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Gast kaschek

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Geschrieben

Der Mond

Kann nicht schlafen, ist so hell,

Suche nach des Lichtes Quell,

Die Sterne sinds nicht, schon längst

verglommen,

Der Mond der ists, von dem die abendlichen

Licher kommen.

Nur einen Augenblick erkannt,

Hat er sich in meinen Geist gebrannt,

Ich kann nicht wegschauen, nicht jetzt,

vielleicht irgendwann,

Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Nur Gestein, so sagte man mir,

Doch etwas anderes leuchtet hier,

So Lebensfreudig streichelt das Mondlicht

über meine Haut,

Der Mond der ists, der meinen Schlaf heut

klaut.

Ich beschuldige ihn nicht, Danke ihm für

seine Pracht,

Die er mir bietet in jeder schlaflosen

Vollmondnacht,

Will jetzt nicht ruhen, wüsst' nichtmal

ob ich es jetzt kann,

Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Am Horizont sinkt er nieder,

Ich singe tausend Klagelieder,

Wenn er sich niederlegt, das Morgengrauen

erwacht,

welch wunderschöne, schlaflose

Vollmondnacht.

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Wunder über Wunder v. J.v. Eichendorff

Du wunderst wunderlich dich über Wunder,

Verschwendest Witzepfeile, blank und geschliffen.

Was du begreifst, mein Freund, ist doch nur Plunder,

Und in Begriffen nicht mit einbegriffen

Ist noch ein unermeßliches Revier,

Du selber drin das größte Wundertier.

Geschrieben

Für Vira und Savant:

Friedrich Schiller

Die Bürgschaft

Zu Dionys dem Tyrannen schlich

Damon, den Dolch im Gewande,

Ihn schlugen die Häscher in Bande.

Was wolltest Du mit dem Dolche, sprich!

Entgegnet ihm finster der Wüterich.

»Die Stadt vom Tyrannen befreien!«

Das sollst Du am Kreuze bereuen.

»Ich bin, spricht jener, zum sterben bereit,

Und bitte nicht um mein Leben,

Doch willst Du Gnade mir geben,

Ich fleh dich um drei Tage Zeit,

Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit

Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

Ihn magst du, entrinn’ ich, erwürgen.«

Da lächelt der König mit arger List,

Und spricht nach kurzem Bedenken:

Drei Tage will ich Dir schenken.

Doch wisse! Wenn sie verstrichen die Frist,

Eh du zurück mir gegeben bist,

So muss er statt deiner erblassen,

Doch dir ist die Strafe erlassen.

Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,

Dass ich am Kreuze mit dem Leben

Bezahle das frevelnde Streben,

Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit,

So bleibe Du dem König zum Pfande,

Bis ich komme, zu lösen die Band.«

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund,

Und liefert sich aus dem Tyrannen,

Der andere ziehet von dannen.

Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

Eilt heim mit sorgender Seele,

Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,

Von den Bergen stürzen die Quellen,

Und Bäche, die Ströme schwellen.

Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

Da reißet die Brücke der Strudel hinab,

Und donnernd sprengen die Wogen

Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand,

Wie weit er auch spähet und blicket,

Und die Stimme, die rufende, schicket,

Da stößt kein Nachen vom sichern Strand,

Der ihn setze an das gewünschte Land,

Kein Schiffer lenket die Fähre,

Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,

Die Hände zum Zeus erhoben:

»O hemme des Stromes Toben!

Es eilen die Stunden, im Mittag steht

Die Sonne und wenn sie niedergeht,

Und ich kann die Stadt nicht erreichen,

So muss der Freund mir erbleichen.«

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,

Und Welle auf Welle zerrinnet,

Und Stunde um Stunde entrinnet,

Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut

Und wirft sich hinein in die brausende Flut,

Und teilt mit gewaltigen Armen

Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort

Und danket dem rettenden Gotte,

Da stürzt die raubende Rotte

Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,

Den Pfad ihn sperrend, und schnaubet Mord

Und hemmet des Wanderers Eile

Mit drohend geschwungener Keule.

»Was wollt ihr? Ruft er für Schrecken bleich,

Ich habe nichts als mein Leben,

Dass muss ich dem Könige geben!«

Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:

»Um des Freundes Willen erbarmet euch!«

Und drei mit gewaltigen Streichen

Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,

Und von der unendlichen Mühe

Ermattet sinken die Kniee:

»O hast du mich gnädig aus Räubershand,

Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,

Und soll hier verschmachtend verderben

Und der Freund mir, der leibende, sterben!«

Und horch! Da sprudelt es silberhell

Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen

Und stille hält er zu lauschen

Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,

springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,

Und freudig bückt er sich nieder,

Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün,

Und malt auf den glänzenden Matten

Der Bäume gigantische Schatten;

Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,

Will eilenden Laufes vorüber fliehn,

Da hört er die Worte sie sagen:

Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,

Ihn jagen der Sorge Qualen,

Da schimmern in Abendrots Strahlen

Von ferne die Zinnen von Syrakus,

Und entgegen kommt ihn Philostratus,

Des Hauses redlicher Hüter,

Der erkennt entsetzt den Gebieter.

Zurück! Du rettest den Freund nicht mehr,

So rette dass eigene Leben!

Den Tod erleidet er eben.

Von Stunde zu Stunde gewartet’ er

Mit hoffender Seele der Wiederkehr,

Ihm konnte den mutigen Glauben

Dem Hohn des Tyrannen nicht rauben.

»Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht

Ein Retter willkommen erscheinen,

So soll mich der Tod ihm vereinen.

Des rühme der blut’ge Tyrann sich nicht,

Dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,

Er schlachte der Opfer zweie,

Und glaube an Liebe und Treue.«

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor

Und sieht das Kreuz schön erhöhet,

Das die Menge gaffend umstehet,

An dem Seile schon zieht man den Freund empor,

Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:

»Mich Henker! Ruft er, erwürget,

Da bin ich, für den er gebürget!«

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,

In den Armen liegen sich beide,

Und weinen für Schmerzen und Freude.

Da sieht man kein Auge tränenleer,

Und zum Könige bringt man die Wundermär,

Der fühlt ein menschliches Rühren,

Lässt schnell vor den Thron sie führen.

Und blicket sie lange verwundert an,

Drauf spricht er: Es ist euch gelungen,

Ihr habt das Herz mir bezwungen,

Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn,

So nehmet auch mich zum Genossen an,

Ich sei, gewährt mir die Bitte,

In eurem Bunde der dritte.

Geschrieben

01_2.gif

Kuß

Auf die Hände küßt die Achtung,

Freundschaft auf die offne Stirn,

Auf die Wange Wohlgefallen,

Sel'ge Liebe auf den Mund;

Aufs geschloßne Aug' die Sehnsucht,

In die hohle Hand Verlangen,

Arm und Nacken die Begierde,

Überall sonst Raserei.

F. Grillparzer3.gif

[ATTACH]6687[/ATTACH]

Geschrieben

Zur Nacht

Wenn du heute Wind wärst

und ich das Boot,

wir würden uns nicht

in sicheren Buchten aufhalten.

Mit einem Ruck

steuere ich auf die hohe See

und mit einem Stoß von dir

schwillt mein Segel

vor soviel Kraft

Zur Nacht

fahren wir in die Sterne

Geschrieben

[ATTACH]6691[/ATTACH]

Frühlingsnacht

Übern Garten durch die Lüfte

Hört ich Wandervögel ziehn.

Das bedeutet Frühlingsdüfte,

Unten fängts an zu blühn.

Jauchzen möcht ich, möchte weinen,

Ist mirs doch, als könnts nicht sein!

Alte Wunder wieder scheinen

Mit dem Mondeglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagens,

Und in Träumen rauschts der Hain,

Und die Nachtigallen schlagen:

Sie ist deine, sie ist dein!

J.v. Eichendorff

Geschrieben

Weiter nördlich

Weiter nördlich,

wo das Eis beginnt,

habe ich vor langer Zeit

eine Blockhütte gebaut.

Wenn wir auf unserer Wanderung

dort vorbeikommen,

hole ich den Schlüssel aus dem Versteck

und zeige dir den Ofen,

der im Sturm nicht gut zieht

den Tisch, auf dem ich dir

Speisen zubereiten würde

und in der Ecke das Bett,

zu groß für einen,

zu klein für zwei.

Gerade richtig für uns!

Geschrieben

Im Frühling

Leise sank von dunklen Schritten der Schnee,

Im Schatten des Baums

Heben die rosigen Lider Liebende.

Immer folgt den dunklen Rufen der Schiffer

Stern und Nacht;

Und die Ruder schlagen leise im Takt.

Balde an verfallener Mauer blühen

die Veilchen,

Ergrünt so stille die Schläfe des Einsamen.

(Georg Trakl)

Geschrieben

Das Glück

Wenn du denkst, es geht nicht mehr,

und alles fällt dir viel zu schwer,

dann denk mal an die schönen Zeiten,

denn auch DEIN Leben hat zwei Seiten!

Das eine Mal, da geht´s dir schlecht,

und keinem machst du es heut recht.

Du bist genervt und depressiv,

und alles geht heut einfach schief.

Doch ein anderes Mal, da geht´s dir gut!

Und du bist voller Lebensmut!

Hast keinen Kummer, keine Sorgen,

denkst nur an Heute, nicht an Morgen.

Und wenn der Tag dir Freude bringt,

und das Glück dein Herz durchdringt,

dann halt ihn fest, den frohen Tag,

und denk daran, was er vermag.

Und läuft das Leben mal nicht rund,

Dann denk an diese schöne Stund´

Und glaube einfach nur daran,

das Glück kommt wieder, irgendwann!

Geschrieben

Die Liebe im Leben

Das Leben ist ein auf und ab,

scheinbar ist`s so gewollt von oben herab.

Mal könnt man die ganze Welt umarmen,

ein andermal tut sich Dir keiner erbarmen !

Von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt,

alle Facetten haben wir schon ausgeübt !

Mal gehts einem super man könnt Bäume ausreißen,

ein andres mal könnt man schlicht alles zerreissen !

So ist es im Leben Tagaus und Tagein,

der Herrgott zieht seine Figuren, so muß es wohl sein.

Doch gibts was im Leben was nicht jeder hat,

man nennt es die Liebe; wie einfach und platt.

Doch steckt dahinter noch so vieles mehr,

die Liebe ist so groß wie ein ganzes Meer !

Wer Glück hat im Leben wird von Ihr begleitet,

Tagaus und Tagein wird sie neu bestreitet.

Liebe macht vieles für uns erst erträglich,

deswegen braucht sie ein jeder alltäglich !

Wer sie allzeit bei sich im innersten hat,

ist oftmals gefeit gegen Schreck und Verrat.

In der Waagschale des Lebens steht sie ganz dort oben,

doch hat sich so mancher schon oft dran verhoben.

Drum liegt es an uns das wir auch Liebe geben,

manch Leuten die dies nicht immer vernehmen !

Geschrieben

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Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt

Liebes Geläute.

Klinge, kleines Frühlingslied,

Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus, bis an das Haus,

Wo die Blumen sprießen.

Wenn du eine Rose schaust,

Sag ich laß sie grüßen.

H. Heine

Geschrieben

Die Wahrheit ohne Herberge

Wer klopft bei schlechtem Wetter? - "Ich bins, ein armer Mann,

Der, weil er Wahrheit redet, nicht unterkommen kann." -

- Herein! Wir li - li - lieben ein wa - wa - wahres Wort! -

"Wer weiß, vielleicht muß hier ich auch balde wieder fort.

Drum sag mir krumme Mutter und stotteriger Mann,

Wo häng' ich etwa jetzo mein Reiseränzel an?" -

- Er Grobian! - Er Flegel! Fo - fort aus unserm Haus! -

- "Da habt ihrs! Niemand hält mehr die reine Wahrheit aus!"

August Kopisch

Geschrieben

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;

Im Tale grünet Hoffnungsglück;

Der alte Winter in seiner Schwäche

Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er fliehend nur

Ohnmächtige Schauer körnigen Eises

In Streifen über die grünende Flur;

Aber die Sonne duldet kein Weißes,

Überall regt sich Bildung und Streben,

Alles will sie mit Farben beleben;

Doch an Blumen fehlt's im Revier,

Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen

Nach der Stadt zurückzusehen.

Aus dem hohlen, finstern Tor

Dringt ein buntes Gewimmel hervor.

Jeder sonnt sich heute so gern.

Sie feiern die Auferstehung des Herrn;

Denn sie sind selber auferstanden:

Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,

Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,

Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,

Aus der Straßen quetschender Enge,

aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht

Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge

Durch die Gärten und Felder zerschlägt,

Wie der Fluß in Breit und Länge

So manchen lustigen Nachen bewegt;

Und bis zum Sinken überladen

Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden

Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel;

Hier ist des Volkes wahrer Himmel,

Zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

Goethe

Geschrieben

Eine schöne Idee!!! :smile-alt:

Frühling

Der Frühling ist kommen, die Erde erwacht,

Es blühen der Blumen genung.

Ich habe schon wieder auf Lieder gedacht,

Ich fühle so frisch mich, so jung.

Die Sonne bescheinet die blumige Au',

Der Wind beweget das Laub.

Wie sind mir geworden die Locken so grau?

Das ist doch ein garstiger Staub.

Es bauen die Nester und singen sich ein

Die zierlichen Vögel so gut.

Und ist es kein Staub nicht, was sollt' es denn sein?

Mir ist wie den Vögeln zu Mut.

Der Frühling ist kommen, die Erde erwacht,

Es blühen der Blumen genung.

Ich habe schon wieder auf Lieder gedacht,

Ich fühle so frisch mich, so jung.

Adelbert von Chamisso

Geschrieben

Kanon

Das ist die Not der schweren Zeit!

Das ist die schwere Zeit der Not!

Das ist die schwere Not der Zeit!

Das ist die Zeit der schweren Not!

Adalbert von Chamisso

Geschrieben

Theodor Storm :smile-alt:

April

Das ist die Drossel, die da schlägt,

Der Frühling, der mein Herz bewegt;

Ich fühle, die sich hold bezeigen,

Die Geister aus der Erde steigen.

Das Leben fließet wie ein Traum -

Mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

Geschrieben (bearbeitet)

Schöne Grüße nach Fulde!

Bumerang

War einmal ein Bumerang;

War ein Weniges zu lang.

Bumerang flog ein Stück,

Aber kam nicht mehr zurück.

Publikum noch stundenlang

Wartete auf Bumerang.

Joachim Ringelnatz

bearbeitet von Barb
Geschrieben

Viele Grüße an die Nordseeküste zurück!!:smile-alt::smile-alt:

Joachim Ringelnatz

Ein männlicher Briefmark...

Ein männlicher Briefmark erlebte

Was Schönes, bevor er klebte.

Er war von einer Prinzessin beleckt.

Da war die Liebe in ihm erweckt.

Er wollte sie wiederküssen,

Da hat er verreisen müssen.

So liebte er sie vergebens.

Das ist die Tragik des Lebens!:schweigen

Geschrieben

Die Frage bleibt

Halte dich still, halte dich stumm,

Nur nicht fragen, warum? warum?

Nur nicht bittere Fragen tauschen,

Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.

Wies dich auch aufzuhorchen treibt,

Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.

Theodor Fontane

Geschrieben

Theodor Storm :smile-alt::smile-alt:

Westermühlen

Die Heimat hier und hier dein erster Traum!

Das Mühlrad rauscht, so lustig stäubt der Schaum,

Und unten blinkt der Bach in tiefem Schweigen,

Ein Spiegelrund, drin blau der Himmel ruht.

Vom Ufer rings mit ihren dunklen Zweigen

Taucht sich die Erle in die klare Flut.

Horch, Peitschenknall und muntrer Pferdetrab!

Die Räder knirschen durch den feuchten Sand.

Halt an, halt an! Nun sacht den Berg hinab

Und durch den Bach zum andern Uferrand.

Dann wieder aufwärts links den Weg entlang

Hinauf zur Mühle mit des Kornes Last,

Wo von der Eiche unermüdlich klang

Der Stare fröhlich Plaudern hoch vom Ast.

Zehn Schritte noch, da steht im Schattengrunde

Der Linden halbversteckt das Müllerhaus;

Der Müller mit der Tabakspfeif' im Munde

Lehnt in der Tür und schaut behaglich aus.

Theodor Storm

Storm wurde am 14.9.1817 in Husum geboren. Er stammte aus einer alten holsteinischen Patrizierfamilie, der Vater war Advokat. Er besuchte die Gelehrtenschule in Husum, dann ein Gymnasium in Lübeck. Anschließend studierte er von 1837-1842 Jura in Kiel und Berlin und wurde 1843 Rechtsanwalt in Husum. Storm mußte während der dänischen Besetzung die Heimat verlassen und kehrte nach Aufenthalten in Potsdam (1852) und Heiligenstadt (1856) erst 1864 nach Holstein zurück. Storm wurde 1867 Amtsrichter und 1879 Amtsgerichtsrat.

Storm starb am 04.07.1888 in Hademarschen/Holstein.

Bedeutender deutscher Novellist und Lyriker. Als Erzähler (58 Novellen) anfangs nicht frei von Sentimentalität, allmählich immer herber, dramatischer werdend.

Geschrieben

Heinrich Heine

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt

Liebliches Geläute.

Klinge, kleines Frühlingslied,

Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus,

Wo die Veilchen sprießen!

Wenn du eine Rose schaust,

Sag, ich lass sie grüßen.

Geschrieben

"ANGST - MACHT- KRIEG"

Was "SIE" wollen ist MACHT und GELD,

Gas, Gold, Edelsteine,

Ölquellen auf dieser Welt !

Dafür scheuen sie keinen Krieg,

zerreißen Familien in ihrem Sinn,

Väter, Mütter und Kinder mitten drin !

Sie denken sich Geschichten aus,

sähen ANGST und HASS,

hetzen Völker gegen Völker auf,

sehr krass !!

Um Kriege zu führen,

brauchen sie nicht viel,

gut geplant,

mit viel Kalkül !

Üble Religionsfragen,

helfen oft den Krieg herbei zutragen !

Oder auch die Frage der Munition,

das reicht oft schon !

Nun haben die Völker ANGST...

Der Samen wurde gesät,

er wuchert wie ein Krebsgeschwür...

Aber wer kann denn wirklich was dafür ?

Ich sage NEIN !

Zu jedem Krieg,

denn ich habe mich

und auch die anderen Menschen lieb !

JEDER Mensch hat sich doch gern !

Dem einzelnen aus jedem Volk,

liegen Kriege fern,

denn jeder hat liebe Menschen um sich herum,

Kriege führen ist da doch dumm !

Denkt darüber nach,

überall sind Mütter, Väter und Kinder auf der Welt !

Glaubt ihr denn das ihnen ein Krieg gefällt ?

NEIN, denn es ist die ANGST des Samens...

Er wird gesät und oft ist es dann bald zu spät !

Wenn man die Völker miteinander vereinen kann,

Zusammenhalt,

GEGEN GEWALT,

dann werden auch die Kinder alt !!

Denn was wollen "SIE" denn tun,

wenn die Völker gemeinsam sagen:

"Wir wollen in Frieden in unseren Ländern ruh`n !!"

Geschrieben von Tamara Wittig 05.04.2009

/CENTER]

Geschrieben (bearbeitet)

Ribbeck - mal anders! :P

[ame]

[/ame]

oder musikalisch:

[ame]

[/ame] bearbeitet von Claudia
Geschrieben

Meine Puppe kriegst du nicht!

Nein, du kleiner Bösewicht,

meine Puppe kriegst du nicht!

Noch ist's gar nicht lange her;

denkst du denn, ich weiß nicht mehr,

wie's der andern ist ergangen?

Erst die Nase abgemacht,

dann das Köpfchen ihr zerkracht,

dann den ganzen Leib zerrüttet

und die Kleie ausgeschüttet,

das die Beine und der Bauch

hingen wie ein leerer Schlauch,

dann die Arme ausgerissen

und sie auf den Müll geschmissen!

Nein, du kleiner Bösewicht,

meine Puppe kriegst du nicht!

Heinrich Seidel

[ATTACH]6706[/ATTACH]

Geschrieben

Glückliche Fahrt

Die Nebel zerreißen,

Der Himmel ist helle,

Und Äolus löset

Das ängstliche Band.

Es säuseln die Winde,

Es rührt sich der Schiffer.

Geschwinde! Geschwinde!

Es teilt sich die Welle,

Es naht sich die Ferne;

Schon seh ich das Land!

Goeth

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