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Brot & Brötchen selber Backen


Rene86

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Geschrieben

Brot, Brötchen und Co, ohne sie ist das Sonntagsmorgen Frühstück nur halb so schön, und der Duft von Frisch gebackenen Brot lässt bei den meisten das Wasser im Mund zusammen Laufen.

In den meisten Supermärkten und auch vielen Bäckern bekommt man als Brot aber leider immer öfter ein relativ Geschmacksneutrales etwas Angeboten das nur mit Ordentlich viel Belag Genießbar ist. Bei den meisten Broten beim Bäcker weiß heute sogar die Verkäuferin nicht mehr was da eigentlich drin ist und die Fertigmischungen für den Brotbackautomaten aus dem Supermarkt strotzen oft nur so vor E-Nummern und zeug das eigentlich nichts im Brot zu suchen hat und sind zudem noch Hoffnungslos Überteuert. Und wenn man ein Vernünftiges Vollkornbrot haben will blleibt meistens auch nur noch der Gang in den Bioladen, in vielen Bäckereien zählt es ja schon als vollkornsemmel wenn obenauf ein paar mickrige Körner kleben, und die wollen halt rrichtig Kohle haben..

Wenn man also was Vernünftiges haben will bleibt eigentlich nur noch selbermachen.Brotbackautomaten haben schon in vielen Küchen Einzug gehalten (auch wenn sie dort oft nur Verstauben) und jeder von uns hat einen Herd mit Backrohr. Brot Selber machen ist eigentlich was ganz einfaches und schon alleine der Duft von Frisch gebackenem Brot in der Luft Entschädigt für das Bisschen Mühe, oder eine Scheibe noch Warmes Brot mit etwas Butter/Margarine, *sabber*.

Also hier ein Sammeltread für selbstgemachtes Brot, aber auch Brötchen, Brezen und Co.

Also Her mit euren Lieblingsrezepten, seien es Brote aus Vollkorn, Weißmehl, Süß, Pikant, Rustikal, einfach zu dahinschmelzen oder zum Fenster einwerfen *g*.

außerdem Brauche ich immer neue Anregungen, schon alleine weil ich jetzt bei meiner Family die Brotversorgung Übernommen habe, kann das gar nicht mit Ansehen wenn die immer pfui-Bäh Packerlbrot aus der untersten Ramschkiste Kaufen das nur so vor E-Nummern strotzt und so gut schmeckt wie ein Stück Pappe *g*

Ich benutze oft einen Brotbackautomaten (Ich liebe das Teil), die Angaben für die Zubereitung im Ofen können also etwas variieren, aber das seht ihr dann ja eh wenn es noch nicht ganz durch ist und noch 5 Minuten braucht oder schon gewisse Ähnnlichkeit mit Grillkohle hat *g*

Weihnachtsbrot

240 ml Wasser

240 ml Milch (Soja, Reis, Mandel, Kokos, Normale etc.)

3 EL Öl (Walnussöl, Mandelöl, Sonnenblumenöl etc.)

2 TL Salz

6 EL Roh-Rohrzucker

2 TL Bourbon Vanille

ca. 2 – 3 TL Zimt

ca. 1 TL Zitronengras

ca. 2 TL Koriander

ca. ½ TL Anis

ca. ¼ TL Galgant

¼ TL Macisblüte

50 g Gehackte Walnüsse

50 g Gehackte Mandeln

50 g Gehackte Haselnüsse

7-8 Getrocknete Datteln

7-8 Getrocknete Feigen

450 g Weizen Vollkornmehl

1 Würfel Hefe

Etwas vom Mehl und Wasser in einer Schale Vermischen. Die Hefe zerbröckeln und dazu geben. Etwas Lauwarmes Wasser dazu, Verrühren und zur Seite stellen.

Die Datteln und Feigen in kleine Stücke Schneiden (ca. 0,5 cm). Mehl, Zucker, und die Gewürze Miteinander Mischen. Zusammen mit Wasser und Milch in den Brotbackautomaten füllen. Das Hefe-Gemisch dazu und den Automaten auf Programm „Süßes Brot“ Einstellen und einschalten.

Wer keinen Brotbackautomaten hat kann den Teig auch in einer Küchenmaschine etc. mit den Knethacken Anrühren. Erst Wasser, Milch und Öl und dann nach und nach Mehl, Gewürze und zuletzt das Hefe-Gemisch Unterrühren. 10-15 Minuten lang Kneten und dann in eine gefettete Kasten- oder Kranzform füllen. Das Ganze Zudecken und für ca. 1-2 Stunden gehen lassen und dann bei 200 Grad (Umluftherd) ca. 60 - 70 Minuten Backen (einfach Stichprobe machen, mit einem Holzspieß Reinstechen, wenn es fertig ist klebt kein Teig mehr am Stäbchen.). Zeit im Backofen kann variieren, hab das noch nicht im Ofen gemacht *g*

Wer will kann vor dem Backen noch eine Zucker-Zimt-Mischung, gehackte Nüsse etc. auf das Brot Streuen.

Weihnachtsbrot.jpg

Sieht nicht nur so aus sondern Schmeckt auch wie ein Überdimensionaler Lebkuchen *g*

Zwiebelbrot

500 g Vollkornmehl (Weizen, Dinkel, Kamut)

1 ½ TL Kräutersalz

1-2 TL Roh-Rohrzucker

250-300 ml lauwarmes Wasser (Man kann auch Variieren, mit Wasser und Milch/Sojamilch, 50:50)

½ Würfel Hefe

1-2 Mittelgroße Zwiebeln (1 Normale, 1 Rote bringt etwas Farbe ins Brot)

1 ½ TL Brotgewürz (Anis, Fenchelsamen, Koriander)

1 TL Pfeffer oder 2 TL Galgant

Wer will: 50 g Gemahlene Nüsse (Mandel, Walnuss etc.) oder 50 g Getreidekörner (für einige Stunden oder am besten über Nacht in Wasser Eingeweicht) oder Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen etc.

Im Brotbackautomaten

Die Zutaten in den Brotbackautomaten geben und auf Vollkornprogramm einstellen. Ich gebe bei diesem Brot immer erst Mehl, Wasser, Hefe und Zucker rein und lasse alles Gut Durchkneten. Nach der ersten Ruhephase, beim Zweiten Knetdurchgang gebe ich dann die Gewürze, Salz und die Zwiebeln dazu (Mein Brotbackautomat Knetet immer erst, hat ca. 40 Minuten Ruhephase zum gehen lassen und Knetet dann noch 2mal mit einer Kurzen Pause dazwischen).

Und Normal

In einer kleinen Schüssel Mehl mit dem Zucker, der Hefe und dem Wasser zu einem Teig Verkneten und dann Zugedeckt an einem Warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln Würfeln und in etwas Öl und einer Priese Salz einige Minuten Anbraten und dann zur Seite Stellen.

Nach der Stunde die Gewürze, das Salz, Olivenöl und die Zwiebeln mit zum Teig geben und gut durchkneten (10-15 Minuten). Wenn ihr einen Laib (ansonsten in eine gefettete Form Füllen) haben wollt braucht ihr mehr Mehl, einfach noch soviel Mehl Zugeben bis ein gut Formbarer Teig entsteht. Aus dem Teig einen Brotlaib Formen und Abgedeckt noch mal für ca. 30 Minuten gehen lassen. Brot an der Oberfläche einmal der Länge nach einschneiden und mit etwas Wasser Bepinseln/Besprühen und bei 200 Grad 50-60 Minuten Backen.

Wer will kann vor dem Backen noch Sesam, Röstzwiebeln, Mohn, Sonnenblumenkerne etc. über das Brot Streuen.

Dieses Brot mache ich öfter mal im Ofen und nur dann im Brotbackautomat wenn ich zu Faul bin zum Kneten und Formen (was ich beim dem auf dem Foto war *räusper*).

Zwiebelbrot.jpg

Zwiebelbrot aus Weizenvollkornmehl, Oberfläche mit Thymian, Majoran und Oregano Bestreut.

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Zwiebelbrot 2

4 Große Zwiebeln

2-3 EL Sesam- Oliven- oder Sonnenblumenöl

etwas Salz

1 TL Lavendel

500 g Vollkornmehl (WEizen)

250 g Wasser

1/2 Würfel Hefe

1 TL Salz

2 TL Brotgewürz (Kümmel, Anis, Fenchel)

Die Zwiebeln Schälen und Würfeln. Das Öl in einer Pfanne oder einem Top Erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit dem Salz und Lavendel einige Minuten Lang Andünsten. Dann Zur Seite Stellen und Abkühlen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel Geben und eine Mulde hinein Drücken, die Hefe Reinbröckeln und mit etwas von dem Lauwarmen Wasser Übergießen und etwas Verrühren. Etwa 15 Minuten stehen Lassen. Dann das Restliche Wasser und die anderen Zutaten dazu geben und alles für ca. 20 Minuten Kräftig Durchkneten. Es sollte ein gut Formbarer, nicht zu Zäher Teig Entstehen, wenn nötig noch etwas Wasser bzw. Mehl zufügen. Den Teig zu einer Kugel Fomen und Abgedeckt etwa 1 Stunde an einem Warmen Ort gehen lassen.

Dann den Teig Nochmal kurz Durchkneten und einen Laib daraus Formen, auf das Backblech Legen und Zugedeckt nochmal 15-30 Minuten gehen lassen und dann mit Wasser Besteichen/Besprühen. Den Ofen auf 250 Grad Vorheizen. Das Brot in den Ofen Sperren *g*. Nach etwa 10 Minuten auf 200 Grad Runterschalten und ca. eine Stunde lang Fertig Backen.

Zwiebelbrot2.jpg

(tja, mehr ist nicht mehr Übrig zum Fotografieren *g*)

Kernige Vollkornbrötchen

350 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)

230-250 g lauwarmes Wasser

¾ Würfel Hefe

1 ½ TL Salz

1 TL Brotgewürz (Fenchelsamen, Kümmel, Anis)

1 TL Schwarzer Pfeffer

1 – 1 ½ TL Galgant

3 EL Getreidekörner nach Wahl (Dinkel, Weizen, Kamut etc. etc.)

2 EL Sonnenblumenkerne

2 EL Grob Gehackte Kürbiskerne

Wasser

Balsamico (Weiß)

Wer will: Sesam, Sonnenblumenkerne, Kräuter (z.B. Thymian, Dill etc.) zum Bestreuen

Die Getreidekörner in eine Schüssel oder Tasse Geben und mit so viel Wasser Bedecken das sie ca. 1 cm mit dem Wasser Bedeckt sind. Am nächsten Tag bevor es mit den Brötchen losgeht in ein Sieb kippen und gut Abtropfen lassen.

Etwa 200 ml vom Warmen Wasser in eine Schüssel Geben, Salz und Hefe dazu und etwas verrühren so das sie die Hefe Auflöst. Dann nach und nach das Mehl dazu geben und gut Vermischen. Wenn der Teig zu Fest ist noch etwas Wasser Zugeben. Den Teig 5-10 Minuten gut Durchkneten. Teig Abdecken und für ca. eine Stunde gehen lassen.

Dann die Körner, Sonnenblumenkerne und die Gewürze dazu und nochmals gut Durchkneten. Den Teig in 6-8 Stücke Teilen (je nachdem wie Groß die Brötchen werden sollen) und daraus Kugeln Formen, die Kugeln etwas Plattdrücken und auf ein gefettetes oder mit Backpapier Ausgelegtes Blech setzen. Nochmals für 10-15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad Vorheizen und ein Hitzefestes Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen (Ich hab dafür immer eine alte Eisenpfanne ohne Plastikgriff)

In einer Tasse Wasser mit einem Schuss Balsamico Vermischen und damit die Brötchen Bestreichen . Wenn man will kann man sie jetzt noch mit Sesam, Sonnenblumenkernen, Kräutern etc. Bestreuen.

Das Blech in den Ofen schieben und die Brötchen 20-25 Minuten Backen.

Vollkornbroetchen.jpg

Brötchen mit VK-Dinkelmehl, vor dem Backen mit Sesam, Thymian und Oregano Bestreut.

Bierstangerl

400 g Weizen-Vollkornmehl

120 g 1/2 Würfel Hefe

300 g Bier (Hab irgend so ein Oktoberfest Bier genommen, kenn mich da aber nicht aus, sollte im Grunde genommen jedem gehen)

120 g Getreidekörner (Weizen, Dinkel, Kamut, Roggen etc. etc.) die über Nacht eingeweicht wurden.

1 EL Olivenöl

1 1/2 EL Kümmel

1 EL Koriander

2 TL Salz

1 TL Schwarzer Pfeffer

Je 2 EL Sonnenblumenkerne, Leinsamen, gehackte Kürbiskerne

Etwas Kümmel, Sesam etc.zum Bestreuen

Das Bier in eine Schüssel Kippen und die Hefe darin Auflösen. Unter Ständigem Rühren nach und nach die anderen Zutaten zugeben und alles zu einem Teig Verkneten. Die Schüssel mit einem Tuch Abdecken und das ganze an einem Warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Dann den Teig noch mal gut durchkneten. Das ganze in 7-11 Teile Teilen (je nachdem wie Groß die Brötchen werden sollen). Jedes Der Teile zu einer Kugel Formen, etwas Ausrollen oder mit der Hand Flachdrücken und der längs nach Aufrollen (in etwa wie beim Apfelstrudel wenn man den einrollt). Das Ganze noch mal für ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann der längs nach einmal Einschneiden. Mit Wasser Bestreichen und mit etwas Kümmel und Sesam Bestreuen.

Den oft auf 200 Grad Vorheizen und ein Hitzefestes Gefäß mit heißem Wasser Reinstellen. Das ganze für ca. 30 - 35 Minuten Backen.

Bierstangerl.jpg

Diese hier sind aus Weizen-Vollkornmehl und wurden vor dem Backen mit Kümmel, Meersalz und Gemahlenen schwarzen Pfeffer Bestreut.

Geschrieben

Zwiebel-Chili-Ring

500 g Vollkornmehl (Weizen)

½ Würfel Hefe

320 ml Lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl

1 ½ EL Thymian

1 ½ TL Dill

½ TL Schwarzer Pfeffer

¾ - 3 EL Chili (Je nach Chili-Sorte und der Toleranzgrenze der Geschmacksnerven, also bei mir 5-7 EL *g*)

1 EL Roh-Rohrzucker

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

2-3 Chilischote (je nach Größe und Geschmack)

Wer will: 50 g Gemahlene Walnüsse

Eventuell Kräuter, Sonnenblumenkerne, Sesam etc. zum Bestreuen.

Die Hefe mit dem Zucker im Warmen Wasser Lösen, dann nach und nach die anderen Zutaten Unterrühren und zu einem Teig Verkneten. Das Ganze ca. 10 Minuten kneten und dann eine Kugel aus dem Teig Formen. Zugedeckt für ca. 1 Stunde gehen lassen. Nochmal Kräftig Durchkneten und aus dem Teig erst zu einer „Wurst“ rollen und dann zu einem Ring zusammenlegen. Noch mal für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 200 Grad Vorheizen und ein Hitebeständiges Gefäß mit Heißem Wasser mit in den Ofen stellen.

Den Ring mit Wasser Bestreichen und eventuell mit Sesam. Leinsamen, Kräutern etc. Bestreuen. 30-35 Minuten Backen.

chiliring.jpg

Bestrichen mit Wasser und Balsamice, Bestreut mit Thymian, Oregano und Dill (Leider nicht ganz so Auggegangen wie er solle *schnüff* ich hab ihm nicht genug Zeit gelassen, trotzdem LEcker *g*)

Würziges Vollkornbrot

200 g Dinkel Vollkornmehl

400 g Weizen Vollkornmehl

½ Würfel Hefe

1 TL Roh-Rohrzucker

Lauwarmes Wasser

Je 1 EL Sesam- und Olivenöl

2 EL Brotgewürz (Anis, Fenchel, Kümmel)

2 EL Kümmel, ganz

½ TL Messersitzen Schabziegerklee

1/2 TL Galgant

1/4 TL Kardamom

1 EL Meersalz

3 EL Geschrotete Leinsamen

Das Mehl in eine Große Schüssel Geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Zucker, Hefe und 200 ml Lauwarmes Wasser dazugeben und etwas Verrühren und ca. 15 Minuten stehen lassen. Dann die anderen Zutaten Zugeben. Etwas Wasser zugeben und alles Verkneten (ca. 15-20 Minuten), es sollte ein gut Formbarer Teig werden, hab die Wassermenge leider nicht Abgemessen.

Das Ganze dann zu einer Kugel Formen, Abdecken und für etwa 1 Stunde an einem Warmen Ort gehen lassen. Dann noch mal Durchkneten und einen Laib oder Wecken Formen und noch mal ca. 30 Minuten Abgedeckt gehen lassen. Alternativ kann man den Teig Kneten und dann für ca. 30 Minuten in ein Bemehltes Gärkörbchen oder eine mit einem Bemehlten Tuch ausgelegte Schüssel Geben und nach den 30 Minuten auf das Backblech Stürzen.

Dann mit Wasser Besprühen/Besteichen und für 10 Minuten bei 250 Grad Backen, dann auf 200 Grad Runterdrehen und für etwa 1 Stunde Fertigbacken (Mit einem Tuch Rausnehmen und auf den „Boden“ vom Brot Klopfen, wenn es Hohl klingt ist es fertig)

Gewuerzbrot.jpg

Das ist aus dem Gärkörbchen, leider war der Teig ein klein wenig zu Weich so das sich das Rillenmuster nicht richtig Abgezeichnet hat, aber was solls, es Schmeckt *g*)

Kamut-Sauerteigbrot

MEIN Lieblingsbrot, ich Liebe Kamut

Das Brot ist recht Schmackhaft, Kamut schmeckt im Grunde wie Weizen, nur Kräftiger im Geschmack. Kombiniert mit der leicht säuerlichen Note vom Sauerteigm könnte ich es Glatt Kilowise Verdrücken (und wie man sieht komm ich langsam aber sicher vom Brotbackautomaten ab *ggg*)

Für den Kamut-Sauerteig

600 g Kamut

600 g Wasser

Am 1. Tag in einer Schüssel 100 g Kamut fein Mahlen (Hab es noch nie als Fertiges Mehl gesehen, kann man aber in den meisten Bioläden/Naturkostläden Frisch Mahlen lassen oder selbst durch die Getreidemühle Jagen falls Vorhanden) mit 100 ml Lauwarmen Wasser Verrühren. Eventuell etwas mehr Wasser nehmen Die Konsistenz sollte etwas Flüssiger als Pfannkuchenteig sein. Die Schüssel Abdecken und an einen Warmen Ort stellen.

Am Nächsten Tag werden wieder 100 g Mehl und 100 g Wasser dazugegeben und Verrührt. Am Dritten Tag das gleiche noch mal, insgesamt 6 Tage lang. Dabei Zwischendurch immer wieder mal Rühren.

Der Teig fängt dann schon recht Bald an Säuerlich zu riechen. Wenn er auch etwas Aufgeht und Fröhlich vor sich Hin blubbert umso besser. Nach dem 6. Tag noch mal 24 Stunden stehen lassen.

Dann geht’s weiter.

Vom Sauerteig etwas zur Seite nehmen für den nächsten Sauerteig (100 g oder mehr *g*). Einfach in ein Glas füllen und ab in den Kühlschrank, hält sich etwa 2 Wochen, oder Einfrieren.

Den Rest 1:1 Mit Kamutmehl Mischen. Bei mir waren es 600 g Kamutmehl und 600 g vom Sauerteig. Dann noch 1 EL Salz dazu und Kräftig Kneten. Falls das ganze zu Fest ist noch etwas Wasser zugeben.

Die Schüssel mit dem Teig Zudecken und etwa 4-5 Stunden an einen Warmen Ort gehen lassen. Dann das ganze zu einem Brotlaib Formen oder Gut Bemehlt in eine Schüssel, Gärkörbchen etc. geben und noch mal gut 30 Minuten gehen lassen. Mit Wasser Bestreichen und dann 15 Minuten bei 250 Grad und danach etwa 1 Stunde bei 200 Grad Backen.

Abkühlen lassen, Aufschneiden und Essen *g*

Beim ersten mal kann man als „Unterstützung“ noch ½ Würfel Hefe zugeben weil der Sauerteig noch relativ Jung ist, beim zweiten mal kann man sie dann schon Weg lassen.

Beim nächsten mal den Sauerteig einfach 2 Tage vorm Backen aus dem Kühlschrank Hohlen und in einer Schüssel Morgens wieder mit 100-150 ml Wasser und 100-150 g Mehl Mischen, am selben Abend noch mal und am nächsten Morgen noch mal füttern. Nach dem 3. Füttern noch mal 12 Stunden stehen lassen und weiter geht’s mit dem Backen, aber wieder was davon zur Seite nehmen fürs nächste mal.

Kamut-Sauerteigbrot.jpg

Leider untenrum etwas Aufgeplatzt, drum die Pilzoptik *g*)

Rezepte By Hem-Netjeru/Rene

Geschrieben

Also Rene ich muss sagen; Hut ab. Dass du mit deinen 22 Jahren Brot bäckst. Wow.

Bist du Bäcker von Beruf oder macht dir das einfach Spaß ?

Mein Sohn ist genauso alt wie du, aber Kochen oder Backen........niemals. Das ist ja Arbeit :altes-lachen

Den Zwiebel-Chili Ring und die Bierstangerl werde ich mal ausprobieren.

Vielen Dank für die Rezepte.

Geschrieben

Ich, Bäcker? Neeeee, da muss man so früh Aufstehen *g*

Meine Oma hat lange als Köchin Gearbeitet und mein Opa war Bäcker, das hat etwas Abgefärbt. *g* Ja, ich weiss, ich bin einer der wenigen meiner Generation die noch Kochen können *g*.

viel spaß beim Testen, sag dann wie es es geklappt hat :)

Geschrieben

Die meisten Rezepte hören sich super lecker an, da werde ich auf alle Fälle mal was von probieren.

Ich backe auch oft selbst, hin und wieder auch mal ne Backmischung, aber ich kaufe auch mal Brot. Wir sind 5 Personen und da geht schon einiges an Brot weg.

Mein Brotbackautomat hatte den Geist aufgegeben und jetzt backe ich nur noch im Backofen und dann gleich 4 Brote auf einmal. Meist wird mind. 1 Brot verschenkt (meine Freundinnen freuen sich schon immer) und dann friere ich ein. Das mache ich, weil ich mit Sauerteig backe und das dauert schon seine Zeit.

Brot

4 Stück

1. Tag

800 g feines Schrot (oder 1500 g Roggenmehl statt

700 g Roggenmehl (f. Schrot)

160 g Leinsamen

200 g Sauerteig

2 L Wasser

vermengen

500 g grobes Schrot

1/2 L Wasser

vermengen

beides über Nacht stehen lassen

2. Tag

200 g Sauerteig für nächstes Backen entnehmen

800 g Weizenmehl

1300 g Roggenmehl

2 P. Trockenhefe

120 g Salz

160 g Sonnenblumenkerne

gequollenes Schrot

1 L Wasser (nach und nach dazugeben, meist benötigt man nicht alles)

durchkneten, der Teig darf nicht mehr kleben,

in Form legen, abgedeckt aufgehen lassen, bis Teig

rissig wird, bei

250 °C 60 min backen.

Dem Teig kann man auch Nüsse, Zwiebeln usw. hinzufügen.

Diese Menge ist natürlich nicht mehr mit einem normalen Mixer zu bewältigen, mein Vater hat mir fürs Brot backen extra einen riesigen Knethaken gebogen, den ich in die Bohrmaschine einspanne. Ja, lacht nicht, das mache ich wirklich so.

Den Sauerteig hebe ich entweder vom letzten Backen auf, oder setze ihn selbst an, aber teilweise bekommt man den auch beim Bäcker.

Dann habe ich hier noch etwas Süßes, wir essen das Apfelbrot sehr gern, man braucht nicht viel drauf.Es schmeckt ohne alles oder einfach nur mit ein bisschen Butter drauf total klasse.

Den Teig knete ich mit den Händen, er ist sehr klebrig.

Apfelbrot

750 g klein geschnittene Äpfel (geschält und entkernt gewogen)

1 Päckchen Rosinen

125 - 200 g Mandeln

200 - 250 g Zucker (je nach Süße der Äpfel)

1 Teel. Zimt

vermengen und 5 Std. ziehen lassen

500 g Mehl

1 1/2 P. Backpulver

1 Eßl. Kakao

(1 Eßl. Alkohol)

zur Apfelmasse geben und durchrühren.

In Dosen oder Kastenform 90 min bei 175 ° backen, ggf. nach 45 min mit Alufolie abdecken.

Dier hier habe ich aber selbst noch nicht getestet.

Rosinenstuten

500 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Salz

1 EL Zucker

1 EL Öl

1 Bechertasse Rosinen

so viel Mineralwasser mit Kohlensäure, dass der Teig geschmeidig ist

Einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, 30 min gehen lassen, noch mal durchkneten, wieder 30 min gehen lassen, in eine gefettete Form füllen und 45 min bei 200 Grad backen. Wenn der Stuten fertig ist, 1 EL Butter und 2 EL Honig erwärmen und den Stuten damit bestreichen.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Das mit dem Sauerteig kenne ich auch, dauert zwar wesentlich länger (und mit was anderem bekommt man Roggen eh nicht klein) aber der Geschmack ist dafür einfach genial, dannach schmeckt einem das normale Hefebrot gar nicht mehr :)

Ich mache am Liebsten dieses hier:

Roggenmischbrot

Ergibt drei 1 Kilo Brote, wer weniger braucht einfach die Mengen entsprechend Reduzieren.

1500 g Roggen-Sauerteig

1000 g Roggen-Vollkornmehl

250 g Dinkel Vollkornmehl

250 g Weizen-Vollkornmehl

200 ml Wasser

40 g Meersalz

1 EL Brotgewürz, gemahlen

4 EL Brotgewürz, geschrotet

1 El Piment, gemahlen

Je 2 Hand voll Sonnenblumenkerne, Walnusskerne

1 Hand voll Leinsamen

Den Sauerteig mit den Mehl, Salz, Wasser und den Gewürzen in einer großen Schüssel gut Miteinander verkneten, ca. 10 Minuten lang. Dann sie Sonnenblumenkerne, Walnusskerne und die Leinsamen mit einkneten. Nach Bedarf eventuell noch etwas mehr Wasser zugeben, es sollte ein gut Formbarer (wenn auch Wahnsinnig klebriger *g*) Teig entstehen. Wassermenge kommt auch auf den Sauerteig drauf an, meiner ist immer etwas Flüssiger, brauch also weniger Wasser als jemand bei dem der Sauerteig eher ne Kompaktere Konsistenz hat.

Das ganze klebt Wahnsinnig, also am Besten gleich etwas Warmes Wasser ins Waschbecken einlassen zum Händewaschen sonst versaut man sich die Amaturen aufs übelste.

Die Schüssel mit einem Tuck Abdecken und an einem warmen Ort für 4-6 Stunden gehen lassen. Sauerteig braucht nun mal etwas länger als Hefe. Auf jeden Fall solange gehen lassen bis sich der Teig deutlich Vergrößert hat, seht ihr ja dann eh.

Dann den Teig in drei Teile zu je 1 Kilo Teilen (oder man macht gleich ein 3 Kilo Brot). Die Teigstücke nochmal Durchkneten, zu einer Kugel Formen (geht leichter mit Angefeuteten Händen) und richtig gut mit Mehl bestäuben. Zum Gehen in eine Schüssel, Gärkörbchen oder auch ins Nudelsieb (gibt auch ne interessante Struktur) legen und nochmal für ca. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 250 Grad Vorheizen.

Nach den 30 Minuten das Brot auf ein Backblech stürzen, mit Wasser besprühen und für 10 Minuten bei 250 Grad Anbacken, dann die Temperatur auf 200 Grad Runterdrehen und ca. 1 Stunde lang fertig Backen (Klopfprobe machen, beim Klopfenn auf die unterseite muss es hohl klingen).

Die Fertigen Brote in ein Baumwolltuch schlagen oder in eine Stofftasche Stecken und über Nacht Auskühlen lassen. Ich weiß das warmes Brot im allgemeinenr recht Verlocken und auch Wahnsinnig lecker ist aber Saurteigbrote schmecken erst nach dem Auskühlen so richtig lecker. Nur gut das es gerade ausgekühlt ist, die ersten drei Scheiben sind schon wieder weg *grins*

*Foto muss ich noch machen*

Rezept By Hem-Netjeru/Rene

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Würziges Roggen-Mischbrot

700 g Sauerteig

400 g Roggen-Vollkornmehl

400 g Weizen-Vollkornmehl

200 g Buchweizenmehl

250 ml Bier (ich nehme meistens einfach ein Helles oder Schwarzbier. Also ganz nach Geschmack, Lust und Laune)

2 EL Kürbiskernöl

1 EL Agavendicksaft oder Honig

2 TL Meersalz

2 TL Rauchsalz

3 TL Brotgewürz (Anis, Fenchel, Koriander), (grob geschrotet)

2 TL Piment (gemahlen)

2 TL Kardamom (gemahlen)

1 TL Koriander (gemahlen)

1 TL Ingwer (gemahlen)

1 TL Galgant (oder ½ TL Pfeffer)

½ TL Muskat (gemahlen)

½ TL Zitronengras (gemahlen)

¼ TL Gewürznelke (gemahlen)

3 Messerspitzen Schabzigerklee

200 g Sonnenblumenkerne

80-100 g Leinsamen

60 g Hanfsamen

eventuell noch Sonnenblumenkerne und/oder Leinsamen zum bestreuen.

Die Sonnenblumenkerne und die Hansamen in einer Tasse mit so viel Heißen Wasser Übergießen bis sie knapp mit dem Wasser bedeckt sind. Das ganze zur Seite stellen und ca. 1 Stunde Quellen lassen.

Sauerteig, Mehl und Bier in einer Schüssel miteinander Verrühren. Die Gewürze, das Salz, Öl und den Agavendicksaft dazu geben und alles ca. 10 Minuten lang kräftig durchkneten. Zuletzt noch die Sonnenblumenkerne und Hanfsamen unterkneten. Der Teig wird recht klebrig.

Nachdem beim Vollkornmehl das Quellverhalten von Hersteller zu Hersteller recht deutlich variiert kann es sein das ihr etwas mehr Mehl braucht, aber nicht gleich beim kneten zugeben sondern nach etwa 1 Stunde nachdem ihr den Teig zum gehen abgestellt habt noch mal nachschauen weil das Vollkornmehl erst mal das Wasser aufsaugen muss.

Mit einem Tuch Abdecken und für 3-4 Stunden an einem Warmen Ort gehen lassen bis sie der Teig deutlich vergrößert hat (bei einem noch recht jungen Sauerteig kann es länger dauern, bei einem älteren reichten meistens 2 Stunden).

Nach dem Gehen Lassen das ganze noch mal durchkneten und in ein Gärkörbchen oder eine mit einem Bemehlten Tuch ausgelegte Schüssel oder in eine (Sauerteigbeständige) Kastenform geben und noch mal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250 Grad Vorheizen.

Das Brot aus der Form nehmen und auf ein Backblech setzen. Die Oberfläche mit Wasser Bestreichen/Besprühen und eventuell noch mit Sonnenblumenkernen, Leinsamen etc. bestreuen. Dann ab in den Ofen damit. Nach 10-15 Minuten die Temperatur auf 200 Grad runterdrehen und das Brot ca. 1 Stunde lang Backen (Klopf- oder Nadelprobe machen).

wrzigesRoggen-Mischbrot.jpg

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Schade, dass ich die Rezepte erst heute entdecke.

Da werde ich mir mal richtig Zeit nehmen und erst lesen, dann nachmachen.

Und dann trete ich mit meinem Sohn (28) in Wetbewerb.

Der backt nämlich auch sehr gern, am liebsten Quarktorte nach Omas Rezept oder Tuxe: http://u21967.hs-harz.de/TuxeBacken.html

Mal sehen, wann es klappt mit dem Wettbewerb.

  • 3 Monate später...
Geschrieben

Kürbisbrot

Hefeteig:

650 g Hefeteig

150 g Roggenmehl

1 Würfel Frischhefe

2 EL Honig

2 EL zerlassene Butter

1/2 TL Ingwerpulver

1 EL Meersalz

500 g Kürbismus

Ausserdem:

1 Eigelb

Kürbiskerne

Zuerst für das Kürbismus etwa 500 g Kürbiswürfel mit ca. 125 ml Wasser kurz zu Mus kochen, etwas abkühlen.

Für den Hefeteig das Mehl in eine Rührschüssel geben, mittig eine Mulde formen. Die zerbröckelte Hefe, den Honig, die zerl. Butter und den Ingwer hineingeben. Mit etwa 4 EL lauwarmem Kürbismus verrühren. An warmer Stelle kurz zugedeckt gehen lassen. Anschließend restl. Kürbismus gut unterrühren. Den Teig zugedeckt etwa 45 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Das Salz zum Teig geben und alles kräftig durchkneten. Den Teig teilen und zwei runde Brote formen. Das Brot am Rand mehrmals einkerben. Mit Eigelb bestreichen und nach Belieben mit Kürbiskernen bestreuen. Nochmals 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend im Backofen zuerst bei 200 Grad 20 Minuten backen. Dann bei 150 Grad etwa 20 Minuten weiterbacken!

Geschrieben

Sorry, bei obigem Rezept für Kürbisbrot, soll es natürlich 650 g Weizenmehl heissen. :)

Geschrieben

Hallo,

kann mir jemand helfen?

Ich habe in vielen Kaufhallen nach Sauerteigmischung o.s.gesucht.

Nichts gefunden.

Kann man den Sauerteig nicht auch selbst herstellen?

Und wenn ja, WIE ?

Geschrieben

Kann man den Sauerteig nicht auch selbst herstellen?

Und wenn ja, WIE ?

ein Rezept für Sauerteig findest Du hier

LG

Birilig

Geschrieben

Wobei auf Seite 1, Beitrag 3 Rene86 einen Kamut-Sauerteig beschreibt, den man mit anderem Mehl auch ansetzen kann :)

  • 3 Wochen später...

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