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Berufsunfähigkeitsversicherung mit Psoriasis vulgaris


cybey

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Geschrieben

Hallo zusammen,

ich habe ein Anliegen, zu dem ich mich über eure Einschätzung sehr freuen würde, da ich aktuell trotz zahlreicher Recherchen nicht weiterkomme:

 

Vor ca. 5 Jahren war ich beim Hautarzt zur routinemäßigen Hautkrebsvorsorge. Da ich zu trockener Kopfhaut und trockenen Schuppen neige, habe ich ihn darum gebeten, einen Blick auf die Kopfhaut zu werfen. Daraufhin meinte der Hautarzt, dass ich an einer Stelle des Kopfes eine kleine Schuppenflechte hätte, dies aber nicht weiter schlimm sei. Er verschrieb mir BetaGalen® Lösung, die ich daraufhin anwendete. Die Trockenheit wurde etwas besser, doch da der Schuppenbefall gering war und die Kopfhaut nicht juckte oder sonstige Beschwerden auftraten, habe ich nach dem Aufbrauchen der BetaGalen® Lösung keine weiteren Rezepte mehr in Anspruch genommen. Seitdem nutze ich nur noch handelsübliches Anti-Schuppen-Shampoo, komme damit gut zurecht und habe keine weiteren Beschwerden.

 

Nun wollte ich kürzlich eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und habe hierzu einen Auszug über alle Diagnosen/Abrechnungen der Krankenkasse angefordert. Dort ist Psoriasis als gesicherte Diagnose hinterlegt (ICD-Code: L40.0: Psoriasis vulgaris). Mit dieser Diagnose bin ich bei einigen Anbietern jedoch nicht versicherbar, andere wollen eine Ausschlussklausel für Psoriasis und deren Folgen, und wiederum bei anderen spielt die Diagnose überhaupt keine Rolle. Der Preisunterschied zwischen den Anbietern, die mich ohne Ausschlussklauseln versichern würden und jenen, die für Psoriasis und deren Folgen eine Ausschlussklausel vorsehen, ist mit >300 €/Jahr jedoch erheblich.

 

Ich habe einen Bürojob, einen hohen Home-Office-Anteil (ca. 90%) und bislang keinerlei Beschwerden. Mir fehlt aktuell die Vorstellungskraft, wie ich bei meiner aktuellen Beschäftigung ohne großen Kontakt zu anderen Personen, keinem Kontakt zu Chemikalien o.Ä. und ohne körperliche Belastung jemals berufsunfähig werden sollte – selbst bei einer Psoriasis Arthritis. Meine Befürchtung ist jedoch, dass bei einer etwaigen, späteren Berufsunfähigkeit die Psoriasis als Begründung für die Ablehnung im Leistungsfall der Versicherung „herhalten“ muss. So nehmen in der Bevölkerung bspw. psychische Erkrankungen (z.B. Burnout) zu. Die Versicherung könnte in solch einem Fall argumentieren, dass die (angebliche) Belastung durch Psoriasis zur psychischen Belastung und somit zur Berufsunfähigkeit beigetragen hätte.

 

Haben habt eine Einschätzung zu meinen Befürchtungen oder gar Erfahrungen?

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben (bearbeitet)

Die Pso/PSA ist völlig unberechenbar. 

Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mich das ganze mal aus der Bahn wirft. Die Arthritis hat Unterstützung von Arthrose bekommen und meine rechte Hand außer Gefecht gesetzt... Arbeiten fast unmöglich, da ich Rechtshänderin bin... Die linke Hand fängt mit dem selben Ärger an.

 

Eine BU Versicherung wäre toll gewesen😅, denn die DRV sieht mich noch voll arbeitsfähig.

bearbeitet von Supermom

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