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Wie wirkt Kaffee auf Deine Psoriasis?


Ratinacage

Kaffee und Psoriasis  

95 Stimmen

  1. 1. Wirkt sich Kaffee Deiner Meinung nach auf die Psoriasis aus?

    • Nein, überhaupt nicht.
      49
    • Darauf habe ich bisher nicht geachtet. Es ist mir nicht bewusst.
      40
    • Ich vermute, dass Kaffee die Psoriasis bei mir verschlimmert.
      2
    • Ich weiß, dass Kaffee die Psoriasis bei mir verschlimmert.
      3
    • Ich vermute, dass Kaffee die Psoriasis bei mir lindert.
      1
    • Ich weiß, dass Kaffee die Psoriasis bei mir lindert.
      0


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Geschrieben

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Geschrieben

Hallo Ratinacage,

ich trinke keinen Kaffee mehr, ausserdem bin ich fast vegan  unterwegs mit allerbesten Ergebnissen. Der Artikel über die Genetik an  anderer Stelle hat mir sehr gut gefallen und deckt  sich mit meiner Meinung. 

Durch Ernährung und Sport, also seinen  Lifestyle zu ändernn kann man viel erreichen ich sehe es ja an meinem Körper.

 

LG Andreass

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Blubb76:

Hallo Ratinacage,

ich trinke keinen Kaffee mehr, ausserdem bin ich fast vegan  unterwegs mit allerbesten Ergebnissen. Der Artikel über die Genetik an  anderer Stelle hat mir sehr gut gefallen und deckt  sich mit meiner Meinung. 

Durch Ernährung und Sport, also seinen  Lifestyle zu ändernn kann man viel erreichen ich sehe es ja an meinem Körper.

 

LG Andreass

Danke für Deinen Beitrag. Ich habe daraufhin die Antwortoptionen in der Umfrage erweitert ☺ und würde mich über Deine Teilnahme an der Kaffee-Umfrage sehr freuen.

LG Ratinacage.

Geschrieben

Hallo, 

gerade bei Kaffee ändert die Wissenschaft alle paar Jahre ihre Meinung. 

Folgendes habe ich dazu gefunden. 

https://rp-online.de/leben/gesundheit/news/kaffee-erhoeht-entzuendungswerte_aid-16818489

Ich trinke seit fast 7 Wochen keinen Kaffee mehr, weil ich nur basenbildende Lebensmittel zu mir nehme. Zum Kaffee gibt es auch hier widersprüchliche Aussagen. Man könnte auch sagen, dass ich nur entzündungshemmende Lebensmittel esse und trinke. 

Die Besserung meines Befindens sehe ich auch im Zusammenhang mit meiner Verdauung, die jetzt vorbildlich ist. Und Kaffee soll ja Magen und Darm reizen. 

An der Umfrage hätte ich teilgenommen, konnte aber nix auswählen, was passt.

Grüße Kitty1389 

  • Like 2
Geschrieben

@butzy

Für meine Pso würde ich auch nicht so einen Aufriss machen. Und mit "Krankheit ignorieren" habe ich es auch schon einige Zeit probiert, hat leider nicht geholfen. 

Bei mir war es in letzter Zeit so, dass ich wegen der Schmerzen und der Einschränkungen nicht mehr mit in Urlaub gefahren bin.

Nun war ich mit meinem Mann 3 Stunden im Auto unterwegs, ich hatte keine Probleme. 

Das bißchen Verzicht ist für mich daher marginal. Ich benötige gerade keine Medikamente und bin fast schmerzfrei. Ich bin bin agiler und fröhlicher geworden. Und schöner ?, meint jedenfalls mein Umfeld. 

Außerdem verändert sich der Geschmack. Ich esse meine Makrele zum Beispiel mit wirklichem Genuss und Freude. 

Ich muss allerdings zugeben, dass mir der Verzicht auf Kaffee am schwersten gefallen ist. Das ist jetzt aber auch rum. Zukünftig wird die Tasse Kaffee bei mir was besonderes sein, was für Sonn- und Feiertage,falls es nicht zu einer Verschlimmerung führt. 

Liebe Grüße Kitty1389 

  • + 1
  • Like 2
Geschrieben

Ich trinke  n u r  morgens zum Frühstück 2 große Tassen Kaffee mit Milch; mein Kaffee ist so dünn wie Tee. (Wenn ich keinen Kaffee habe, z.B. auf Reisen trinke ich grundsätzlich keinen Kaffee, ist auch alles in Ordnung).  - Seit 2 Wochen wird mein Kaffee nur mit "Stillem Wasser" gekocht, aus dem Geschäft. - Genau seit diesem Tag geht es meinen Muskeln und meiner Hüfte wieder gut; fühle mich seitdem wie vor 10 Jahren (was die Bewegung betrifft). - Ansonsten schließe ich mich vollkommen dem an, was Kitty weiter oben geschrieben hat.    

LG  Richard-Paul

  • Like 1
Geschrieben

Ich trinke mal mehr mal weniger Kaffee und wenn ich ihn koche ist er dünn, dann trinke ich viel..  Allerdings trinke ich ihn immer ohne alles...

 

Ich trinke auch gern mal einen Wein...

Aber auch Wasser, still und laut, z.Z. total gern Wasserkefir...usw. 

Ich halte es da ähnlich Butzy, ich mache mir da nicht so viele Gedanken... Wenn ich ständig über die PSO/PSA nachdenken würde, würde das mich kirre machen... Hab genug anderes zu denken, was wesentlich spannender ist ?

Ein gesegnetes Pfingstfest euch!

  • Like 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Kitty1389:

Hallo, 

gerade bei Kaffee ändert die Wissenschaft alle paar Jahre ihre Meinung. 

Folgendes habe ich dazu gefunden. 

https://rp-online.de/leben/gesundheit/news/kaffee-erhoeht-entzuendungswerte_aid-16818489

Ich trinke seit fast 7 Wochen keinen Kaffee mehr, weil ich nur basenbildende Lebensmittel zu mir nehme. Zum Kaffee gibt es auch hier widersprüchliche Aussagen. Man könnte auch sagen, dass ich nur entzündungshemmende Lebensmittel esse und trinke. 

Die Besserung meines Befindens sehe ich auch im Zusammenhang mit meiner Verdauung, die jetzt vorbildlich ist. Und Kaffee soll ja Magen und Darm reizen. 

An der Umfrage hätte ich teilgenommen, konnte aber nix auswählen, was passt.

Grüße Kitty1389 

Danke für den Beitrag. Die Antwortoptionen in der Umfrage wurden überarbeitet, wenn Du magst kannst Du nochmal schauen ob nun eine Antwortoption dabei ist.

LG

Geschrieben

Danke für die rege Teilnahme an alle ☺ und die Informationen und Links. Und an die Administration einen Dank für die Ergänzung der Antwortoptionen ☺.

Natürlich muss jeder mit und für sich selbst herausfinden, wieviel Beschäftigung mit der jeweiligen Erkrankung ihm oder ihr gut tut.

Ich bin der Meinung das die Wirkung von Kaffee als "psychoaktive" Substanz schon bei dem ein oder anderen eine nicht ganz unbedeutende Rolle im Zusammenhang mit der Psoriasis spielen könnte. In der neuen Version der ICD (11) wird Kaffee bzw. Koffein inzwischen explizit bei den Substanzkonsumstörungen aufgelistet. Sicher nicht unbegründet.

Schöne Pfingsten an alle.

Ratinacage

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Ratinacage:

 

Natürlich muss jeder mit und für sich selbst herausfinden, wieviel Beschäftigung mit der jeweiligen Erkrankung ihm oder ihr gut tut.

 

Hallo Ratinacage, möchte gern meine Antwort oben ein wenig revidieren. Deine Umfrage hat sicher ihre Berechtigung. Vielleicht entdeckt ja jemand durch solche Umfragen seinen ganz persönlichen Trigger.

Leider kann ich da eben nicht so direkt antworten, weil alles bei mir unstet ist. Diese Antwort fehlt also auch irgendwie noch.:-) Ich kann nicht sagen, dass ich immer Kaffee trinke ...wie andere.

Mal ist es Kaffee, mal Tee... ich mag mich nicht festlegen, dafür bietet das Leben zu viele Möglichkeiten. Meine PSA/PSO (ich sag schon meine :-) fast liebevoll, sie gehört halt zu mir) hab ich schon so lange, da war von Kaffee in meinem Leben noch nix zu sehen.

  • Like 3
Geschrieben

Hallo an alle,

ich habe mal ein wenig in meinen alten Unterlagen/Beiträgen nachgelesen. Ich habe früher auch mit einigen Nutzern, die hier früher geschrieben haben, im Hintergrund weiterdiskutiert. Ein Satz hieraus: "Entgiftung ist die einzige Möglichkeit dem Körper zu helfen. Die Viren und Bakterien bleiben, dagegen haben wir keine Chance. Aber unser Körper kann mit der Menge klarkommen und wir müssen ihm dabei helfen". Ergänzung heute: Wichtig sind dabei Antioxydantien als Radikalfänger.

Wer von diesen Vorgängen etwas verstehen will, muss sich mit der Chemie und den guten, biologischen Vorträgen von  sia  auskennen/beschäftigen. Ein Anfang wären die Aminosäuren:

https://vitamine-ratgeber.com/aminosaeuren/

Dann kommt: Unter diesem Blickwinkel werden Vitamin-D-Präparate (als Nahrungsergänzungsmittel) viel zu häufig eingesetzt. 

http://www.biomed24.net/index.php/de/biologische-medizin/12-stoffwechseltests/43-der-vitamin-d-irrtum

Der allzu freizügige Umgang mit Vitamin D kann Rheuma, Allergien und Co. nicht nur verschlimmern, sondern sogar zu deren Entstehung beitragen. Dies hängt mit der ungeliebten Chemie zusammen. Ein minikleiner Hinweis hierzu war auch im REZO-Video (den, so behaupte ich, die Millionen Betrachter überhört haben).  

Im Hintergrund habe ich damals geschrieben: "Die chem. Betrachtung ist auch schwer zu erklären: ein OH-Molekül ist nicht gleich ein  OH-Molekül; es kommt nicht auf die Summenformel, sondern auf die Strukturformel an.

Vor den künstlich hergestellten Produkten warne ich schon immer; es fehlen dem Körper zur körpereigenen Abwehr (dem Immunsystem) natürliche Moleküle aus sekundären Pflanzenstoffen, um all „das“ in den Zellen zu können, worüber Du in unendlichen Berichten geschrieben hast. - Die Evolution hat weiter gedacht als die Pharma-Industrie", was auch heute noch richtig ist. "Und alles ändert sich mit der Einnahme von Medikamenten und/oder dem „Weglassen“ von gesunder Nahrung" . - Am Samstag war ich (aus anderen Gründen) in einem sehr großen Supermarkt einkaufen; dort standen ca. 10.000 Packungen H-Milch und 3.000 Packungen "länger haltbar"-Milch und 0 (null) Packungen Frischmilch; ich fragte eine Frau [die sich in der späteren Diskussion gut auskannte]: "Warum verkauft der Markt keine gesunde Milch?" -Antwort: "Bringen Sie 'das' mal den Kunden bei".

Zurück zur Ernährung: Wir (auch ich) vermuten viel zu oft, dass "etwas" Schuld sein könnte, was "es" in Wirklichkeit nicht ist. - Beim Kaffee sind vor allem die Wechselwirkungen zu beachten. Coffein gehört zu den Purinen (wird in Medikamenten gegen Krebs eingesetzt). Wer sich da weiter für interessiert, sieht bei "Purinen" die vielen Strukturformeln. Sehen wir uns die Summenformel von Coffein C8H10N4O2 mal an, da kommt es drauf an  w e l c h e s  der "8 C"- oder der "4 N"-Atome in der Strukturformel verwendet wird, um in unserem Immunsystem etwas zu verändern. - Meine Vorhersage: in 15 bis 20 Jahren ist die Medizin soweit, dies für jeden Körper (und Menschen) individuell, richtig zu bestimmen [das Problem wird wieder sein, dass es nicht nur "angenehme Zeitgenossen" gibt].   

Ein schönes und unendliches, schwer zu verstehendes Thema. Ich würde mich freuen, wenn  sia  aus biologischer Sicht etwas dazu schreibt.

LG  Richard-Paul  

 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Richard-Paul:

Entgiftung ist die einzige Möglichkeit dem Körper zu helfen.

Sicher nicht die einzige ?, wie Deine Ausführungen unmissverständlich verdeutlichen. Die reinste Chemiestunde  ?. Leider verfüge ich jedoch nur über eine "DIN0815" Kaffeemaschine, die den Kaffee nicht in seine Moleküle zerlegen kann. Es bleibt mir also nur auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu achten. 

vor 10 Stunden schrieb Richard-Paul:

 Ein schönes und unendliches, schwer zu verstehendes Thema.  

...und jeder hat es selbst in der Hand und kann etwas tun, dass ist das Gute dabei. Zumindest auf der "Symptomebene".

  • Haha 1
Geschrieben
Am 9.6.2019 um 12:59 schrieb Supermom:

Mal ist es Kaffee, mal Tee... ich mag mich nicht festlegen,

Eventuell Rotwein? ?:daumenhoch:

  • Like 1
  • Haha 1
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Ratinacage:

Die reinste Chemiestunde  ?

Fast alles im Körper ist nun mal Chemie [wobei letztendlich von jedem von uns nur ein Diamant übrigbleibt = dann Physik] ; - wer für seinen Körper etwas "gutes" tun will, sollte wenigstens die Grunddinge der Chemie lernen! - Beispiel:  1 Sauerstoff-Atom "O" ist etwas anderes als 2 Sauerstoff-Atome = dann als Molekül "O-O" (wichtig bei der Atmung), einfach ausgedrückt.

LG  Richard-Paul 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Richard-Paul:

Fast alles im Körper ist nun mal Chemie [wobei letztendlich von jedem von uns nur ein Diamant übrigbleibt = dann Physik] ; - wer für seinen Körper etwas "gutes" tun will, sollte wenigstens die Grunddinge der Chemie lernen! - Beispiel:  1 Sauerstoff-Atom "O" ist etwas anderes als 2 Sauerstoff-Atome = dann als Molekül "O-O" (wichtig bei der Atmung), einfach ausgedrückt.

LG  Richard-Paul 

Aha - und zwei Tassen Kaffee sind demnach mehr als eine Tasse Kaffee - wichtig beim Kaffeekränzchen. ?

  • konfus 1
Geschrieben

Ich bin zwar kein Kaffeetrinker... mir schmeckt er seit Kindheit nicht... allerdings zum Thema Koffein... während ich Pso hatte... ich denke Koffein hatte keinen Einfluss bzw. keinen direkten Einfluss.

  • Like 1
Geschrieben

Früher wurde Muckefuk-Kaffee getrunken.

Auch wenn ich jeden Morgen 2 Tassen dünnen Kaffee mit Milch trinke, stehe ich dem Kaffee (Coffein) eher negativ gegenüber. Vor allem dann negativ, wenn das Immunsystem "beschädigt" ist. (Beeinflusst die menschliche Psyche; Coffein ist ein Stimulanz). Bei zu viel Kaffee-Genuss kann es aufgrund der Molarität (Stoffmengenkonzentration)  zu einer Rezeptoren-Blockade durch CA-Ionen (Calcium) kommen. Herzschlag kann beeinflusst werden. -  Besonders bei einer Überfunktion der Schilddrüse mahne ich zur Vorsicht.   

Kaffee ist aber nicht mehr "wegzudenken";  ***  "gedanklich" genauso wie Autos, obwohl sie eine "negative"  Bilanz haben.

LG  Richard-Paul

 

  • Like 2
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb loppy:

Ich bin zwar kein Kaffeetrinker... mir schmeckt er seit Kindheit nicht... allerdings zum Thema Koffein... während ich Pso hatte... ich denke Koffein hatte keinen Einfluss bzw. keinen direkten Einfluss.

Hallo Loppy,

also mich triggerd Kaffee enorm, das weiss ich aber leider erst seit dem ich keinen mehr trinke. Ausserdem bin ich wesentlich entspannter.

 

LG Andreas 

  • Like 1
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Richard-Paul:

stehe ich dem Kaffee (Coffein) eher negativ gegenüber. Vor allem dann negativ, wenn das Immunsystem "beschädigt"

Wird von den Ergebnissen von Studien so nicht  gestützt.

Gemäßigter Kaffeekonsum hat keinen Einfluss auf die Psoriasis. Einige Erkrankungen können positiv, andere negativ beeinflusst werden. Bei Leberzirrhose und Leberkrebs sollte man Kaffee z.B. eher meiden, bei MS scheint es dagegen einen protektiven Einfluss zu haben. Für Pso und Morbus Crohn konnte kein Zusammenhang gefunden werden.

2012: Kein Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Kaffee und Koffein und dem Psoriasis-Risiko bei US-amerikanischen Frauen. (No association between coffee and caffeine intake and risk of psoriasis in US women. Li W, Han J, Qureshi AA.)
 
2017: . ... Bei anderen Autoimmunerkrankungen wie ..., Psoriasis, ... Morbus Crohn wurde kein signifikanter Zusammenhang festgestellt. ...(... Concerning other autoimmune diseases such as ..., psoriasis, .. and Crohn's disease, no significant association was found. Sharif, K et al.)
 
Eine Studie aus 2018 bezieht auch noch Rauchen und MetS* mit ein. Da war der PASI am besten bei Nichtrauchern und 3Tassen/Tag Kaffetrinkern. Bei mehr Kaffee stieg der Score wieder an, wobei man da zu wenige Daten hatte - weitere Untersuchungen mit mehr Probanden wären gut. Bei dieser Studie wurde sogar vorsichtig eine "entzündungshemmende Wirkung von Kaffee" festgestellt.

2018: ...Zusammenhang zwischen dem Kaffeekonsum und dem klinischen Schweregrad der Psoriasis ... 221 nicht vorbehandelten Psoriasis-Patienten ... PASI-Scores ...Kaffeekonsumenten haben einen niedrigeren PASI-Wert als Nichtkonsumenten (p <0,001). Der niedrigste PASI-Score und die niedrigste MetS-Prävalenz wurden bei Patienten gefunden, die 3 Tassen Kaffee pro Tag konsumierten (p <0,001). ....(Barrea, L et al)

* Metabolisches Syndrom (Abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung mit Hypertriglyzeridämie und erniedrigtem HDL-Cholesterin, Insulinresistenz )
 
vor 16 Stunden schrieb Richard-Paul:

Beeinflusst die menschliche Psyche; Coffein ist ein Stimulanz

Kaffee hat zwar einen Einfluss - wie so gut wie alles, was wir zu uns nehmen, einen Einfluss hat, es ist aber bei weitem nicht so simpel. Wer Kaffee gewohnt ist reagiert anders als jemand, der nie welchen trinkt. Schwarzer und grüner Tee enthält mehr Coffein als Kaffee, kann aber anders wirken als Kaffee, weil andere Begleitstoffe vorhanden sind. Mit Alkohol oder unter Stress wirkt Kaffee anders als ohne, bei Vorerkrankungen wie z.B. ADS wirkt Kaffee oft beruhigend, ebenso bei alten Menschen die an Schlaflosigkeit leiden. Kaffee kann Migräneattacken vorbeugen. Kaffeetrinker leiden zu 20% weniger an Depressionen und entwickeln weniger oft eine Demenz. Wer einen moderaten Kaffeekonsum hat, ist psychisch stabiler. Und süchtig macht er auch nicht.
Also letztlich geht's auch hier wieder drum: mag man Kaffee oder nicht. Wer ihn mag, kann ihn mit gutem Gewissen trinken - auch mit einer Psoriasis.
  • + 3
  • Danke 1
Geschrieben
Am ‎09‎.‎06‎.‎2019 um 09:52 schrieb Kitty1389:

Hallo @sia,

Was du, sia  in Deinem Beitrag geschrieben hast, mag alles aus biologischer Sicht - irgendwo - so geschrieben/gesagt worden sein. Mich überzeugt es nicht. Chemie ist etwas anderes als die Biologie. Mein Freund (Arzt, der Vorträge auch in den USA hält) würde zu den von dir angeführten Studien sagen: "Uninteressant".

Da halte ich es eher mit dem von @Kitty1389 angeführten Link (siehe kopiert).

Wir alle beachten viel zu wenig die Alarmsignale unseres Körpers: Wer kennt sich aus mit "Zirbeldrüse (hier werden Signale von anderen Nervenzellen empfangen, um unseren Hormonhaushalt zu steuern; dies geschieht nachts/Dunkelheit anders als am Tag/Tageslicht); Hypophyse (unser "Steuerrad" für die Zirbeldrüse); pH-Wert (ganz wichtig fürs Blut); Melatonin (Schlaf-Wach-Rhythmus); Zellmembranen (Löcher in der "Zellhaut", wo "alles" raus oder rein muss ); Schilddrüse (spielt für den Energiestoffwechsel über die Hormone die wichtige Rolle); und, und, und …, was alles notwendig ist für unseren Tag-Nacht-Rhythmus im Immunsystem [allein hier gäbe es ein gutes, selbst "erlebtes" Beispiel auf meinen Reisen]. - Bedauerlicherweise kennen sich auch viele Ärzte nicht damit aus (wenn es um die Chemie geht; - mein Arzt fragt dann gerne, wenn ich damit anfange, "wo geht die nächste Kreuzfahrt hin?", um meinen Fragen auszuweichen). Fehlfunktionen im Körper lösen bei jedem von uns andere Reaktionen aus [bei Frauen anders als bei Männern: - wird ein Diskussions-Thema in den Medien der nächsten Zeit].  

Beispiel in diesem Thread: Einer wird mit Kaffee wach, ein anderer wird mit Kaffee müde [ich].

Sia, du schreibst ja selbst in deinen Ausführungen (hast du auch richtig geschrieben), (mit meinen Worten)"dies kann so oder so" sein, wo sich dann jeder selbst seine eigene Version als richtig herausliest. Es hängt ja bei jedem einzelnen von uns auch davon ab (was die chemischen Vorgänge im Körper betrifft), welche Interleukine "blockiert" wurden/werden. Für uns PSO-ler ganz wichtig "Interleukin 23" (Il 23) in Verbindung zu den Antikörpern (also bei Einnahme von Medikamenten [wie:  Guselkumab in  Tremfya, oder Tildakizumab in Ilumetri], um mal bei den aktuellen Diskussionen hier im Forum zu bleiben).  - Diese Wirkstoffe sind wichtig und auch Ärzte sind wichtig; - es wird nur zu schnell verordnet; es wird Zuviel eingenommen, - nach den Richtlinien für die Ärzte (damit hinterher keiner den Arzt verklagen kann).  

vor 8 Stunden schrieb sia:

Und süchtig macht er auch nicht

  Das bezweifle ich, wenn ich mir den Kaffeekonsum anschaue. [Beispiel: Morgens um 06:00 Uhr fahren wir in den Suez-Kanal ein; dies wollen sich natürlich viele zur guten Schlafzeit nicht entgehen lassen! - Aber ca. 90 % der Gäste laufen mit - auch mehreren - Kaffee-Bechern in der Hand rum, bzw. sind am trinken]. - Es gab auch hier im Forum schon genug Aussagen: "Ohne Kaffee kann ich den Tag nicht beginnen" (oder so ähnlich).

Ein schönes Thema (zu dem noch viel zu schreiben wäre)!

LG  Richard-Paul   

  • + 1
Geschrieben

Wenn man immer alles was Spaß macht oder gut schmeckt weglassen würde, hätte das Leben viel weniger Facetten. Natürlich muss ich als Allergiker und mit einigen Unverträglichkeiten behaftet auf vieles achten, aber das mache ich schon wie selbstverständlich und sündige auch mal. Mal geht es gut, mal eben nicht. Auf meine Pso hatten diese Sünden nie einen Einfluss, es bekommt mir dann eben nicht, Magenkrämpfe usw. 

Ich denke hier haben einige zu viel Zeit über Zuviel nachzudenken und aus Berichten und wissenschaftlichen Abhandlungen, da gibt es ja heute zu Allem etwas, zu zitieren oder zu verlinken. Wenn ich etwas feststelle was mir nicht bekommt.....einfach mal weglassen und gut ist. Mache ich auch so und nach einiger Zeit versuche ich es eben nochmal. Süßstoff gehört dazu, nehme jetzt eben Rohrzucker in meinen Kaffee, den ich nur weglasse wenn ich krank bin, meist bei grippalen Infekten. Da schmeckt er mir nicht.

Also Take it easy und sucht nicht in allem und jedem einen Trigger. Den.....gibt es oft nur im Kopf.

Gruß Lupinchen

  • + 1
  • Like 3
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Lupinchen:

Wenn man immer alles was Spaß macht oder gut schmeckt weglassen würde

No wife, no life

  • Haha 1
Geschrieben

Auch noch meinen Senf zum Thema Kaffee:

Ich trinke pro Tag zwei kleine Gläser, morgens eins und mittags eins. Ich habe nicht bemerkt, dass es der Haut schadet, ich bin ja seit Ernährungsumstellung (glutenfrei, Industriefrei, milchproduktearm) und Nahrungsergänzung symptomfrei. Wenn ich keinen Kaffee habe, bin ich schlapp und bekomme Kopfschmerzen. Ich brauche ein paar Tage, um mich zu entwöhnen und keine Kopfschmerzen zu bekommen. Keine Ahnung, ob das Sucht ist oder Gewöhnung.

(Eine Freundin wird morgens davon wach, mittags davon müde...)

Ich glaube aber jedem, der an sich beobachtet, dass der Kaffee nicht gut für die Haut (oder sonst was) ist. Statistik ist das eine, die einzelne Erfahrung das andere. Die geht dann vielleicht in der Statistik unter als nicht relevant, für den/die EinzelneN ist es aber sehr wohl relevant.

Und @Richard-Paul und allen andere Interessierte: Unser "Wundermittel" Sulforaphan hemmt auch das Il-23:

http://www.jimmunol.org/content/192/8/3530

 

 

Geschrieben

Mahlzeit Gemeinde.

Also ich trinke Unmengen an Kaffee, also mindestens 10-12 Tassen am Tag.  Meine Pso juckt das weder im positiven, noch im Negativen.  

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