentlich jeder, damit wird ja nur die Körpereigene Abwehr umschrieben die sich je nach Gesundheitslage natürlich "hochfahren" kann. Ich kann helfen sie zu unterstützen oder mich auf meine eigene Abwehr verlassen.

Wollte nur sagen obwohl ich hömöopathische Mittel nehme stehe ich "Heilern" auch sehr skeptisch gegenüber. Ich habe mal eine erlebt die Krebskranken erzählt hat man könne mit Meditieren den Krebs besiegen, sie hat pro Sizung 100 € genommen und es war eine Gruppentherapie. Sie begründete die Gruppentherapie mit " Bei mehr meditativen Menschen erhöht sich die Warscheinlichkeit der Heilung um ein vielfaches".

Sicher gibts auch da solche und solche aber ich glaube ich werde es nicht ausprobieren. Trotzdem würde ich auch hier jedem raten.... wer will soll es einmal ausprobieren. Die Psyche spielt nämlich auch hier wieder die sogenannte "Plazebo"-Rolle.

@ Marko

Bei mir war wenigstens noch Honig in der Sonne ;)

Liebe Grüße Heike

Geschrieben

Das ganze geht halt voll in Richtung Esotherik, ich hab in der Glotze mal gesehen wie ein sogenannter Heiler jemandem seine unterschiedlich langen Beine zurecht gerückt hat, unter Wissenschaftlicher Beobachtung anscheinend.

Ich bin und bleibe trotz aller Skepsis davon überzeugt dass wir uns Wissenschaftlich im universellen Maßstab immer noch in der frühzeitlichen Entwicklungsphase befinden.

Seis in der Gehirnforschung oder den sogenannten paranormalen Ereignissen, das Universum wird noch nicht mal Ansatzweise verstanden, in dem Fall ist auch sowas wie Gott möglich!

Wer nicht nach aussen schauen kann wird auch nie ein Verständnis für sowas aufbringen, das ist wohl auch klar.

Rationalität ist das eine aber nicht einzige, von der Allwissenheit sind wir immer noch sehr sehr weit entfernt.

Soll doch jeder für sich entscheiden ob ers machen möchte oder nicht, die Kassen zahlen sowas doch eh nicht.

Spiritualität ist doch nicht nur ein Hirngespinnst einiger ausgeflippten Hippies, naja jedem das seine.:zwinker-alt:

Geschrieben

Stellt sich mir hier die Frage: sind wir nicht alle ein bisschen bluna?

Weshalb haben wir ein solch hohes Ansehen von Aerzten, von Heilern aber nicht? Nur, weil sie eine laengere (oder ueberhaupt eine) Ausbildung haben? Oder vielleicht, weil sie es wissenschaftlich beweisen koennen? Aber ist die Wissenschaft nicht nur dazu erfunden, uns glauben machen zu wollen, das Richtig ist, was diejenigen glauben, die damit Geld verdienen? Meiner Meinung nach, haben wir uns die Aerzte doch auch nur hingebogen, weil wir sie brauchen. Menschen in Afrika vielleicht haben ihren Medizin-Mann und halten unsere Aerzte fuer Heiler. Wohingegen vermutlich viele aus unseren Reihen, Medizin-Maenner fuer wirre Heiler halten. Wo ist also die Grenze zwischen unserer selbsterschaffenen Welt und der Realitaet (falls es sowas ueberhaupt gibt)? Wir fokusieren doch nur unsere Welt, so wie sie unser Gehirn zurechtgebogen hat.

Nur weil wir keine Beweise haben fuer Energie, Spirit, Gott, Ausserirdische, etc. heisst es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.

Eine Ameise ist sich sicher, dass es nur zwei Dimensionen gibt. Tja, ihr Gehirn ist nunmal der Meinung, dass das richtig ist und fuer ihre Welt ist es voellig aussreichend. Heisst aber nicht, dass es tatsaechlich nur zwei Dimensionen gibt.

Weil wir Individuen sind, die sich fuer schlau halten, heisst das nicht, dass es nichts gibt, was wir nicht verstehen/begreifen koennen. Im Gegenteil. Es gibt sovieles, dass auf den ersten Blick unerklaerbar erscheint. Und manches ja bis heute, selbst mit all dieser "hoch"entwickelten Lebensweise und dem Wissen, dass wir haben (was doch ziemlich aussergewoehnlich ist, niemand auf dieser Welt vor uns hat je soooo viel Wissen "besessen").

Unser Gehirn macht es uns schwer uns vorzustellen, dass wir nicht perfekt sind. Wir denken, wir wuessten alles; nur was wir zweifelsfrei nachweisen koennen hat seine Daseinsberechtigung.

Frueher glaubten wir die Erde ist ein Pizza, ultraviolettes Licht gab es nicht, da wir es nicht sehen konnten, etc.

Meiner Meinung nach, lange Rede, kurzer Sinn, sollte man Heiler nicht gleich als Unfug abstempeln. Was mich vielmehr intressieren wuerde: Wie finde ich meine Selbstheilungskraefte und kann sie selbst aktivieren? Wenn sie doch jeder Mensch hat. Ich denke, jeder Mensch hat Selbstheilungskraefte. Meine Schwester sagte immer, wenn sie krank war, dass sie nicht krank sein will. Und schwubs war sie wieder gesund. Der Willen spielt hier denk ich eine grosse Rolle. Und natuerlich die Ueberzeugung. Wenn man an etwas nicht glaubt, dass versagen selbst die Aerzte mit ihren Pillen. Oder wieso hat man immernoch keine Loesung fuer unser Pso-Problem gefunden? Wo wir doch alles wissen?

Ich denk, ich sollte jetzt aufhoeren, mein Kopf ist ganz wirr. (Was das wohl wieder fuer eine Energie sein mag, die einen vom Denken/Tippen wirr macht?)

Teetasse (jaja, nur Tee!)

Geschrieben
Weshalb haben wir ein solch hohes Ansehen von Aerzten, von Heilern aber nicht? Nur, weil sie eine laengere (oder ueberhaupt eine) Ausbildung haben? Oder vielleicht, weil sie es wissenschaftlich beweisen koennen?

Richtig. Sie haben eine Ausbildung und sind damit anerkannte Menschen mit anerkanntem Wissen. Im Gegensatz zu denen, die sich was zusammendichten. Das sind Menschen mit komischen Ideen, die man lieber nicht an seine Gesundheit - geschweige denn an sein Geld - lassen sollte.

Aber ist die Wissenschaft nicht nur dazu erfunden, uns glauben machen zu wollen, das Richtig ist, was diejenigen glauben, die damit Geld verdienen?

Nein.

Meiner Meinung nach, haben wir uns die Aerzte doch auch nur hingebogen, weil wir sie brauchen.

Äh? Natürlich gibt es Ärzte, weil sie gebraucht werden. Wären wir nie krank, bräuchten wir keine Ärzte.

Menschen in Afrika vielleicht haben ihren Medizin-Mann und halten unsere Aerzte fuer Heiler.

Längst nicht alle "Menschen in Afrika" sind so doof, wie Du sie hier hinstellst. Es gibt auch afrikanische Ärzte mit richtiger, wissenschaftlicher Ausbildung.

Nur weil wir keine Beweise haben fuer Energie, Spirit, Gott, Ausserirdische, etc. heisst es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.

Es gibt aber auch keinen Grund, von deren Existenz auszugehen ohne Beweise.

Eine Ameise ist sich sicher, dass es nur zwei Dimensionen gibt. Tja, ihr Gehirn ist nunmal der Meinung, dass das richtig ist und fuer ihre Welt ist es voellig aussreichend. Heisst aber nicht, dass es tatsaechlich nur zwei Dimensionen gibt.

Deswegen ist es auch nur eine Ameise, gell? Die sind halt nicht sehr helle.

Weil wir Individuen sind, die sich fuer schlau halten, heisst das nicht, dass es nichts gibt, was wir nicht verstehen/begreifen koennen.

Aber es heisst, daß wir, wenn wir schlau sind, erkennen, was es geben kann und was nicht.

Frueher glaubten wir die Erde ist ein Pizza, ultraviolettes Licht gab es nicht, da wir es nicht sehen konnten, etc.

Genau. Und Wissenschaftler waren es, die die flache Erde widerlegen und ultraviolettes Licht nachweisen konnte. So, wie sie auch heute noch Schwachsinn widerlegen und Fakten nachweisen.

Meiner Meinung nach, lange Rede, kurzer Sinn, sollte man Heiler nicht gleich als Unfug abstempeln.

Und für diese Meinung schickst Du uns hier gedanklich von Pontius zu Pilatos? Warum schreibst Du nicht gleich: "Fakten interessieren mich nicht, ich will glauben, was ich meine!"?

Meine Schwester sagte immer, wenn sie krank war, dass sie nicht krank sein will. Und schwubs war sie wieder gesund.

Cool. Wenn sie das bei Krebs schafft, bin ich beeindruckt.

Oder wieso hat man immernoch keine Loesung fuer unser Pso-Problem gefunden? Wo wir doch alles wissen?

Wer sagt denn, daß wir alles wissen? So ein Blödsinn. Der genaue Ursachenmechanismus der Psoriasis ist doch noch gar nicht zu Ende geforscht worden.

Ich denk, ich sollte jetzt aufhoeren, mein Kopf ist ganz wirr.

Ja, das hab' ich gemerkt. (Sorry, aber bei DER Steilvorlage ...)

Gruß,

Marko

Geschrieben

@ teetasse

Du fragst, ob wir nicht alle ein wenig "bluna" seien? Eine interessante Frage. Aber jetzt zu Deinen Ausführungen:

"Weshalb haben wir ein solch hohes Ansehen von Aerzten, von Heilern aber nicht? Nur, weil sie eine laengere (oder ueberhaupt eine) Ausbildung haben? Oder vielleicht, weil sie es wissenschaftlich beweisen koennen? Aber ist die Wissenschaft nicht nur dazu erfunden, uns glauben machen zu wollen, das Richtig ist, was diejenigen glauben, die damit Geld verdienen? Meiner Meinung nach, haben wir uns die Aerzte doch auch nur hingebogen, weil wir sie brauchen."

Sicherlich gibt es geldgierige Ärzte. Aber, willst Du es hier verallgemeinern. Eine lange Ausbildung ist notwendig, weil die Medizin sehr komplex ist. Es gibt sehr unterschiedliche Faktoren, die den Körper eines Menschen formen und beeinflussen. Da reicht es nicht aus, irgend etwas zu meinen und dann so zu tun, als sei es so. Gute Wissenschaft arbeitet mit Methoden, die sich bewährt haben und unterscheiden sich deutlich je nach Forschungsbereich. Wissenschaft dient gerade nicht dazu, zu bestätigen, was man eben schon meint oder um sich die Realität so hin zu biegen, wie man sie gerade für seine Zwecke braucht. Wissenschaft nutzt einerseits vorhandene Erfahrungen und andererseits stellt sie diese zugleich wieder in Frage. Würde man auf alle Erfahrungen verzichten, könnte man nur spekulieren, hielte man ausschließlich an den bisherigen Erfahrungen fest, wäre man nicht in der Lage Neues herauszufinden. Die richtige Mischung von Erfahrung und neuen Hypothesen (Annahmen) - und die Mischung sieht stets wieder anders aus! - ist die Kunst in der Wissenschaft. Im übrigen erfährst Du beim wissenschaftlichen Arbeiten sehr deutlich, wie viel Du nicht weißt. Daher sind aufrichtige Wissenschaftler auch eher bescheiden, weil sie gerade durch ihr Wissen erkennen, was sie auch alles noch nicht wissen.

"Eine Ameise ist sich sicher, dass es nur zwei Dimensionen gibt. Tja, ihr Gehirn ist nunmal der Meinung, dass das richtig ist und fuer ihre Welt ist es voellig aussreichend. Heisst aber nicht, dass es tatsaechlich nur zwei Dimensionen gibt." Sicherlich hast Du das nur als Beispiel gemeint. Wenn Du es aber als Tatsache gemeint haben solltest, muss ich Dich fragen, woher Du weißt, dass die Ameise nur zwei Dimensionen kennt. Etwas böse formuliert, bilden sich die Menschen immer ein, so ganz anders als Tiere zu sein, in Wirklichkeit sind sie das aber gar nicht.

"Nur weil wir keine Beweise haben fuer Energie, Spirit, Gott, Ausserirdische, etc. heisst es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt." Über Gott und Außerirdische können wir viel spekulieren, wissen indessen so gut wie nichts darüber. Dass es Leben außerhalb der Erde gibt, halte ich z. B. für so gut wie sicher. Aber dennoch weiß ich nichts Näheres darüber. Die grünen Marsmännchen sind bestimmt nicht die Außerirdischen! Über Energie sagt die Physik eine ganze Menge aus. Energie kann sich in Materie verwandeln und umgekehrt. Elektromagnetische Wellen sind materie und Strahlung zugleich und tragen Energie in sich.

"Unser Gehirn macht es uns schwer uns vorzustellen, dass wir nicht perfekt sind. Wir denken, wir wuessten alles; nur was wir zweifelsfrei nachweisen koennen hat seine Daseinsberechtigung. Frueher glaubten wir die Erde ist ein Pizza, ultraviolettes Licht gab es nicht, da wir es nicht sehen konnten, etc." Je klüger die Menschen sind, wissen sie um so besser, dass sie Vieles nicht wissen. Schon der alte Sokrates hat gesagt: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."

"Meine Schwester sagte immer, wenn sie krank war, dass sie nicht krank sein will. Und schwubs war sie wieder gesund. Der Willen spielt hier denk ich eine grosse Rolle. Und natuerlich die Ueberzeugung. Wenn man an etwas nicht glaubt, dass versagen selbst die Aerzte mit ihren Pillen. "

Leider gelingt ir nicht, was nach DEinen Aussagen Deine Schwester kann. Ich habe mir schon so oft gesagt, dass ich die PSO und ein paar andere Krankheiten nicht haben will, aber ich habe sie dennoch. Allerdings weiß ich als Arzt, dass für viele Menschen die Hoffnung eine Stärke ist, die ihnen hilft schwere Situationen zu überstehen. Trotzdem heißt das nicht, dass man eine Krankheit einfach mit dem Willen ausschalten kann. Dass die Medizin bei weitem noch nicht das leistet, was wünschenswert wäre, ist mir als Arzt sehr klar. Allerdings hilft die Medizin an vielen Stellen, dass die Selbstheilungskräfte, die nach meiner Meinung aber immer wieder ganz unterschiedlich sind, je nach Krankheit. Ich nenne Dir ein Beispiel, wo Medikamente, die Selbstheilungskräfte unterstützen: Antibiotika. Sie hemmen die Vermehrung von Bakterien, einige töten diese sogar, so dass der Körper die Chance erhält sich zu regenerieren.

Grüße von Kuno

Geschrieben

Hallo Kuno, ich habe deinen Beitrag mal ganz genau gelesen und hätte da auch was zu zu sagen:

Es gibt sehr unterschiedliche Faktoren, die den Körper eines Menschen formen und beeinflussen.

Wissenschaft nutzt einerseits vorhandene Erfahrungen und andererseits stellt sie diese zugleich wieder in Frage. Würde man auf alle Erfahrungen verzichten, könnte man nur spekulieren, hielte man ausschließlich an den bisherigen Erfahrungen fest, wäre man nicht in der Lage Neues herauszufinden. Die richtige Mischung von Erfahrung und neuen Hypothesen (Annahmen) - und die Mischung sieht stets wieder anders aus! - ist die Kunst in der Wissenschaft. Im übrigen erfährst Du beim wissenschaftlichen Arbeiten sehr deutlich, wie viel Du nicht weißt. Daher sind aufrichtige Wissenschaftler auch eher bescheiden, weil sie gerade durch ihr Wissen erkennen, was sie auch alles noch nicht wissen.

Ich habe das "wichtige" hier mal unterstrichen. Genau genommen sagst du doch hier daß die Wissenschaft eben bestimmte Sachen NICHT weiß weil sie es noch nicht erforschen konnten. Was mir hier auffällt sind die Worte: Erfahrung! und Hypothese. Das ist das wovon hier viele Berichten und dem man keinen Glauben schenken kann weil sie subjektiv sind. Begründen sich nicht alle wissentschaftlichen Experimente und Studien auf Erfahrungen und Hypothesen die irgend einer mal selbst gemacht bzw. aufgestellt hat?

Sicherlich hast Du das nur als Beispiel gemeint. Wenn Du es aber als Tatsache gemeint haben solltest, muss ich Dich fragen, woher Du weißt, dass die Ameise nur zwei Dimensionen kennt. Etwas böse formuliert, bilden sich die Menschen immer ein, so ganz anders als Tiere zu sein, in Wirklichkeit sind sie das aber gar nicht.

Stimmt! Menschen sind die schlimmsten Raubtiere!

"Nur weil wir keine Beweise haben fuer Energie, Spirit, Gott, Ausserirdische, etc. heisst es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt." Über Gott und Außerirdische können wir viel spekulieren, wissen indessen so gut wie nichts darüber.

Im Prinzip hat Teetasse recht nur weil nichts bewiesen ist heißt das nicht daß es das nicht gibt. Dann sind unsere Wissentschaftler eben noch nicht soweit!

. Schon der alte Sokrates hat gesagt: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."

Daran sollten sich unsere Wissentschaftler mal ein Beispiel nehmen ich kann nichts verleugnen und schlecht machen was ich nicht kenne bzw. erklären kann. Das mit der Erde und der Scheibe ist ein super Beispiel. Früher wurden die Menschen die gesagt haben daß die Erde rund wäre auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da wußte die Wissenschaft noch nicht daß sie wirklich rund ist. Alle diejenigen die das behauptet haben wurden als "Spinner" hingestellt so wie hier teilweise diejenigen die an Hömöopathie oder Heiler glauben.

Vielleicht kommt ja irgendwann der Tag an dem wissenschaftlich festgestellt wird daß es doch so etwas wie Heilung durch Handauflegen möglich ist. Weiß man es?

Ich nenne Dir ein Beispiel, wo Medikamente, die Selbstheilungskräfte unterstützen: Antibiotika. Sie hemmen die Vermehrung von Bakterien, einige töten diese sogar, so dass der Körper die Chance erhält sich zu regenerieren.

Grüße von Kuno

Antibiotika ist nicht wirklich ein gutes Beispiel für die Unterstützung der Selbstheilungskräfte.

Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien oder töten sie ab. Ganz wichtig ist auch, dass eine Antibiotika-Therapie umso wirksamer ist, je besser die natürliche körpereigene Abwehr, das Immunsystem, funktioniert.

Sozusagen je besser die Selbstheilungskräfte funktionieren umso besser die Antibiotikatherapie. Fakt ist aber auch daß mit jeder Antib.-Therapie der Körper resistenzen aufbaut und viele Antibiotika garnicht mehr wirken. Das heißt für mich im Umkehrschluß daß die Körpereigene Abwehr sogar noch geschwächt wird. Das Beispiel meiner Tochter ist Aussage genug! 4 mal hintereinander Scharlach und sie wurde immer mit Antibiotika " gefüttert".

Leider verschreiben die Ärzte liebend gerne Antibiotika obwohl es manchmal garnicht notwendig ist.

Im großen und ganzen folgendes Fazit:

Man sollte doch in Erwägung ziehen daß es Sachen gibt die man nicht versteht weil sie nicht nachgewiesen werden können (bis jetzt), die aber trotzdem funktionieren können.

Wissenschaftler sind nicht allwissend und lernen jeden Tag noch dazu, warum nicht irgendwann auch das verstehen von Esotherik?

An Kuno speziell:

Ich hab immer das Gefühl daß du dich persönlich angegriffen fühlst. Sicher willst du deinen Berufsstand verteidigen und das kann ich auch verstehen aber ich glaube niemand hier möchte DIR persönlich an den Karren fahren. Viele Berichten einfach nur von Erfahrungen und ich denke man sollte das auch als Arzt akzeptieren.

Liebe Grüße HeikeW

Nachtrag: Andererseits halte ich trotzdem nicht viel von Heiler und Handauflegen ;-)

LG

Geschrieben
@ teetasse

Ich nenne Dir ein Beispiel, wo Medikamente, die Selbstheilungskräfte unterstützen: Antibiotika. Sie hemmen die Vermehrung von Bakterien, einige töten diese sogar, so dass der Körper die Chance erhält sich zu regenerieren.

Grüße von Kuno

Hallo Kuno,

die Einnahme von Antbiotika schwächt das Immunsystem, indem es die Darmflora stark schädigt. Viele haben nach der Einnahme von Antibiotika Probleme mit Darmpilzen und Frauen ganz besonders mit Scheidenpilzen.

Die Einnahme von Antibiotika kann aber in bestimmten Fällen erforderlich sein - aber das eigentlich schlimme daran ist, dass einige Ärzte die Folgen der Einnahme von Antibiotika nicht beachten (oder nicht wissen?) und für eine anschließend entsprechende Regelurierung der Darmflora keine entsprechende Präparate verordnen. In einem aktuellen Fall einer Bekannten, lehnte der behandelne Arzt ihre Bitte um entsprechende Präparate einfach ab und für ihn war die Sache erledigt.

Lieben Gruss

Martin

Geschrieben (bearbeitet)

Antworten:

@HeikeW und Joshua

"Sozusagen je besser die Selbstheilungskräfte funktionieren umso besser die Antibiotikatherapie. Fakt ist aber auch daß mit jeder Antib.-Therapie der Körper resistenzen aufbaut und viele Antibiotika garnicht mehr wirken. Das heißt für mich im Umkehrschluß daß die Körpereigene Abwehr sogar noch geschwächt wird. Das Beispiel meiner Tochter ist Aussage genug! 4 mal hintereinander Scharlach und sie wurde immer mit Antibiotika " gefüttert".

Leider verschreiben die Ärzte liebend gerne Antibiotika obwohl es manchmal garnicht notwendig ist."

Da muss ich wohl einmal mit einem grundlegenden Missverständnis hinsichtlich der Resistenzen aufräumen: Nicht der menschliche Körper wird geschwächt, sondern die Bakterien verändern ihren Stoffwechsel so, dass ihnen das Antibiotikum nichts mehr anhaben kann. Allerdings können Antibiotika durchaus in den menschlichen Stoffwechsel schädigend eingreifen, weil es doch manchmal biologische Gemeinsamkeiten gibt, so dass das Antibiotikum nicht nur in den Stoffwechsel des Bakteriums passt sondern auch in den des Menschen. Die Antibotikawirkung beruht darauf, dass sie einerseits wie ein Schlüssel in den fremden Stoffwechsel passen, andererseits aber einen Baustein einschleusen, der sich desaströs auswirkt. Meistens ist das für das Bakterium schlimmer als für den Menschen. Bei dem Antibiotikum Chloramphenicol kann es aber dazu kommen, dass u. a. die Produktion weißer Blutkörperchen schwerstens gestört wird. Das ist dann ganz schlecht für den Menschen.

Anmerken möchte ich auch noch, dass Antibiotika oft zu sehr auf Verdacht eingesetzt werden. Das fördert die Bildung von Resistenzen seitens der Bakterien. Daher stimmt die Aussage nicht, dass die Abwehrkräfte des Körpers generell durch Antibiotika geschwächt werden.

"Im großen und ganzen folgendes Fazit:

Man sollte doch in Erwägung ziehen daß es Sachen gibt die man nicht versteht weil sie nicht nachgewiesen werden können (bis jetzt), die aber trotzdem funktionieren können.

Wissenschaftler sind nicht allwissend und lernen jeden Tag noch dazu, warum nicht irgendwann auch das verstehen von Esotherik?"

Man kommt aber auch in Gefahr, sich in Spekulation und Geisterglauben zu verfangen, wenn man sich nicht bemüht, Annahmen zu überprüfen. Hätte man die Annahme, dass die Erde eine Scheibe sei, niemals überprüft, könnte es sein, dass wir auch noch heute daran glaubten.

Die Geschichte mit der Erde als Scheibe wurde aber zu einer Machtfrage gemacht, genauso wie später das geozentrische Weltbild (Erde als Mittelpunkt des Weltalls).

"An Kuno speziell:

Ich hab immer das Gefühl daß du dich persönlich angegriffen fühlst. Sicher willst du deinen Berufsstand verteidigen und das kann ich auch verstehen aber ich glaube niemand hier möchte DIR persönlich an den Karren fahren. Viele Berichten einfach nur von Erfahrungen und ich denke man sollte das auch als Arzt akzeptieren."

Da missverstehst Du ich, so glaube ich zumindest. Ich sehe es eher so, dass ich um Argumente bemühe, wenn die Dinge, die ich schreibe, bezweifelt werden. Was jetzt speziell die Ärzte angeht, so sehe ich mich zumindest so, dass ich mir mit viel Geduld eine Menge Kritik anhöre und dann je nach dem, worum es geht, für mich oder aber für die Ärzte annehme. Ich bin mir sehr bewusst darüber, dass weder d i e Ärzte noch ich selbst unfehlbar sind. Auch wenn ich mich nicht freue, wenn ich ein nicht haltbares Argument in die Welt gesetzt habe, so habe ich dennoch den Gewinn, wenn es widerlegt wird, dass ich einen Irrtum weniger habe. Gern will ich aber noch einmal darüber nachdenken, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich zwar immer mal engagiert Stellung nehme aber nicht, weil ich mich persönlich angegriffen fühle. Das ging mir selbst da nicht so, wie mir mal jemand geschrieben hat: Halt Dich mal heraus aus der Diskussion; Du argumentierst immer so begründet, dass man gar nichts dagegen schreiben kann. (sinngemäßes Zitat) Da habe ich nur gedacht, dass ich weiterhin mit guten Begründungen argumentieren will. Andererseits möchte ich allerdings den Austausch in unserem Netzwerk auch nicht durch "Totschlag-Argumente" ersticken. Denn unser Netzwerk bleibt nur dann lebendig, wenn sich hier jeder äußern mag. Solange ich mich aber hier an Diskussionen beteilige, möchte ich Argumente nur deshalb zurückhalten, um nur Rücksicht zu nehmen. Allerdings lehne ich es grundsätzlich ab mich anderen gegenüber belidigend, verletzend oder herabsetzend zu äußern.

Gut, jetzt sollte ich aber wirklich zum Ende kommen,

Grüße von Kuno

PS: Die Schädigung der Darmflora durch Antibiotika hat ebenfalls nichts mit Resistenzschwäche des Körpers zu tun, auch wenn dies so aussieht, allenfalls etwas mit einer Schwäche des "Systems". Denn Antibiotika zerstören oft auch die normalerweise im Körper vorhandenen und normalerweise nicht schädlichen Darmbakterien. Wenn ich die aber durch Antibiotika vernichte oder dezimiere, dann wachsen andere keime, die nicht unbedingt harmlos sind anstelle der physiologischen Darmflora oder sonstiger Floren. Das ist wie im Garten, wenn ich selektiv bestimmte Pflanzen ausrotte, bleibt der Garten nicht leer, sondern es wachsen dort andere Pflanzen. Die normalen Darmbakterien verhindern es, dass krank machende keime z. B. schädigende Pilze wachsen können. Daher kommt es immer mal wieder bei Antibiotikabehandlungen zu Pilzerkrankungen.

Mag sein, dass einzelne Ärzte das nicht wissen. Mit den Präparaten dagegen ist das leider auch so eine Sache. Das funktioniert nicht immer. Eine meiner Patientinnen hat gerade durch Joghurt zur Unterstützung einer "normalen" Darmflora Bauchschmerzen und Durchfälle bekommen. Nach einigen Tagen ohne diese spezialisierten Joghurt-Sorten waren die Bauchschmerzen weg.

bearbeitet von Kuno
Geschrieben
Man kommt aber auch in Gefahr, sich in Spekulation und Geisterglauben zu verfangen, wenn man sich nicht bemüht, Annahmen zu überprüfen.

Das ist aber genau das Dilemma: Die Selbstheilungsfans & Co. wollen nicht nur in Gefahr kommen, sich in Spekulationen und Geisterglauben zu verfangen, sie wollen, daß Geisterglaube gleichberechtigt zur Wissenschaft steht. Da kannst Du auch mit Totschlag-Argumenten nichts erreichen (die Du aber gern mal anbringen darfst).

Gruß,

Marko

Geschrieben
Das ist aber genau das Dilemma: Die Selbstheilungsfans & Co. wollen nicht nur in Gefahr kommen, sich in Spekulationen und Geisterglauben zu verfangen, sie wollen, daß Geisterglaube gleichberechtigt zur Wissenschaft steht. Da kannst Du auch mit Totschlag-Argumenten nichts erreichen (die Du aber gern mal anbringen darfst).

Gruß,

Marko

Hallo Marko,

das stimmt so nicht ganz, denn es ist nun mal so daß einige Sachen sehr wohl bewiesen wurden. Nur leider oft von denen die auch Interresse am Thema haben. Und denen glaubt man nicht! Ich sagte es schon oft ein "normaler" Arzt der sein erlerntes lebt und nichts anderes anerkennt wird niemals eine positive Studie über Handauflegen führen. Leider sind in unserer Gesellschaft meistens nur Wissenschaftler die gerade aus denken und nicht mal "um die Ecke". Vor allem stellt sich auch hier mal wieder die Frage wer

solche Studien finanziert.

Übrigens ich habe es oben schon gesagt..... viele wissentschaftliche Entdeckungen rühren von subjektiven Erfahrungen und Spekulationen her.

Vielleicht gibt ja irgendwann jemanden der Hilfe durch Handauflegen beweisen kann.

Bis dahin halte ich aber weiter nichts davon obwohl ich das noch nicht probiert habe.

Liebe Grüße HeikeW

Geschrieben
.... Leider sind in unserer Gesellschaft meistens nur Wissenschaftler die gerade aus denken und nicht mal "um die Ecke". ....

Übrigens ich habe es oben schon gesagt..... viele wissentschaftliche Entdeckungen rühren von subjektiven Erfahrungen und Spekulationen her. ...

N´abend Heike,

widersprichst Du Dir da nicht?

Wissenschaftler die aufgrund von subjektiven Erfahrungen und Spekulationen etwas *entdecken* (was sie dann auch hoffentlich belegen und beweisen können :P ) *denken um die Ecke*! :cool:

Lieben Gruß - Uli :D

Geschrieben
N´abend Heike,

widersprichst Du Dir da nicht?

Wissenschaftler die aufgrund von subjektiven Erfahrungen und Spekulationen etwas *entdecken* (was sie dann auch hoffentlich belegen und beweisen können :P ) *denken um die Ecke*! :cool:

Lieben Gruß - Uli :D

Hallo Uli,

na ja ich bezog das mit den Erfahrungen und Spekulationen auf die "graue Vorzeit" :D Nur heutzutage habe ich das Gefühl das bei den Wissenschaftlern ofmals nicht sein kann was nicht sein darf!

Liebe Grüße HeikeW

Geschrieben
....na ja ich bezog das mit den Erfahrungen und Spekulationen auf die "graue Vorzeit" :P Nur heutzutage habe ich das Gefühl das bei den Wissenschaftlern ofmals nicht sein kann was nicht sein darf!

Hallo Heike,

ich fürchte, das war und ist irgendwie zu allen Zeiten so.

Aber nicht alle Wissenschaftler haben Scheuklappen auf und denken nur geradeaus - auch das war schon immer so. :D

Schönen Abend noch - Uli

Geschrieben

Vielleicht sollte man "Wissenschaftler" in mehrere Gruppen einteilen.

Ich bin sicher, es gibt sie noch, die enthusiastischen Tueftler, die wirklich Neues entdecken wollen und die Welt verbessern.

Aber ich bin mir ebenso sicher, dass es auch "Wissenschaftler" gibt, die sich eine huebsche Hypothese aufgestellt haben, die sie nun irgendwie beweisen wollen/muessen und da sind ihnen doch alle Mittel recht (da sie am Ende reich (woertlich) belohnt werden).

Hier liegt uebrigens auch ein Problem der Pso, es gibt nicht genug innovative Forscher, die sich dem Problem ernsthaft widmen. Es werden nur teure, scheinheilige Mittelchen entwickelt, die den Symptomen Linderung verschaffen sollen. Wieviel Geld wird denn in Pso-Ursachen-Forschung gesteckt, z.B.? Ich nehme an Peanuts.

Da wir nun also zwei Gruppen "Wissenschaftler" haben koennte ich argumentieren, dass es sicher auch Heiler (oder wie auch immer man sie nennen mag) gibt, die sich der Sache wirklich annehmen und auf ihrem Gebiet Forschung betreiben. Sie testen eine Reihe von Patienten und untersuchen das Ergebnis. Sehr wissenschaftlich.

Allerdings nehm ich auch an, kenn jetzt keinen persoenlich, dass es auch Heiler gibt, die wie auch Gruppe 2 der "Wissenschaftler" nur die Kohle in den Keller schaufeln wollen, um keine kalten Fuesse zu kriegen (diese Spezies wuerde man wohl als Kurpfuscher einordnen).

Und das mit den Ameisen ist doch wissenschaftlich bewiesen. Weiss zwar jetzt nicht genau, wie man es bewiesen hat, aber hat man. Und du willst doch wohl nicht die Wissenschaft in Frage stellen, oder???

Bin ja selber "Wissenschaftlerin" oder zumindest in die Richtung. Und daher weiss ich sehr wohl, was wir alles noch nicht wissen.

Aber wie hier schon erwaehnt wurde, man kann weder falsch noch richtig beweisen, so muss die Annahme als unsicher angenommen werden, bis die Wissenschaft ja oder nein sagt.

Ist ja wie beim Klimawandel. Die Wissenschaft sagt 2 bis 6 grad. Das Regenbogen-Blatt schreibt von 6 grad Hitzetod und die Montagsnachrichten schreiben von ueberzogener Ueberreaktion, da zwei Grad vollkommen laecherlich sind.

Was genau nu richtig ist, wird man erst in Zukunft erfahren.

Und so koennte es doch sein, dass wir in der Zukunft beweisen koennen (so, wie dass die Erde eine Kugel (oder sowas in die Richtung) ist), dass Selbstheilungskraefte existieren. Man sollte es nicht, nur weil es als unbewiesene Tatsache gilt, als kompletten Schwachsinn abstempeln (die Leute von damals waren seeehr ueberzeugt, dass die Erdkugel kompletten Schwachsinn darstellt, also Vorsischt).

So, heut ist mein Gehirn frischer, weil ich eben Zombies mit Gemuese abgeschossen hab :P

Verrueckte Gruesslis aus der Ferne,

Teetasse

Geschrieben
Hallo Kuno,

die Einnahme von Antbiotika schwächt das Immunsystem, indem es die Darmflora stark schädigt. Viele haben nach der Einnahme von Antibiotika Probleme mit Darmpilzen und Frauen ganz besonders mit Scheidenpilzen.

Die Einnahme von Antibiotika kann aber in bestimmten Fällen erforderlich sein - aber das eigentlich schlimme daran ist, dass einige Ärzte die Folgen der Einnahme von Antibiotika nicht beachten (oder nicht wissen?) und für eine anschließend entsprechende Regelurierung der Darmflora keine entsprechende Präparate verordnen. In einem aktuellen Fall einer Bekannten, lehnte der behandelne Arzt ihre Bitte um entsprechende Präparate einfach ab und für ihn war die Sache erledigt.

Lieben Gruss

Martin

hallo Martin,

bei mir isses umgekehrt. Mein Arzt verschreibt mir zuerst billige Arznei gegen Bakterien oder Viren, die werfe ich ein. 7 Stck und pro Tg. 1 Stck. Nach 1 Woche immer noch keine Besserung und dann kommen teuere Antibiotka ins Spiel und nach 10 Tabletten ist alles wech.

gruß bruno

Geschrieben
Vielleicht sollte man "Wissenschaftler" in mehrere Gruppen einteilen.

Nein, sollte man nicht. Wissenschaftler sind Menschen, die sich dem Fortschritt und der Forschung verschrieben haben, zum Wohle der Menschheit, oder für Wahrheitsfindung, was im Idealfall Hand in Hand geht.

Die anderen Menschen, die Du da beschreibst, sind keine Wissenschaftler.

Und so koennte es doch sein, dass wir in der Zukunft beweisen koennen (so, wie dass die Erde eine Kugel (oder sowas in die Richtung) ist), dass Selbstheilungskraefte existieren. Man sollte es nicht, nur weil es als unbewiesene Tatsache gilt, als kompletten Schwachsinn abstempeln (die Leute von damals waren seeehr ueberzeugt, dass die Erdkugel kompletten Schwachsinn darstellt, also Vorsischt).

Nochmal: Die Flache-Erde-Vertreter sind nicht gleichzusetzen mit denen, die heute Heiler ablehnen. Das Gegenteil ist der Fall -- Leute, die heute obskure Selbstheilungskräfte für möglich halten, haben auch früher lieber geglaubt, die Erde sei eine Scheibe, anstatt den Wissenschaftlern zuzuhören. Du verdrehst das.

Gruß,

Marko

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