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Ernährungsanalyse mit Blutzucker-Messgerät


Claudia

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Geschrieben

Mir ist heute ein Bericht über ein Startup über den Weg gelaufen. Es heißt MillionFriends. Das Konzept: Wer für 179 Euro ein Testkit kauft, bekommt einen Sensor. Den trägt man 14 Tage. Während dieser Zeit isst man, was man sowieso immer und am liebsten isst. Der Sensor misst kontinuierlich die Blutzuckerwerte, und am Ende kann der Sensor nach jedem Essen sagen, wie der Blutzuckerspiegel auf genau dieses Essen reagiert.

Dass der Sensor das kann, hat er schon millionenfach gezeigt – er stammt aus dem Diabetiker-Bereich und heißt FreeStyle Libre. Der Sensor ist also nicht Unsinn oder so.

Zu dem Sensor gehört im Testkit eine App, in die man in den 14 Tagen Testzeit alles einträgt, was man gegessen hat – woraus dann ja auch in Kombination mit dem Sensor später klar ist, was den Blutzucker rauf oder runter geschickt hat.

Für 299 Euro kann man dann am Anfang auch noch eine Stuhlprobe einschicken (netter als Mikroboom-Test umschrieben).

Mehr über MillionFriends hier: https://www.millionfriends.de

Wer dort den Vor-Test "Bin ich geeignet" nicht machen und seine E-Mail-Adresse nicht preisgeben will: Am Ende dieses Vor-Tests wird man auf diese Seite weitergeleitet: https://www.millionfriends.de/testkits/ Und man bekommt per Mail einen Link zu den eBooks, den man aber auch so aufrufen kann: https://www.millionfriends.de/e-book/

Die Gründer des Startups stammen aus der Uniklinik Lübeck, sie wissen also durchaus, was sie tun.

Schlussendlich soll man so erfahren, welche Lebensmittel einem nicht gut tun.

Abgesehen vom Preis – was meint Ihr zu sowas? Würdet Ihr so einer App / so einem Angebot trauen? Was überzeugt euch daran, was nicht?

Und unsere Ernährungs-Experten, zum Beispiel @Kitty1389, @Poenia oder auch @loppy – was meint Ihr dazu? Ist so ein Test entlang des Blutzuckers etwas, das euch das Leben, also eure Ernährungsumstellung zum Beispiel, leichter gemacht hätte?

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Claudia:

Und unsere Ernährungs-Experten, zum Beispiel @Kitty1389, @Poenia oder auch @loppy – was meint Ihr dazu? Ist so ein Test entlang des Blutzuckers etwas, das euch das Leben, also eure Ernährungsumstellung zum Beispiel, leichter gemacht hätte?

Den "Experten" kannst Du bitte wieder einstecken, zumindest was mich betrifft. 

Kannst Du bitte (oder jemand anderes) den Zusammenhang zwischen Schmerzen, Blutzucker und Entzündungswerten erklären? Das müsste ich zuerst wissen. 

Geschrieben

Also ich hab mir das angeschaut und finde es erstmal interessant.

Ich hatte mein ganzes Leben Probleme mit Unterzuckerung und Überzuckerung - Schwäche, Zittrigkeit, Heißhungerattacken und nach den Mahlzeiten totale Müdigkeitseinbrüche. Das alles ist mit der Ernährungsumstellung und der Nahrungsergänzung einfach so verschwunden  - einer der  vielen angenehmen Nebeneffekte, die wohl gesundheitlich doch eine große Rolle im Gesamtgefüge spielen. Ich kapierte erst als es weg war, dass das Blutzuckerthemen waren.

Ich würde diese Testung schon mal aus Neugierde machen, um zu sehen, ob meine subjektive Wahrnehmung sich deckt mit den Ergebnissen, aber dafür ist es mir momentan zuviel Geld. Aber ich merke mir das auf alle Fälle mal.

Was ich mich aber frage ist - was geschieht mit meinen Daten? Ich weiß von diesen amerikanischen Gentests, die ich sehr spannend finde, gerade um die enzymatische Entgiftungsfähigkeit des Körpers zu testen (bei meinen Kindern liegen da sehr wahrscheinliche Probleme vor), aber wenn man das einschickt gewährt man auch Zugriff auf die Daten und gibt sie quasi ab. Das finde ich super heikel. In Deutschland dürfte aufgrund der wesentlich strengeren Datenschutzrichtlinien das so nicht möglich sein - aber teilweise vielleicht doch?

 

Geschrieben (bearbeitet)

Eigentlich ist das eine super Idee, aber Blutzucker kann wenn es bei Psoriasis in Kombination mit Candidamykose auftritt nur auch sehr sehr niedrig sein. Im Falle von Patienten mit Enterograd A Darmflora d.h. Bacterioides > Firmicutes - einer sehr geringen Artendiversität mit einem Dysbioseindex von 15+ läuft es wie folgt (das hat u.a. meine Freundin). 

Da ist man dann auch noch topschlank! Diese Menschen können Zuckersüchtig sein und stattdessen, dass sich der Zucker in die Glykogendepots einlagert, bedient sich Candida dann durch seinen epitheliales Einwachsen in die Blutgefäße unterhalb des Ileums den Blutzucker direkt aus der Blutbahn. Das hat folgende "Nebenerscheinungen":

1. Das ist dann ein paralleles Leaky-gut mit erhöhter Chance auf Enterobacteriaceaen wie Citrobacter freundii oder C. rhamneus.

2. Patient ist dann anfällig und kann Zöliakie oder Maldigestion aufweisen ohne Gliadinintoleranz zu haben... durch gestörte Darmpermeabilität an den tight-junctions u.a. durch fakultativ pathogen sich einnistende Clostridienstämme wie C. difficile.

3. Mukusschichten können sehr angegriffen sein -> weitere Autoimmunerkrankungen folgen u.a. Hyper- und Hypothyreoditis, CFS, FMS, Asthma, Uveitis, Lupus, usw.

Es müsste einen Test auf beides verkauft werden -> Blutzucker und Candidose. Allerdings Blutzuckertester, welches Essen wieviel Blutzucker induziert wäre für viel Fastfood oder "Qualityfood" aus beschriebenen Kohlenhydratproblemen schon sehr erwünschenswert.

bearbeitet von loppy

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