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Vergiftung durch Nahrung: Gewürze, Genußgifte, Nahrungszusätze


Gast Gast - Paul

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Geschrieben

Hallo Kati,

Medikamente führen oft zu Nebenwirkungen(Vergiftungen), die auch oft Schuppenflechte auslösen. Pustelbildung ist eine allgemeine Reaktion der Haut auf solche akuten Vergiftungen.

Ich selbst habe mit Schmerzbekämpfung keine besondere Erfahrung. Ich habe natürlich wie viele andere allgemein von verschiedenen Methoden, wie Akupunktur oder Hypnose gehört. Meine persönliche Auffasung ist, möglichst die Ursachen der Schmerzentstehung zu bekämpfen.

In www.pain.de kannst du sicher schon mehr Informationen finden. Unter www.nakos.de findest du eine Datenbank mit Selbsthilfegruppen, wahrscheinlich auch zu deiner anderen Krankheit, auch wenn diese Selbsthilfegruppe nicht im Internet vertreten sind.

Viele Grüße

Paul Lindner

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Hallo Elvis,

was hat dir denn die Ernährungsberaterin geraten? Hat es dir schon geholfen?

Viele Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

(nehme Bezug auf Paul's Posting vom 13.06.2001 im Thread "Allgemein/Psoriasis bei Hautkontakt übertragbar")

Hallo Paul

... nun also meine Kritik ein wenig präziser und hoffentlich anschaulicher:

Meines Erachtens liegt das Hauptproblem Deiner Argumentation in der mangelnden Ergebnissoffenheit. Das meine ich, wenn ich von der Einbeziehung Deiner Thesen in das Annahmesystem rede (nicht umgkehrt). Dies geschieht vor allem dadurch, dass Du ZUERST feststellst, die Nahrungsmittel-Gifte und Genussgifte wären schuld an der Pso und ERST DANN Deine Begründungen und Erklärungen suchst. Dabei gehst Du extrem selektiv vor. Das heißt, wenn Leute hier im Forum berichten, das eine oder andere von Dir als kritisch genannte Lebensmittel, habe überhaupt keinen Einfluss auf ihre Pso, reagierst Du mit Begründungen warum dies vielleicht vereinzelt so gilt, aber Deine Thesen trotzdem wahr ist. Zum Beispiel sind dies dann "die besonders schweren Fälle" oder Du konstruierst dieses öminöse Gauss-Verteilungsargument und behauptest, erst bei einem bestimmten Grad der Sensibilisierung reagiert man dann schließlich doch auf bestimmt Auslöser. Und das ist ein Paradebeispiel einer "Abblocker-These" das unter Wissenschaftler beschleunigtes Augenrollen hervorruft, weil Du damit wirklich ALLES als Ursache nennen kannst und selbst die tatsächliche Existenz von Gegenbeweisen Deiner Thesen einfach beiseite schiebst - Du bestimmst den Wirkungsbereich Deiner Nahrungsmittelgifte-Ideen selbst. Besonders deutlich wird dies bei dem Argument, das ich weiter oben 'mal beschrieben habe, nämlich das Problem die Ursachen einer ALTEN Krankheit wie Pso auf MODERNES Ernährungsverhalten zurückzuführen. Dazu fällt Dir nur ein: die Griechen in der Antike tranken auch schon Wein. Aber glaubst Du wirklich, die Griechen haben wirklich schon derart weitverbreitet Wein genossen und Schwefel als Vergärungsregulierer verwendet, wenn ja, woher weißt Du das? Die lange Historie der Krankheit ist ein starkes Indiz dafür, dass es nämlich nicht AUSSCHLIEßLICH ein BESTIMMTES Ernährungsverhalten ist, das die Pso triggert - wissenschaftlich gesehen.

O.K. im einzelnen sind Deine Aussagen über Nahrungsmittelgifte höchst spekulativ. Für mich sieht Deine Methode so aus: Du hast einen Pso-Schub erlebt, sagen wir z.B. nach exzessivem Spinat-Genuss, schlägst die Ernährungsfibel auf, erfährst dass Spinat in hohem Maße Oxalsäure enthält, das negative Auswirkungen auf die Kalziumaufnahme hat. Dann surfst Du weiter im Internet und findest heraus, dass auch Vitamin D eine wichtige Rolle im Kalziumstoffwechsel hat und Vitamin D auch durch Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet wird. Als Psoriatiker weißt Du, daß Sonnenbestrahlung das Hautbild verbessert und viele Präperate auf D3-Basis funktionieren. Also für Dich hängt das alles irgendwie zusammen und flugs erkennst Du Oxalsäure als ein Pso-Auslöser-Gift, das man meiden sollte. Nun, dabei übersiehst Du aber die folgenden Aspekte: die, meines Wissens, wichtigste "Verbindung", die Vitamin D und Oxalsäure haben ist die, dass beide den Kalziumstoffwechsel beeinflussen, Oxalsäure negativ, Vitamin D positiv, aber keine "Bindung" des einen gegenüber dem anderen. Oxalsäure "vernichtet" kein Vit. D., Oxalsäure bindet Kalzium. Damit ist die Wichtigkeit der beiden Wirkstoffe als "Gegenspieler" in Bezug auf Osteoperose gegeben - nicht, als solche, in Bezug auf Psoriasis. Man weiß, das Vitamin D auch das Immunsystem beeinflußt (zumindest im Mäuseversuch) und hier ist die Wirksamkeit von Vitamin D in Bezug auf Pso zu suchen, dies hat aber NICHTS mit Oxalsäure zu tun und der Aufnahme von Spinat, dies hat allein etwas mit dem Vorhandensein von Vit. D zu tun.

Ein weiteres Problem ist die Spezifizierung dessen, was an den Nahrungsmitteln, die öfter als Pso-Auslöser genannt werden, gemeinsam ist. Du nennst die Alkaloide als natürliche Gifte. Aber meines Wissens sind Alkaloide nicht nur Gifte, sondern auch Heilmittel - die Menge macht eben das Gift. Du nennst z.B. Karotten, rote Paprika,Tomaten,Pepperoni als Auslöser wegen, der in ihnen enthaltenen natürlichen Gifte. Aber diese Nahrungsmittel haben nicht nur die "Gifte" als Gemeinsamkeit, sondern auch Vitamin A oder Karotin. Warum sind diese nicht die Auslöser? ... genau diese Frage müsste man sich bei korrekter wissenschaftlicher Arbeit mindestens stellen... und das wäre nur der Anfang. - Weit bevor man Ernährungstips gibt.

Na ja, lassen wir es für heute Nachmittag 'mal dabei, muss noch etwas für meine Vitamin D - Gehalt tun <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">.

Ciao KarMa

Geschrieben

Hallo KarMa,

Danke für deine umfangreiche Stellungnahme.

-Du kritisierst bei mir mangelnde Ergebnisoffenheit. Ich denke wenn ich möglichst logisch Hyphothesen aufstelle leiste ich schon sehr viel. Wissenschaftliche Studien/Forschung können dann in der Zukunft feststellen, welche Thesen falsch waren und welche richtig. Wie soll denn Ergebnisoffenheit sonst aussehen? Ich mache doch gar keine wissenschaftlichen Studien, um meine Hyphothesen überprüfen zu können. So gibt es zum Rauchen genug wissenschaftliche Studien. Sie stellen fest, das das Rauchen die Wahrscheinlichkeit des Auftreten von Psoriasis mehr als verdoppelt. Forschungsergebnisse akzeptiere ich offen.

Dazu die HP desInstituts für Nikotinforschung in Erfurt:

http://www.inr-online.de/inhalt-intro/inhalt.intro-gesund.html

-Du schreibst, ich würde erst feststellen, Nahrungsgifte würden Schuppenflechte auslösen und dann nach Begründungen suchen. Wenn du auf meiner HP warst, mußt du wissen das es anders ist. Dort habe ich meine Hypothesenbildung dargestellt. Zuerst habe ich bei mir Nahrung als Auslöser festgestellt, zuerst hauptsächlich Fertigsuppen und Tomaten, dann habe ich nach Erklärungen gesucht und dazu auch Literatur gelesen, z.B. das Buch von Schäfer u. Weylo welches z.B. Gewürze als wichtige Auslöser nennt(die ja in Fertigsuppen dominieren). Ich habe mir die Inhaltsstoffe der in Erfahrungsberichten häufig genannten Auslöser angeschaut und dadurch die Hypothese der Vergiftung aufgestellt. Es ist doch auffallend, das sehr viele Auslöser Alkaloide als Inhaltsstoffe aufweisen. Vielen dieser Nahrungsmittel wird die Eigenschaft zugemessen, das Immunsystem zu "stärken"(zu aktivieren). Die Hyphothese, das alle Alkaloide Auslöser der Schuppenflechte sein könnten liegt doch nahe. Ich warte jetzt offen auf wissenschaftliche Untersuchungen.

Du hast ja bei deiner Aufzählung selektiv nur die genannt, die auch Vitamin D beinhalten. Kaffee und Schokolade sind nicht dafür bekannt besonders Vitamin D zu beinhalten. Außerdem hat die Forschung ja schon erbracht, da Vitamin D günstig gegen Schuppenflechte ist-warum sollte ich solche Vermutungen aufstellen?

-Karotten u. Spinat habe ich selbst als Auslöser getestet.

Gemeinsamer Inhaltsstoff ist Oxalsäure, was liegt da näher, als diese auch als Auslöser zu vermuten. Dein Argument, das Oxalsäure den Kalziumhaushalt stört unterstützt diese Vermutung. Karotten enthalten doch Karotin, also Provitamin D welches Sonnenlicht benötigt um zu Vitamin D zu werden. Wenn wir nicht ins Licht gehen, wirkt also nur der negative Inhaltsstoff Oxalsäure.

-Du schreibst, ich würde Gegenbeweise nicht akzeptieren. Mir sind doch gar keine Gegenbeweise genannt worden, sondern auch nur einigen subjektive Berichte.

-Ich finde es unlogisch, das jeder Mensch wirklich total anders auf dieselben Stoffe reagieren soll. Wir Leute mit Psoriasis-Anlage haben zumindest die Empfindlichkeit des Immun-/Wundheilungssystems gemeinsam und reagieren deshalb anders auf bestimmte Stoffe als andere Leute. Die These von der Reaktionsschwelle und der durch Entzüdungsprozesse erhöhten Abheilungsschwelle erklärt doch die unterschiedlichen Erfahrungen sehr gut. Das ist keine "Abblocker These". Ich habe doch nur nach einer Erklärung für die Wiedersprüchlichen Erfahrungsberichte gesucht. Ich habe gar keine besseren Erklärungen gefunden. Ich bin auch hier ergebnisoffen gespannt darauf, was die wissenschaftliche Forschung erbringen wird.

Viele Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

Hm Paul, drücke mich anscheinend extrem mißverständlich aus.

Mein Anliegen war Methodenkritik nicht die Vollständige Deklinierung aller kritischen Nahrungsmittel, die Du nanntest. Ich habe versucht anhand von Beispielen zu erläutern, wie Deine Argumentationsketten sind und was daran sehr kritisch ist.

O.K. Du meinst Deine Hypothesen logisch zu fundieren ... belasse es bei der Diskussion derselben. Ratschläge geben steht am allerletzten Ende einer KOMPLETTEN wissenschaftlichen Analyse (eigentlich) - vorher sollte man nicht zu derart strikten Diätvorschlägen gelangen, es sei denn man macht deren spekulativen Charakter deutlich und überläßt es den Pso's selbst, ob sie dem folgen wollen oder nicht.

Das mit dem Vitamin D - war vielleicht etwas kompliziert dargestellt, gebe ich zu - jedenfalls scheint das etwas zur Verwirrung geführt zu haben. Dass Du Karotin für ein Provitamin D (!) hälst, war wohl eher ein Versehen? Wüßte auch nicht, dass Karotten als Nahrungsmittel mit hohem Oxalsäuregehalt genannt werden - aber ich mag mich irren.

Worauf ich hinauswollte: Oxalsäure und die immunologische Wirkung von Vitamin D haben nichts miteinander zu tun. Sie sind BEIDE ZUSAMMEN nur relevant im Zusammenhang mit dem Knochenaufbau. Du wirfst da alles durcheinander. Hier ein Link zu Vit. D: http://www.calciummangel.de/Vitamin-D.html (besonders interessant für PSOs: Wirkung auf entzündliche Vorgänge wie Rheuma)

In Bezug auf Alkaloide ist vielleicht diese Seite interessant: http://www.pseudonym.org/harko/alkaloi/alkaloid.htm#Einf

Es scheint mit eher so, dass Alkaloide eher auf das Nervensystem wirken (Halluzinogene, schmerzlindernde Effekte etc.) als auf das Immunsystem direkt. Könntest Du mir die Quellen nennen, die einen direkten Zusammenhang der Alkaloide mit dem Immunsystem beschreiben?

Rauchen, klar ist nachgewiesenerweise absolutes Gift für die Haut, da runzeln bereits Vierzig-jährige gräulich vor sich hin - egal ob PSO oder nicht. Aber liegt es am Nikotin? Hattest Du 'mal das Vergnügen, Dir so ein Stückchen Zigaretten-Tabak unter dem Mikroskop ansehen zu dürfen?

Das sind Tabakkrümel glasiert mit einer Schicht von Aromastoffen und weiß der Teufel was <img src="http://img.homepagemodules.de/crazy.gif">. Das ist fast so als würden Raucher eine Schaufel Straßendreck, garniert mit zerkrümelter Plastiktüte entzünden und genüßlich inhalieren, um an ihren Nikotin-Kick zu kommen. <img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">

... absoluter Stress für die Haut. Das ist es 'was die Leute umbringt, nicht das Nikotin. Um von dem höheren Raucher-Anteil unter den Psoriatikern auf die Schädlichkeit des Nikotins und mithin allen Alkaloiden schließen zu können, mußt Du alle anderen vorhandenen Gifte als mögliche Pso-Ursache erst 'mal ausschließen.

In diesem Sinne ... KarMa

Hoffe, dass sich die andern nicht zu sehr langweilen <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">

Geschrieben

Hallo Kamar,

nö nix mit Langeweile :o)

da wir anderen es teilwiese aufgegeben haben uns gegen Paul´s Theorien zu wehren oder darauf zu reagieren,finde ich es bewundernswert wie du ihm Paroli bietest.

<img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">

Mach weiter so, du hast den einzig richtigen Weg gefunden,Paul dazu zu bewegen auch mal andere Sichtweisen zu erkennen.Ob er sie auch ANerkennt, sei dahin gestellt.

Vielleicht nimmt er endlich mal seine Scheuklappen ab. Wäre ihm zu wünschen.

lieben Gruß

Mone

Geschrieben

hallo paul hallo kama ( wie heisst du eigentlich richtig ??)

ich habe die letzte halbe stunde mit interesse euren verbalen schlagabtausch gelesen und muss zugeben das ich einiges zweimal lesen musste um es zu verstehen. ich schaetze mal das du kama einen medizinischen oder auch ernaehrungswissenschaftlichen hintergrund hasst, sprichst ja auch von pso kollegen. wie auch immer, deiner argumentation zufolge nehme ich das mal an.

was mich allerdings stoert ist das du mit deiner argumentation einzig und allein versuchst die erfahrungen und ratschlaege von paul zunichte zu machen. stattdessen wuerde ich gerne von jemanden wie dir hoeren was er den so gegen seine pso macht. davon schreibst du in keiner silbe.

ich finde pauls anregungen auf jedenfall gut und werde mir auch das buch von pagano bestellen. ich bin bzw war bei einem arzt in behandlung welcher seinen westlichen schumedizinhorizont durch aerztliche taetigkeiten in anderen kulturkreisen erweitert hat. auch er geht den weg mit entgiftung und ernaehrung. ich glaube demnach nicht das paul so falsch liegt. statt ueber gausskurven und wissenschaftliche fundiertheit, welches es im pso bereich eh nicht gibt, zu diskutieren wuerde ich lieber ratschlaege und tips hoeren egal ob dies nun nur bei einem einzelen geholfen hat. ich freue mich fuer jeden der den weg raus aus dieser schrecklichen krankheit gefunden hat und nehme jeden tipp und ratschlag gerne an. den gang zum hautarzt erspare ich mir seit geraumer zeit da ich feststellen musste das die aerzte oft weniger ueber pso wissen als ihre patienten. genauso glaube ich das eine hauterkrankung immer nur die reaktion auf eine stoerung der inneren organe oder immunsystem und stoffwechsel ist. weshalb also cremes und salben mit nebenwirkungen auf die haut schmieren ? um nun zum ende zu kommen, mich wuerde eure meinung, erfahrung ueber den zusammenhang von pso mit immunsystem und stoffwechsel interessieren und vor allen dingen eure tipps und ratschlaege im alltaeglichen umgang mit der pso.

viele gruesse

thiemo

Geschrieben

Noch was wuerde mich interessieren. Wie seht Ihr den Zusammenhang zwischen PSO, Sport und Stress.

Bei mir begann das ganze vor fuenf Jahren. Ziemlich genau nach Beendigung meines Studiums und Beginn meiner Arbeitsstelle. Zeitgleich habe meine sportlichen Aktivitaeten gegen null heruntergefahren. Was ja auch einen Einfluss auf den Stoffwechsel hat. Beruflich war das ganze damals sehr stressig und zeitaufwendig. Hinzu kommt das ich mich sehr oft in klimatisierten Raeumen mit trockener Luft aufhalte. Aufgrund der vielen Reisetaetigkeit kaempfe ich oft mit Zeitumstellungen also regelmaessigem Schlaf. Wie seht Ihr das ?? Auch wuerde mich interessieren wie Eure Erfahrungen mit Bestrahlung ist. Kann man das staendig machen oder sollte man eine Pause einlegen.

Im voraus vielen Dank

Gruss

Thiemo

Geschrieben

Hallo Thiemo

... ja, merke es oft gar nicht, wenn ich so "von hinten durch die Brust in's Auge" argumentiere - t'schuldige, so Forums-Postings werden auch oft unverständlich, weil man die Erläuterung komplizierter Sachverhalte so kurz wie möglich halten muss. <img src="http://img.homepagemodules.de/hmm.gif">

Mein "ernährungswissenschaftlicher Hintergrund" beschränkt sich auf Grundwissen aus meiner Schulzeit - da hatte ich Ernährungslehre als Leistungskurs (man lernt für's Leben <img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">); später war es Allgemeininteresse und speziell, als Psoriatikerin, natürlich auch das Interesse an ernährungsbedingten Autoimmunreaktionen und entzündlichen Vorgängen im Körper. Ansonsten bin ich, als Wissenschaftlerin, natürlich mit wissenschaftlichen Methoden vertraut - meine ich zumindest <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif"> - aber mein Fachgebiet ist nicht Ernährungslehre oder organische Chemie.

Warum Paul derart in die "Schusslinie" geraten ist, war vor allem SEIN Anspruch "logische Hypothesen" aufgestellt zu haben, er hatte da ein, als ziemlich penetrant empfundenes, Sendungsbewußtsein entwickelt, daß sogar die Admin einmal meinte die Notbremse ziehen zu müssen. Ich glaube einfach, dass er sich in vielen Punkten irrt, und mit seinen Thesen zu weit geht. Wenn er deutlich machen würde, dass er ein paar spekulative Ideen hat, seine Erfahrungen schildern würde, wäre das schon zu akzeptieren. Da wüßten auch die meisten, wie sie das einzuordnen haben, nämlich als eine weitere Möglichkeit der PSO zu begegnen, die wirken kann oder auch nicht. Er kam mir einfach zu pseudo-wissenschaftlich daher - das reizt zum Widerspruch.

Ich glaube auch, gerade wenn wir uns, frustriert von der Schulmedizin, nach anderen Methoden umsehen, wir sehr sehr anfällig sind, an irgendwelche Quacksalber zu geraten, die einfache Mittel, Salben, Diäten, was auch immer versprechen. Die Foren sind voll von solchen Leuten, die kurzfristige Erfolge hatten und dann doch wieder enttäuscht wurden. Diäten, z.B. haben die nette Angewohnheiten, nach der Ernährungsumstellung Wirkung auf die PSO zu zeigen, damit sie später umso schöner wiederkommt.

Ich persönlich bin auch der Meinung, dass Umwelteinflusse und auch die Ernährung Einfluss auf den Körper hat - keine Frage; nur wie? Und was ist gut oder schlecht? Die Erfahrungsberichte gehen da auseinander. Und kennst Du die Liste der Diätvorschläge, die Ärzte aus "ihrer umfangreichen Erfahrung" aus einer "Vielzahl von Beobachtungen" geben, Bücher schreiben, noch ein zweites Rezepte-Buch dazu und sich dabei vor allem eine goldene Nase verdienen? Skepsis ist angebracht, aber ich meine, wenn Du es versuchen willst - tu's. Man kann auch aus vagen Gründen handeln ... vielleicht hilft mindestens der Placebo-Effekt, auch gut. Du solltest nur wissen, was Du tust - und genau das war das Motiv meiner Diskussion mit Paul ... einfach aufpassen: nicht alles was logisch klingt, ist es auch.

Wir sind als Psoratiker beliebte Opfer von Quacksalbern - genau wie die Übergewichtigen, die jeder Diät nachlaufen, nicht weil sie blöd sind, sondern weil sie verzweifelt genug sind, weil sie, wie wir, Ausgrenzung fürchten - manchmal zu Recht. Man muss einfach versuchen, den Verstand nicht völlig auszuschalten und Dinge hinterfragen. Gelingt mir auch nicht immer.

Ciao KarMa

Geschrieben

Hi Karma

da gebe ich Dir recht man klammert sich eben an jeden Strohhalm insbesondere wenn man wie wir Psoriatiker von der Schulmedizin nichts zu erwarten haben. Wie ist den dein Kenntnisstand bzgl. Gen Forschung weisst Du ob in dieser Richtung was unternommen wird und man von der Seite was erwarten kann. Um auf das Thema Ernaehrung zurueckzukommen je mehr man ueber das Thema liest umso verwirrter wird man was der eine verbietet ist beim anderen erlaubt. Gibt es fuer Psoriatiker eine Art Verbotsliste oder ist das bei jedem signifikant verschieden. Hast Du das Buch von dem Pagano gelesen ? Wie kann man sich in dem Dschungel zurecht finden. Auf jedenfall wuerde mich interessieren was du so gegen deine PSO unternimmst. viele gruesse

Thiemo

Geschrieben

Hallo KarMa, Thiemo..

KarMa ich wäre sehr verantwortungslos gewesen, wenn ich meine sehr positiven Erfahrungen, die ich mit einer Ernährungsumstellung gemacht habe für mich behalten hätte, vor allem weil ich Anregungen dazu und Literaturvorschläge hier gefunden habe. Ich habe relativ viel Arbeit in meine HP gesteckt, in welcher ich Dr. Schäfers Vorschläge erweitert habe, u. habe keine Vorteile. Deine Aussage, einige Hypothesen würden irren, sind auch noch unbewiesene Hypothesen deinerseits, wobei du diese Aussage nicht so belegst wie ich meine Hyphothesen erläutere.

Warum will Mone, das sich jemand gegen meine Hyphothesen wehrt. Sie schaden doch niemanden. Jeder kann selbst entscheiden welchen Thesen er nachvollziehen kann und welche Vorschläge er ausprobieren will.

KarMa, du schreibst Alkaloide würden doch auf das Nervensystem wirken und könnten deshalb nicht auf das Immunsystem wirken. Das vegetative Nervensystem wirkt auf die Organe ein, welche Hormone produzieren und das Immunsystem beeinflussen. So ist es auch möglich, das Sreß das Immunsystem beeinflußt. Aber über die genauen Wirkungsmechanismen, z.B. die Rolle der Schilddrüse weis man noch zu wenig(Ich natürlich auch). Dies hindert nicht Auslöser über Erfahrung u. über wissenschaftliche Untersuchungen festzustellen und dann nach den Gründen zu suchen.

Natürlich können auch andere Inhaltsstoffe in den Zigaretten als Auslöser wirken, aber interessant ist es doch nach Gemeinsamkeiten verschiedener Auslöser zu suchen.

Es gibt viele genannte Auslöser die Alkaloide enthalten, es gibt mehrere als Auslöser genannte Nahrungsmittel die Oxalsäure enthalten, Es werden verschiedene Samenkerne(Nüsse) als Auslöser genannt, welche z.B. im gemahlenen Zustand als Gewürze verwendet werden.

Ich fände es ganz toll, wenn Leute mit guten Englischkenntnissen mehr Forschungsergebnisse und praktische Tips aus diesem Sprachraum an uns weitegeben würden. So verweist Dr. Pagano auf viel Literatur.

Viele Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

Paul

ich wohne in den USA. Auch hier gibt es Foren aehnlich dem deutschen. Ich werde mich auch hier schlau machen und gerne Informationen weitergeben

Gruss

Thiemo

Geschrieben

Hallo Thiemo,

du stellst die Frage nach dem Zusammnhang zwischen PSO und Sport. Da "Stress" die PSO begünstigen soll und Ausdauersport Stress abbaut, müßte sich Ausdauersport günstig auf die PSO auswirken(Hyphothese). Vor allem wird ja die Funktionsfähigkeit der Gelenke gefördert und Gicht vorgebeugt, welche man auch nicht unbedingt zusätzlich zu einer PSO-Arthritis gebrauchen kann.

Das Waschen welches mit Sport verbunden ist, z.B. der Kopfhaut ist negativ für die Haut. Hier muß die angemessene Hautpflege gefunden werden, welche möglichst auf Waschsubstanzen verzichtet und durch Hautpflegemittel ersetzt.(Lieber ein Haarbalsam, als ein Schampoo verwenden)

Ganz toll, das du dich in den Amerikanischen Foren informieren willst!

Viele Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

Hallo Thiemo

- bezüglich der Gen-Therapie weiß ich eigentlich nur, dass bereits einige gemeinsame Gen-Sequenzen bei Psoriatikern entdeckt wurde, man aber wirklich überhaupt noch nicht weiß, wie deren Funktion ist, welche Rolle sie jeweils im Krankheitsprozeß spielen. Damit liegt eine Gen-Therapie wohl noch in weiter Ferne. Sascha Lührs aus diesem Forum scheint da etwas mehr zu wissen.

- die Diätvorschläge sind im einzelnen recht widersprüchlich. Alkohol wird bei den meisten, die überhaupt eine Aussage dazu treffen mögen, genannt. Am zweithäufigsten sind Gewürze. Im allgemeinen jedoch wird eine "gesunde", ausgeglichene Ernährung und gegebenenfalls eine Gewichtsreduktion empfohlen. Ein bestimmtes Nahrungsmittel als Pso-Trigger konnte nicht nachgewiesen werden. Alle Empfehlungen basieren auf subjektiven Schilderungen, von denen es ebenso viele subjektive Anti-Schilderungen gibt. Bei den PSO-Diät/Rezeptbüchern (Pagano/Whylo etc. ) erkennt man Übereinstimmungen im Bereich von Gewürzen, aber auch Unterschiede z.B. bei Vermeidungsempfehlungen verschiedener Gemüsesorten. Im Pagano-Kochbuch-Thread, glaube ich, hab' ich 'mal auf die Pagano-Werbeseite und auf eine Seite seiner Kritiker verwiesen - vielleicht auch lesenswert für Dich? Mein Vorschlag: probier's einfach 'mal. Vielleicht hast Du auch eine spontan-Besserung nach der Ernährungsumstellung, die Du vielleicht erhalten kannst?

- ich selbst achte darauf, dass ich der PSO so wenig "Chancen" gebe wie möglich, das heißt, dass ich zum einen auf Hautpflege achte: wenig Hautstress, wie LANGE direkte Sonnenbestrahlung oder Waschen mit Seifen ist absolut tabu, dafür viel Rückfettendes ...

Zum anderen versuche ich auch, mich gut zu ernähren, nicht nur aufgrund meiner Pso. Die einzige Pso-begründete Ernährungsweise liegt in der Substitution von tierischen Fetten durch Öle mit viel Omega-3-Fettsäuren. In den Beiträgen über Öle oder TeraflaX kannst Du ein paar Sachen darüber lesen. Ich versuche mich gut zu ernähren, weil ich mich dabei einfach auch besser fühle, und weniger krank bin, z.B. dadurch auch eher Infektionen vermeide, die ja auch als Pso-Auslöser bekannt sind. Was ich 'mal probiert habe, ist diese Sache mit dem Meersalz-Bädern - das hat bei mir allerdings zu einer Überreizung der Haut geführt, so dass ich seit etwa einer Woche einen schönen Schub an diesen Stellen erlebe (habe PSO-vulgaris als geographica); bin mächtig stolz auf mich <img src="http://img.homepagemodules.de/spook.gif">. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die plaques schneller abheilen, weniger lange hochrot sind - ob das Öl langsam aber sicher doch hilft?

- Was ich an mir selbst immerwieder bemerke, ist die prompte, eindeutige Wirkung von negativem Stress. Da kann ich schmieren und essen was ich möchte. Ich weiß, dass die Psyche bei mir zweifelsfrei der Auslöser ist. Da reagiere ich nicht nur mit einem PSO-Schub, sondern auch mit "gereizter" Verdauung - was auch immer Du Dir darunter vorstellen willst. Dabei meine ich nicht Stress, wie viel von einer Arbeit haben, die man gerne tut, sondern eher Beziehungsprobleme, Konflikte mit was auch immer oder wem auch immer. Vor dem kann ich auch nicht wegjoggen.

Ciao KarMa

Gast KaiHawaii30
Geschrieben

Guten Morgen aus Berlin!

Seit nunmehr zwei Jahren verfolge ich die verschiedenen Ideen und Ansätze innerhalb des Forums - mal mehr, mal weniger begeistert, jedoch stets offen, etwas Neues auszuprobieren.

Ich stimme zu, dass die Ernährungsweise einen wichtigen Einfluss auf die Pso hat. Auch ich beobachte verschiedene negative Reaktionen meiner Haut (pustolöse Form) auf bestimmte Lebensmittel, wie zum Beispiel Joghurt. Und genau hier liegt der springende Punkt: Ich halte die im Forum genannten Ernährungsempfehlungen nur als groben Anhaltspunkt für sinnvoll. Aussagen wie "unbedenklich sind" oder "bitte esst mehr ..." sind irreführend und lösen bei den Betroffenen falsche Erwartungen aus.

Sofern diese Seiten als EMPFEHLUNG ZUM TESTEN AM EIGENEN ORGANISMUS verstanden (und geschrieben!) werden, gehe ich absolut konform. Die Verallgemeinerung dagegen halte ich für gefährlich. Viele Menschen mit Hautproblemen haben beispielsweise über Jahre unterschiedliche Schwermetalle in den Zähnen, die entsprechende Oxidantien bilden und durch die feuchte Mundflora stets ununterbrochen in den Organismus transportiert werden. In solchen Fällen kann man sich nur schwer vorstellen, dass die Haut trotz verbesserter Ernährung zur Ruhe kommt, solange gleichzeitig z.B. billigste Palladium-Legierungen oder reichlich Amalgam im Mund sind.

Ich stelle bei mir fest, dass die Pso u.a. durch folgende Ernährung getriggert wird: Joghurt (natur), Kartoffelchips (auch falls ungewürzt oder nur gesalzen), Alkohol (gleich welche Art; Wein und Hochprozentiges besonders), künstliche Megabomben wie Red Bull, frittierte Speisen.

Stress wirkt sich eher weniger aus, bisweilen sogar positiv.

Halbwegs geregelter Schlaf scheint ebenfalls ein Bedürfnis meiner Pso-Haut zu sein

Das UVB-Strahlenspektrum mit 311 nm (Schmalband) funktioniert bei mir hervorragend, um akute Schübe schnell vergessen zu machen.

Demnächst werde ich Noni ausprobieren - bleiben wir also am Ball!

Beste Grüße und schönen Sommer!

Kai

PS: Falls jemand einen Plan für ein Pso-orientiertes Heilfasten hat: ich bin interessiert!

Geschrieben

Hallo Kai schönen Mittag aus dem Schwarzwald *g*,

habe mit Interesse deinen thread bzg. Amalgan gelesen. Woher hast du die infos das sich das negativ auf die Pso auswirkt?? Meine Nachforschungen dazu haben lediglich ergeben das sich ne allergische Reaktion darauf bilden kann;

mein Zahnarzt sieht gar keinen Zusammenhang wenn die Füllungen regelmässig überprüft werden. Ich kann mir jedoch schon auch so wie du sagtest vorstellen,dass das Quecksilber, welches jeden Tag durch den Speichel gelöst und in den Körper abgegeben wird, dazu beiträgt,für Irritationen im Immunsystem zu sorgen. Die Liste der Krankheiten, die durch Amalganfüllungen ausgelöst werden ist auf jeden Fall nicht gerade kurz. Amalgan setzt sich angeblich im im Plattenepithel der Haut ab. Weisst du wo das ist bzw. was das bedeutet??

Freu mich auf deine Antwort

Alles Liebe Karin

Gast KaiHawaii30
Geschrieben

Für alle zahnmedizinisch Interessierten habe ich nachfolgend einige Sites aufgeführt, die die toxische Wirkung des Amalgams (incl. Pso-Trigger-Aspekt) indizieren.

home.t-online.de/home/amalgami/

www.ariplex.com/ama/ama_av1.htm

www.umweltministerium.bayern.de/service/umwberat/ubbama.htm

Ich persönlich habe sämtliches Amlagam bereits vor Jahren entfernen lassen (wichtig: Mundhöhle während der Behandlung mit Kofferdamm abdecken lassen). Aktuell lasse ich eine Brücke entfernen, die mit einem höchst fragwürdigen Material namens WE Gold MT angefertigt wurde (mehr als 80% Palladium und 8% Gallium).

Bye,

Kai

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Hallo Kai,

das eine Verbindung mit dem giftigen Quecksilber zu Vergiftungen führen kann, ist logisch. Dies allein ist ein Grund Quecksilber/Amalgan zu vermeiden.

Ein Beweis für den Zusammenhang mit Psoriasis ist es nicht. Nicht jedes Gift fördert Psoriasis. Vielleicht gibt es ja im englischen Untersuchungen dazu(s. Dr. Pagano?)

Welche Ersatzfüllungen kannst du denn empfehlen, bis wir Zahnschmelz nachwachsen lassen können? Wie ist der Zusammenhang zwischen Gold u. Psoriasis?

Gibt es Erfahrungen dazu, das Amalgan Psoriasis auslöst?

Die schleichende Vergiftung wird man subjektiv wohl kaum mit einem Psoriasis-Schub in Verbindung bringen.

Solche verdeckten Vergiftungen sind ja meiner Ansicht nach der Grund, weshalb subjektiv Auslöser wahrgenommen werden und andere bekannte Auslöser als "Nichtauslöser" wahrgenommen werden. So entsteht der Eindruck einer total individuellen Auslösesituation, die objektiv nicht so vorliegen muß.

Viele Grüße

Paul Lindner

  • 2 Wochen später...
Gast Kräuterfee
Geschrieben

Hallöchen zusammen,

bin neu hier und habe mit Interesse Euren Gedankenaustausch verfolgt.

Ich leidet auch seit Jahren unter P. vulgaris.

Habe sie väterlicherseits vererbt bekommen.

Durch massiven Streß ist sie auf einmal ausgebrochen.

Meine Erfahrung im punkto Ernährung ist folgende:

Die Schuppenflechte ist eine Leberfunktionsstörung.

Mir hilft eine entsprechende Diät und blureinigende, entgiftende Kräuter.

Zur Diät: keine Wurstwaren (zur Zeit teste ich noch reine Pferdewurst aus), kein Selch- und Schweinefleisch, sowie deren Suppen, alle Art von Säuren, wie Essig, Most, Wein, Zitronen, Orangen, Grapefruits, ebenso Beeren und deren Säfte, auch schwarze Johannisbeeren sind hier eingeschlossen. Rohe Äpfel, Bohnenkaffee, Schokolade, Kakao und Bienenhonig, da letztere Säueren bilden, die die kranke Leber nicht verträgt. Ferner alle Arten von Dosenfische, geräucherte Fische, Dosenfleisch, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen und jede Art von Alkohol zu meiden. Erlaubt sind Milchspeisen, Milch und ihre Produkte, Salate sollen mit Sauerrahm gewürzt werden, leichtes Fleisch wie Kalbsfleisch, Fleisch von Hühnern, gekochtes Rindfleisch, Wild, frische oder eingefrorene Fische, leichtes Gemüse und täglich für Frischobst viel Apfelkompott (achtung: lieber selbstgemacht oder naturrein)

Ich mache übrigens mein Essen selbst, ohne jegliche Zusatzstoffe, da in fast alle Lebensmittel irgendwelcher Schrott versteckt ist.<img src="http://img.homepagemodules.de/spook.gif">

Leider ist bei Streß gleich ein Schub da (Flecken im Gesicht)<img src="http://img.homepagemodules.de/sad.gif">, den kann ich nicht vollkommen abstellen, mein Mann ist 100 % behindert und ich bin voll berufstätig.

Leider rauche ich noch <img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">.

Meine Vitaminzufuhr hole ich mir von Kräutern und Wildgemüsen. - Mein Tick, daher auch mein Nickname <img src="http://img.homepagemodules.de/hmm.gif">

Ich trinke jeden Tag nur mein Kräutertee und entschlacke und rege die Leberfunktion damit an.

Noch bin ich in der Ernährung einiges am Testen, aber Auslöser vermeide ich.

Bin z.Z. Nur auf Fisch und gedünsteten Gemüsen, reines Brot von einem richtigen Biobäcker.

Creme mache ich mir auch selber.

Und ich esse so gern. In restaurants gehe ich nur in eines, was zuverlässig ist, und bin gut gefahren.

Bis jetzt habe ich nichts über Kräuterheilkunde hier gefunden - wäre doch ein extra Thema wert - oder ?

MfG

Kräuterfee

Geschrieben

Hallo Paul,

in Deiner HP und in Postings teilst Du mit, daß Du seit geraumer Zeit von der Pso befreit bist, seit Du bestimmte Nahrungsmittel und Gewürze meidest. Hier stellt sich für mich die Frage, hattest Du eventuell "nur" eine Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel und Gewürze? Ich jedenfalls kann essen, was ich will und so viel ich will, meiner Pso macht das nichts aus. Aber ich reagiere auf Schmerzmittel aller Art mit einer Verschlimmerung der Pso - und da frage ich mich wieder, ist das überhaupt Pso? Oder nur eine Reaktion des Körpers auf die Vergiftung des Körpers mit Medikamenten, die sich über das Hautbild zeigt? Ebenso ergeht es mir beim Baden im Chlorwasser - rote Pusteln mit starkem Juckreiz bzw.Brennen sind die Folgen. So weiß ich zumindest einzelne Auslöser, die eine fatale Wirkung auf meine Haut haben; und ich kann sie weglassen oder ich nehme die Auswirkungen in Kauf - und muß dann die Haut erneut behandeln. Allerdings heilt die Pso nicht vollständig ab, ich kann nur erkennen, daß sie bei bestimmten Ursachen schlimmer wird, nur eben nicht durch Nahrungsmittel.

Herzliche Grüße

Kati

Geschrieben

Hallo Kati,

ganz geheilt bin ich nicht. Die Anlage bleibt ja. Es sind aber nur sehr geringe Symptome geblieben, bzw. treten wieder auf, wenn ich doch etwas (experimentierent) zu mir nehme, was ich nicht sollte. Diese geringen Symptome registriere ich aber nicht mehr als Krankheit. Kein Vergleich mit meinem Ganzkörperbefall letztes Jahr.

Da ich nicht rauche und keine Medikamente einnehme ist bei mir logischerweise die Ernährung ein wichtigerer Faktor als bei anderen. Wenn man viele Einflußfaktoren vermutet, muß man an den gegenseitigen Einfluß denken.

Viele Medikamente sind als Psoriasis-Auslöser bekannt. Meine Vermutung ist auch, das die Giftwirkung die Leber belastet, so das sie andere Gifte, welche direkt die Psoriasis auslösen schlechter abbaut.

Deswegen kann der Körper auf einen Auslöser mal reagieren und wenn die Leber unbelasteter ist, tritt die Reaktion nicht auf, weil die Gifte schneller abgebaut werden.

Auf Schwimmen im Chlorwasser(schwache Salzsäure)habe ich auch manchmal mit starker Rötung reagiert. Solche Reaktionen werden aber nicht unbedingt als Allergie bezeichnet, könnte natürlich auch vorliegen. Bei mir soll keine Allergie auf Chlor vorliegen.

Es ist natürlich schwierig o. unmöglich auf wichtige Medikamente zu verzichten. Da kann man schon ratlos werden.

Das beste ist schon vorbeugend durch die Lebensführung (Ernährung, Sport, Suchtmittelvermeidung)bestimmte Krankheiten zu vermeiden und solche Medikamente überflüssig zu machen.

Viele Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

Hallo Paul:

Dein Statement : Es sind aber nur sehr geringe Symptome geblieben, bzw. treten wieder auf, wenn ich doch etwas (experimentierent) zu mir nehme, was ich nicht sollte.

sorry wie kann man so blöd sein und sich selbst zum Versuchsobjekt der Pso machen????? Wenn du zufällig feststellst das sich was negativ auswirkt, ok. Aber mit Absicht etwas essen nur um zu experimentieren finde ich total schwachsinnig. Hoffe das du damit nicht mal nen herben Rückschlag erlebst, wem hilfst du den damit??

Gruss

Karin

Geschrieben

Hallo Karin,

ich kann´s nicht verstehen, warum du den Paul fuer sein

´statement´ so angiftest!! Oder willst du auf alles im Leben verzichten? Dann ist es zu empfehlen, konsequent gar nichts zu essen und zu trinken!

Gruss

Rainer

Gast Kräuterfee
Geschrieben

Hallo Paul,

wie wir alle wissen, haben Medikamente Nebenwirkungen.

Zum Schmerz/~mittel ist fogendes erwiesen:

Schmerzmittel bewirken Folgendes:

Aggressivität , Allergie, Alpträume, Angstzustände, allgemeine , Appetitmangel , Asthma bronchiale, Atemnot (Dyspnoe) durch (Aspirin, Ibuprofen, Parazetamol - auch bei Kindern), Atemstörungen, Bauchschmerzen (Ibuprofen),Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) , Benommenheit (Tramadol), Bewegungskoordination - Störungen (Morphin-Präparate), Bewußtlosigkeit, kurze (Synkope) (Pentazocin),

so könnte man die Schlange fortsetzen. -Dies ist übrigens durch Tests bewiesen.

Und alles muß unser Körper (Leber) entgiften.... :-(((

MfG

Kräuterfee

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