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Rückblick: Mein Jahr mit Psoriasis und Psoriasis arthritis


Claudia

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Geschrieben

Das Jahr 2023 ist fast vorbei. Das ist auch ein Anlass, um zurückzublicken. Was hat sich bei Eurer Psoriasis oder Eurer Psoriasis arthritis in diesem Jahr getan?

Ich hatte sehr lange Ruhe. Woran genau das lag, lässt sich ja nicht wirklich ausmachen. Mein neuer Job, der mich zufriedener macht? Die Nachwirkung meines Medikaments, das ich aber schon länger abgesetzt hatte? Die lange Phase von gutem Wetter mit Sonne und Wärme?

Jetzt ist meine Psoriasis an den Händen wieder gut zu sehen und zu spüren: Wenn offene Stellen an den Fingern das Beugen schmerzhaft werden lassen, ist wohl bald wieder eine medikamentöse Behandlung über Kortisoncreme hinaus fällig. Weil ich weiß, welches Medikament mir in den letzten Jahren gut geholfen hat, weiß ich auch, worüber ich mit meinem Hautarzt sprechen werde.

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr eine neue Behandlung begonnen und könnt eine Erfahrung damit beitragen? Hilft Euch Euer "altes" Medikament nach wie vor? Oder habt Ihr noch immer nicht den richtigen Weg gefunden? Lasst uns doch hier gern mal gemeinsam zurückblicken.

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

hallo Claudia -

bezüglich der PSO und PSA kann ich mich glücklich schätzen - ich bekomme immer wieder jedes Quartal Humira verschrieben und bin bis auf ein paar ganz kleine Stellen erscheinungsfrei -

ich habe immer noch die Rillennägel - das macht die Pflege nicht einfach - ich konnte mir aber die Jahre über richtige Fingernägel ' züchten ' - damit ist alles gut -

weil vor Humira hatte ich fast keine mehr -

ich wünsche dir gute Besserung und hoffentlich schnelle Linderung -

dir und Rolf wünsche ich ein schönes Jahr mit guten Perspektiven für Linderung deinerseits -

viele Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben (bearbeitet)

Guten Abend und beste Wünsche ein frohes Weihnachtsfest gehabt zu haben. 😊

Ich habe dieses Jahr nur wenig hier im Forum beigetragen, weil - nun weil es Krankheitsbedingt ein recht verrücktes Jahr war. Dieser Thread nun, gibt mir Gelegenheit vielleicht das ein und andere zu erklären.

Begonnen hat alles mit einer Corona-Infektion zu Jahresanfang. Hat mich fast vier Wochen außer Gefecht gesetzt. Nicht, dass es mir so richtig schlecht ging, ein Krankenhausaufenthalt blieb mir erspart. Ich hatte schlicht über Wochen keine Kraft mehr im Leib. Mitte März ging es dann Kräftemäßig wieder aufwärts, so dass ich eine doch sehr erfolgreiche Gruppenreise nach Jordanien erleben und durchführen konnte. Haut sauber, zufriedene und glückliche Reiseteilnehmer*innen, welche ebenfalls tolle Erfolge erzielen konnten - alles tippitoppi!

Wieder zu Hause gleich in der ersten Woche nach Rückkehr aus Jordanien Hautarzttermin, um mit sauberer Haut zu prahlen und meiner Hautärztin mal eben den "Siehste-Effekt" zu präsentieren. (Sie glaubte mir nämlich bis dato nicht, dass meine Haut auf Sonne, Salz und Meer steht.) Natürlich war mein Erfolg in Sachen Psoriasis unwiderlegbar, dafür entdeckte sie in meiner Po-Falte ein bisher wegen Pso-Befall unsichtbares Mini-Geschwür. Dies - obwohl mir das seit Jahren bekannt war und mich nicht weiter störte - musste natürlich eingehend untersucht werden. Rat der Ärztin Biopsie; Überweisung Hautklinik und ran an den Speck. Folge: 2 Wochen AU weil ich weder sitzen, liegen noch lange rumstehen konnte. Autsch! Ergebnis der Biopsie: unklarer Befund - kann Psoriasis bedingt ein Prurigo-Knoten sein; ein unklarer Tumor; weißer oder schwarzer Hautkrebs, sonstiges. Bei all den Möglichkeiten wird einem Angst und Bange, also kurzentschlossen zweite und dritte Meinung eingeholt. Alles sprach schlicht dafür: raus damit oder alle Nase lang Biopsien zur Kontrolle. Ich kurzentschlossen: raus damit! Folge: 6 Wochen AU, weil die Wunde anschl. nicht vernäht wurde; sollte aus sich selbst heraus abheilen. Weitere Details spare ich mir und euch an dieser Stelle - sonst wird´s unappetitlich. Positiv: die ganze Aktion und anschließende Untersuchung des "Ausschnitts" brachte im Ergebnis nach wochenlangen Laboruntersuchungen: kein Krebs. Es handelte sich um ein Klarzellakanthom - tritt gerne bei älteren Menschen auf .... an Unterschenkeln aber auch anderen Lokalisationen. Ok - dass ich ein älterer Mensch bin, wusste ich schon, dafür hätte es den Aufwand nicht gebraucht. Negativ: wegen der psychischen Belastung hatte nicht sehr lange etwas von meinen guten Erfolgen in Jordanien - die Pso brach überall an meinen von ihr bevorzugten Hautarealen wieder auf.

Eine für mich neue Salbe probiert, anfangs auch mit guten Erfolg an meinen Händen: Calcipotriol. Gewöhnungseffekt hat aber Mitte November wieder eingesetzt - juckt meine Pso nicht weiter. Schade! Dafür meldeten sich mal wieder arthritische Schmerzen in Fingern und Schultern. Hautärztin und sowie  Hautambulanz Klinik Darmstadt meinen ganz klar: nun beginnt es mit der Pso-Arthritis. "Mann" gönnt sich ja sonst nichts.

Nun schlussendlich bin ich seit Mitte September in eifriger Diskussion mit meiner Hautärztin sowie ständig wechselnden Ärzt*innen der Hautambulanz Klinik Darmstadt über Einleitung systemischer Therapie. Ich stellte mir Cosentyx vor - ich Naivling. Nee, nee - das verordnet mir meine Hautarztpraxis nicht, auf keinen Fall - das muss die Klinik machen. Die zeigten sich zunächst nicht abgeneigt, erklärten mir jedoch dann - dass es vieeeel besser wäre, zunächst an einer Studie teilzunehmen, weil die Krankenkassen sich dann leichter tun bspw. Cosentyx zu verordnen. Skyrizi-Studie soll es werden. Skyrizi ist zwar schon zugelassen, dennoch laufen da noch Studien und es wäre absolut kein Problem, da noch aufgenommen zu werden. Nach kurzer Bedenkzeit und Beratung mit Familie - ja meine Mädels beraten inzwischen den "Ollen" und kaum mehr umgekehrt - Entschluss gefasst und OK, ich lasse mich auf die Studie ein. Sollte ruckzuck gehen, sobald ich eine entsprechende E-Mail an die Klinik versende. Eine Woche später Antwort der Klinik: Wird nix draus, der Sponsor (Abvie) hat alle Studien in Europa gecancelt. Öööhm? Toll! Nächster Besprechungstermin für Einleitung einer anderen systemischen Therapie, halt ohne Studie am 11.01.2024. Ich setze wieder auf Cosentyx - mal schauen.

Tja was noch -  Mitte November heftiger grippaler Infekt der mich wieder mal 2 Wochen aus dem Rennen nahm. Parallel darf ich mich seit Ende Juli um Anerkennung eines GdB mit dem Versorgungsamt herum streiten. Für die Pso hat man mir einen GdB von 40 zugesprochen, für meine Schwerhörigkeit - ich bin mittlerweile leider auf Hörgeräte angewiesen - einen GdB von 10 und für die psychischen Belastungsstörungen rund um meine Erkrankungen ebenfalls 10. Macht summasummarum einen GdB von 40 - sagt das Versorgungsamt; sehe ich völlig anders, der VdK auch, also auf ins Gefecht. Widerspuchsverfahren läuft - kann ne Weile dauern bis da was tut.

So, was wollte ich zu Beginn erklären? Ach ja - der Hessentreff fiel dieses Jahr komplett aus, was ich sehr bedauere und hoffe, dass es mir nicht übel genommen wird. Natürlich hätte ich auch eher mal was dazu sagen können, fand aber nicht die richtigen Worte dafür und irgendwie hatte ich auch keinen Kopf dafür. Tut mir leid und ich hoffe, dass ich kommendes Jahr wieder etwas in der Richtung organisieren kann.

Die Reise nach Jordanien kommendes Jahr macht mir aufgrund der militärischen Aktualitäten auch Bauchschmerzen. Margitta und ich denken weiter positiv und werden Ende Januar / Anfang Februar entscheiden, ob die Reise überhaupt stattfinden kann. Wir hoffen auf friedliche Wendungen.

Das war kurz und knapp mein Jahresrückblick, es gäbe noch mehr zu erzählen rund um Herzeleid, Wut, Ärger und Trauer rund um die Erkrankung, aber das sprengt den Rahmen - positiv bleiben, nicht aufgeben, weiter, immer weiter - entspricht mehr meinem Naturell.

Seid lieb gegrüßt - Uli

 

 

 

bearbeitet von kuzg1
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Geschrieben

Tröstet gerade ein bisschen. Mein Jahr könnte alles toppen an Schmerz.  Ich versuche auch nicht zu verzagen und würde gerne wieder mal zu einem Treffen kommen.

In diesem Sinne... 2024 wurschteln wir weiter.

LG aus Wien 

Geschrieben

Ein extrem verrücktes Jahr, was mich mit sehr vielen Fragezeichen ins neue Jahr entlässt.🤔Das alte Jahr endete damit, dass mein Job mich aus dem Versuch sich in eine längere Krankschreibung zu begeben auf Grund von "Leute, ich kann nicht mehr" zurück holte... "Rike bitte, wir haben niemanden, der dies und das und jenes macht"... Mein Körper ging auf Streik und antwortet mit 5 Kehlkopfentzündung nach einander, sobald ich mein 14 tägiges Schweigen beendete hatte und wieder Einstieg ins Singen, Erzählen, lachen, trösten...war die Stimme wieder stumm... Die PSA wurde in dieser Zeit immer schlimmer, die rechte Hand ein extremes Hindernisse...

Dann kam das herrliche Treffen in Meißen und Mobu, ihr tut mir alle soooo gut. Es war wunderschön,trotz der feuchten Wetterlage!

Der Rehaantrag brauchte von November bis Anfang August ... Sehr glücklich über "jetzt endlich"..durfte ich 4 Wochen Bad Bentheim genießen, mit Besuch von Wolle 🥲 und entdeckte bei der plötzlichen "Ruhe" was alles kaputt bei mir...

Ich wurde als arbeitsfähig entlassen, für genau 10 Tage, dann war die Hand total defekt und alle Bänder am rechten Fuß durchgeknabbert...

 

Der Arbeitgeber gab mir zu verstehen, dass man mich nicht mehr wirklich gebrauchen kann, die RV stützt sich auf den Reha Bericht, da steht drin, dass ich zwar nicht in meinem Job, aber allgemein dem Arbeitsmarkt noch voll zur Verfügung stehe😳...wie so ohne rechte Hand und brauchbarer Stimme kann mir keiner sagen...

Der GdB wurde auf 50 erhöht, was die Ärzte für zu wenig Inhalten, ich aber erst einmal dankend annahm.

Dann kam noch ein Schreck mit einer positiven Mammographie dazu, der sich aber dann in fast Wohlgefallen auflöste...( Noch kein Krebs, aber doch irgendwie komisch...)

Nun bin ich im Dauerkrank, versuche die EU Rente zu erlangen, um dann irgend etwas Sinnvolles ( mir schwebt ja die Kinderhospiz Ausbildung vor...einmal noch mit Kindern das Leben feiern) wieder starten zu können.

Das neue Jahr wird spannend. Meine Geduld stark strapaziert...es dauert ja immer alles so ewig...

Und solange muss meine Familie halt meine ungenutzten Energien über sich ergehen lassen😃...es geht alles auch irgendwie mit links😜

Also das war jetzt Mal nur das Jahr aus PSA Sicht...es ist so unglaublich viel anderes noch passiert, ich darf die volle Bandbreite des Lebens erleben... Babies, Tod, Krankheit, Krieg im großen, Frieden im Kleinen, Trost, Hoffnung, Hilfe, Wertschätzung...

 

Kommt gut rein in das neue Jahr!

Geschrieben

Hallo Rike,

Deinen Gedanken mit der Arbeit in einem Kinderhospitz find ich sehr sehr gut.

Ich habe eine Woche lang die Zeit bis zum Tod von Albert in einem Hospitz  erleben dürfen, denn die Begleitung für ihn und für mich waren nicht nur die  Schwestern, sondern 2 ehrenamtlich arbeitende Menschen , die mir tröstend und hilfreich zur Seite standen.

Ich glaube, daß Du für so etwas sehr gut geeignet bist. LG Waldfee

 

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Claudia:

Jetzt ist meine Psoriasis an den Händen wieder gut zu sehen und zu spüren:

Das tut mir leid für dich. Hoffentlich bringt das Medikament dir Linderung. Ich würde dir gerne etwas von meiner tollen Haut abgeben. An anderer Stelle habe ich schon berichtet dass mir Vitamin D und weniger Stress gut geholfen hat. Meine "schwere" Erkrankung mit OP und Bestrahlung hatte zum Glück keine negative Auswirkung. Inzwischen geht es mir bis auf eine heftige Erkältung wieder gut und ich sehe entspannt dem Rentnerdasein entgegen. 

Ich wünsche allen einen guten Jahreswechsel und alles Gute für das neue Jahr 2024, vor allem Erfolg in allem was ihr so vor habt. 

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Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Supermom:

...es geht alles auch irgendwie mit links

Wenn es denn sein muss...

- ehedem  rechter Arm mit Entzündung in GipsSchiene... und ich kam dann wieder zum Arzt mit dem gleichen Problem links... naja, meine Wand war noch nicht fertig gestrichen und ich hatte mit Links weitergemacht...

- links zu Schreiben fällt mir schwer, aber die Computer-Maus bediene ich schon lange (20J) mit links

Alles Gute!

LG Burg

... mein letztes Jahr kommt später dran...

Geschrieben

auch grüsse sie alle und hoffe 24 wird für alle besser....taltz wirkt noch immer 100 prozent erscheiungsfrei...Gott sei dank...liege Grüsse Thomas aus Sehnde bei hannover....

Geschrieben
Am 29.12.2023 um 23:22 schrieb kuzg1:

Ach ja - der Hessentreff fiel dieses Jahr komplett aus, was ich sehr bedauere und hoffe, dass es mir nicht übel genommen wird.

Lieber Uli, ICH hab ein schlechtes Gewissen deswegen, denn schließlich hatten wir uns für Marburg entschieden und Clarus und ich wollten Euch einen schönen Tag in Marburg bereiten. Dann bröckelten die Teilnehmerzahlen und wir haben das Treffen gecancelt. Jedenfalls habe ich ein total schlechtes Gewissen, weil ich als Marburgerin keinen zweiten Versuch gestartet habe, das nachzuholen. Warum? Weil es mir schuppenflechtemäßig so schlecht ging wie noch nie.

Jetzt also mein Rückblick: Ich habe ja seit 2017 Befall von Knien und Fußnägeln, wurde aber sehr schnell gut eingestellt (zuerst MTX und seit 2022 Amgevita). Beschwerden hatte ich eigentlich nur in den Knien, und da auch nur ab und an. Meine Fußnägel waren bei einer supertollen Podologin in absolut goldenen Händen (WIE toll sie ist, weiß ich erst, seit sie ihre Praxis schließen musste und ich bei einer anderen war. Die ist so doof, es ist unglaublich, aber das ist eine andere Geschichte) und seit es nach Corona wieder möglich war, dass ich zweimal die Woche im Therapiebecken Wassergymnastik machen kann, ging es es mir gesundheitlich gut.

Dann kam 2023. Es ging schon Ende 2002 los mit Schuppenflechte auf der Haut (hatte ich vorher nicht).  Und weil ich keine Ahnung hatte, habe ich die Läsionen und die Einrisse nicht als Schuppenflechte erkannt. Erst meine Frauenärztin hat das. Die Stellen waren am Anfang in den Bereichen, die eine Frauenärztin sich normalerweise so anguckt, ich will nicht weiter in Detail gehen. Sie hat mit eine wirklich gut wirkende Salbe verschrieben (Nystalocal), aber es ging immer weiter: Nach Unterbrust und Intimbereich kamen Arme, Beine, Rücken, Bauch, Gesicht, Kopfhaut, Bauchnabel, Hände und  Füße dazu. Es war - verglichen mit Euren Erzählungen - nicht so schlimm, aber es war für mich neu und beängstigend. Ich erspare Euch jetzt mal die Ärzte-Odysee (mein Rheumatologe wollte nichts machen, bevor ich nicht bei einem Dermatologen war. Ich habe aber keinen und bekam nirgends einen Termin). Das alles war zu der Zeit, wo wir unseren Hessentreff in Marburg planten. Mit ging es nicht gut, auch, weil ich auf der Arbeit viel Stress hatte (Umstrukturierungen, Kompetenzverschiebungen, ich fühlte mich megaschlecht).

Mit allerlei Salben (Nystalocal und Wynzora) und Cremes (Elidel) doktorte ich an mir rum und ich verlor meinen Job. Bäng. Mit 57 Jahren arbeitslos werden, das schien mir das Tor zur Hölle. (Ich war 2010/11 schon mal arbeitslos, damals tat sich GAR NICHTS. Niemand wollte mir auch nur ein Vorstellungsgespräch anbieten). Ich war am Ende. Die (für mich völlig überraschende!) Kündigung bekam ich am 28. April, einen Tag vor unserem geplanten Hessentreff in Marburg. Ich wollte Euch nicht die Ohren volljammern und wäre keine gute Gastgeberin gewesen.

Um es nun kurz zu machen (ha, ha!): Ich habe im August auf Amrum (oben im Leuchtturm!) heimlich geheiratet, bin seit September wieder in Arbeit, brauche keine Salben mehr (wenn es mal wieder irgend wo juckt: Elidel!) habe eine neue Rheumatologin und blicke etwas entspannter ins neue Jahr als ich das Ende 2022 tat. Tatsächlich war die Kündigung das beste, was mir passieren konnte.

Ich wünsche Euch allen, dass Ihr immer die guten Seiten seht, die es bei ALLEM gibt, was einem so passiert.

Guten Rutsch!

 

 

 

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Caravaggio:

Um es nun kurz zu machen (ha, ha!): Ich habe im August auf Amrum (oben im Leuchtturm!) heimlich geheiratet, bin seit September wieder in Arbeit, brauche keine Salben mehr (wenn es mal wieder irgend wo juckt: Elidel!) habe eine neue Rheumatologin und blicke etwas entspannter ins neue Jahr als ich das Ende 2022 tat. Tatsächlich war die Kündigung das beste, was mir passieren konnte.

 

Hallo Caravaggio,

dann freuen wir uns gerne mit. Herzlichen Glückwunsch dir und deinem Lieben. 💐🥂

Ute und Uwe

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Geschrieben

Hallo Caravaggio,

zu erst herzlichen Glückwunsch für Deine Hochzeit und für die neue Arbeit! Am Ende wurde alles gut. 🙂 Das Elidel war  für mich immer eine hervorragende Creme für Gesicht und den Bereich darunter. 
Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück im neuen Jahr! LG Waldfee

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Geschrieben (bearbeitet)

Wenn ich die einzelnen Schicksale (Leiden) von euch lese, muss ich sagen, das ich (diesbezüglich) mit fast 82 Jahren ein Glückskind bin. Meine schweren PSO-Stellen sind seit 2012 verschwunden und nicht wiedergekommen. Ich nehme (außer ASS 100) keine Medikamente (bin nicht gegen Medikamente; nur: es werden zu viele genommen). .... und hoffe, es bleibt die restlichen Tage meines Lebens so. 

Wie in einem anderen Beitrag geschrieben, hatte ich nach dem Schnee-Chaos in München (konnte nicht mit dem Fahrrad fahren), täglich zum Abend hin Schmerzen in den Bein-Muskeln. Da ich - wie im zuvor erwähnten Beitrag geschrieben - auch fast keine Nahrungsergänzungsmittel nehme, habe ich mich am 28. Dez. 2023 - aufgrund einer Ärztin in meiner Familie - entschieden, in der Apotheke "Dekristol 1000 I.E." zu holen; - es geht um "Vitamin D3". - Schon nach Einnahme von je 1 Tablette an den letzten 3 Tagen, geht es mir besser. 

Ich wünsche euch allen ein zufriedenes, gesundes, erfolgreiches 2024.

LG Richard-Paul

PS: Und "Wissen ist besser als Hochnäsigkeit" (2. Blumenstrauß nach 23. Feb. 2022)

bearbeitet von Richard-Paul
  • + 2
Geschrieben (bearbeitet)

Im Jahr 2023 begann sich mein Leben so langsam wieder zu normalisieren. Ich durfte wieder durchgängig meinen REHA-Sport machen und die "stillgelegten" körperlichen Kräfte kamen schrittweise zurück.

Einen bei mir unüblichen Pso-Schub von Ende Januar bis Mai konnte ich mit der Juni-Sonne wieder unter Kontrolle bringen. Auch die Fingernägel sind wieder `rausgewachsen und wieder schön, fest und glänzend.

Nachdem der Juli vollständig verregnet war und der August auch noch genug Regen für uns gebracht hatte, gab es wohl weniger blühenden Beifuß (mein Allergen für´s Asthma) an unserem Ort und so für mich entsprechend weniger Stress - die Pso ist am Abklingen. (Einen diesbezüglichen Zusammenhang behalte ich mal im Hinterkopf.)

Als Experte in eigener Sache sind wir in der Selbsthilfe gerade richtig! - Mir war im vergangenen Jahr aufgefallen, dass ich von Euch Allen eine Menge dazu lernen durfte! Danke! Über Biologicals wusste ich gar nichts aber auch andere von Euch angewendete / ausprobierte Therapie-Ansätze fand ich äußerst spannend.

Meine Erkenntnis, dass ein "geglaubtes" ( durch Hören-Sagen oder auch mal gelesenes) "Wissen" immer wieder hinterfragt werden muss, weil ich da etwas Falsches abgespeichert hatte. So recherchierte ich in 2023 eine Menge zur Pso und diversen Stoffen und ließ daran Interessierte auch teilhaben.

Selbst mal wieder aufgefordert zu sein die eigenen Erlebnisse und Ideen in Worte zu fassen, hatte mir sehr viel Klarheit über meine Pso und ihre Nebenaspekte gebracht. Sich erinnern und später festzustellen, dass ein Teil davon wohl doch in einem anderen Jahr oder anderen Ort oder in einer anderen Dosierung stattgefunden hatte. - 2023 war für mich eine Art Aufarbeitung meines Lebens mit Pso und der damit verbundene Stolz, es trotzdem"geschafft" zu haben.

Allen ein Gutes Neues Jahr, das mal stress- und psoarm sein darf.

LG Burg

 

bearbeitet von Burg
  • + 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb Richard-Paul:

nach dem Schnee-Chaos in München (konnte nicht mit dem Fahrrad fahren), täglich zum Abend hin Schmerzen in den Bein-Muskeln. Da ich - wie im zuvor erwähnten Beitrag geschrieben - auch fast keine Nahrungsergänzungsmittel nehme, habe ich mich am 28. Dez. 2023 - aufgrund einer Ärztin in meiner Familie - entschieden, in der Apotheke "Dekristol 1000 I.E." zu holen; - es geht um "Vitamin D3". - Schon nach Einnahme von je 1 Tablette an den letzten 3 Tagen, geht es mir besser

Hallo @Richard-Paul,

mein Dekristolvit D3 enthält auch Magnesium-Salze von Speisefettsäuren (als Trennmittel). Die Mg-Salze können neben dem Dekristol sich auch günstig auf Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfe auswirken. (Mein Sohn nahm sie deshalb im Jugendlichenalter.)

Muskelschmerzen

AU= Andrea Bannert, Julia Kerkhoff, Sabine Schrör, NetDoktor, 22.5.2023

- Interessant ist der Absatz über Wickel und Kompressen

z.B. aus Kartoffel (beim "steifen Hals") und Leinsamen (bei Ohrschmerzen) sind mir als wirksame Heilmittel bekannt

- und Muskelschmerzen: Vorbeugung 

z.B. Mg, Ernährung, Bewegung

https://www.netdoktor.de/symptome/muskelschmerzen/

LG Burg

bearbeitet von Burg
  • Danke 1
Geschrieben

"Da" kommt ja wieder fast alles in Frage (lt. dem Link). - Ich halte auch viel von Wärme (was ich sowieso wegen meinen Nieren machen muss). - Da man in meinem Alter nicht mehr so beweglich ist [das sehe ich auch bei meinem 94-jährigen Schwager], wie z.B. früher beim/mit Tanzen, werden durch das tägliche Fahrradfahren [was gut ist wegen Bewegung] nur bestimmte Muskeln beansprucht. So habe ich vor Weihnachten 2-mal Steckdosen - ziemlich tief am Boden - verlegt; dabei wurden ganz andere Muskeln beansprucht, und ich hatte - danach - Muskelkater. - Zwecks Ernährung halte ich viel von geschrotetem Leinsamen, Mohn(brötchen) + Sesam,  .... und immer viel frisches Obst + Gemüse. 

LG  Richard-Paul 

  • + 1
Geschrieben

ich bin auch gut durch das Jahr 2023 gekommen - zumindest hautmässig - Humira ist immer noch mein Favorit -

einige Baustellen gab es schon - wie bei mir z.B. bei dem Thema im Unterforum - Orthopäde gesucht -

das macht mir immer noch Sorge - ich bin nicht mehr so fit wie früher - alles geht langsamer und ist beschwerlicher -

aber ich bin zuversichtlich für 2024 - Aufgeben gilt nicht -

was ich mir wünsche für alle Menschen ist Frieden und ein gutes Zusammenleben - keine Gewalt unter den Menschen hier und keine Gewalt gegenüber den Menschen die helfen - Feuerwehr - Polizei - Krankenwagen usw.

sehr nachdenkliche Grüsse sendet - Bibi -

 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 2.1.2024 um 06:54 schrieb Richard-Paul:

"Da" kommt ja wieder fast alles in Frage (lt. dem Link).

Hallo @Richard-Paul,

ja, so suggeriert es der Artikel - am Anfang sind die schwerwiegenden Erkrankungen mit solchen Symptomen beschrieben - aber am Ende steht dann doch, dass es sich bei Muskelschmerzen oft um kurzfristige Alltagsbeschwerden (Bagatellbeschwerden?) handelt und man mit Hausmitteln gut klarkommen kann.

Erstaunlich, dass Du 2023 noch so gut in die Hocke gekommen bist!

(Meine Beinmuskeln mussten das 2020 auch neu lernen, da z.Z. des Lockdowns ich über 3 Monate keine Toilette hatte; sie wurde gerade da renoviert.) 

LG Burg

bearbeitet von Burg
Geschrieben

So hat jeder seine Wehwehchen, mehr oder weniger. Wer nur wenig hat, kann sich dabei glücklich schätzen und sollte das nicht zu hoch bewerten. 

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