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Skyrizi Wirkung


Hugi65

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Geschrieben

Leider bin ich schon eine Zeitlang ziemlich erkältet. Corona- Tests sind negativ. Habe mir bisher nicht getraut, die fällige Skyritzi mir zu geben. Die Hautärztin ist nicht zu erreichen. Ob ich es endlich versuchen soll? Die  Zeit drängt. 

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Solange du kein Fieber hast, es also "nur" ein Infekt ist würde ich spritzen.

Geschrieben

Ohne Fieber würde ich auch spritzen. Bzw hab ich auch schon gemacht. Schnupfen und Husten verfolgen einen ja den halben Winter, da käme man ja nie zum „Stich“. 

Geschrieben

Danke für Eure Infos. Dann mach ich das morgen. Kennt Ihr das? Über eine Woche schon kein Geschmack/ Geruch. Ist nicht lustig. Gewichtsabnahme über 10 kg ist es auch nicht, keiner hat Ahnung. Dann denk ich an die vielen Menschen, die gerne abnehmen  wollen, das aber nicht klappt. Tipp: die Hälfte essen ! ( ich schaffe das leider nicht einmal). 

Geschrieben (bearbeitet)

Liebe Waldfee, dass klingt nicht gut😲gute Besserung 

bearbeitet von Supermom
Geschrieben

Liebe @Waldfee

das klingt jetzt wirklich nicht so gut. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mir da Skyrizi spritzen würde … evtl. lieber noch 1 Woche warten und zuvor vielleicht beim Hausarzt Blut abnehmen und nochmal auf Corona testen lassen?

Geschrieben

Bin negativ auf Corona getestet. Vielen Dank für den Hinweis.

  • 4 Wochen später...
Geschrieben
Am 11.11.2024 um 22:50 schrieb Ali3n:

Immer noch alles top. Nicht einmal krank seit meinem letzten Beitrag. Es ist schon verwunderlich wie schnell man sich umgewöhnt an das schuppenfreie Leben. Bald wartet die 4. Spritze auf mich. 

Ich weiß es ist verpönt, das man Alkohol trinkt wenn man Medikamente zu sich nimmt, aber es scheint zumindest keinen Einfluss auf die Wirkung zu haben. Ich trinke zwar nicht regelmäßig, aber ich feiere doch gerne Mal mit den Kollegen exzessiv. 

Mir geht es nur darum, den ein oder anderen etwas zu beruhigen falls einer glaubt bei einem Gläschen ab und zu lässt die Wirkung nach. Die behandelten Ärzte haben mir auch nichts vorgeschrieben diesbezüglich. Aber ich empfehle trotzdem jeden auf Alkohol zu verzichten, da ich mir sicher bin, dass sich das einmal rächt. Aber leider sind solche Feierlichkeiten neben den ganzen tristen Alltag halt noch der einzige Lichtblick um etwas runterzukommen von dem ganzen Stress. Man möge es mir verzeihen.

Jedenfalls hoffe ich wie immer, dass es noch eine Weile so weiter geht.

 

Hi Alin, wie schön, dass skyrizi so toll bei dir wirkt:) ich bekam am Freitag die 2.Spritze und es geht sehr langsam bergauf. Hast du auch Arthritis? Da merke ich noch nicht so viel-eher an der Haut ein bisschen!

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Ninja,

nein, Arthritis wurde bei mir nicht festgestellt. Ich nehme aber jetzt freiwillig an einer Studie teil und werde ab jetzt jedes Jahr mittels Ultraschall an den Gelenken untersucht. Mir wurde aber mitgeteilt, dass sich eine Arthritis nicht mehr zurückbilden kann.Aber zumindest sollte man sie stoppen können.

Das einzige, dass ich bis jetzt an Nebenwirkungen hatte, waren ein paar Apthen im Mund.

Ich hoffe es hilft dir ebenfalls, zumindestens an der Haut.

bearbeitet von Ali3n
  • 2 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

ich gehöre seit 2 Wochen zum Club der mit Skyzizi "Gespritzen".

Nachdem die Schuppenflechte hauptsächlich an den Handinnenflächen so stark war, dass ich die Hände kaum mehr gebrauchen kann, hatte ich mich stationär behandeln lassen. Ich stand dem allerdings erst skeptisch gegenüber. Salben, Fumaderm etc. helfen nicht (mehr). Nach einer Woche PUVA und intensiver Pflege wurde es dann doch tatsächlich nahezu beschwerdefrei. Unglaublich! Ein schönes Gefühl war das.

Zum Abschluss habe ich dann die erste Injektion (150 mg) erhalten. Dabei sind mir fast die Tränen gekommen. Nicht aus Schmerz, sondern weil ich mich so gefreut habe in der Hoffnung, dass es nun besser wird. Bis heute ist es an den Handinnenflächen aber wieder deutlich schlechter geworden. Dies aber sicherlich aus dem Grunde, da die Lichttherapie an Wirkung verliert. Ich hatte gehofft, dass die Wirkung von Skyrizi derart zunimmt, dass die Verschlechterung durch Nachlassen der Lichttherapie kompensiert wird. Leider lässt die Wirkung aber schneller nach. Im Januar steht dann die zweite Injektion an. Ich muss mich halt gedulden ... 

In einem Vorgespräch zur stationären Behandlung wurde mir - vereinfacht gesagt - mitgeteilt, dass die Entzündungsreaktionen durch die Psoriasis auch neurologische Auswirkungen in Form von Depressionen haben können. Dies sollte durch Skyrizi (und andere Biologika) ebenfalls positiv beeinflusst werden, da die Entzündungswerte ja abnehmen (sollen). An dieser Stelle glaube ich bereits eine Verbesserung festzustellen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es auch der nachlassende psychische "Druck" durch die temporäre Verbesserung aufgrund der Lichttherapie ist. Ich musste in den letzten zwei Wochen nicht mehr überlegen, was Personen empfinden, denen ich doch die Hand gegeben habe oder wenn überall Schuppen von mir auf dem Boden, Sofa oder im Auto zu finden sind.

Geht es euch auch so?

Viele Grüße

bearbeitet von John Doe
Geschrieben

Nun hat es mich doch Mal erwischt. Hatte jetzt über die Feiertage eine Magen-Darm Grippe von meiner Tochter abbekommen. Eigentlich ging sowas immer an mir vorbei und ich kannte sowas gar nicht. Aber ich hab's überstanden und muss mich wohl daran gewöhnen nun etwas vorsichtiger zu sein, beim Kontakt zu Kranken, unter Skyrizi.

Ansonsten alles soweit top.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Danke für all Eure Beiträge zu Skyrizi ... sie helfen mir in der Entscheidung, zu wechseln.

Mein Hintergrund: vor 25 Jahren in die klinische Forschung der Uni Ffm gegangen (Dr. Thaci).

Diverse Studien mitgemacht - schlußendlich habe ich Stelara mit zur Zulassung verholfen.

2011 flog ich aus dem Forschungsprojekt raus - angeblich schon zu viele Studien mitgemacht.

Da war aber Stelara schon zugelassen und ich hatte meine "Lösung".

Anfang 2024 meinte meine Dermatologin es gibt besseres und ich bin auf Kyntheum umgestiegen.

Ich blieb weiterhin erscheinungsfrei ... bis sich ein Ausschlag auf der Stirn ausbreitete und zusätzlich

Hautkrebs festgestellt wurde. Krebs wurde mit Salbe geheilt, doch der Ausschlag blieb.

Hautprobe genommen und es soll Psoriasis sein, obwohl es sich nicht so anfühlt und aussieht.

Ich hatte noch nie PSO im Gesicht und diverse Mittelchen (u.a. Wynzora) bringen nicht so Recht den Erfolg.

 

Nächste Woche steige ich nun auf Skyrizi um und ich hoffe, ich bleibe weiterhin erscheinungsfrei.

In meinen besten Zeiten war ich am ganzen Körper mit PSO übersät ... außer dem Gesicht, das kam

erst nach Stelara unter Kyntheum ... ob es daran lag ?!? Laut Dermatologin wäre eine Rückkehr zu

Stelara keine gute Option ...

  • 2 Monate später...
Geschrieben

So langsam nähere ich mich dem ersten vollen Jahr mit Skyrizi. Was soll ich sagen, dass Zeug bleibt für mich einfach ein Wunder. Seit der Magendarmerkrankung im Dezember bin ich bis heute nicht mehr krank geworden. Die Haut ist noch immer absolut rein. Unter den Nägeln waren immer noch kleine Stellen der Psoriasis sichtbar, die nun auch fast komplett verschwunden sind. 

Manchmal vergesse ich sogar, dass ich die Psoriasis je hatte. Wenn ich bedenke, dass ich seit meiner Kindheit alle möglichen Formen der Psoriasis durchgemacht habe und es wirklich kaum eine Stelle gibt wo ich nicht Psoriasis gehabt habe, werde ich manchmal melancholisch. Ich hätte nie geglaubt, dass ich es noch zu meiner Lebzeit noch erlebe, solch Medikamente zu haben. Ich bin auch positiv für die Zukunft gestimmt, da es eine Vielzahl an möglichen Medikamenten gibt und die Forschung immer besser wird. 

Drückt mir die Daumen, dass es noch länger so bleibt. Ich hoffe natürlich auch für euch das Beste.

  • + 2
  • Like 2
Nutzlosodernicht
Geschrieben
Am 21.8.2024 um 19:17 schrieb C.T.H.:

Hi liebe @Waldfee,

es tut mir leid zu lesen, dass Skyrizi bei Dir die Wirkkraft zu verlieren scheint. Wie Du auch, habe ich bislang die 100% ja noch nicht erreicht, bin aber sehr zuversichtlich, dass sich das von aktuell ca. 90% noch weiter steigern kann und wird!
Zuletzt hatte ich dazu im Blog von Rolf Blaga erfahren, dass es in 2024 veröffentlichte Langzeitstudien zu Skyrizi gibt, welche eine Zunahme und die deutliche Steigerung der Wirksamkeit des Biologicals nach 5 Jahren belegen. Das wusste ich vorher auch nicht - und seitdem blicke ich ganz hoffnungsfroh nach vorne. Also gib bitte nicht zu früh auf, ja?

Evtl. wäre noch Bimzelx eine mögliche Alternative für Dich… kommt hier mit darauf an, ob Du seinerzeit Cosentyx bekommen und es gut bei Dir gewirkt hat, da Bimzelx sehr ähnlich strukturiert ist (auf der Basis von 2x IL 17-Hemmern). VG 🌻!

Hallo, kannst Du mir sagen wo ich Studien finde über die Biologicals. 
Danke 

Lg Anja 

Geschrieben

Da bin ich leider überfragt. Mit dem Internet ( Stichwort Studie Biologicas) vielleicht  versuchen. Vielleicht kann auch eine Uni/ Dermatologie Deine Frage beantworten. LG Waldfee

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Skyrizi - Wirkverlust

bis jetzt war ich mit Skyrizi so gut eingestellt, hatte nur einzelne PSO-Stellen. Ich bin z.Zeit in der orthopädischen REHA in Bad Schmiedeberg. Es wurden bei meinen  Behandlungen Fehler gemacht, es wurde nicht auf meinen Fragebogen geschaut, wo steht, daß ich Krebs und Schultern OPs hatte, es wurde zuerst Moorbäder/Moorpackungen verordnet und in letzter Sekunde gemerkt, daß ich das nicht haben darf. Bekam Bandscheibenvorfall(?) , dadurch Fußhebebeschwerden an einem Bein. Kein MRT zur Beurteilung, danach für die Schultern „Radfahren“- Drehbewegung am Gerät, danach großen Bluterguß am linken Oberarm und eingeschränkte Beweglichkeit / Schmerzen der Schulter. Ergebnis nach Ultraschall: Sehnenriss. Durch diesen ganzen Streß kommen trotz Skyrizi wieder neue PSO- Stellen an beiden Armen, oder aber es hat andere Ursachen. Ich soll nun andere Behandlungen bekommen.  Die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Geschrieben (bearbeitet)

ein Wunder :)  nach knapp 6 Jahren Streit mit meinem behandelnden Hautarzt, verschreibt er mir nun endlich mein Biolokika. 

Man das war ein langer mühsamer weg :) jetzt spare ich mir endlich den Weg zur Uniklinik und verballer nicht ewig meine Urlaubstage dafür. 

also dranbleiben lohnt sich :) 

bearbeitet von Olaf72
  • Like 3
Geschrieben

Fortsetzung von meinem  Beitrag v. Montag, aber eigentlich müßte dieser Beitrag in einen anderen Thread, weil der deutlich macht, was  hier in unserem Gesundheitswesen  mit uns Patienten passiert:

Ich bin in die REHA voller Vorfreude und Hoffnung, daß für meine Arthrosen und zuletzt dem vergangenem  Wirbelbruch geholfen wird. Der Wirbelbruch ist seit Februar nach 3 Monaten  Wartezeit auf die REHA verheilt, also o.k. Dafür 2 neue Baustellen, die es in sich haben. Bizepsehne gerissen, Fußhebeachwäche durch Bandscheibenvorfall, beides in der REHA durch „Behandlungen“  passiert.  Morgen Sa. beende ich deshalb vorzeitig die REHA. Aber heute mußte ich noch mit einem Krankentaxi  ins nächste Krankenhaus zum MRT. Nach 3 Stunden Wartezeit  nur Röntgen, sinnlos , bekannte Arthrose, soll zum MRT über meinen behandelnden Orthopäden, und das dauert bekanntlich. Die kaputte  Bizepssehne ist dann sowieso hinüber, weil sich die Sehnen nach so langer Zeit zurückziehen, keine OP mehr möglich. Bandscheibenkommentar  vom Arzt: Auch das noch!  Das war mein Bericht zu sparenden Kliniken auf Kosten der  alten Patienten. Ich bin sauer und fühle mich alleingelassen. 

Geschrieben
Am 15.3.2025 um 08:14 schrieb Nutzlosodernicht:

Hallo, kannst Du mir sagen wo ich Studien finde über die Biologicals.

Hi @Nutzlosodernicht,

wende Dich diesbezgl. bitte direkt an Rolf Blaga, da es sein BLOG ist. Im Blog selbst kannst Du auch nachlesen, was er zu der Langzeitstudie schreibt . Und ihm dort Fragen stellen, oder ggf. über eine PN.

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