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Vision deutete auf kaputte Seele hin!!


LaraF

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Geschrieben
Die Alternative ist, sein Leben zu akzeptieren, das beste daraus zu machen, und sich nicht gegen Unausweichliches zu wehren, gegen das keiner momentan etwas tun kann.

"Unausweichlich"? Diese Aussage erscheint mir fatalistisch. "Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden", hat 1889 angeblich Charles H. Duell vom USA Patent-Office gesagt. Und sieht Dir an, was heute alles möglich ist, das damals noch als "unausweichlich" galt. Ich habe heute gerade gelesen, dass für Raumschiffe ein magnetischer Schutzschild entwickelt wird, der vor einigen Jahren noch für Science Fiction gehalten wurde. Ich halte Wissenschaft nicht für einen Kampf gegen Windmühlen, sondern für einen schweren Weg, der über Generationen gehen kann, aber wichtig genug ist, um gegangen zu werden.

Dieser Notfallmechanismus ist gut und sinnvoll, soll er doch verhindern, dass ein Habitat völlig erschöpft und ausgebeutet wird von einer viel zu großen Bevölkerung - und dies nutzt uns allen im Endeffekt, auch wenn die direkten ersten Folgen klar nicht angenehm sind.

Ist Dir klar, was Du da sagst? Es ist gut, dass Menschen sterben, damit es anderen Menschen gut geht. Sorry, diese Aussage ist indiskutabel, da unmenschlich. Für die Natur mag dieser Mechanismus sinnvoll sein, aber genau das ist es ja, was mich an der Natur ankotzt: Sie arbeitet gegen den Menschen. Ich kann nicht glauben, dass Du das qualvolle Sterben von kleinen Babys gut findest, nur damit ein "Habitat" nicht "erschöpft und ausgebeutet" wird.

Menschen sind schwach, nicht die Natur!

Ja, weil uns die Natur uns so entwickeln lassen hat. Wie gesagt, es wird Zeit, das zu ändern.

Wir haben die eigene Wahl, und das ist unser Dilemma, denn das wirft verdammt viele ethische Fragen auf, und die Moral der Gesellschaft ist aber noch lange nicht die des einzelnen Menschen.

Du weichst aus.

Lösungen gibt es aktuell keine allgemeingültige für dieses spezielle Problem, und auch deine Vision von Unsterblichkeit ist keine Lösung.

Aber ein potentieller Ausweg. Jedenfalls ist meine "Vision" menschlicher als Deine Befürwortung von Seuchendezimierung in der menschlichen Bevölkerung.

Ich kann nicht glauben, dass du so egoistisch bist - bestimmt habe ich das falsch aufgefasst!

Ich bin nicht egoistisch, ich bin anthropozentrisch.

Nicht nur wir Menschen leben hier auf diesem Planeten' date=' und wenn du gegen die Natur ankämpfst, so entsteht daraus für viele Pflanzen und Tiere Leid, und nicht für für diese, auch für viele Menschen in ärmeren Ländern, die ausgebeutet werden.

Ist dir das denn alles egal?[/quote']

Da interpretierst Du etwas falsch. Ich bin ja nicht gegen die Natur, indem ich gegen Menschen kämpfe, sondern ich kämpfe für den Menschen gegen die Natur. Wobei das auch eher übertragend gemeint ist, ich sage ja nicht, dass alles falsch ist, was die Natur uns bietet, sie hat halt nur - logischer Weise - keine menschliche Priorität. Diese zu schaffen liegt eben in unserer Hand.

Im Übrigen ist "menschlich sein" eine absolute Definitionssache - für die meisten bedeutet es, anderen zu helfen, nicht, alles um sich herum nieder zu machen oder vermeindlich Schwaches zu zerstören, weil man evtl. die Möglichkeiten dazu hat, oder es zumindest glaubt.

Um Himmels Willen, das ist mit Sicherheit auch nicht meine Definition von Menschlichkeit! Menschlich ist für mich alles, was im Sinne der Menschheit ist, und das schliesst leider eine Menge natürlicher Regeln und Dogmata aus.

Genau diese Einstellung führt zu Mobbing, der Ausrottung von Tierarten, dem Verletzen anderer.

Wie das?

Hast du denn das Recht, die Natur, die uns schließlich erst hervorgebracht hat und im übertragenenen Sinne eigentlich unsere "Mutter" ist, nun einen Tritt zu verpassen?

Aus menschlicher Sicht: Natürlich.

Gehst du so auch mit deinen Mitmenschen um?

Lieber Himmel, nein. Wie kommst Du da nun wieder drauf?

Wir hier leben im Überfluß - würden wir diese Diskussion in Afrika führen, so währe das Thema Unterblichkeit sicher garnicht erst aufgekommen, denn dort träumt man von greifbaren Dingen, wie genug Nahrung, genug Wasser...

Das ist mir nicht global genug. Der schönste Überfluß nützt uns nichts, wenn die Erde verendet, sobald ihre Zeit abgelaufen ist. Und dieser Tag wird kommen, ganz gleich, ob dann noch Menschen darauf sind oder nicht.

Vor deiner ersehnten Unsterblichkeit und der Übersiedlung auf fremde Planeten wird es hier auf der Erde noch zu so einigen Problemen mehr kommen, und irgendwann hat die Menschheit keine Wahl mehr, wenn nicht bald mal kräftig auf die Bremse getreten wird. Wenn du das nicht als menschgemachte Tatsache anerkennen willst, die aus genau diesem Kampf gegen die Natur resultiert, so bist du blind.

Der Untergang der Erde ist menschgemacht? Aha. Dann bin ich ja mal gespannt, wie Du unsere Schuld daran erklärst, dass sich unsere Sonne irgendwann mal in eine Supernova verwandeln wird. Das meintest Du nicht? Hallo? Genau das ist es aber, was die Natur für uns in Aussicht hat. Also, wer ist jetzt blind?

Klar passen unsterbliche Menschen nicht in die Natur - ich kann nicht behaupten, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn ich irgendwann sterbe, aber ich habe Kinder, die weiter leben werden, und ich mache Platz für sie, in dem ich am Ende meines Lebens sterbe. Der Kreislauf des Lebens eben.

Das ist nicht menschlich gedacht, sondern biologisch. Wo Du Hitler gerade mal erwähnst: Genau der hat auch nichts anderes gemacht: Er hat die Natur mit ihren Werten auf den Menschen angewandt. Ein Leben mit der Natur. Ich dagegen sage: Nein, Rassenunterschiede, Seuchen und "Survival of the Fittest" sind keine menschlichen Umstände, und schon gar nicht dürfen sie als menschliches Wertungssystem herhalten. Das sind Dinge, die man auf Tiere anwenden kann, nicht auf Menschen.

Wenn du glaubst, Unsterblichkeit mache das Leben besser, dann bist du einfach naiv.

Naiv ist, zu glauben, es gäbe Alternativen. Deine "unmenschlichen" Aussagen zu von Seuchen dezimierten Bevölkerungen sind jedenfalls keine.

Gruß,

Marko

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Das Leben ist hart, und der Tod wird uns alle früher oder später treffen - ich akzeptiere das, du eben nicht, so einfach ist das.

Gegen den Tod kannst auch du nichts machen, und ehrlich gesagt, find ich das auch gut so, denn ich bezweifle sehr stark, dass das zum Wohle der Menschheit geschehen würde, sondern eher um sich selbst zu profilieren und seinen Platz nicht an andere abgeben zu müssen.

Insofern sehe ich, dass eine Diskussion mit dir an dieser Stelle wohl kaum zu einem anderen Ergebnis kommt, als dem Ausgangspunkt... und ich drehe mich ungern im Kreis.

Ich wünsche dir, dass du das im Leben findest, das dir fehlt, was immer das auch sein mag - und schenke dir das "letzte Wort" ;)

Geschrieben
Das Leben ist hart, und der Tod wird uns alle früher oder später treffen - ich akzeptiere das, du eben nicht, so einfach ist das.

Stimmt.

Gegen den Tod kannst auch du nichts machen, und ehrlich gesagt, find ich das auch gut so, denn ich bezweifle sehr stark, dass das zum Wohle der Menschheit geschehen würde, sondern eher um sich selbst zu profilieren und seinen Platz nicht an andere abgeben zu müssen.

Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

Ich wünsche dir, dass du das im Leben findest, das dir fehlt, was immer das auch sein mag...

Gleichfalls.

Gruß,

Marko

Gast PantheraPardus
Geschrieben

Eure Philosophiererei hier ist ja recht interessant, eh Marko, die Sonne hat noch Brennstoff für etliche Millionen oder Milliarden Jahre, vielleicht ist unsere Spezies (falls sie lange genug existiert) irgendwann in der Lage andere Sonnensysteme zu erreichen, die dortigen Lebensformen auszubeuten oder vernichten, oder gar einmal aus der eigenen Geschichte zu lernen, wer weiss. Ganz so easy wirds mal sicher nicht werden, ich glaub da irgendwie auch nicht dran, die Entfernungen sind zu groß als das wir Affenmutanten das in naher Zukunft hinbekommen könnten. Ob das Erstrebenswert ist wag ich auch zu bezweifeln, sollen wir unseren Größenwahn echt in alle Galaxien tragen? Ich halt schon viel von der Wissenschaft aber Allwissend sind die auch nicht. Ich glaub nicht an die Ewigkeit, drum gibts auch keine Unsterblichkeit, wär für mich sicher auch nicht erstrebenswert. Niemals würde ich das akzeptieren, Leid gehört nun mal genauso zum Leben wie Glück, wer würde von den Fortschritten denn am meisten Profitieren? Mir ist das mit der Sterberei schon recht so wies läuft, auch wenns etliche unnötige und traurige Fälle drunter gibt! Deine Visionen sind zwar recht spannend, aber im Moment wirklich reine Utopie, ich bin aus dem Perry Rhodan Alter eben schon raus, grins!

Euch allen einen lieben Gruß.

Harry

Geschrieben
Harry

Nettes neues Avatar ;)

Und ja, woran hängen wir denn eigentlich fest?

An der Vorstellung, wir existieren aus uns heraus? Den ganzen lieben langen Tag verbringen sehr viele, sehr viel Zeit mit diesem *Ich*.

Wie geht es *mir*. Wie ist *meine* Befindlichkeit.

Wie gefällt *mir* dies, wie gefällt *mir* das. Na diejenige Person gefällt *mir* aber gar nicht. Oder diese Person gefällt *mir* besonders gut.

Habe *ich* genügend Vorteile oder werde *ich* untervorteilt.

Wie gefällt *mir* das was der eine sagt oder er es *mir* nicht sagt.

Und ja, *ich* muss Recht haben (?). *Ich* bin besser als der andere.

*Ich* muss konkurrieren in der heutigen Gesellschaft. Habe *ich* genügend oder könnte *ich* nicht doch noch mehr bekommen? Hat der andere was, was *ich* nicht habe, *ich* aber gerne hätte usw. usw. usw. und ja, *ich* möchte konserviert, eingefroren oder sonstwas werden. *Mir* geht es so schlecht. *Ich* finde die Welt so *schlecht*. Deshalb beschliesse *ich* mir das Le*en zu nehmen!

Den ganzen lieben langen Tag dreht sich diese Frage bei sehr vielen im Kreis. Diese *Selbst*wertschätzung.

Das ist doch viel zu anstrengend. Und völlig nervenaufreibend, energiefressend und völlig überflüssig.

Und vor allem entsteht so der ganze Frust und alle Unannehmlichkeiten. Das ist die Wurzel. Das Festhalten am Selbst, einem nicht inhärent existierendem *Ich*.

Kann mir einer hier sagen kann, wo denn das *Ich*, das alleinig aus sich heraus existierende *Ich* sitzen soll? Na da bin ich aber gespannt.

Loslassen schon im Leben üben ;)

Und wenn es soweit ist, bis wir auf den nächsten Spaziergang gehen, ruhig auch mal das "Ich" vergessen und was für die anderen tun. Und mal probieren die Anderen vor die eigenen Ansprüche stellen. :)

Dir liebe Grüsse :)

von Steph

Geschrieben

@ Marko H.

nur eine kurze Rückfrage zu meinem Verständnis:

Wie ist Dein Verhältnis zur Natur bzw. wie steht der Mensch Deines Erachtens zur Natur ?

Geschrieben
Wie ist Dein Verhältnis zur Natur bzw. wie steht der Mensch Deines Erachtens zur Natur ?

Ich verstehe nicht. Lies doch einfach meine Beiträge, in denen ich mich dazu schon geäussert habe, reichen die nicht?

Gruß,

Marko

Geschrieben
Eure Philosophiererei hier ist ja recht interessant, ....

Kleine Ergänzung:

Natürlich meinte *ich*

-blosse Zuschreibung ist ok, sonst könnten wir ja auch Wiese sagen, da blickt ja dann keiner mehr durch was bzw. wer überhaupt gemeint ist ;) -

dich nicht persönlich mit dem *ich* Beitrag.

Es war tatsächlich allgemein gehalten und bezog sich nicht auf deinen Beitrag oder vorherige postings von dir ;)!

War wichtig dir das nochmal zu schreiben.

schönen [ATTACH]2896[/ATTACH] Tag

2896.attach

Geschrieben
Ich verstehe nicht. Lies doch einfach meine Beiträge, in denen ich mich dazu schon geäussert habe, reichen die nicht?

Gruß,

Marko

Ich will nur sicher gehen. Für mich schreibst Du, dass wir Menschen über der Natur ( dazu zähle ich Pflanzen, Tiere ..) stehen. und das wir uns gegen die Natur und Ihre Gesetze (zum Bsp. das Altern / den Tod ) wehren soll(t)en.

Richtig?

Geschrieben

Ich bin nicht grundsätzlich gegen die "Natur" als solches, nur gegen den Teil, der sich mit uns Menschen nicht vereinbaren lässt. Meiner Meinung nach sollte der Mensch seiner eigenen Natur folgen, nicht der seines Lebensraumes, denn die Ausbeutung des Lebensraumes ist Teil der menschlichen Natur.

Gruß,

Marko

Geschrieben
Ich bin nicht grundsätzlich gegen die "Natur" als solches, nur gegen den Teil, der sich mit uns Menschen nicht vereinbaren lässt. Meiner Meinung nach sollte der Mensch seiner eigenen Natur folgen, nicht der seines Lebensraumes, denn die Ausbeutung des Lebensraumes ist Teil der menschlichen Natur.

Gruß,

Marko

Daraus ergeben sich weitere Fragen

Wir stammen alle von derselben Natur ab ( Du schriebst ".. bis in die Tropfen Ursuppe, in denen alles Leben begann...."). Wenden wir uns gegen unsere Natur, oder kommen wir, weil wir des Todes bewusst sind, nur nicht mit unserer Natur klar.

Und das die Ausbeutung der Natur Teil des menschlichen Lebens ist, mag für Dich stimmen, andere Menschen leben aber sehr gut mit der Natur.

In jedem Fall schlägt die Natur zurück (Klimawandel, Naturkatastrophen, Überschwemmungen usw.) und hat letztlich doch die Macht und nicht wir Menschen. Und bis wir andere Planeten besiedeln können (woran Du m.E. auch nur glaubst dass es passieren kann / könnte) wird uns die Natur noch einiges abverlangen.

Und, nicht nur wir Menschen haben uns weiter entwickelt, auch die Tiere, aber jeder nur soweit er es gebraucht hat.

Gruß

Klaus

Geschrieben
Wenden wir uns gegen unsere Natur, oder kommen wir, weil wir des Todes bewusst sind, nur nicht mit unserer Natur klar.

Diese Frage stellt sich nicht. Das wäre so, als würdest Du einem Mörder die Schuld am Tod des von ihm getöteten Menschen absprechen, da der Getötete ja auch einfach nur nicht mit damit klar kommt, dass er umgebracht wird.

Und das die Ausbeutung der Natur Teil des menschlichen Lebens ist, mag für Dich stimmen, andere Menschen leben aber sehr gut mit der Natur.

Diese Menschen sind die ersten, die nach Hilfe schreien, wenn ein Meteor auf die Erde schlagen sollte. Oder ein Vulkan ausbricht und ein Dorf begräbt. Oder eine Kontinentalverschiebung ein paar Inseln von der Seekarte fegt. Das alles ist Natur, damit soll man leben wollen?

Und bis wir andere Planeten besiedeln können (woran Du m.E. auch nur glaubst dass es passieren kann / könnte) wird uns die Natur noch einiges abverlangen.

Klar, das bestreite ich nicht. Aber nochmal: Es gibt keine Alternativen. Der eine Weg, den es gibt, ist schwer, aber er ist der einzige.

Und, nicht nur wir Menschen haben uns weiter entwickelt, auch die Tiere, aber jeder nur soweit er es gebraucht hat.

Und was willst Du damit sagen?

Gruß,

Marko

Geschrieben

Hallo Lara,

ich kann das, was Du mit Vision und Heilung verstehst, durchaus glaubhaft finden.

So etwas passiert!

Aber Vorsicht! Es ist mit Sicherheit nicht die Version selbst, die da heilend wirkt, sondern

das Bild dieser Vision aktiviert etwas, macht etwas durchlässig, was sonst verschlossen

blieb.

Allerdings gibt es mit Sicherheit auch Faktoren, dass so etwas nicht für jeden und oft

passieren wird. Das macht die Sache dann eben recht unglaubhaft für viele, und vor allem

für uns Westeuropäer, die so sehr auf Verstandeswissenschaften, auf Verstand, Denken,

eingeschliffene Kategorien konzentriert sind.

Ich meine, Deine Version und Heilung würde ich in den Bereich der Mystik ansiedeln,

in jenen Bereich, den man als tranzpersonal bezeichnen könnte.

Dieses Tranzpersonale - mag man es Gott, Buddha, Sein, Reich Gottes, wie auch immer

nennen - kann durch einen durchwirken und kann dann heilende Prozesse in Gang setzen.

Es gibt so etwas wie Wunderheilungen - davon gibt es heute halt Berichte, die seriös sind.

Eine interesannte Sendung gab es in der ARD:

http://www.das-heilende-bewusstsein.de/2.html

Wie ich fand, eine absolut seriöse Berichterstattung, hatte nix mit irgend so einen

esoterischen Pseudo-Kram zu tun.

Die Gefahr besteht aber, das man selbst so eine Heilung durchführen möchte:

Zack - einmal Handauflegen - zack - mal so 'ne Traumreise machen und schwupp

mache ich mir meine Heilung! Wenn's nicht funktioniert, ist das alles nur Quatsch und

so etwas wie Gott, Buddha, das Tranzpersonale gibt es nicht.

Was da heilt ist so für uns einfach nicht zu sehen, zu begreifen, zu spüren.

Allerdings gibt es inzwischen sehr viele Menschen, die solche tranzpersonalen Erfahrungen gemacht haben.

Ich spreche hier von Zen-Übenden, Zen-Meistern, Mystikern wie Meister Eckhart oder

auch den heute lebenden Zen- und Kontemplationsmeister Pater Willigis Jäger und

natürlich viele, viele andere.

Diese haben durch jahrelanges meditatives Üben jenes Nicht-Sichtbare erfahren.

Die Beschreibung ihrer Erfahrung ist sehr lesenswert und besonders Pater Willigis

kann dieses Transpersonale super in eine heutige Sprache übersetzen, so dass derjenige,

der diese Erfahrung nicht gemacht hat, eine gewisse Ahnung davon bekommt, was

eigentlich dieses Unsichtbare ist!

Natürlich gibt es auch Menschen, die solche Erfahrungen einfach so erlebt haben.

Diese Menschen sind oft total verwirrt, weil sie es nicht einordnen können, ja, glauben, verrückt zu sein.

Mich machen so einige Berichte eben stutzig:

1. Jene mystischen, Einheitserfahrungen der Zen-Meister oder Mystiker

2. Jene Wunderheilungen wie in der ARD-Sendung

3. Jene Nahtoderfahrungen von Menschen, die kurz vorm Tod waren

Nahtoderfahrungen werden jetzt gezielter wissenschaftlich untersucht.

Man meinte immer, da wären noch Restaktivitäten im Gehirn aktiv, wenn ein Mensch

solche Erfahrungen gemacht hat. Allerdings gibt es einen Fall, wo gerade die

Gehirnaktivitäten aufgezeichnet wurden und da einfach keine Aktivität festzustellen

war, trotzdem aber Nahtoderfahrungen gemacht wurden bis hin zu Dialogen des

Operationsteams, die die Patientin im nachhinein nacherzählt hat, die sie aber

absolut eigentlich gar nicht hätte mitbekommen können.

Besonders interessant sind die Muster dieser Nahtoderfahrungen, und darunter

dieses Erleben einer allumfassenden Liebe, eines Etwas, das uneingeschränkt zu allem

ein Wohlwollen beinhaltet. Das deckt sich mit Einheitserfahrungen von Zen-Meistern

oder mystischen Erlebnissen.

All diese Berichte sind Erfahrungsberichte! Nix aus irgendwelchen rationalen,

theologischen oder philosophischen Traktaten durchgekautes Wortwerk, sondern

eben Erlebtes.

Hier wie auch sonst in unserem Alltag begegnen uns vor allen Rationalisten, wir sind

eben so seit Kindestagen an geschult auf diesen Verstand.

Gerade diese Rationalisten gehen dann auch mit den Kategorien des Verstandes heran

und versuchen das zu analysieren, was überhaupt nicht mit dem Verstand sichtbar

gemacht werden kann, nicht zubegreifen ist.

Gerade ist dieser Tranzpersonale Raum nur erfahrbar, wenn gerade alle

Verstandesaktivitäten absolut zur Ruhe gekommen sind. Andere benennen dies auch

als Ausschaltung des Ich, das Ich transzendieren, auch Jesus: Wenn du leben willst,

musst du sterben.

Für uns Westeuropäer gilt eigentlich, das wir nur dieses Ich kennen, ein ich-freier

Zustand ist gar nicht vorstellbar.

Außerdem meiden wir die Ausschaltung des Ich wie die Pest, wehren uns mit Händen

und Füßen, auch wenn wir Techniken praktizieren, um das Ich zur Ruhe zu bringen!

Darum sind die meisten Reaktionen auch hier verständlich, wenn Rationalisten Visionen,

Gott, Buddha usw. einfach als Einbildung des Gehirns, als Pseudo-Esoterik oder einfach

als Spinnerei abtun.

Wie soll man das auch mit dem Verstand verstehen, wenn jene Menschen mit so einer

Erfahrung des transpersonalen Raumes davon berichten, dass es einfach keinen

Tod, keine Geburt gibt! Das mit dem Tod können wir vielleicht noch irgendwie denken,

glauben an ein Leben nach dem Tod, aber dass es weder das eine noch das andere gibt

ist einfach nicht denkbar.

Und auch Vorsicht, wenn Krankheit mit Strafe und Sünde verbunden wird!

Das geht super schnell, besonders in unserer traditionellen Kirche.

Eigentlich wollen wir die Frohe Botschaft - die uns freimacht - und zack - werden wir

gleich wieder mit Sünde, Schuld vollgeknallt.

Auch im Buddhismus ist das so: Da wird so mir-nix-dir-nix eine schlechte

Wiedergeburt herangeholt. Wenn du hier mit schlechten Taten ein schlechtes Karma

erzeugst, wirst du in diesem wie im nächsten Leben dafür bezahlen müssen.

Wer einfach mal in einer modernen Sprache etwas von diesem Anderen lesen möchte,

um vielleicht zu einem - wenn auch rationalen - Verständnis kommen möchte,

dem empfehle ich die Bücher von Pater Willigis. Ich finde, der kann das super gut

auch für Atheisten, aber auch für Gläubige in Worten beschreiben.

Ein sehr schönes Gedicht, das aus so einer Erfahrung gedichtet wurde, ist von dem

Mystiker Johannes vom Kreuz

Der Weg nach Hause

Ich trat ein und wußt' nicht wo,

und ich blieb auch ohne Wissen,

alles Wissen übersteigend.

...

Jeder, der dorthin gelangt,

wird ganz irre an sich selbst.

Alles, was er vorher wußte,

scheint ihm jetzt verschwindend klein.

Und sein Wissen wächst so sehr,

Daß er ohne Wissen bleibt,

alles Wissen übersteigend.

Übrigens: Jeder, der einmal sehr glücklich verliebt war und dieses Verlieben auch erwidert

wurde, also die Liebe aufging und dann eine extreme sehr glückliche Ruhe dabei erfahren

hat - der kennt einen Funken von diesem "Raum"!

Und für die Rationalisten: Bevor abgestritten, diskutiert und analysiert wird, mal

eine Technik ausprobieren, die einen innerlich sehr, sehr ruhig macht.

Einen solchen Zustand der Ruhe kennen wir in der Regel nicht. Der ist zunächst auch

nicht so einfach herzustellen. Wie gesagt: Wir meiden zunächst diese Ruhe wie die Pest!

Wer eine solche Ruhe einmal ein bisschen geschnuppert hat, auch wenn sie nur ganz

kurz war, wird etwas sehr merkwürdiges feststellen.

Grüße FlyFly

Gast PantheraPardus
Geschrieben
Nettes neues Avatar ;)

Und ja, woran hängen wir denn eigentlich fest?

An der Vorstellung, wir existieren aus uns heraus? Den ganzen lieben langen Tag verbringen sehr viele, sehr viel Zeit mit diesem *Ich*.

Wie geht es *mir*. Wie ist *meine* Befindlichkeit.

Wie gefällt *mir* dies, wie gefällt *mir* das. Na diejenige Person gefällt *mir* aber gar nicht. Oder diese Person gefällt *mir* besonders gut.

Habe *ich* genügend Vorteile oder werde *ich* untervorteilt.

Wie gefällt *mir* das was der eine sagt oder er es *mir* nicht sagt.

Und ja, *ich* muss Recht haben (?). *Ich* bin besser als der andere.

*Ich* muss konkurrieren in der heutigen Gesellschaft. Habe *ich* genügend oder könnte *ich* nicht doch noch mehr bekommen? Hat der andere was, was *ich* nicht habe, *ich* aber gerne hätte usw. usw. usw. und ja, *ich* möchte konserviert, eingefroren oder sonstwas werden. *Mir* geht es so schlecht. *Ich* finde die Welt so *schlecht*. Deshalb beschliesse *ich* mir das Le*en zu nehmen!

Den ganzen lieben langen Tag dreht sich diese Frage bei sehr vielen im Kreis. Diese *Selbst*wertschätzung.

Das ist doch viel zu anstrengend. Und völlig nervenaufreibend, energiefressend und völlig überflüssig.

Und vor allem entsteht so der ganze Frust und alle Unannehmlichkeiten. Das ist die Wurzel. Das Festhalten am Selbst, einem nicht inhärent existierendem *Ich*.

Kann mir einer hier sagen kann, wo denn das *Ich*, das alleinig aus sich heraus existierende *Ich* sitzen soll? Na da bin ich aber gespannt.

Loslassen schon im Leben üben ;)

Und wenn es soweit ist, bis wir auf den nächsten Spaziergang gehen, ruhig auch mal das "Ich" vergessen und was für die anderen tun. Und mal probieren die Anderen vor die eigenen Ansprüche stellen. :)

Dir liebe Grüsse :)

von Steph[/quote

Servus Stephanie,

obwohl mir so ein komplexes Thema wie Glauben etc. doch etwas Zeit abnötigt (die ich nicht immer habe) werde ich jetzt trotzdem versuchen zu antworten, dauert halt manchmal etwas länger

Jeder Mensch denkt in gewissen Dingen anders als viele andere, es gibt solche und solche! Nicht jeder ist so Egomanisch wie du in deinen Beispielen rübergebracht hast, aber Menschen die ihr ICH dem EUCH hintenanstellen sind glaub echt in der Minderheit!

Beides ist aber auch durchaus kombinierbar, dazu gibts wohl auch genügend Beispiele!

Wenn es sich die Waage hält und nicht in eine Richtung abdriftet ist das wohl auch vertretbar, oder? Den perfekten Menschen gibts nur in der Theorie weil wohl die wenigsten ihrem Ego entfliehen können, da spielen auch viele Faktoren mit, nicht nur das "ich" oder "mein"! Die Evolution hat wohl auch das "ihre" zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen, ich glaub an Darwin, grins! Nobody is Perfect und deshalb sollte unsere Spezies erst mal lernen untereinander klarzukommen!! Das scheint das Hauptproblem zu sein und fängt schon im Alltag an.

Was nützen "mir" alle guten Vorsätze wenn "mein" Chef "mich" wegen "seinen" Fehlern blöd anmacht obwohl "ich" weiss dass es "seine" Unfähigkeit war die zu diesem Fiasko geführt hat, soll "ich" dann versuchen "ihm" das zu erklären oder "ihm" gleich eine reinzünden weil "der" das eh nicht kapieren will?:) Ich tendiere nicht immer zur friedlichen Lösung, die beiden Engel bei "Dogma" hatten schon auch was, grins!:)

Da wären wir dann bei der Macht angekommen, das anscheinend erstrebenswerteste Gut in unserer Gesellschaft und wer die hat ist nur noch schwer vom Egotrip runterzuholen, Profilierungssucht leben unsere Politiker etc.uns doch vor. Das von dir genannte Problem ist es auch dass wir Menschen lieber gegen- statt miteinander kämpfen, wir wären auf der Evolutionsleiter vielleicht schon ein paar Stufen höher wenn nicht immer soviele hirnlose Versager das sagen gehabt hätten!;)

Die die etwas aus ihrem Leben lernen wollen tun dies und den anderen geht das sonstwo vorbei, die erreicht eh keiner, ist halt so!;)

Meinetwegen kann jeder glauben was er will, solange er andere nicht unbedingt Missionieren will und auch sonst keinem Schaden zufügt hab ich da keine Probleme damit.

Auch liebe Grüße

Harry

.

Gast PantheraPardus
Geschrieben
Kleine Ergänzung:

Natürlich meinte *ich*

-blosse Zuschreibung ist ok, sonst könnten wir ja auch Wiese sagen, da blickt ja dann keiner mehr durch was bzw. wer überhaupt gemeint ist ;) -

dich nicht persönlich mit dem *ich* Beitrag.

Es war tatsächlich allgemein gehalten und bezog sich nicht auf deinen Beitrag oder vorherige postings von dir ;)!

War wichtig dir das nochmal zu schreiben.

schönen [ATTACH]2896[/ATTACH] Tag

Iss schon OK, habs auch nicht so aufgefasst!:) Bin im Moment nur etwas langsam mit den Antworten, werd auch oft abgelenkt, in dem Alter ist das für die Konzentration tödlich.:)

Gute Nacht und schöne Woche:)

Geschrieben
Iss schon OK, habs auch nicht so aufgefasst!:) Bin im Moment nur etwas langsam mit den Antworten, werd auch oft abgelenkt, in dem Alter ist das für die Konzentration tödlich.;)

Gute Nacht und schöne Woche:)

Lieber Harry,

schön das du es so verstanden hast :),

"Annehmen von Widrigkeiten* bedeutet bei mir z.b. ja auch nicht,

dass gar nix gesagt wird ...;)

Und doch, denke das viel zu viel Energie verschleudert wird, mit diesem *Ich*.

Dazu bedarf es noch nicht mal einer Egomanie *grins*.

Und um dies zu

erkennen oder zu erläutern, braucht man auch kein Missionar, Prophet oder Besserwisser zu sein ,-)

Jeder redet oder schreibt aus seiner Wahrnehmung und Erfahrung..

Das mit dem innerlich ruhig bleiben,

scheint mir äusserst wichtig. :) usw.

Und ja, bloss keine Extreme.

Dir auch eine schöne Woche ;)

derzeit die eher schreibfaule

Steph

ps.

finde das posting von FlyFly stellenweise auch interessant. Z.B. das mit Sterbenden....Weil....

Lag vor vielen Jahren schon zwei mal im Sterben und war dem Tod schon sehr sehr nah. Seitdem habe ich mich halt weiter auf die Suche der damaligen Empfindungen während des Sterbeprozesses, des Unbeschreiblichen gemacht...

Geschrieben

Diese Frage stellt sich nicht. Das wäre so, als würdest Du einem Mörder die Schuld am Tod des von ihm getöteten Menschen absprechen, da der Getötete ja auch einfach nur nicht mit damit klar kommt, dass er umgebracht wird.

Dieser Vergleich hinkt in meinen Augen, da Du der Natur unterstellst, sie hätte ein Gewissen bzw. könnte denken. Dies kann sie soweit ich weiss aber nicht.

Diese Menschen sind die ersten, die nach Hilfe schreien, wenn ein Meteor auf die Erde schlagen sollte. Oder ein Vulkan ausbricht und ein Dorf begräbt. Oder eine Kontinentalverschiebung ein paar Inseln von der Seekarte fegt. Das alles ist Natur, damit soll man leben wollen?

Ich glaube wir alle würden schreien, wenn ein Meteor auf die Erde zu rast. Du nicht? Du scheinst doch so am leben zu hängen.

Und Deine Beispiele sind - wie ich finde - unpassend. Ich denke wir sollten die "menschgemachte" Klimaerwärmung nehmen, oder die Tatsache das in den USA immer öfters Tiere Menschen anfallen , wiel die Menschen dort den Lebensraum der Tiere zerstören, usw.

Und was willst Du damit sagen?

Wenn ich mich recht erinnere hattest Du mal (sinngemäß) geschrieben, dass sie Tiere mir Ihrer Situation abfinden. Dazu wollte ich nur sagen, dass sich jeder so entwickelt hat, wie es die Natur zugelassen hat. Ohne Zitat an der Stelle schwer zu erkennen, sorry.

Mir geht es bei meinen Fragen nicht um Recht / Unrecht usw. sondern um die Meinugnen der anderen und neuen Ideen. Ich bin nämlich noch nicht wirklich klar, was für mich die Wahrheit ist. Und so eine Meinung wie Deine habe ich bisher noch nicht gehört.

Wo kommen die her. Die Gedanken sind für mich ja nicht nur rational, sondern auch mit Wünschen (Irgendwann ewig leben, andere Planten besiedeln usw.) geprägt.

Geschrieben
Dieser Vergleich hinkt in meinen Augen, da Du der Natur unterstellst, sie hätte ein Gewissen bzw. könnte denken. Dies kann sie soweit ich weiss aber nicht.

Der Vergleich bezog sich nur auf die Opferrolle.

Ich glaube wir alle würden schreien, wenn ein Meteor auf die Erde zu rast. Du nicht?

Doch, sicher. Aber ich sage ja auch nicht, ich will mit der Natur leben.

Und Deine Beispiele sind - wie ich finde - unpassend.

Warum? Weil der Mensch da mal eindeutig keine Schuld hat?

Ich denke wir sollten die "menschgemachte" Klimaerwärmung nehmen, oder die Tatsache das in den USA immer öfters Tiere Menschen anfallen , wiel die Menschen dort den Lebensraum der Tiere zerstören, usw.

Das sind aber keine natürlichen Phänomene, sondern, wie Du selber sagst, menschgemachte. Was hat das mit einem "Zurückschlagen" der Natur zu tun? Das sind nur Auswirkungen unseres Lebensstils, der sich mit der Natur eben nicht vereinbaren lässt.

Dazu wollte ich nur sagen, dass sich jeder so entwickelt hat, wie es die Natur zugelassen hat.

Bei Tieren mag das stimmen, aber wir Menschen werden früher oder später in unsere eigene Entwicklung eingreifen können und sie dadurch unnatürlich machen. Und warum? Weil das in unserer Natur liegt.

Mir geht es bei meinen Fragen nicht um Recht / Unrecht usw. sondern um die Meinugnen der anderen und neuen Ideen.

Naja, meine Ideen sind nicht wirklich neu. Ich betrachte das Leben nun einmal gern anthropozentrisch, d. h. ich sehe den Menschen und seine Interessen als das wichtigste an.

Die Gedanken sind für mich ja nicht nur rational, sondern auch mit Wünschen (Irgendwann ewig leben, andere Planten besiedeln usw.) geprägt.

Meine Wünsche resultieren aus dem, was mir wichtig ist -- Frieden, Neugier, Harmonie. Aber ohne genügend Lebensraum wird es niemals Frieden geben, das schließt also einen Weltfrieden aus -- dieser Planet ist zu klein, um ihn mit Milliarden von Menschen friedlich zu teilen. Ich bin überzeugt, dass das Wohl der Menschheit in seiner Ausbreitung liegt und in der Fortsetzung ihres Drangs nach Wissen.

Mein Lieblingsbildnis dazu (habe ich sicher hier auch schon irgendwo geschrieben): Wir sind wie Bauern, die auf ihrer Scholle leben. Diese Scholle ist begrenzt, und irgendwann wird sie zu klein werden, da wir Kinder bekommen, die auch davon leben müssen. Wir können nun unsere Bauernfamilie klein halten (Geburtenkontrolle) und weiter von dem leben, was uns die Scholle gibt (mit der Natur leben). Aber irgendwann wird diese Scholle uns auch dann nichts mehr geben können, selbst wenn wir nur wenige sind, denn der Boden ist irgendwann ausgelaugt, die Nährstoffe verbraucht. Und dann? Sollen wir dann untergehen mit unserer ausgelaugten Scholle? Nein, wir sollten den Anfängen wehren und uns nach neuen Schollen umsehen, bevor die Heimatscholle verbraucht ist. Und wenn der Weg zur neuen Scholle weit ist, ist das ein Grund mehr, die Bemühungen zu verstärken, damit unsere Kinder so leben können, wie sie es verdienen: Frei von Angst vor Hunger und Platznot.

Gruß,

Marko

Geschrieben

Guten Morgen ;)

Verschienartige persönliche Erfahrungen

Der eine vertraut auf MTX, Enbrel usw.

Der eine vertraut auf Homöopathie

Der andere auf Salben

Der andere auf die Kraft der Geistesheilung-/reinigung

Der eine auf Lichttherapie

Der andere auf Kangalfische

usw.

Der eine kombiniert vielleicht das eine mit dem anderen

Auch wenn sie verschiedenartig sind.

All diese genannten Dinge haben Erfolge erzielt.

Das bleibt und ist nun mal so.

Und wenn hier jemand freudig seine Erfolgserfahrung postet, ist doch schön. ;)

Weil letztendlich hier Jeder postet um seine grossen Erfolge, kleinen Erfolge oder Misserfolge mitteilt um Andere zu informieren. Seinen Erfahrungswert anderen zur Verfügung stellt.

Das ist doch eine freundliche Motivation. :) Diese verdient meines Erachtens Wertschätzung

Und wenn es manchmal in andere Thematik abweicht, so sind wir doch neben der Krankheit, Menschen mit vielseitigen und verschiedenen Interessen und Vorstellungen.

Euch einen schönen Tag :)

Geschrieben

Hallo Lara, hallo andere,

"Vision deutete auf kaputte Seele hin". Wenn man diese großen Worte mal übersetzt: da hat jemand gesehen - videre - dass jemand anderes leidet und sehr verletzt wurde (kaputt ist drastischeres Wort dafür) - gut dass es solche Menschen gibt, ob Pastor, Arzt, Psychologe oder Freund und ich glaube, dass es mehr davon gibt, als man denken mag. Ich denke nicht an die Psyche oder psychische Verletzung als alleinige Ursache der Pso. Eine Psoriasis kann durch "seelische" Begleitung sicher gelindert aber nicht geheilt werden, meine Meinung.

Th.

Geschrieben

Und wenn der Weg zur neuen Scholle weit ist, ist das ein Grund mehr, die Bemühungen zu verstärken, damit unsere Kinder so leben können, wie sie es verdienen: Frei von Angst vor Hunger und Platznot.

Hallo Marko,

Dein Schollenbildnis mag sicher stimmen, aber wenn dem so wirklich wäre,

müssten wir doch eigentlich in dauernden Panikattacken leben. Schließlich

würde die nächste erreichte Scholle genauso irgendwann zu klein werden und

die Angst wäre nur aufgeschoben. Die würde immer im Hintergrund mittickern!

Für viele würde so eine Wirklichkeit dem Leben sehr viel an Sinn nehmen.

Ich meine sinnentleerende Bilder sind nicht gerade aufbauend.

Ich meine, es gibt andere Bilder, und da wir hier im Visionen-Thema sind,

warum nicht eine andere Vision die auch das erfasst, was unter jeder Scholle

Halt geben würde.

Geschrieben
Schließlich würde die nächste erreichte Scholle genauso irgendwann zu klein werden und die Angst wäre nur aufgeschoben.

Das Universum ist groß...

Für viele würde so eine Wirklichkeit dem Leben sehr viel an Sinn nehmen.

Sinn im Leben muss man sich selber suchen, und vor allem sollte man sich den nicht nehmen lassen.

Ich meine' date=' es gibt andere Bilder, und da wir hier im Visionen-Thema sind,

warum nicht eine andere Vision die auch das erfasst, was unter jeder Scholle

Halt geben würde.[/quote']

Na, dann mal los! Ich habe nie behauptet, dass meine "Vision" die beste ist. Vielleicht hast Du ja eine Alternative?

Gruß,

Marko

Geschrieben
Vorab,

generell möchte ich mich nicht mehr auf deine Postings beziehen. Gleichsam wollte ich auch nicht mehr über Buddhismus reden.

Hallo Point,

warum um alles in der Welt hast Du so eine Angst über Buddhismus zu reden?

Weil alles falsch ist, alles falsch interpretiert ist, wenn es Deiner Anschauung nicht

gleicht? Alles falsch ist, wenn es nicht nach Deiner Schule passt, sich nicht mit den

Texten gleicht, Die Du gelesen hast? Wort deckt sich nicht mit Wort, dann ist es

zackzerack falsch?

STOP.

So steht es nirgends im Dharma. Das ist definitiv eine eigens verfälschte Aussage über Buddhismus und Dharma! Dies erwähne ich nicht um meines Willens.

Warum soll alles definitiv verfälscht sein, sobald man nur einen Millimeter etwas

an der Lehre des Buddhismus, wie z.B. das mit dem Karma, zweifelt oder eine

gewisse Gefahr für angsterzeugende Gedanken sieht.

Ich habe einige Meditationslehrer kennen gelernt, die genau das machen:

Eine Karma-Auslegung, die nichts anderes ist als mit Angst seine Schäfchen beisammen

zu halten, genauso wie es hierzulande mit dem Sündenquatsch gemacht wird.

Viele sind nur aus Angst gläubig! Das ist schrecklich!

Grüße FlyFly

Geschrieben

[..]

wie z.B. das mit dem Karma, zweifelt oder eine

gewisse Gefahr für angsterzeugende Gedanken sieht.

Ich habe einige Meditationslehrer kennen gelernt, die genau das machen:

Eine Karma-Auslegung, die nichts anderes ist als mit Angst seine Schäfchen beisammen

zu halten, genauso wie es hierzulande mit dem Sündenquatsch gemacht wird.

Hallo Flyfly

Meines Erachtens nach ist es nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich,manche Dinge zu hinterfragen:

Eine andere Betrachtungsweise:

http://www.hohewarte.de/MuM/Jahr2000/Buddhismus000810.html

Und ein gesunder Menschenverstand ist - meiner Meinung nach -besser als jede Religion.

LG Karin

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