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Totale Angst wg. Schuppenflechte / Rollstuhl etc..


Jasminka

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo zusammen,

mir gehts bescheiden. Ich bekomme immer mehr Panik wegen der Schuppenflechte.:wein

Ich weiss auch nicht ob es gut ist das hier jetzt zu schreiben und ich bin mir auch unsicher ob ich hier darüber schreiben soll....

Aber langsam drehe ich noch durch.

Ich kann seit einigen Tagen deswegen nicht mehr richtig schlafen und überhaupt geht es mir sehr sehr schlecht.....

Und zwar geht es darum, das ich total Angst habe wegen der Schuppenflechte in den Rollstuhl zu kommen, vor einiger Zeit hat mir das ein weitläufiger Bekannter mal gesagt, das man in den Rollstuhl kommt wegen der Schuppenflechte, weil man nicht mehr laufen kann und das es auch sein kann, das man Füße oder Hände nicht mehr gebrauchen kann, weil diese zerstört werden. Weil die Knochen und Gelenke bzw. das Bindegewebe zerstört werden etc...

Ich hatte bisher immer zuviel Angst das hier zu fragen bzw. in den Raum zu stellen bzw. im Netz danach zu suchen und habe diese Gedanken lieber verdrängt, aber momentan kann ich an nichts anderes mehr denken, das ich bald nicht mehr so kann wie ich will.

Also meine Hände und Füße nicht mehr bewegen kann oder im Rollstuhl lande oder das sogar mal etwas amputiert wird... ich nicht mehr arbeiten kann und keine Kinder kriegen kann......

Das macht mich alles total fertig...ich zittere und weine und mir ist schlecht, schlafen kann ich auch nicht mehr richtig wegen diesen Gedanken....

Diese Aspekte finde ich momentan noch am allerschlimmsten, das belastet mich momentan viel mehr als meine aufgeblühte Haut....obwohl ich da schon sehr mit zu kämpfen habe, ich habe die Diagnose ja erst seit einem Jahr und habe mich noch nicht mit der Krankheit arrangieren können, bzw. sie akzeptieren können.

Aber diese Aussichten erschüttern mich eben noch mehr....

Mir scheint momentan die ganze Welt zusammenzubrechen für mich...ich weiss auch nicht wie ich damit umgehen soll....und würde am liebsten vor mir selber weglaufen....

Ich habe mich bisher auch nicht in den Bereich Psoriasis Arthritis getraut....

Und horche ständig in mich hinein ob mir irgendwo etwas weh tut...und da findet sich auch schon was....

Wie kann man mit diesem Wissen noch ruhig und fröhlich leben?

Liebe Grüße

Jasminka

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo zusammen,

sorry habe eben gesehen, das ich in die falsche Rubrik gepostet habe.

Wollte eigentlich unter allgemeine Fragen posten.

Leider weiss ich nicht, wie ich den Artikel verschieben kann.

Liebe Grüße

Jasminka

Geschrieben

Hallo Jasminka,

dir würde ich raten zu entsprechenden Ärzten zu gehen.

Rheumatologen, Hautarzt usw.

Die sollen Untersuchungen machen, ob bei dir auch eine PSO-Arthritis vorliegt oder eben nicht.

Und falls es zutreffen sollte:

Je früher du was dagegen machst, desto besser ist es. Je früher behandelt, desto optimaler.

In den 6-7 Jahren der Zugehörigkeit im Pso-Net, gibt es sehr sehr wenige, die es so hart getroffen hat. Und jene gehen vorbildhaft und lebensbejahend damit um.

Vielleicht täte dir eine krankheitsbegleitende psychologische Betreuung auch gut.

Z.b. in den Rehamassnahmen bei Autoimmunerkrankungen, gehört das zum Teil mittlerweile zu einem festen Bestandteil.

Damals war ich skeptisch und habe das eher widerwillig mitgemacht. Stellte aber im nachhinein fest, dass das schon was bringt.

Weil dann im Alltag einige Tipps/Hinweise recht brauchbar anzuwenden waren.

Chronische Krankheiten sind - mal mehr oder weniger - auch belastend.

Male nicht schwarz-weiss und nicht dramatisch.

Viele liebe Grüsse

und dennoch ein schönes sonniges

Wochenende

Geschrieben
Wie kann man mit diesem Wissen noch ruhig und fröhlich leben?

Schau mal in Deine Signatur, da steht schon die Antwort.

Was Du schreibst kann natürlich alles sein. Es kann auch sein, dass Du aus dem Haus gehst und Dir ein Dachziegel auf den Kopf fällt, Du vom Auto überfahren wirst, die Liebe Deines Lebens triffst, im Lotto gewinnst, einem anderen Menschen das Leben rettest, selbst gerettet wirst etc. etc.

Man kann sich ganz toll in solche Gedanken reinsteigern. Wenn Du Angst hast, Pso arthritis zu haben, lass es vom Arzt abklären. Sie geht jedoch nicht automatisch mit Pso vulgaris einher. Es gibt Leute hier im Forum, die hat es echt schlimm getroffen, aber erstens ist das dann meist der Höhepunkt der Krankheit und zweitens haben alle einen Weg gefunden, das Leben trotzdem weiterzuführen und zu genießen, auch wenn der Frust und die Schmerzen oft groß sind. Dass es jedoch bei Dir überhaupt bis zu diesem Stadium kommt, kann man jetzt noch nicht sagen. Es ist ja nicht zwangsläufig der Weg.

Mach Dich nicht fertig deshalb. Was kommt, kommt sowieso. Versuche, ein bisschen Abstand und wieder die Oberhand über Deine Panik zu gewinnen. Vorher verrückt machen, ist total sinnlos (aber übrigens auch ein beliebtes Hobby von mir :zwinker-alt:). Am besten ist es, die Sachen abzuwarten und wenn dann dies oder jenes eintreffen sollte, entsprechend zu reagieren. Diese Strategie hab ich mir zumindest schon teilweise angewöhnt.

liebe Grüße,

Antje

Geschrieben

Hallo,

ich denke, das wichtigste im Leben überhaupt ist die Tatsache, dass das Leben nicht im Konjunktiv stattfindet, d.h. was zählt ist das jetzt und hier.

Dein Problem ist momentan wohl weniger die Pso als deine Ängste vor Dingen, die zur Zeit gar keine Realität für dich sind. Du hast ja den Tip hier schon bekommen, vielleicht brauchst du ja ein bisschen gesprächstherapeutische Begleitung, um diese Ängste aufzuarbeiten.

Und selbst wenn du eine Psoriasisarthritis bekommen solltest, diese schweren Folgen, wie du sie schilderst sind doch mehr als die Aunahme. Von den vielen hunderttausend Menschen in Deutschland die an Pso leiden kannst du die Menschen, die deswegen ein Bein o.ä. verlieren wohl an einer Hand oder zwei Händen abzählen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet dich das trifft ist mehr als klein, sie ist winzig.

Wenn du rauchen tust oder starkes Übergewicht hast, sind die Schädigungen dadurch viel gravierender, als das, was du von deiner Pso befürchten musst.

Lass dich nicht von deinen Ängsten beherrschen, lass dir dabei helfen, wenn dich diese Ängste dermaßen einschränken.

Geschrieben

Hallo Jasminka,

ich schließe mich voll meiner "Vorschreiberin ;-)" an und rate Dir auch, im Heute zu leben.

Schön, das Du hier hergefunden hast.

Leider ist normalerweise das Internet auch Fluch: Im Internet steht, wenn Du nach Krankheiten suchst und Dich informieren willst, leider meist immer das Schlimmste ;-)

Ich persönlich neige auch dazu, immer den größen möglichen Unfall auf mich zu münzen.... Das is ein Fehler, habe ich inzwischen kapiert.....

Also, keine Angst.... Wird schon nicht so schlimm werden....

Wie heißt doch der alte Spruch:

Meißt kommte es nicht so schlimm, wie man befürchtet, aber auch nicht so gut, wie man erhofft ;-))))

Grüße von der Ostsee:

Hardy

Geschrieben

Liebe Jasminika, ich kann Dich da gut verstehen. ich war vor 2 Jahren voll mit psori-flecken und dann fingen mir beim Sport die füße an wehzutun. Ich habe nichts gemacht, es kam dann auch nicht wieder. zum Arzt bin ich nicht. die Flecken gingen nach 3 Monaten fasst weg. Nun bin ich seit einem viertel Jahr wieder ein Streuselkuchen, ohne Gelenkbeschwerden. ich habe mir gesagt, wenn das vorkommt, gehe ich zum Arzt und dann gibts dagegen auch gute Medis. Fest steht, dass überhaupt nicht jeder eine Arthropathie bekommt und das die dann nur sehr selten zu schlimmen Folgen führt.

ich nehme keine medis.

bezüglich der Gesundheit habe ich jeglichen Nikotinkonsum schon seit längerem aufgehört, dass ist wirklich eine Massnahme.

Lass dich bitte nicht verrückt machen und wenn es psori-gelenk-beschwerden gibt, dann geh zu einem guten Arzt zum beispiel in einer uniklinik

dein sal

Geschrieben

Hallo Jasminka,

guck Dich mal hier im Pso-Netz um. Hier sind sooo viele Schuppis, aller Altersklassen, Mütter, Väter, alles. Aber die wenigsten sind von der Pso so schlimm eingeschränkt, wie Du es Dir ausmalst.

Ich hab Pso schon so lange ich mich erinnere. Meine Pso hat sich mein Leben lang auf die Unterschenkel, Knie und Ellenbogen beschränkt.

Weitläufige Bekannte, Personen die man auf der Strasse trifft, viele solcher Menschen kennen jemanden mit Schuppenflechte oder haben etwas davon mal gehört. Viele dieser Informationen hake ich mittlerweile als nutzlos für mich ab. So weiss ich über neue Therapien gegen Pso meist durch dieses Forum viel schneller, als es mir irgendwer von diesen Ratgebern erzählt.

Was ich Dir damit sagen will: überprüfe diese Informationen kritisch. Wie viele Schuppis sitzen denn tatsächlich im Rollstuhl wegen Ihrer Pso? Ich hab hier noch von keinem bewusst gelesen. Und ich kann mich auch nur an zwei erinnern, die das Thema Beruf und Pso in der letzten Zeit hier hatten. Einer überlegte vom Anwalt zum Richer zu wechseln (oder war es eine andere Richtung) und der zweite brauchte wegen der Pso eine Umschulung. Man sollte halt mit Pso nicht unbedingt Friseur oder Reinigungskraft werden.

Wenn Du soviel Angst vor Pso Arthritis hast, lass die Frage am besten von einem Arzt abklären.

Hast Du denn Zeit und Lust, an einem der Schuppi-Treffen in nächster Zeit teilzunehmen? Ich denke, Gespräche mit anderen Betroffenen können Dir vielleicht helfen. Gibt es in Deiner Nähe sonst eine Selbsthilfegruppe?

Gruß Lucccy

Geschrieben

Hallo Zusammen,

@ alle: Vielen lieben Dank für Eure Antworten, das hilft mir ein wenig.

Leider gehts mir immer noch nicht viel besser.

Momentan kommt eben auch alles aufeinmal und auch noch andere Dinge die auf mich einstürmen und das ist dann einfach zuviel und die Ängste werden übermächtig....

@Lucccy:

leider gibt es hier in der Nähe keine Selbsthilfegruppe ;)

Und zu dem Schuppi-Treffen in Köln habe ich leider nicht die Möglichkeit zu kommen. :(

Ich glaube jedoch auch das mir Gespräche mit anderern Betroffenen helfen würden.....

@Hardy und Kruemel:

mit dem im hier und heute und jetzt zu leben, das ist ein Schwachpunkt von mir, ich lebe zu sehr in einer angstbesetzten Zukunft, ich weiss das auch, aber diese Gedanken zu durchbrechen will mir nicht gelingen....das ist extremst schwer für mich...gerade wenn es sich um Krankheiten, Medikamente, Nebenwirkungen, Krankenhaus, Ärzten handelt.....

Bei mir hat das Ganze eben auch eine heftige Vorgeschichte....

Ich habe zuviel diesbezüglich erlebt, gehört und mitgemacht...

Einfach zu einem Arzt gehen und das abklären lassen ist für mich auch nicht so einfach, es es wahnsinnig schwierig einen guten Arzt (sowohl Hautarzt oder auch Orthopäde/Rheumatologe oder wer da zuständig ist) zu finden, dieser müßte nämlich empathisch mir gegenüber sein...

Und ich habe eben schlimme Angst vor dem Ergebnis...

Ich habe bisher auch noch nicht einen guten Hautarzt für mich entdeckt, leider muss ich sagen bin ich doch sehr enttäuscht von den Ärzten wo ich war.

Die meisten haben sich noch nicht einmal richtig meine Hautzustände angesehen, meinen Kopf durchgesehen hat z.B. nicht ein Einziger... wo das doch meine momentane Hauptproblemzone ist etc ..., Zeit hatte auch niemand, Verständnis für meine Situation ebensowenig und verschrieben bekomme ich eh immer nur Kortison....

Und falls ich diese Gelenkerkrankung habe, dann denke ich schon heute mit Schrecken an die Medikamente die man dann einnehmen muss - wegen der schlimmen Nebenwirkungen und Schäden...

Liebe Grüße

Jasminka

Geschrieben

Hi Jasminka,

ich würde dir gerne ein zwei Sachen mitgeben....ist immer schwer dumme Ratschläge zu geben weil jeder mensch anders ist und ich eigentlich genau deine Probleme kenne. Also schau es dir einfach an und nimm das für dich mit was du am besten daraus brauchen kannst :

Ich bin 38 Jahre alt und habe damals nie was mit Schuppenflechte am Hut gehabt. Als dann auf einmal meine erste Tochter auf die Welt kam bin ich kurz danach zum ersten mal zum Hautarzt. Der stellte fest das ich durch die Aufregung Schuppenflechte bekommen habe. Es war so aufregend emotional das die Schuppenflechte die eigentlich jeder im Körper hat ausgebrochen ist. Nun hat man mir damals schon gesagt das ich in 10 jahren im Rollstuhl sitzten würde.....Da war ich vollkommen niedergeschmettert....das ganze ist allerdings nun schon 16 !!!! jahre her und ich renne immer noch mit meinen eigegen Beinen und Armen rum....ohne das ich im ROLLSTUHL sitzte.

Ich denke einfach das man sich nicht nur eine Meinung anhören sollte. Desweiteren ist es auch einfach so das man sich nicht richtig bewegen kann weil alles reisst alles kaputt ist und man sich mehr gedanken macht als es wirklich ist.

Ich habe schon mehrmals gedacht boahhhhhh besser von der Brücke und ende.... Aber soll ich dir mal was sagen. Das Leben ist viel zu schön und viel zu lebenswert als das man über so einen Blödsinn nachdenkt....und das schreibe ich dir heute nachdem ich 6 Wochen an der Nordsee war wo es mir super ging und ich nach fünf Tagen so einen Schub habe das ich am Montag die Einweisung ins Krankenhaus bekommen habe zur Bedandlung mit Biologics.

Also lass den Kopf nicht hängen und vor allem nimm das beste für dich raus und einen Spruch nimm dir zu herzen....wem es nicht passt der brauch nicht hinzusehen.

gruss

der geist

P.S. man sollte sich bei so einer Diagnose auch 2-3 ärzte anhören. Es ist dein Leben und manchmal sind ärzte mit Ihren Diagnosen sehr schnell und nicht immer trifft alles zu

Geschrieben

P.S. man sollte sich bei so einer Diagnose auch 2-3 ärzte anhören. Es ist dein Leben und manchmal sind ärzte mit Ihren Diagnosen sehr schnell und nicht immer trifft alles zu

Hallo Geist,

wenn du 2-3 Ärzte fragst, wirst du 5 verschiedene Antworten bekommen und am Schluß alleine dastehen und nicht wissen was du tun sollst. Such dir einen den du vertraust und fertig, gib ihm eine Chance und gut ist. Alles andere verwirrt dich mehr als es hilft. Oder kannst du mir sagen, was ich tun soll???

Ich habe einen abgebrochenen Marknagel im linken bein und war bei mehreren Ärzten, ich schreib dir mal rein, was für welche und was sie sagten:

Oberarzt Chirurgie: der kann drin bleiben, beim raus machen entsteht zuviel schaden

Professor Chirurgie: der sollte raus, ist besser

Professor Chirurgie: sollte drin bleiben, wegen zu großem flurschaden, beim entfernen

Hautarzt: sollte drin bleiben

Hautarzt: sollte unbedingt raus, kann schuld an der Pso sein

Professor Hautarzt: kann ruhig drin bleiben

Tja, auf welchen Arzt soll ich denn nun hören?

Gruß Frank

Geschrieben
Hallo Geist,

wenn du 2-3 Ärzte fragst, wirst du 5 verschiedene Antworten bekommen und am Schluß alleine dastehen und nicht wissen was du tun sollst. Such dir einen den du vertraust und fertig, gib ihm eine Chance und gut ist. Alles andere verwirrt dich mehr als es hilft. Oder kannst du mir sagen, was ich tun soll???

Ich habe einen abgebrochenen Marknagel im linken bein und war bei mehreren Ärzten, ich schreib dir mal rein, was für welche und was sie sagten:

Oberarzt Chirurgie: der kann drin bleiben, beim raus machen entsteht zuviel schaden

Professor Chirurgie: der sollte raus, ist besser

Professor Chirurgie: sollte drin bleiben, wegen zu großem flurschaden, beim entfernen

Hautarzt: sollte drin bleiben

Hautarzt: sollte unbedingt raus, kann schuld an der Pso sein

Professor Hautarzt: kann ruhig drin bleiben

Tja, auf welchen Arzt soll ich denn nun hören?

Gruß Frank

hi Frank,

smile....nimm dir einfach das beste für dich raus womit du leben kannst....feix. Nein im ernst. Wird immer so sein wie du sagst aber wenn du nur eine Meinung hörst wie bei mir ( in 10 Jahren im Rollstuhl ) dann wäre ich froh wenn ich damals am Anfang der PSO noch eine andere Meinung gehört hätte der mich zu diesem Zeitpunkt nicht so fustriert hätte...oder habe ich da unrecht????

gruss

der geist

Geschrieben
... Es war so aufregend emotional das die Schuppenflechte die eigentlich jeder im Körper hat ausgebrochen ist. ...

Hallo Geist,

ich muss Deine Aussage mal kurz hier geraderücken:

Die Pso hat nicht jeder zwangsläufig im Körper. Die muss man sich schon durch seine Gene hart erkämpfen.

Zwinker-Grüße

Gina

Geschrieben

Liebe Jasminka,

ich schlage Dir mal ein paar Dinge vor:

So viel ich weiß, wohnst Du in Bergisch Gladbach und ich arbeite ja in Refrath. Mein Angebot, Dich nach Feierabend zu besuchen, damit wir bzw. Du Dich ausquatschen kannst, steht natürlich immer noch. (Ich bin gut im Ausfragen und Zuhören.)

Zum Schuppi-Treffen in Köln hol ich Dich einfach ab und wir rauschen zusammen bei den anderen Chaoten auf, gemeinsam sind wir stark. (Zurück musst Du allerdings mit der Bahn fahren, da ich ein paar Kölsch trinken muss/möchte.)

Ich war mal eine zeitlang in Refrath bei einer Psychologin. Die war ganz gut. Ich gebe Dir gerne die Adresse.

Wenn Du die Homöopathie ausprobieren möchtest, meine Ärztin gefällt mir gut. Sie sitzt allerdings in Köln-Lindenthal. Auch hier gebe ich Dir gerne die Adresse.

Sie hat übrigens auch noch nie auf meine Kopfhaut geschaut. Braucht sie auch nicht. Wir wissen beide, wie Pso aussieht.

Zum Schluss noch:

Ich habe die Pso seit meiner Grundschulzeit, bin jetzt 41 Jahre alt und es gab noch nie Anzeichen auf Arthritis und das wird wohl auch so bleiben.

Steigere Dich bitte nicht weiter in diese komischen Vorstellungen rein und melde Dich.

Grüße von Herzen

Gina

Geschrieben

Hallo Frank,

wenn du mit deinem anderen Krankheitsbild diese Erfahrung gemacht hast,

so denke ich, dass sie so nicht übertragbar auf PSO oder PSO-Arth. ist.

Hier geht es um PSO und da dürfte das klar etwas anderes sein.

Zumal es erstmal über die Diagnose bzw. dem Ausschluss von PSO-Arth. geht.

Auch per Labor und spez. Verfahren. Bei diesen Untersuchungen lässt sich

nichts verfälschen oder interpretieren.

Den anderen Hinweisen und Tipps habe ich nichts mehr hinzuzufügen und denke, dass sie wahrgenommen werden sollten.

Ansonsten finde ich es schön, dass Jasminka fast regionale Unterstützung angeboten wurde ;)

euch einen schönen Tag

Geschrieben

Hallo Point,

doch genau darum geht es auch. Denn jeder Hautarzt ist auch ein Mensch. Und jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen, Interessen und Prinzipen. Deshalb behandelt auch jeder Arzt ein wenig anderst.

Gruß Frank

Geschrieben
Hallo Point,

doch genau darum geht es auch. Denn jeder Hautarzt ist auch ein Mensch. Und jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen, Interessen und Prinzipen. Deshalb behandelt auch jeder Arzt ein wenig anderst.

Gruß Frank

Hallo Frank,

Bei den Blut/- Gewebeuntersuchungen ggf. Röntgenuntersuchungen, ist alles standardisiert

Es ging hierbei nicht um die Behandlung, sondern um die Diagnose bzw. Ausschluss ;)

Liebe Grüsse

Geschrieben

Hallo Point,

genau mit diesen standartisierten Untersuchungsmethoden wurde ich auch untersucht mit ihren Röntgengeräten. Außerdem war mein Beitrag ein Zitat, wo ich mich zu dem Ratschlag geäußert habe, ruhig 2-3 Meinungen einzuholen. Und genau dies halte ich in diesem Fall nicht für einen günstigen Ratschlag, wie du mir evtl. zustimmen wirst, wenn du alle Beiträge von Jasminka gelesen hast.

Übrigens wurde bei mir noch nie ein Hautstück entnommen um festzustellen das es Pso ist. Jeder Arzt hat es so erkannt. Einige hätten bestimmt zu beginn meiner Pso mal einen gemacht, aber ich war bei einem der hat es so erkannnt und für mich war das ok.

Gruß Frank

Geschrieben
Liebe Jasminka,

So viel ich weiß, wohnst Du in Bergisch Gladbach und ich arbeite ja in Refrath. Mein Angebot, Dich nach Feierabend zu besuchen, damit wir bzw. Du Dich ausquatschen kannst, steht natürlich immer noch. (Ich bin gut im Ausfragen und Zuhören.)

Zum Schuppi-Treffen in Köln hol ich Dich einfach ab und wir rauschen zusammen bei den anderen Chaoten auf, gemeinsam sind wir stark. (Zurück musst Du allerdings mit der Bahn fahren, da ich ein paar Kölsch trinken muss/möchte.)

Grüße von Herzen

Gina

Das ist mal tatkräftige Unterstützung. Klasse Gina. Trink ein Kölsch für mich mit ;)

Grüßle Karin

Geschrieben
Hallo Point,

genau mit diesen standartisierten Untersuchungsmethoden wurde ich auch untersucht mit ihren Röntgengeräten. Außerdem war mein Beitrag ein Zitat, wo ich mich zu dem Ratschlag geäußert habe, ruhig 2-3 Meinungen einzuholen. Und genau dies halte ich in diesem Fall nicht für einen günstigen Ratschlag, wie du mir evtl. zustimmen wirst, wenn du alle Beiträge von Jasminka gelesen hast.

Übrigens wurde bei mir noch nie ein Hautstück entnommen um festzustellen das es Pso ist. Jeder Arzt hat es so erkannt. Einige hätten bestimmt zu beginn meiner Pso mal einen gemacht, aber ich war bei einem der hat es so erkannnt und für mich war das ok.

Gruß Frank

Lieber Frank,

ich wiederum bezog mich auf den Ausschluss von Pso-Arthritis ;)

einen schönen Abend

Geschrieben

Hallo Point,

manchmal hilfts, wenn man sich genauer ausdrückt, gell?

Gruß Frank

Geschrieben

Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für Eure Mitteilungen.

@Köln

ich schreibe Dir gleich noch eine PN.

Liebe Grüße an Euch.

Geschrieben
Hallo Point,

manchmal hilfts, wenn man sich genauer ausdrückt, gell?

Gruß Frank

Hallo Frank,

GENAU ;)

nette Grüsse

Geschrieben

Hallo Jasminka,

Deine Ängste kann ich sehr gut verstehen. Angefangen hat meine Pso-Arthritis mit 16 Jahren in den Knien. Heute bin ich 39 und habe die Pso-Arthritis fast an meinen ganzen Gelenken (Hände, Füße, Knie, Ellebogen, Halswirbel, Finger, Zehen). Damals hatte ich ähnlich Angst wie Du. Viele viele Therapien, Schmerzen, Klinikaufenthalte, auch Verzweiflung machte sich da breit.

Mit 25 - 30 hatte ich immer Angst vor der Zukunft (Standardspruch von mir: Wer weiß, wahrscheinlich sitze ich mit 40 schon im Rollstuhl).

Dennoch kam es ganz anders. In den letzten 10 Jahren wurde in der Forschung so viel getan (eben auch gegen Krankheiten die nicht tötlich verlaufen, wie Krebs oder AIDS), dass es mir heute besser geht denn je (zugegebenermaßen: Tango tanzen oder Joggen konnte ich nie und kann ich nicht --> weil eben die Füße mitbetroffen sind)

Dennoch gibt es immer wieder Tiefs. So wie im Moment auch bei mir. Das lässt sich aber in Zusammenarbeit mit einem guten Arzt und viel Vertrauen und den heutigen Möglichkeiten immer wieder hinbiegen. Unter dem Strich, geht es mir heute in der Tat viel besser als früher.

Ich schließe mich den Tipps an: Lasse es erst durch einen Rheumatologen abklären (und lasse Dir hier Zeit einen zu finden, der Dir kompetent erscheint und dem Du vertraust). Mit den heutigen Möglichkeiten kannst Du ALLES auch in Zukunft!!!!!!!!!!!!

Glaube mir, man kann sich auch mit der PSO-Arthritis arrangieren und ein ganz normales Leben führen. Bei meiner Freizeitgestaltung habe ich mich eben auch angepasst. Ich jogge eben nicht im Wald - sondern gehe Aqua-Joggen (gelenkeschonend und -entlastend). An den Tagen wo es nicht so gut geht, gehe ich eben nicht tanzen sondern in Kino.

Kopf hoch und versuche etwas "runterzukommen". Entspannung ist - für mich zumindest - auch ein wichtiges Element!!!

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