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Vision deutete auf kaputte Seele hin!!


LaraF

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Geschrieben
WOHIN MIT DEN CHINESEN?

Das ganze Problem der Überbevölkerung ist nur durch die Besiedelung anderer Planeten zu lösen. Wir müssen unsere Forschung so schnell wie möglich auf das Terraforming konzentrieren, damit wir die Menschheit ausbreiten können. Die Erde müssen wir so schnell wie möglich verbrauchen, um den Sprung ins All zu schaffen.

Das ist sicher kein leichter Weg, aber unser einziger. Die Erde wird spätestens in einigen Jahrtausenden untergehen, wenn unsere Sonne zur Nova oder zum Roten Riesen werden wird. Werden wir bis dahin keine anderen Planeten besiedelt haben, ist es aus mit der Menschheit. Daher ist der Weg ins All der einzig vernünftige.

Und da wir dort genug Platz haben, können wir dann auch die Unsterblichkeit ohne Platzprobleme Realität werden lassen. Das Hauptproblem ist dabei die Reihenfolge der Prioritäten -- wir müssen möglichst neue Lebensräume schaffen, bevor wir die Unsterblichkeit erreichen können, sonst kommen wir in ein ethisches Dilemma.

BurnedSkin' date=' Du bist mir noch eine Antwort schuldig...

[/quote']

Du mir auch. Welche meiner Beiträge lassen Dich auf die BILD-Zeitung schliessen? Und wer hat behauptet, dass ich Antworten auf die Fragen geben, wonach die Menschheit sei Jahrtausenden sucht?

... bitte um Nachsicht.

Normalerweise kein Thema, Rechtschreibfehler macht jeder mal. Aber die Umstände waren in diesem Zusammenhang doch etwas... erheiternd. wink.gif

Gruß,

Marko

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Ich nochmal.....

Möchte hier mal Suzane Recht geben, vom eigentlichen Thema sind wir meilenweit entfernt. Es ging doch hier um Visionen und den Glauben an Gott.

Abschließend möchte ich mich dazu nur noch einmal so äußern:

Wenn die jenigen unter euch, die fest an Gott glauben,sich auch an Visionen und deren Auswirkungen festhalten, so werde ich das natürlich akzeptieren. Allerdings sind auf Grund der daraus resultierenden Diskusion einige Fragen aufgeworfen worden (für mich).

Müsste es dann nicht so sein, dass ihr die PSO als Prüfung eures Gottes ansehen müsst? Und wenn es "seine" Prüfung ist, dann seid ihr gefordert, Hilfe zu finden. Und nicht "ihn" um Hilfe zu bitten.... das wäre doch Paradox.

Und jetzt werd ich noch mal persönlich: was habe ich als 2jähriges Kind eurem Gott getan, dass er mich so prüft?

Ihr habt von mir aus jetzt 6 Wochen Zeit, euch hier verbal die Köpfe einzuschlagen.... ich mach erstmal Urlaub...

Schönen Stressfreien Sommer euch allen

Die Alte Hexe Inka

Geschrieben

Lieber Burned Skin!

Wieder einmal hast Du einen meiner Beiträge überlesen, und nicht geantwortet! Das ist aber schon etwa zwei Seiten her und somit wohl hinfällig! Ich komme eben nicht dazu, regelmäßig hier zu lesen, deshalb ist es mir erst jetzt aufgefallen!

Nun aber ein paar neue Gedanken, auf die Du ja vielleicht reagieren magst? Und diese gehen wieder mehr auf das eigentliche Thema dieses Threats ein, hoffe ich!

.....

Ich arbeite, wie schon mehrfach erwähnt, durchaus auch mit psychisch Kranken. Für mich existiert also durchaus eine Seele und/oder eine Psyche, diese kann verletzt werden, erkranken, aber auch heilen oder gesunden!

Ich habe an mir gearbeitet, und ich habe etwas festgestellt: Ich tue jetzt Dinge, die allgemeingültig als "gesund" gelten, ich esse gesünder, bewege mich mehr, gehe an die frische Luft, dosiert auch in die Sonne, creme mich ein, okay, das sicher noch mehr als Leute, die keine Pso haben! Und mit diesen kleinen Maßnahmen besserte sich die Pso bei mir ein wenig, ohne "harte Drogen"!

Wow, aber es reichte nicht, und ich fange an, meiner Seele gutes zu tun, Einstellungen zu ändern! Ich "muss" mich nicht schon wieder eincremen, nein, ich geniesse es, mir etwas Gutes zu tun, mich mit gut riechender "Niveacreme" :o einzuschmieren! Ich "muss" nicht, ich "möchte"!

Und jetzt mache ich echten Seelenstriptease hier! (Viel Spaß dabei, mich dafür hier zu zerreissen)!!!:

Ich habe herausgefunden, welchen Zweck der Ausbruch der Krankheit bei mir erfüllt hat! Ich stand im Mittelpunkt, egal, ob positiv, oder negativ, oder mitleidserregend! Ich war Gesprächsthema, ich wurde gesehen! Und ich wurde versorgt! (In meiner Familie musste man augenscheinlich immer krank sein, um gesehen und umsorgt zu werden!)

Die Krankheit war außerdem Ausrede für Vieles: "Komm mir nicht zu nahe, fass mich nicht an! ... Ich kann dies oder das nicht, weil ich krank bin! ..."

Ich bin dahinter gekommen, und ich habe meiner Krankheit das Recht gegeben, sich zu verpissen, wohin auch immer! Ich weiss, sie ist immer genetisch gesehen in meinem Körper, und im unpassenden Augenblick wird sie auch immer mal wieder auftauchen, wenn sie glaubt, dass ich sie brauche. Aber ich werde und kann versuchen, all die Zwecke, die sie anscheinend für mich erfüllt hat, allein, ohne Krankheit, zu erreichen und zu bekommen! Dafür kann und muss ich nur mein Verhalten ändern! Ich muss mich nicht mehr hinter meiner Krankheit verstecken, ich brauche sie nicht mehr!

Und siehe da, die Pso geht langsam aber sicher, sie wird kleiner! Vielleicht geht sie nicht ganz, dafür sind wir schon zu lange "Freunde" geworden, aber sie muss mir nicht mehr auf den Geist gehen, um mir zur Seite zu stehen!

Komisch was? Und das hat nichts mit Seele zu tun? Und den Einfluß dieser auf meine Gesundheit? Ich finde, doch!!!

.....

Und noch etwas für Dich, Burned Skin:

Den Tod überwinden?

Du hast geschrieben, Du hättest erlebt, wie Menschen drunter gelitten haben, wenn sie jemanden (durch Tod) verloren haben! Bist Du deshalb so fanatisch hinterher, den Tod zu überwinden? Was konntest Du nicht aushalten? Dass Du jemanden verloren hast, oder dass die anderen so unter einem Verlust gelitten haben, und Du ihnen in der Trauer nicht helfen konntest? Haben sie an Gott oder etwas anderes geglaubt, und sind trotzdem fast an Tod zerbrochen? Deshalb dieser Fanatismus?

Mein Seelenstriptease Nummer Zwei folgt: Bitte, ich habe vor vier Jahren den bis dahin wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren: Meinen Vater! Ich habe gedacht, es bringt mich um, gelitten wie Sau, nur zeitweise Kraft im Glauben an höhere Mächte gefunden, teilweise fast durchgedreht und die Realität verloren, zeitweise durch Menschen, die gar keinen Sinn mehr für dir Realität haben, beeinflussen lassen! (Die durchaus negative Seite des Glaubens!)

Aber ich habe es überstanden, es hat mich erwachsener werden lassen! Ich muss jetzt auf eigenen Beinen stehen, und ich kann es auch (fast)! Menschen kommen und gehen, und der nächste Verlust wird mich nicht wieder gleich mit töten können! Nein! Ich kann nichts und niemanden festhalten und an mich binden, das weiss ich jetzt!

Menschen verlassen uns auch aus anderen Gründen, nicht nur, weil sie sterben. Und dass tut oft mindestens genau so weh! Meine große Liebe hat mich verarscht, mich verlassen und psychisch gequält! Ich wollte ihn trotzdem dummerweise halten. (Die Hormone, hm? ;) ) Und letztendlich ist er glücklicherweise gegangen! Aber auch dieser verlust hat mich fast an Rande des Wahnsinns gebracht!

Burned Skin, wenn Du den Tod verhindern willst, damit niemand mehr unter dem Verlust eines Menschen leiden muss, wie willst Du verhindern, dass man von jemandem verlassen wird, weil er er/sie/es uns verlassen will? Gehirnströme beeinflussen? Festbinden? Du kannst den Schmerz nicht verhindern, der durch Verluste entsteht! Aber Du kannst daran wachsen, erwachsener werden, weil auch Trauer, Verlust und Schmerz uns wachsen lassen, vielleicht sogar mehr als Freude, Empfangen oder Lust uns wachsen lassen!

.....

Hast Du darüber mal nachgedacht?

....

Kurze nachricht an Johnny: Wenn ich mir einen Körper aussuchen darf, hätte ich gern den von Jamie Lee Curtis, aber bitte in jünger! Ist das machbar??? Oder ist mein Bewußtsein auch dicker, weil es in einem dicken Körper lebt? Hmmmmm! :confused:

.....

Ich tu mir jetzt was Gutes, ich gehe jetzt arbeiten!

Lieben Gruß an Alle, woran Ihr auch immer glauben wollt!

Von Mulle-Maike

Geschrieben

Mulle,

ich liebe Jamie Lee Curtis von daher: nichts lieber als das..

Gruß

Johny

Ps. Merkt ihr, daß der Spruch: "jemand hat ne Leiche im Keller" eine ganz neue Bedeutung bekommen würde?

Geschrieben
Wieder einmal hast Du einen meiner Beiträge überlesen, und nicht geantwortet!

Also, ich hab nachgeschaut, aber bin mir nicht sicher, ob ich weiss, was genau Du jetzt meinst? Zu was genau soll ich mich äussern?

Komisch was? Und das hat nichts mit Seele zu tun? Und den Einfluß dieser auf meine Gesundheit? Ich finde, doch!!!

Eben, Du "findest". Du glaubst. Beweisen kannst Du es nicht, also woher soll ich wissen, dass Du recht hast? Es kann genausogut sein, dass die Psoriasis aus anderen Gründen weniger wurde. Natürlich suchst Du in Deinem Umfeld dann, und das, was Du findest, ist dann der Grund. Das wäre so, als würde ich über die grüne Ampel gehen, und in dem Moment stürzt hundert Meter weiter ein Hubschrauber ab. Soll ich nun "finden", der Hubschrauber ist abgestürzt, weil ich gerade über eine Ampel gegangen bin?

Du hast geschrieben, Du hättest erlebt, wie Menschen drunter gelitten haben, wenn sie jemanden (durch Tod) verloren haben! Bist Du deshalb so fanatisch hinterher, den Tod zu überwinden?

Nein, mir geht es um das Allgemeinwohl der Menschheit. Wenn ich gegen Hunger auf der Welt bin, dann nicht deswegen, weil ich ständig hungern muss, sondern weil ich weiss, dass Hunger etwas schreckliches ist. Und so ist es auch mit dem Tod. Mit meinen subjektiven Erlebnissen, die in diesem Bezug recht "normal" sind, hat das nichts zu tun.

Aber ich habe es überstanden, es hat mich erwachsener werden lassen!

Bedeutet dass, dass man nicht erwachsener wird, wenn man seinen Vater nicht verliert? Ich denke nicht, dass der Tod anderer Menschen gut für die eigene Entwicklung ist -- im Gegenteil.

...und der nächste Verlust wird mich nicht wieder gleich mit töten können! Nein! Ich kann nichts und niemanden festhalten und an mich binden, das weiss ich jetzt!

Und für diese, entschuldige, abgestumpfte Einstellung bist Du dankbar? Bei allem Respekt: Findest Du es nicht selber erschreckend, dass Du weisst, dass Dich der nächste Tod eines geliebten Menschen weniger mitnehmen wird als der Deines Vaters? Das kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein, oder?

Burned Skin, wenn Du den Tod verhindern willst, damit niemand mehr unter dem Verlust eines Menschen leiden muss, wie willst Du verhindern, dass man von jemandem verlassen wird, weil er er/sie/es uns verlassen will?

Hoppla, Moment, Du wirfst hier zwei Sachen in einen Topf, die nicht zusammengehören. Der Tod ist etwas ganz anderes als das Ende einer Beziehung. Ich will nicht verhindern, dass jemand verlassen wird, für das Bestehen einer Beziehung ist der Mensch selber verantwortlich. Für das Bestehen seines Lebens leider nicht, und das ist es, was ich ankreide.

Aber Du kannst daran wachsen, erwachsener werden, weil auch Trauer, Verlust und Schmerz uns wachsen lassen, vielleicht sogar mehr als Freude, Empfangen oder Lust uns wachsen lassen!

Ich sehe das nicht so. Trauer, Verlust und Schmerz sind für mich keine Kriterien, um zu "wachsen". Das sind Dinge, die aufhalten und lästig sind. Die muss ich nicht haben. Das ist wie ein Furunkel am Hintern, das muss ich auch nicht erst haben, um zu wissen, dass ich es nicht haben will. Und wachsen tue ich daran schon gar nicht.

Ich hoffe, das sind genug Antworten? Wenn ich etwas überlesen habe oder Du mehr wissen möchtest, sag es bitte. Falls ich was übersehen sollte, mache ich es nicht absichtlich, ehrlich.

Gruß,

Marko

Geschrieben

Hallo Burned Skin!

Sicherlich brauche ich auch keine Verluste in meinem Leben, und Trauer gehört nicht zu den Gefühlen, die mich anmachen! Aber sie gehört zum leben dazu!

Dein Vergleich mit der grünen Ampel und dem Hubschrauber hinkt ja wohl etwas! Wenn ich etwas in meinem Leben erfahre, was mich unglücklich macht, und ich denke, dass es sich auch auf meine Haut auswirkt, hat es direkten Einfluss auf mich und meinen Körper, oder?

Du bist Anhänger der Einflüsse der Hormone auf unseren Körper und unser Handeln!Schon mal was von Stress gehört, und Adrenalin-Ausschüttung und so? Oder Schilddrüsenhormone? Gewisse Hormon-Veränderungen können auch zu trockener Haut führen! (Wechseljahre sind ein Beispiel!)

Dass Stress zu Hormonveränderungen führt, weiss man ja wohl, das ist sogar WISSENSCHAFTLICH, bewiesen! Genau so, wie Hormone sich auf das Verhalten auswirken (können)! (Depressionen direkt nach Geburten und so!)

Also, stehen Verhalten und Hormone ja wohl in einem Zusammenhang, und somit auch die Psyche im direkten Zusammenhang zum Körper? Oder?

Ich suche also nicht Gründe in meinem Umfeld, die meine Pso beeinflussen können, sondern in meinem eigenen Gefühlsleben, und dieses kann ich beeinflussen!

Das Beispiel mit der Ampel ist somit absoluter Schwachsinn! Halte mich nicht für so bescheuert, dass ich für alles Gründe suche, die in meinem Verhalten liegen!!! Es gibt Zufälle, es gibt äußere Faktoren, die die Pso beeinflussen, aber es gibt auch innere! Ich habe Pso, ich werde sie immer haben, weil das genetisch so festgelegt ist, aber ich denke, ich kann die Symptome (noch) irgendwie beeinflussen!

In diesem Sinne: Liebe Grüsse!

Maike

Geschrieben
Sicherlich brauche ich auch keine Verluste in meinem Leben, und Trauer gehört nicht zu den Gefühlen, die mich anmachen! Aber sie gehört zum leben dazu!

Woher kommt diese Akzeptanz des Grauens? Wenn etwas schlecht ist, warum nichts dagegen tun? Warum es akzeptieren und sagen, es gehört dazu, wenn man es doch ändern wird können? Sollen wir auch AIDS nicht mehr erforschen, weil es ja "zum Leben dazugehört", dass Menschen daran sterben? Oder Krebs?

Also, stehen Verhalten und Hormone ja wohl in einem Zusammenhang, und somit auch die Psyche im direkten Zusammenhang zum Körper? [...'] Das Beispiel mit der Ampel ist somit absoluter Schwachsinn!

Warum gleich so aufgebracht? Ich habe nie bestritten, dass Stress Auswirkungen hat auf die Psoriasis. Du sagtest aber:

Komisch was? Und das hat nichts mit Seele zu tun? Und den Einfluß dieser auf meine Gesundheit? Ich finde, doch!!!

Und darauf bezog sich meine Antwort. Wieso fängst Du von Hormonen und Wechseljahren an, wenn ich die Existenz einer Seele in Frage stelle?

Halte mich nicht für so bescheuert, dass ich für alles Gründe suche, die in meinem Verhalten liegen!!!

Ich halte Dich nicht für bescheuert. Habe ich nie behauptet und werde ich nie tun. Nur vorschnell bist Du, zumindest im Moment. Deine gesamte Aufruhr basiert auf einem Missverständnis: Anstatt mich anzufahren, schau bitte nochmal, was Du geschrieben hast und was ich darauf (!) geantwortet habe -- und lege mir bitte keine Sachen in den Mund, die ich so nicht gesagt habe.

Gruß,

Marko

Geschrieben

Hallo an alle,

was ist das für ein Kindergarten hier.Jeder kann doch denken was er will.Aber hier wird ja jeder irgendwie runter gemacht,und das finde ich nicht schön.

Wir sind doch alle Erwachsene Leute,oder???

So ,nun noch einen schönen Tag.

Gruß Sabrina

Geschrieben

Hallo an Alle, hallo Burned Skin!

Zurück zum Thema, ohne jemanden anzugreifen!!!

Aaaaaaaalssssooooo:

Ich denke, Seele und Psyche ist (fast) das Gleiche, also werde ich die Begriffe hier nicht unterschiedlich benutzen! Den Begriff Seele kenne ich eher aus religiösen oder esoterischen Bereichen, Psyche scheint eher im therapeutischen Umfeld benutzt zu werden. Aber ich habe das Gefühl, irgendwie bezeichnet es das Gleiche!

Kurz zusammengefasst:

Es ist bewiesen, dass psychische Befindlichkeiten sich auf Hormone auswirken, und umgekehrt. Hormone wiederrum beeinflussen den Körper, unter anderem auch den Zustand der Haut! (Nochmal: Der Beweis dafür ist z.B., dass viele Frauen (Männer auch???) in den Wechseljahren unter trockener Haut leiden!)

Wenn Psyche und Körper in einem so engen Zusammenhang stehen, über Hormone, oder wie auch immer, dann ist der Körper doch über den psychischen Zustand auch beeinlußbar, oder? Dies, und nichts anderes glaube ich!

Aber ich gebe auch zu bedenken, dass nur jeder für sich allein wirklich herausfinden kann, was er ändern kann, um sein psychisches Befinden zu verbessern, so er dass denn für nötig hält. Vielleicht einfach mal versuchen, sich nicht bei jeder Kleinigkeit aufzuregen! Einstellungen ändern? Mal Auszeiten gönnen, um "Luft zu holen"???

Wenn man dazu Hilfe von Außen sucht, finde ich das sehr okay, manchmal findet man den "Knoten" nicht allein, den man auflösen muß, um besser klar zu kommen. Aber hier ist echt vorsicht geboten, es laufen viele, viele Scharlatane rum, ob in der Esoterik, Religion oder auch bei Psychologen und Therapeuten! (Siehe Zeitung, der "liebe" Doktor Rath mit seinen Wundersäften sitzt auch schon wieder vor Gericht!)

Bitte zweimal hinsehen, bevor man aus lauter Verzweiflung jedem Wunderheiler hinterher rennt! Gerade chronisch Kranke sind hier doch geeignete und gutgläubige Opfer, weil man schon soviel versucht hat, und immer glaubt, das nächste mal muß doch endlich etwas helfen! Oder??? Und vieles hilft ja auch erstmal, warum auch immer... Und dann? Es scheint bei Alternativen Methoden genau wie bei der Schulmedizin immer wieder Rückfälle zu geben!

Lieber Burned Skin, natürlich wäre es ein Traum, wenn es ein Medizinisch Erforschtes Mittel gegen die Pso gäbe, irgendwann! (Das Thema "Unsterblichkeit" lasse ich jetzt bewußt weg, da haben wir einfach unterschiedliche Meinungen!) Aber noch gibt es eben keins, was mir hilft und was ich vertrage, und das scheint vielen anderen auch so zu gehen! Also muss ich im Hier und Jetzt mit der Pso leben, und Wege suchen, die mir helfen, und die mir das Leben mit der Pso erleichtern! Ich habe jetzt diese Scheiss-Krankheit, und nicht, wenn die Wisschenschaft entsprechend weit ist. An die Wissenschaft zu glauben, und daran fest zu halten, ist ja ein Weg, aber der nützt mir jetzt nichts!!! Ich weiss nicht, wann die soweit sind, vielleicht werde ich das nie erleben, also muss ich jetzt meinen Weg zwischen Wissenschaft, eigenem (Er-)Leben und Glaube finden!

Dies sei mir doch erlaubt, oder? Und wenn ich glaube, die Krankheit soll mir zeigen, dass ich etwas an meinem Leben ändern muss, dann ist das eben auch mein Weg! Es gibt Genetik, es gibt Zufälle, aber es gibt Dinge, die mit mir und in mir passieren, die ich durchaus beeinflussen kann! Es liegt an mir!

Dick bin ich auch nicht nur, weil meine Familie zum dick werden neigt (Genetik), und weil man mir Essen als "Trösterchen" anerzogen hat (Psyche), sondern weil ich mir im Hier und Jetzt gerade eine halbe Tafel Schokolade reingepfiffen habe (Verhalten)! Und das könnte ich beeinflussen, jetzt, hier!(Beeinflussbarkeit meines Verhaltens und meiner Einstellung!) Ich habe gerade gelesen, es gibt ein Mittel, was bei Mäusen schon wirkt, das den Hunger absolut stoppen kann (Wissenschaft), aber das wird in frühestens fünf Jahren auf den Markt kommen! (Stimmt wirklich!). Ich kann natürlich so lange auf die Wissenschaft warten, daran glauben, und weiter rund um mich zu fressen, und an Verfettung sterben, bevor es soweit ist!

Auch ein Weg! Nicht nur, dass ich die Verantwortung für mich und meinen Zustand dann ganz abgebe, nein ich werde auch noch tot sein, bevor man mir helfen kann! Ich glaube nicht, dass ich das will! Ein wenig Eigenverantwortung in allen Lebensbereichen sollte man doch schon an den Tag legen. 0der?

Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt! Einer glaubt an Gott, einer an Vorhersehung, einer an die Wissenschaft, einer an Engel, einer an nichts....! Fangen wir doch endlich mal wieder an, an uns selbst zu glauben!!! Auf uns selbst zu hören!!! Und zu tun, was uns gut tut!!!

In diesem Sinne: Eine schöne Woche noch!

Maike

Geschrieben

Hi alle zusammen,

meint ihr, daß das schöne Wetter noch anhält? Ich habe Anfang August Urlaub, fahre ans Meer und ich würde natürlich gerne Sonne meine Haut zeigen. Hmmmm, mal gucken, vielleicht hab ich doch Glück, drückt mir die Daumen

Gruß an alle Sonnenhungrige

Johny

Geschrieben

Juhu, ich melde mich auch mal kurz dazu ... von wegen Hormonschwankungen ...

Bin in den "Wechseljahren", habe die wüsteste Zeit meiner Pso-Karriere, wehre mich mit Krafttraining und Ballistol dagegen ... und ich sag Euch was: ICH WERDE GEWINNEN ! ;)

Nix is kaputt ... nix is Vorsehung ... nix is fix :cool:

Ich schicke Euch sonnige Grüße, Spaghetti :o

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Hallo alle zusammen,

ich möchte mich noch einmal zu meinem Beitrag "kaputte seele" äussern.

Wer wieder etwas dagegen einzuwenden hat, braucht ja nicht weiter lesen.

Bevor das Thema erneut Diskussionsstoff bietet und man von Betroffenen psychologisch bewertet wird, möchte ich mich nicht mehr ins Detail äussern.(Wenn Fragen auftreten, bitte per PN anfragen)

Habe seit geraumer zeit bemerkt das sich die Pso vom Acker macht und die Stellen auf dem Körper immer blasser werden.

(und dazu muss ich sagen, das ich momentan keine therapie anwende, nur stinknormale körperlotion!!!)

Ich habe 4 Jahre ohne einer beschwerdefreien Zeit gelebt und das hat ein Ende!

Denke das ich mich auch von diesem Forum verabschieden werde, denn ich bin mir zu 100% sicher , das die Pso nie mehr wieder kommt.

Ich bin kein typischer Psoriatiker und wer sich jetzt denkt, das es immer Schubfreie Zeiten im Leben eines Pso-kranken gibt,und ich mir jetzt keine Heilung einbilden sollte,der jenige hat sich getäuscht.

Ich habe meinen Weg der Heilung gefunden.

Pso ist in meinen Augen eine Psychosomatische Erkrankung und sie wird nicht durch Creme oder Immunsuppressiva geheilt.Menschen die Pso haben, haben auch einen Knacks in der Psychie!!!!Das ist ja kein verbrechen.

Bei jedem Menschen äussert sich eine Psychische erkrankung anders!

der eine bekommt Morbus chron der andere Haarausfall , der andere Pso.

Es ist so einleuchtend, da braucht man noch nicht mal einen IQ vom Genie!

man braucht nur einzugestehen, das man eben ein psyocho Problem hat, mehr nicht!

dann hätten wir weitaus weniger psoriatiker in Deutschland!

aber das fällt vielen wohl schwer! Mal seine Schwächen zuzugeben.

Bevor jetzt erneut irgendwelche Kommentare kommen, wie : " das ist ein Gendefekt,und kein Psychoproblem bla, bla , bla,..."

höre ich lieber auf und genieße meine schöne neue Haut und mein wieder gewonnenes Leben :D

Lara

Geschrieben

Hallo ihr Lieben,

ich wollte gerade ins Bett, da bin ich auf diesen Beitrag hier gestoßen. Ich habe mich köstlich amüsiert und trotz meiner Müdigkeit bis zum Ende gelesen. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Diskussionen geführt werden. Besonders interessant finde ich immer wieder, dass viele Menschen gar nicht in der Lage dazu sind, sondern gleich bei der Darstellung einer anderen Meinung beleidigend oder ausfallend werden, weil ihnen die Argumente ausgehen, schade eigentlich. Als wenn die Beleidigung dazu führen würde, dass man seine Meinung ändert....Ich werde natürlich hier niemanden benennen, denn sonst löst es wieder eine neue Diskussion aus, die eh zu nichts führt, aber was ich Burned Skin noch sagen wollte: Ich würde jederzeit mit dir diskutieren wollen!Weiter so!

Geschrieben

da braucht man noch nicht mal einen IQ vom Genie!

Nein, nein - brauchst Du gewiss nicht. Träum weiter!

Geschrieben

Hmm Lara ,dazu kann ich nur sagen "Schade !" ich hoffe das du den Mut haben wirst zurück zu kehren ,wenn du feststellst das du Unrecht hast.Sollte mich wundern wenn du all deine Probleme in den letzten 2 Wochen geklärt haben solltest.... versteh mich nicht falsch,ich würde es dir von Herzen gönnen ....aber leider sollte dir bei deinem IQ dann aufgefallen sein das es nicht so ist wie du schreibst.

Viel Glück für die Zukunft und vielleicht hören wir ja mal wieder was von dir !

Geschrieben
Ich bin kein typischer Psoriatiker und wer sich jetzt denkt, das es immer Schubfreie Zeiten im Leben eines Pso-kranken gibt,und ich mir jetzt keine Heilung einbilden sollte,der jenige hat sich getäuscht.

Ich wünsche es Dir.

Menschen die Pso haben, haben auch einen Knacks in der Psychie!!!!Das ist ja kein verbrechen.

Aber eine ziemliche Anmassung. Und kein bisschen beweisbar.

Mal seine Schwächen zuzugeben.

Das soll alles sein? Mit Verlaub, ich habe jede Menge Schwächen, das weiss ich nicht seit gestern. Ich hatte nie Probleme, das zuzugeben. Die Psoriasis zeigt sich davon aber recht unbeeindruckt.

Gruß,

Marko

Geschrieben

LaraF, Schnukkiputzi,

Ich würd es dir wirklich wünschen, dass die Pso wegbleibt. Aber ich hoffe, deine kleine Sicht durch die rosarote Brille führt nicht wieder zu einer psychischen Störung, wenn du ausversehen mal am Rand vorbeischielst und die Realität wieder wahrnimmst.

Schon viele hatten hier eine "erscheinungsfreie" Zeit, und? Gut bei einigen hat sie wohl ein wenig länger angedauert, bei einigen wenigen (meist eher über 50) ist sie tatsächlich weggeblieben.

Theoretisch kannst du also recht haben (Mal deinen IQ außenvorlassend), jedoch in der Wirklichkeit liegt diese Wegbleib-Wahrscheinlichkeit wohl in etwa bei 0,003 %. Es ist nicht ganz Null, was dir Anlass zur Hoffnung schenkt. Aber es ist nicht gerade ein wahrscheinliche Wahrscheinlichkeit.

Auch ich kenne sehr wohl meine Probleme und ich steh dazu. Und doch lassen sich manche Probleme nicht ganz so einfach lösen, wie du dir vielleicht vorstellst.

Ich jammer nicht rum, ich akzeptiere sie und versuche zu ändern, was zu ändern ist. Aber wie auch bei Burni (erstaunlicherweise muss ich ihm zustimmen *frechgrins*) meine Pso intressiert des n feuchten Kehrricht, ob ich mit meinem Leben zurecht komme oder nicht.

Aber mir ist es egal. Denn ich kämpfe nicht mehr gegen meine Pso, sondern ich lebe mit ihr. Klar gibts ab und zu mal 5 Minuten, wo sie mich nervt, aber da gibts auch noch so einige andre Kandidaten... Und ich lebe mit ihnen, allen. Denn: c'est la vie (wie der Franzose sagt). Und ich lebe gern, auch wenns Dinge gibt, die mir nicht immer passen.

Ich wünsch dir alles Gute und wir hier sind immer für dich da.

Teetasse

  • 8 Monate später...
Geschrieben

hallo ich möchte mich nocheinmal dazu äussern wie es mir nach der prophezeiung bzw vision körperlich bzw psychisch geht.Nach dem gewissen Tag als ich die Vision von dem Pastor bekam sah ich wie die schuppenflechte täglich immer mehr verabschiedete und jetzt abgeheilt ist.ICH BIN ENDLICH FREI DAVON! Ob mans glaubt oder nicht.Nicht nur das sich mein Körpergefühl verändert hat.es ist weit mehr als eine körperliche Sache gewesen.Weit mehr.Ich habe gelernt mich und meinen Körper lieben zu lernen und habe Gott um Vergebung gebeten das ich mich damals gehasst habe.Habe gott darum gebeten mir ein anderes Körpergefühl zu geben damit ich mich endlich annehmen kann.Es war keine Sache von paar Tagen.Ich kämpfe immer noch damit (manchmal kommen auch noch Gedanken,wie schlecht ich eigendlich bin-aber ich überwinde diese schlechten Gedanken,indem ich laut auspreche wie wunderbar mich Gott geschaffen hat.ich denke das es wichtig ist das mans nicht nur laut bezeugt sondern auch dieses Gebet der Vergebung spricht)

Ich habe so viel gegen die Pso unternommen,doch nie bin ich auf die Idee gegekommen das dies die ursache allen Schreckens ist.es sind nicht viele Monate vergangen seit dem ich die Vision erhielt was Gott von mir hält und wie ich mich korrekt verhalten muss,aber sehr hilfreiche Monate wo ich meinem Ziel immer stück für stück näher kam.Ich kann mich nach vielen Jahren auf den Sommer freuen.diese Freude ist mir schon völlig fremd geworden.Eigendlich zählte ich schon immer die Tage bis die kühleren Tage kommen damit es nicht auffällt wenn man lange sachen trägt.Dieses Jahr wird anders und ich freue mich zum ersten mal nach Jahren darauf!

Für die jenigen die meinen Beitrag nicht von anfang an gelesen hatten,möchte ich noch einiges zum krankheitsverlauf von mir sagen.Ich war von Kopf bis zum zeh betroffen und niemand konnte mir helfen.Jahre lang ging ich so durchs leben,durch meine jugend!und verpasste sehr viel! Trotzt aller menschlichen bzw ärztlicher Bemühungen wurde die Haut nicht ein stück besser.Aber Gott kann heilen und nicht nur in unseren Vorstellungen sondern real!

ich habs am eigenen Leib erlebt und kanns nur bezeugen!

Es ist ein persönliches Zeugnis von mir und wer Fragen hat kann sich auf jeden fall bei mir melden und sich nur trauen.

lieben gruss lara

Geschrieben

Hallo,

hab mich gerade erst hier angemeldet, aber auf den Beitrag muss ich eingehen! Ich will nicht abstreiten Lara, dass Du eine Verbesserung der Haut hattest nachdem Du diese "Pastor-Geschichte" gemacht hast. Die Seele (wie z.B. Stress auch) können durchaus direkte Auswirkungen auf die Haut haben. Aber ich denke, schon alleine eine positive Einstellung gegenüber der PSO, eine gewisse Schnurzegalhaltung gegenüber diesen Stellen, hilft die Sache einigermassen unten zu halten.

Bevor ein Aufschrei kommt: Ich habe seit dem 5. LJ PSO, bis zur Pubertät wirklich dermassen schlimm, dass der Hautarzt meinte, sowas hätt er noch nicht gesehen. Ich war jahrelang als Kind mittags nicht am spielen sondern unterwegs zu Bestrahlungen, Bädern usw. Ich wurde ausgegrenzt, ausgelacht und und und... Plötzlich ging die PSO zurück, wie gesagt in der Pubertät! Ohne Grund! Ich war nie Beschwerdefrei und hatte die letzten Jahre zwei grosse Schübe (einmal der Stress nach der Geburt des 3. Kindes) und einmal ein Schub infolge eines Scharlachinfektes. Ich sah aus... man man man... Aber mit Bestrahlungen, Salben usw. bekam ich es so hin, dass es wieder ist wie die Jahre dazwischen, viel PSO auf dem Kopf, Ellenbogen und das wars. Halt allgemein rauhe Haut, da kann ich schmieren wie ich will... Kennt ihr ja!

Und dass ein Pastor Dir sagt, Du musst Dir vergeben oder Du hattest eine schlimme Kindheit... nun gut... die meisten Leute kommen irgendwie vorbelastet und wollen etwas in der Richtung von einem Geistlichen... Und der Pastor hat sicher viele, die zu ihm kommen und wollen Vergebung, liegt doch bissle in seinem Jobgebiet drinne, oder? Gepaart mit einer guten Beobachtungsgabe, ist das kein Kunststück. Also mich wundert jedenfalls nicht, dass er das gesagt hat... Aber es hilft sicher Menschen sich selber zu vergeben, wenn ihnen jemand sagt, Gott habe ihnen vergeben!

Übrigens bin ich gläubige Christin, aktiv gläubig! Nur so am Rande... Aber mit der Vergebung, da denk ich, müssen wir uns direkt an Gott wenden, kann kein Mensch bei Gott etwas aushandeln, kein Pastor und auch kein anderer (der Papst will ja der Mittler auf Erden sein, der Sünden vergeben kann...)... Ok, ich schweif ins theologische ab, möchte ich nicht! Gibt viele Ansichten und die respektiere ich alle!

Aber eben, ich denk, schon die positive Einstellung und das Annehmen der Krankheit kann Besserung bewirken, ich glaub ehrlich nicht, dass das was mit dieser Vision zu tun hatte. Danach hattest Du ja gefragt, ob "wir" an Visionen glauben...

LG Alena

Geschrieben

@Lara

Ich finde es schön, dass es dir besser geht!

Allerdings kann ich nicht verstehen, warum du sagst, Gott habe dich geheilt, wenn es doch DU selbst bist, die an sich arbeitet?

Siehst du dich denn selbst als wirklich so schwach an, dass du einem Märchen aus einem uralten Schinken, der voller Übersetzungsfehler ist, mehr zutraust, als dir selbst?

Das ist nicht als Angriff gemeint, sondern es interessiert mich wirklich, wie man zu einer solchen Einstellung kommt, weil ich das persönlich nicht nachvollziehen kann.

Visionen... ich weiß nicht, habe noch keine erlebt.

Nur Realität, und die schaut nicht immer schön aus.

Ich glaube allerdings daran, und es ist medizinisch ja auch durchaus belegt, dass Menschen sich ein gutes Stück weit durch eine positive Einstellung selbst heilen können.

Aber genauso auch umgekehrt, dass eine negative Einstellung oder enormer psychischer Druck Erkrankungen begünstigen können - und da habe ich leider auch persönlich so meine Erfahrungen gemacht.

Seltsamerweise hat meine Pso erst so richtig angefangen, als ich mich meinen Problemen aus der Vergangenheit gestellt habe - und auch nach 2 Jahren Therapie wurde es nicht besser, sondern noch schlimmer.

Natürlich erwarte ich nicht, dass sich so lange angestaute psychische "Gewohnheiten" von einen Tag auf den anderen ändern, und es gibt noch vieles in meinem Leben das besser läufen könnte - aber es geht mir "seelisch" heute soviel besser als vor einigen Jahren, und trotzdem war der Beginn des an mir selbst Arbeitens doch auch der richtige Einstieg in die Pso.

Und zum Thema Tod möchte ich nur zu bedenken geben, dass ohne Schmerz und Leid kein Glück und keine Liebe fühlbar existieren kann. Würde eine Seite fehlen, wäre das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden, es wäre stumpfsinnig.

Woran misst man Glück, wenn man nicht weiß, wie sich Leid anfühlt?

Schau dir so manche "reiche" Leute an, die alles haben können, und das Leben doch schal finden, weil sie garnicht zu schätzen wissen, was sie daran haben, sich stattdessen mit Drogen vollpumpen um ihr Leben überhaupt erträglich zu finden - und damit letztendlich doch nur arm dran sind.

Natürlich findet niemand den Tod eines geliebten Menschen toll, aber es ist etwas, dass man akzeptieren muss, weil es zum Kreislauf des Lebens dazu gehört, und letztendlich auch, weil man sich sonst damit selbst kaputt macht und den Frust nur aufstaut, statt sich damit abzufinden.

Und was bietet denn die Unsterblichkeit für Dinge, die es reizvoll machen könnten?

Noch mehr altersbedingte Krankheiten, als es ohnehin schon gibt?

Noch mehr alte Leute, die in Pflegeheimen dahinvegetieren und sich den Tod wünschen?

Ist das Ziel immer nur, das Leben zu verlängern, und nicht, es einfach nur lebenswert auszufüllen?

Unsere Gesellschaft ist beileibe nicht reif für solche Dinge... Besiedelung anderer Planeten, Marko, sorry, du bist ein Träumer. Wir alle werden das nicht mehr erleben, warum verschwendest du deine Zeit damit?

Gegen die Natur zu kämpfen macht uns nur selbst kaputt.

Überlege dir mal, woher Seuchen überhaupt kommen, bzw. wodurch die überhaupt begünstigt werden - Ballungszentren, weltweite Flüge, Überbevölkerung und dadurch teils auch entsprechend schlechte Hygiene (siehe dritte Welt-Länder)... Seuchen sind in aller Regel hausgemacht.

In bevölkerungsarmen Gegenden sterben vielleicht eine handvoll Leute, dann ist die Ansteckungskette unterbrochen = keine Seuche.

Im Übrigen stirbt die Menscheit an keiner Seuche aus, denn es gibt immer genug, die von Natur aus immun dagegen sind, um wieder eine starke Population zu bilden.

Wird allerdings nicht bald etwas gegen die ganzen Umweltsünden getan, so ist die Chance echt richtig gut, dass wir uns selbst ausrotten und dabei gleich die Erde unbewohnbar machen.

Aber hey, da ist ja bestimmt auch die Natur dran schuld, eh?

Genauso wie an vielen Naturkatastrophen, den Erdrutschen, die durch das Abholzen der Wälder an den Hängen verursacht wird, Überschwemmungen, weil Flüsse eng in ihren Betten eingezwängt werden und direkt daran gebaut wird, dem Klimawandel, weil Regenwälder abgeholzt werden, die Austrocknung vieler Landstriche, weil natürliche Wasserspeicher wie Sümpfe trocken gelegt wurden ...usw.

Klar, da ist der Mensch ja absolut unschuldig...

Meine Überzeugung in dieser Zeit ist, dass der Mensch der Feind der Natur und sich selbst gegenüber ist, nicht die Natur der Feind des Menschen.

Ich bewundere die Natur, das kleine Pflänzchen, dass durch den Asphalt bricht, den Frühling, in dem alles wieder neu zum Leben erwacht, die vielen kleinen Wunder wie Spinnenseide, die Haftzehen der Geckos, den Lotosblüteneffekt.

Wie kann man die Natur als Feind ansehen? Wir selbst sind Natur, und sollten uns verdammt nochmal nicht so wichtig nehmen/so naiv sein, dass wir das alles, was sich in Jahrmillionen entwickelt hat, in ein paar Jahrzehnten umkrempeln könnten, ohne dass uns dafür der Kollaps droht!

Geschrieben
Und zum Thema Tod möchte ich nur zu bedenken geben, dass ohne Schmerz und Leid kein Glück und keine Liebe fühlbar existieren kann. Würde eine Seite fehlen, wäre das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden, es wäre stumpfsinnig. Woran misst man Glück, wenn man nicht weiß, wie sich Leid anfühlt?

Ich denke nicht, dass das eine notgedrungen an das andere geknüpft ist. Glückshormone funktionieren immer, egal, ob man Leid erfahren hat oder nicht. Auf das Essen einer Tafel Schokolade reagiert Dein Körper z. B. immer mit Wohlbehagen. Oder Orgasmen: Die sind auch nicht davon abhängig, ob Du Leid im Leben erfahren hast.

Das Problem, das Du beschreibst, ist das Abstumpfen. Das ist aber eher ein Makel unseres Körpers, der uns dazu nötigt, uns mit immer neuen Sachen den "Kick" zu geben.

Und was bietet denn die Unsterblichkeit für Dinge, die es reizvoll machen könnten?

Oh, da gibt es vieles: Ewiges Leben, viel Zeit für Kreativität und Wissensaufbau, Partnerschaften, die der Tod nicht trennt... all sowas halt.

Noch mehr alte Leute, die in Pflegeheimen dahinvegetieren und sich den Tod wünschen? Ist das Ziel immer nur, das Leben zu verlängern, und nicht, es einfach nur lebenswert auszufüllen?

Das Ziel ist, das Altern auszuschalten. Am besten wäre eine Technik, die es einem ermöglicht, genetisch ein festes Alter als Zielpunkt festzusetzen, d. h. Du wirst z. B. irgendwann 25 und bleibst es dann für den Rest Deines ewigen Lebens. Kein Altern, keine Altersheime.

Unsere Gesellschaft ist beileibe nicht reif für solche Dinge... Besiedelung anderer Planeten, Marko, sorry, du bist ein Träumer. Wir alle werden das nicht mehr erleben, warum verschwendest du deine Zeit damit?

Na eben drum! Ich "verschwende" ja keine Zeit, wenn ich sie für etwas wichtiges aufbringe, oder? Der Weg dahin ist lang, aber was ist die Alternative?

Gegen die Natur zu kämpfen macht uns nur selbst kaputt.

Wieso das? Meiner Ansicht nach macht es uns viel mehr kaputt, wenn wir mit der Natur leben.

Überlege dir mal, woher Seuchen überhaupt kommen, bzw. wodurch die überhaupt begünstigt werden - Ballungszentren, weltweite Flüge, Überbevölkerung und dadurch teils auch entsprechend schlechte Hygiene (siehe dritte Welt-Länder)... Seuchen sind in aller Regel hausgemacht.

Nein, das stimmt so nicht. Seuchen entstehen nur, weil in der Natur ein Mechanismus greift, der große Bevölkerungen dezimiert, bevor sie den Lebensraum übervölkern. Sie sind also ein "natürliches" Notfallprogramm. Wenn wir Menschen uns nun stark vermehren, sollen wir uns da wirklich der Natur beugen, wenn die sagt: "So, Mensch, nun ist erstmal gut, hier sind ein paar Seuchen!"? Ich denke nicht.

In bevölkerungsarmen Gegenden sterben vielleicht eine handvoll Leute, dann ist die Ansteckungskette unterbrochen = keine Seuche.

Und was heisst das dann? Sollen wir uns nun nicht mehr so stark vermehren? Wer soll entscheiden, wer sich vermehren darf und wer nicht?

Wird allerdings nicht bald etwas gegen die ganzen Umweltsünden getan, so ist die Chance echt richtig gut, dass wir uns selbst ausrotten und dabei gleich die Erde unbewohnbar machen.

Mein Reden! Dieser Planet ist einfach zu klein und schwach für uns.

Aber hey, da ist ja bestimmt auch die Natur dran schuld, eh?

Von "Schuld" würde ich nicht unbedingt reden, aber die Ursachen sind - natürlich - in der Natur zu suchen. Sie hat für uns gut funktioniert, so lange sie uns nützlich war. Jetzt sollten wir uns menschlich benehmen, nicht natürlich.

Klar, da ist der Mensch ja absolut unschuldig...

Das habe ich nicht gesagt. Aber du tust immer so, als ob der Mensch eine Wahl hätte. Du zeigst ein Problem auf, bietest aber keine Lösung an. Wie sollen wir denn Deiner Meinung nach die Überbevölkerung in den Griff bekommen? Vorschläge?

Wie kann man die Natur als Feind ansehen?

Wie würdest Du jemanden "ansehen", der Dir Deinen Tod in die Wiege legt? Du wirst eines Tages sterben, und warum? Weil unsterbliche Menschen nicht in eine natürliche Welt passen. Sorry, aber wer meinen Tod plant, der ist nicht mein Freund!

Gruß,

Marko

Geschrieben

Hallo an alle,

ich hab mir die Zeit genommen und fast alle Beiträge gelesen (manche überflogen).

Bei manchen Aussagen fühlte ich mich echt gestresst (auch aufgrund der schwierigen Lesbarkeit) und sah in Gedanken meine Pso schon wachsen, aber durch die für zum schmunzeln geeigneten Beiträge glaube ich komm ich noch mal davon ;)

Im Ernst, es ist ein sehr umfangreiches Thema, in dem es für mich nicht den einen Weg gibt.

Und nicht die eine Meinung.

zum eigentlichen Thema:

LaraF

Was ist in der Zwischenzeit (zwischen Deinen Post) alles vorgefallen bzw. was hast Du genau gemacht.

"Nur" gebetet

haben sich Dinge in Deinem Leben verändert

Was genau und wie und wo hat der Pastor gemacht?

Und wenn Pso eine "Psychosomatische Erkrankung" ist, also etwas fassbares, definierbares, ggf. behandelbares, wäre es dann möglich, dass "nur" eine gesunde Psyche (für die Du allein verantwortlich bist) ausreichend ist und nicht die Hilfe eines Gottes?

Geschrieben

Seit mir nicht böse ;) aber mir war vieles einfach zu lang um es zu lesen. Auch finde ich es nett, Absätze usw. in postings zu machen. Weil es sich dann besser für den anderen lesen lässt.

Grundsätzlich bin ich jedoch völlig gegen Worte wie:

Schuld, Sünde, Sühne usw.

Weil für mich sind das Begriffe, die nicht fördern.

Diese Kasteiungen lassen für mich

letztendlich einen äusserst negativen Abdruck als vieles andere. Und setzt somit langfristig einen höchst ungesunden Ein-Druck.

Denke auch nicht, dass Gott (oder welchen Namen auch immer) will, dass sich jemand schlecht fühlt!

Im Gegenteil. Ich finde es ist die Freude und die Liebe, aber auch die Annahme von z.B. Widrigkeiten, die langfristig weiterbringt.

Wenn z.b. jemand eine äusserst schwere Tat vollzogen hat, so möge auch er irgendwann die Möglichkeit finden ins Reine zu kommen. Und auch wenn schwerwiegende Täter, schwerwiegende Konsequenzen (Verhaftung usw.) zu tragen haben.

Diese Kraft liebt Jeden. Kein einziger ist durchweg "schlecht". Auch wenn es manchmal sehr schwerfällt sich dies vorzustellen.

Zudem denke ich, dass man trotzdem sehr wohl erkennen soll, wo die eigenen Fehler lagen oder liegen. Aber bitte nicht unter o.g. derartigen Zuschreibungen.

So sehe ich das auch:

Gott oder wie immer man es nennen mag, liegt meines Erachtens und meiner Bildung nach nicht ausserhalb von uns. Es ist in uns und um uns herum. Völlig frei von kommen und gehen.

Ohne Schuldkasteiung, wende ich mich nicht an was *Externes* ;) wenn ich bemerkt habe, dass ich Fehler gemacht habe.

Gleichsam gefällt es mir auch nicht, wenn Andere, anderen ein schlechtes Gewissen oder ein schlechtes Fühlen oder eine komplette Ablehung aufdrücken! Das ist meines Erachtens auch eine weit verbreitete Unart.

Auch sehe ich z.b. die Psoriasis garantiert nicht als auferlegte Sünde...

von Gott oder so.

LG

Geschrieben

Psoriasis ist für mich ein Gendefekt. (Ursache und Auswirkung), deren Trigger meines Erachtens auch Stress und *Uneins* sein kann.

LG

Geschrieben

Oh, da gibt es vieles: Ewiges Leben, viel Zeit für Kreativität und Wissensaufbau, Partnerschaften, die der Tod nicht trennt... all sowas halt.

Das Ziel ist, das Altern auszuschalten. Am besten wäre eine Technik, die es einem ermöglicht, genetisch ein festes Alter als Zielpunkt festzusetzen, d. h. Du wirst z. B. irgendwann 25 und bleibst es dann für den Rest Deines ewigen Lebens. Kein Altern, keine Altersheime.

Ich halte das für einen unerfüllbaren Traum - denn auch wenn irgendwann die Möglichkeit bestehen sollte, das Leben in einem bestimmten Alter "einzufrieren", so wird diese Möglichkeit beleibe nicht jeder Mensch nutzen können.

Am Ende sind es dann diejenigen, die reich und egozentrisch sind, welche "ewig" jung bleiben, und die anderen sterben trotzdem, weil sie sich diesen Jungbrunnen nicht leisten können - oder glaubst du daran, dass der Pharmakonzern, welcher das irgendwann evtl. entwickeln wird, es einfach allen schenkt?

Weiterhin, wenn du dieses Muster spinnen möchtest, so bedenke auch die Folgen - woher sollen all die Lebensmittel kommen, für all diese Menschen? Woher die Arbeitsplätze, von dem Lebensraum ganz zu schweigen, denn soviele Planeten in der Nähe gibt es ja nun auch nicht, die wir - wenn überhaupt - auch nur mit enormem technischen Aufwand zu einem Lebenraum umgestalten könnten... sofern es überhaupt möglich ist, denn da streiten sich die Wissenschaftler noch.

Na eben drum! Ich "verschwende" ja keine Zeit, wenn ich sie für etwas wichtiges aufbringe, oder? Der Weg dahin ist lang, aber was ist die Alternative?

Die Alternative ist, sein Leben zu akzeptieren, das beste daraus zu machen, und sich nicht gegen Unausweichliches zu wehren, gegen das keiner momentan etwas tun kann.

Es ist wie der berühmte Kampf gegen die Windmühlen.

Aber wenn es für dich so wichtig ist, dann ist es momentan für dich wohl keine verschwendete Zeit - nur vielleicht siehst du das irgendwann einmal auch anders.

Nein, das stimmt so nicht. Seuchen entstehen nur, weil in der Natur ein Mechanismus greift, der große Bevölkerungen dezimiert, bevor sie den Lebensraum übervölkern. Sie sind also ein "natürliches" Notfallprogramm. Wenn wir Menschen uns nun stark vermehren, sollen wir uns da wirklich der Natur beugen, wenn die sagt: "So, Mensch, nun ist erstmal gut, hier sind ein paar Seuchen!"? Ich denke nicht.

Dieser Notfallmechanismus ist gut und sinnvoll, soll er doch verhindern, dass ein Habitat völlig erschöpft und ausgebeutet wird von einer viel zu großen Bevölkerung - und dies nutzt uns allen im Endeffekt, auch wenn die direkten ersten Folgen klar nicht angenehm sind.

Indem Menschen gegen die Natur ankämpfen, wird es nur begünstigt - Menschen sind schwach, nicht die Natur!

Und was heisst das dann? Sollen wir uns nun nicht mehr so stark vermehren? Wer soll entscheiden, wer sich vermehren darf und wer nicht?

Wir sind technisch und medizinisch so festgefahren, dass diese Frage immer öfter aufkommt - wir leben ja längst nicht mehr in der Natur, nein, der Arzt entscheidet, wann jemand noch zu retten ist und wann er evtl. "gehen" darf.

Wir haben die eigene Wahl, und das ist unser Dilemma, denn das wirft verdammt viele ethische Fragen auf, und die Moral der Gesellschaft ist aber noch lange nicht die des einzelnen Menschen.

Ich kann, will und werde sicher niemandem vorschreiben, wann, ob und wie er sich "vermehrt". Lösungen gibt es aktuell keine allgemeingültige für dieses spezielle Problem, und auch deine Vision von Unsterblichkeit ist keine Lösung.

Mein Reden! Dieser Planet ist einfach zu klein und schwach für uns.

Von "Schuld" würde ich nicht unbedingt reden, aber die Ursachen sind - natürlich - in der Natur zu suchen. Sie hat für uns gut funktioniert, so lange sie uns nützlich war. Jetzt sollten wir uns menschlich benehmen, nicht natürlich.

Ich kann nicht glauben, dass du so egoistisch bist - bestimmt habe ich das falsch aufgefasst!

Nicht nur wir Menschen leben hier auf diesem Planeten, und wenn du gegen die Natur ankämpfst, so entsteht daraus für viele Pflanzen und Tiere Leid, und nicht für für diese, auch für viele Menschen in ärmeren Ländern, die ausgebeutet werden.

Ist dir das denn alles egal?

Im Übrigen ist "menschlich sein" eine absolute Definitionssache - für die meisten bedeutet es, anderen zu helfen, nicht, alles um sich herum nieder zu machen oder vermeindlich Schwaches zu zerstören, weil man evtl. die Möglichkeiten dazu hat, oder es zumindest glaubt.

Genau diese Einstellung führt zu Mobbing, der Ausrottung von Tierarten, dem Verletzen anderer.

Dein Feindbild ist aktuell die Natur, aber wohin führt dich das? Hast du denn das Recht, die Natur, die uns schließlich erst hervorgebracht hat und im übertragenenen Sinne eigentlich unsere "Mutter" ist, nun einen Tritt zu verpassen?

Gehst du so auch mit deinen Mitmenschen um?

Das habe ich nicht gesagt. Aber du tust immer so, als ob der Mensch eine Wahl hätte. Du zeigst ein Problem auf, bietest aber keine Lösung an. Wie sollen wir denn Deiner Meinung nach die Überbevölkerung in den Griff bekommen? Vorschläge?

Du hast ja auch die Wahl, ob du dort dein Haus baust oder dorthin übersiedelst, wo eine Überschwemmung wahrscheinlich ist, oder ob du Holz aus Gebieten kaufst, in denen dadurch Umweltkatastrophen ausgelöst werden, oder ob du Wasser / Energie verschwendest, einfach, weil es ohne Probleme (noch) regelmäßig aus dem Hahn fließt / aus der Stromleitung kommt.

Wir hier leben im Überfluß - würden wir diese Diskussion in Afrika führen, so währe das Thema Unterblichkeit sicher garnicht erst aufgekommen, denn dort träumt man von greifbaren Dingen, wie genug Nahrung, genug Wasser...

Vor deiner ersehnten Unsterblichkeit und der Übersiedlung auf fremde Planeten wird es hier auf der Erde noch zu so einigen Problemen mehr kommen, und irgendwann hat die Menschheit keine Wahl mehr, wenn nicht bald mal kräftig auf die Bremse getreten wird.

Wenn du das nicht als menschgemachte Tatsache anerkennen willst, die aus genau diesem Kampf gegen die Natur resultiert, so bist du blind.

Wie würdest Du jemanden "ansehen", der Dir Deinen Tod in die Wiege legt? Du wirst eines Tages sterben, und warum? Weil unsterbliche Menschen nicht in eine natürliche Welt passen. Sorry, aber wer meinen Tod plant, der ist nicht mein Freund!

Gruß,

Marko

Klar passen unsterbliche Menschen nicht in die Natur - ich kann nicht behaupten, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn ich irgendwann sterbe, aber ich habe Kinder, die weiter leben werden, und ich mache Platz für sie, in dem ich am Ende meines Lebens sterbe. Der Kreislauf des Lebens eben.

Der "Kick" den du oben erwähnt hattest - woher soll der kommen, wenn zigmillionen Menschen alle ewig 25 Jahre alt sind? Glaubst du denn, die wären eine friedliche Gesellschaft, einfach zufrieden damit, jung und gesund zu sein?

Wer nichts mehr zu befürchten hat, verliert seine moralischen Grundsätze recht schnell.

Eine meiner Befürchtung dabei wäre eine enorme Selektion durch die Menscheit selbst, nur die intelligentesten und besten Individuen überhaupt zur Welt kommen zu lassen - und solange der Mensch immernoch fehlbar ist, sollte niemandem diese Möglichkeit zustehen, sonst sind wir ganz flott wieder da angekommen, wo Hitler mal aufgehört hat!

Wenn du glaubst, Unsterblichkeit mache das Leben besser, dann bist du einfach naiv.

Wir haben ja noch nichteinmal gelernt, miteinander in Frieden zu leben. Der Mensch ist eben nur ein intelligentes Tier, dem aber viel zu oft noch die geistige Reife fehlt, mit eben dieser Intelligenz auch entsprechend umzugehen!

Sorry für offtopic!

Gruß,

Carmen

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