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Krankheit. Fehlende Gesundheit. Wer bin ich jetzt? Gedanken.


Rheuma-Fee_2021

Einschränkungen im Alltag  

43 Stimmen

  1. 1. Was ist für dich wegen der Psoriasis am herausforderndsten?

    • Körperpflege und Hygiene
      15
    • Anziehen und Auswahl der Kleidung
      4
    • Sport und körperliche Betätigung
      4
    • Soziale Interaktion und öffentliches Auftreten
      20


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb Rheuma-Fee_2021:

Ich würde mich das gar nicht trauen.

wenn der Frust groß genug ist, traust Du dich das auch :)

vor 35 Minuten schrieb Rheuma-Fee_2021:

Ich wurde so schnell rausgeschmissen, das glaubt mir keiner. Ich hab sogar noch einen Spruch bekommen vonwegen sie wären eine Klinik und keine Arztpraxis.

Leider noch oft so. Es ist wirklich sehr abhängig vom Klinikpersonal. Wahrscheinlich hatte ich nur viel Glück mit meiner Ärztin :)

vor 35 Minuten schrieb Rheuma-Fee_2021:

Dass das mit dem Budget nicht stimmt, hab ich auch angebracht. Meine Ärztin so "doch!" Pff. Und dann wurde sie, ich nenne es mal "strenger" im Ton.

genau dieses ist ein Thema für die KK. Mein Argument war, wenn ich die Verordnete Therapie nicht durchführen kann (Arzt will Medikament nicht verordnen) ist es nur eine Frage der Zeit bis ich wieder stationär aufgenommen werde. Dann hat sich die KK mit meinem Hautarzt in Verbindung gesetzt. OK, er hat es trotzdem nicht verschrieben mit der Begründung "Er kennt das Mittel nicht" hat sich aber beim nächsten Termin verplappert :) 

vor 36 Minuten schrieb Rheuma-Fee_2021:

Was hat die Krankenkasse denn für Möglichkeiten wenn sowas ist?

Du hast bei deiner KK einen Sachbearbeiter der für Dich zuständig ist. Mit diesem Sachbearbeiter kannst du über die Probleme sprechen. Oft vermitteln die dann Fachärzte in der Region und können auch ein schreiben aufsetzen, in dem die Kostenübernahme außerhalb des Budgets bestätigt wird. Sie können auch mit dem Behandelnden Arzt in Kontakttreten wenn die Probleme zu groß werden. Dort kannst Du auch die Entlassungsorgie vom Klinikum ansprechen.

Ich finde es dramatisch, das oft die geltenden Richtlinien und Gesetze nicht beachtet werden und alles zur Aufgabe des Patienten gemacht wird.  Du bist eh schon bestraft mit der Erkrankung und evtl. depressiv und must dann noch solch einen Mist bei Fachärzten ertragen. Zitat von meinem Hausarzt "Das Gesundheitswesen ist seit 20Jahren am Ar.... es ist nur noch nicht bei jedem angekommen"

  • Danke 1
  • 2 Monate später...

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben
Am 4.11.2021 um 20:53 schrieb Rheuma-Fee_2021:

Wie wird es werden? Wer bin ich jetzt? Ich kann vieles nicht mehr, das ich mal so gut konnte.

Ich kann diese Fragen nur zu gut nachvollziehen. Im Gegensatz zu den meisten anderen hier ist meine PSO von verhältnismäßig mild. Soll heißen, dass bei mir noch nie große Hautflächen betroffen waren, sondern "nur" die typischen Stellen. Damit konnte ich in der Vergangenheit eigentlich ganz gut leben. Aber besonders jetzt durch die jüngste PSA-Diagnose hat sich diese latente Sorge, es könnte doch noch schlimmer werden, tatsächlich verstärkt.

Ich weiß, man soll sich nicht immer mit anderen Vergleichen. Aber wenn ich mich in meinem Umfeld so umschaue, dann bin ich der Einzige, der immer irgendwas hat, darunter leider auch Chronisches. Erst im August und Dezember musste ich mich zwei Operationen unterziehen: ein Analabszess mit Fistel. Ob sich ggf. ein Rezidiv bildet, ist noch nicht raus. Kontrolltermin steht kommende Woche an. Dann kommt noch eine Stoffwechselerkrankung hinzu, in Psychotherapie begebe ich mich wegen Depressionen jetzt schon zum dritten Mal, und die PSA-Diagnose kam jetzt noch als i-Tüpfelchen mit drauf... Und ich frage mich., was das noch an Veränderungen in meinem Leben mitbringen wird.

Aber um mal auf deine Frage einzugehen: "Wer bin ich?" Die habe ich für mich selbst immer noch nicht final beantwortet. Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich ohnehin so ein Grübler und Zweifler bin. Was ich aber weiß, ist, dass ich mich nicht mit meinen ganzen Beschwerden identifizieren will. Klar, bis zu inem gewissen Grad muss man sich mit ihnen befassen und sie natürlich akzeptieren lernen. Aber ich werde es hoffentlich nie zulassen, dass ich mich, mein Wesen und meinen Charakter irgendwann darauf reduziere. Dafür ist der Mensch ein viel zu komplexes Wesen, das sich nicht auf nur einen Aspekt herunterbrechen lässt.

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

ich bin 71 jahre,hab die pso seit 12. Lj.,die gelenkbeteiligung seit ca. 30 jahren, die  schlimmste zeit war in jungen jahren,wenn man auf partnersuche ist, hab zu der zeit meinen mann gefunden,der mir bis heute die treue hält, hab 2 kinder und während beider schwangerschaften war die pso komplett weg ganz ohne behandlung, danach war es auch nie wieder so schlimm wie ganz am anfang,heute macht mir die gelenkbeteiligung mehr zu schaffen,man nbraucht schon viel kraft,um damit leben zu lernen,aber man kann es schaffen,immer ein gutes umfeld vorausgesetzt und gute ärzte.ich wünsche allen betroffenen genau das.

  • Like 1
Geschrieben

hallo musi52 -

schön dass du den etwas älteren Beitrag von 2021/2022 hochgeholt hast -

du schreibst sehr positiv und es ist bei uns älteren Menschen sicherlich schwerer mit den ständig mehr Gebrechen umgehen zu können - als bei noch jüngeren Menschen - die haben meist noch mehr Saft und Kraft -

ich bin 68 Jahre alt und habe auch so meine Baustellen - ich schreibe hier immer gern ' Aufgeben gilt nicht ' - und das gilt auch für mich -

ich finde deinen Eintrag sehr positiv - der macht richtig Mut für viele Menschen hier im Forum -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben

das war meine Absicht, Mut zu machen,nicht aufzugeben auch wenn einem diese Krankheit so manches Mal einen Strich durch die Rechnung macht.

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