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Ohne Chemiekeule - möglich?!


Sabs88

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo liebe Leidensgenossen, 

ich leide seit ca einem Jahr unter Psoriasis Pustulosa an der Fußsohle und ein kleinwenig an den Händen. 

Habe immer stärkere Cortison Salben bekommen, dauraufin ist sie immer zurückgegangen und mit Beerdigung der Behandlung wieder genauso stark aufgeflammt. 

Möchte keine Chemie mehr nehmen. 

Was könnte stattdessen helfen? 

Als ich am Meer war, ist die Psoriasis zurück gegangen - hilft als vielleicht Fußbad mit Meersalz? 

Habt ihr weitere Tipps? 

Würde mich freuen 

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo @Sabs88

Willkommen nochmal von mir 👋

Tja, Psoriasis pustulosa ist echt hartnäckig und eine der Formen, die schwerer zu behandeln sind. Bäder sind ganz sicher etwas, die sie dir erleichtern können, ob nun mit Meersalz oder Badezusätzen wie Tannolact.

Um eine weitere Behandlung wirst du aber vermutlich kaum herumkommen, auf lange Sicht. Kortisonsalben nicht dauerhaft zu nehmen, ist vernünftig. Aber so wie du es jetzt machst – mal ne Weile, dann nicht mehr, das ist aus meiner Sicht erstmal noch wenigstens eine Möglichkeit. Bis es was Besseres gibt.

Was hast du denn an frei verkäuflichen "Sachen" so schon ausprobiert? Kennst du zum Beispiel die Sorion Creme? Die hat schon einigen geholfen.

Andere Produkte, über die wir über die Jahre immer wieder mal seriöse Informationen fanden, haben wir hier aufgelistet: https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/rezeptfreie-mittel-gegen-schuppenflechte.html

Geschrieben

Hi, 

Vielen lieben Dank für deine Antwort 🙂

Sorion Creme - direkt bestellt! Check! 

Ich habe nichts bisher außer Cortison und in Verbindung Linola ausprobiert, bin ziemlich schnell eben zum Hautarzt gegangen und habe NATÜRLICH sofort Cortison bekommen. 

Also es ist so: mir geht es zurzeit psychisch extrem schlecht (anderes Thema, Depressionen und so) und da Psoriasis ja wohl viel mit der Psyche zutun hat, gehe ich davon aus, daß eine Cortisonbehandlung zZ immer nur so lange hilft bis ich sie absetze bzw eine stärkere bekomme. 

Bisher war zumindest jedes Mal so. 

Cortison (abgeleitet vom Stresshormon Cortisol), interagiert auf Dauer ja auch negativ mit der Psyche. 

Ich glaube also, solange ich in dieser psychischen Verfassung bin, flammt die Psoriasis immer wieder auf, egal wieviel Cortison ich noch draufschmiere. Deshalb die Idee Alternativen zu finden. 

Meine Psoriasis ist auch nicht so stark, dass ich nicht laufen könnte oÄ. 

Oder breitet sie sich unbehandelt bzw alternativ behandelt immer weiter aus und man sollte deshalb schnell intervenieren??? 

Habe jetzt Calcipotriol comp verschrieben bekommen und mir grauts etwas davor, da diese Creme wohl in seltenen Fällen oder bei langer Anwendung Depressionen und Ängste erzeugen kann, nunja und die habe ich eben schon massiv! 

Bin verzweifelt. 

Wollte am Montag nochmal zu meinem Arzt gehen und ihm von meinen Alternativplänen berichten und fragen was er davon hält, fürchte aber er wird ablehnend sein, deshalb frage ich hier um Rat. 

 

Und noch ne Frage: ich kann es oft nicht lassen die eitrigen Bläschen zu öffnen, weil sie mich so ekeln.. Ist das schlimm wegen Infektion von Nebenstellen oder nicht, weil es eine Autoimmunerkrankung ist und keine Infektion??? 

 

Gruß Sabs 

Geschrieben

Ob sich eine Schuppenflechte unbehandelt ausbreitet, ist nicht eindeutig klar. Ist sie denn bei dir schon lange auf Füße und Hände beschränkt? (Bei vielen vor allem mit Psoriasis pustulosa ist sie übrigens immer auf Hände und Füße beschränkt.)

Calcipotriol comp ist im Prinzip der preisgünstige Nachbau von Daivobet. Die Nebenwirkungen, die du da nennst, drohen vor allem bei großflächigem Verteilen und langfristiger Anwendung – wobei großflächig den ganzen Körper meint und nicht nur die dagegen recht kleinen Handflächen und Fußsohlen. Langfristige Anwendung, die würde ich erst bei monatelanger Anwendung sehen.

Ein guter Arzt sollte deine Alternativpläne verstehen und fragen, warum du sie hast. Das wäre dann die Gelegenheit, das alles auch ihn zu fragen.

Um das Öffnen der Bläschen würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Es ist meist übrigens kein Eiter dadrin, sondern einfach ne Flüssigkeit.

Psoriasis und Depression können miteinander zu tun haben, müssen aber nicht zwangsläufig. Und du kannst auch beides getrennt voneinander haben. Am Ende ist es aber egal, die Depression muss behandelt werden. Machst du da was?

Geschrieben

Hi, Hi, 

Vielen lieben Dank für deine Antwort 🙂

Sorion Creme - direkt bestellt! Check! 

Ich habe nichts bisher außer Cortison und in Verbindung Linola ausprobiert, bin ziemlich schnell eben zum Hautarzt gegangen und habe NATÜRLICH sofort Cortison bekommen. 

Also es ist so: mir geht es zurzeit psychisch extrem schlecht (anderes Thema, Depressionen und so) und da Psoriasis ja wohl viel mit der Psyche zutun hat, gehe ich davon aus, daß eine Cortisonbehandlung zZ immer nur so lange hilft bis ich sie absetze bzw eine stärkere bekomme. 

Bisher war zumindest jedes Mal so. 

Cortison (abgeleitet vom Stresshormon Cortisol), interagiert auf Dauer ja auch negativ mit der Psyche. 

Ich glaube also, solange ich in dieser psychischen Verfassung bin, flammt die Psoriasis immer wieder auf, egal wieviel Cortison ich noch draufschmiere. Deshalb die Idee Alternativen zu finden. 

Meine Psoriasis ist auch nicht so stark, dass ich nicht laufen könnte oÄ. 

Oder breitet sie sich unbehandelt bzw alternativ behandelt immer weiter aus und man sollte deshalb schnell intervenieren??? 

Habe jetzt Calcipotriol comp verschrieben bekommen und mir grauts etwas davor, da diese Creme wohl in seltenen Fällen oder bei langer Anwendung Depressionen und Ängste erzeugen kann, nunja und die habe ich eben schon massiv! 

Bin verzweifelt. 

Wollte am Montag nochmal zu meinem Arzt gehen und ihm von meinen Alternativplänen berichten und fragen was er davon hält, fürchte aber er wird ablehnend sein, deshalb frage ich hier um Rat. 

 

Und noch ne Frage: ich kann es oft nicht lassen die eitrigen Bläschen zu öffnen, weil sie mich so ekeln.. Ist das schlimm wegen Infektion von Nebenstellen oder nicht, weil es eine Autoimmunerkrankung ist und keine Infektion??? 

 

Gruß Sabs 

Geschrieben

Hi, 

Ähm ich hab sie nur am Fuß und ganz leicht an den Händen. Am Fuß ist übrigens sicher Eiter drin, ist nämlich eine gelb-grüne Flüssigkeit (ekelig sorry) 

An den Händen ist es tatsächlich nur durchsichtig-wässrig. 

Ich habe hier halt auch von vielen gelesen, dass ihnen Cortison nicht geholfen hat bzw nach der Behandlung ein heftiger Rebound eingetreten ist, so scheint es bei mir auch zu sein. 

Was würdest du an meiner Stelle tun? Denke ich rede am Montag auf jeden Fall nochmal mim Arzt. 

Ja wegen der Depression bin ich in Behandlung. 

 

Danke und Gruß 

Geschrieben

Ich hatte bis jetzt nur 1x eine kleinflächige pustulöse Form an der Hand nach einer OP. Ein befreundeter Apotheker gab mir ein Muster von einer E-Vitamin-Salbe, hieß damals glaub ich Optuvit. Die hat super geholfen. Ich denke Salben mit hochdosiertem Vitamin E gibt es bestimmt, von wem auch immer.

Lg. Lupinchen

Geschrieben
Am 2.5.2020 um 15:53 schrieb Sabs88:

Was würdest du an meiner Stelle tun?

Hallo @Sabs88

wie oft nimmst du denn die Kortisoncreme? Wenn zweimal am Tag, würde ich das erstmal auf einmal am Tag reduzieren und das andere Mal eine Creme ohne Kortison (ob nun Daivonex oder sowas wie Sorion) nehmen.

Schreib mal, was der Arzt gesagt hat.

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