Zum Inhalt

Enstilar - kennt das jemand?


eva0062

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Neuer Hautarzt  hat mir Enstilar verschrieben.

Wer hat das schon gehabt? Das Medikament ist eine Sprühflasche.

Wie lange braucht es bis eine deutliche Verbesserung eintritt?

 

Schönes Wochenende

Eva

  • 2 Wochen später...

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

Anmelden oder Registrieren


Geschrieben

Hallo @eva0062

schau mal, hier berichten schon einige von ihren Erfahrungen: https://www.psoriasis-netz.de/community/tags/Enstilar/

Zur Frage, wann eine deutliche Verbesserung eintritt, kann ich mangels eigener Erfahrung nur Daten aus Studien zitieren. Da war bei ungefähr der Hälfte der Anwender die Schuppenflechte am Kopf und am Körper nach vier Wochen ein Behandlungserfolg zu sehen.

Hast du die Behandlung damit denn inzwischen angefangen?

Viele Grüße

Claudia

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Enstilar ist, wie anderswo schon beschrieben, die gleiche Wirkstoffkombi wie Daivobet, oder Xamiol früher, also Betamethason als mittelstarkes Corticoid und Calcipotriol als D3-Derivat. Wesentlicher Unterschied, wie auch schon genannt, ist die Darreichungsform als kalter Schaum, der unter Druck aus der Dose kommt. Das macht bei vielen, bei mir auch, ein angenehmes Gefühl bei der Applikation also beim Auftragen. Das kalte fühlt sich gut an. Ausserdem, und der mE Hauptvorteil ist : es klebt und schmiert deutlich weniger als die anderen Gels und Salben . Also blöd klebrig ist es immer noch, aber echt besser als der Rest. Ist ja eh ein Elend dieser Aspekt, da bin ich um jede relative Verbesserung froh.  Und die Wirkung scheint auch intensiver, evtl. dockt das wegen dem Druckschaum einfach besser oder intensiver an, an/in den Stellen . Wie schnell oder effektiv das wirkt hängt auch an Deinem Status, sonstigen Behandlungen und weiteren Faktoren, sollte aber regelmässig nach wenigen Tagen/Anwendungen deutliche Besserung bringen, wenns denn anschlägt :-  )                

 

 

 

  • Like 2
  • 5 Wochen später...
Geschrieben

So, jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Ich habe seit 39 Jahren Pso.  Habe, denk ich, fast alle Therapien durch. Habe jetzt auch mal Enstillar verschrieben bekommen. Ich finde es ist (bei mir) so eine Sache. Ich habe das Gefühl, dass die Pso am Ende der Enstillar Therapie doppelt so wächst. Und als Dauermedi halte ich  nix davon. 

Ich werde jetzt auf Cosentyx eingestellt. Denke das da meine Zukunft liegt.

Geschrieben

Ich habe habe auch schon seit einigen Jahren mit der Pso zu kämpfen.. habe bisher Daivonex für den Körper und Cortison Salben für die Kopfhaut bekommen.

Seit einigen Monaten ist es bei mir immer schlimmer geworden und es hat mich das erste Mal so richtig eingeschränkt. Hässliche Stellen an den Beinen zum Beispiel. 

Nun war ich vergangene Woche wieder mal bei meiner Hautärztin und habe als Abhilfe Enstilar verschrieben bekommen. 

Also die Wirkung an meinem Körper haut mich um! Ich benutze es nun seit ca. 6 Tagen und meine Stellen bilden sich deutlich zurück! Ich soll es auch an meiner Kopfhaut anwenden und hatte bedenken weil mir meine Ärztin erklären „musste“ wie ich den Schaum wieder raus gewaschen bekomme. Bin sehr eitel was auch nur ansatzweise fettig aussehendes Haar angeht. 

Also falls du es auch für die Kopfhaut nutzt: GANZ WICHTIG: Shampoo ins trockene Haar einmassieren, leicht aufschäumen, dann spülen und wie gewohnt nochmal schamponieren. 

Die Wirkung an meiner Kopfhaut kann ich auch schon feststellen, allerdings nicht so stark wie am restlichen Körper. Aber das hat vielleicht auch was damit zu tun, dass man eine Methode für sich finden muss, den Schaum richtig und zielführend aufzutragen. 

LG

Sandra

Geschrieben

Hier sind schon Stichworte gefallen, die auch meine Erfahrung mit Enstilar wiedergeben. Abhilfe und keine Dauerlösung! Ich habe es bei einem starken Schub im letzten Jahr quasi als Notfallmedikament für den Übergang zu Mtx und jetzt Tremfya bekommen. Mit einer Cremetube hätte ich nichts mehr anfangen können, so dass der Sprühschaum wirklich angenehm und praktikabel war. Ich musste die Anwendung tageweise wechseln, also einen Tag Arme und Rumpf, am nächsten Tag nur die Beine. Sollte eine Überdosierung vermeiden. Für mich war es auf jeden Fall eine Erleichterung. Gereicht hätte es mir als Perspektive nicht, da ich mit Cortison oft die Erfahrung gemacht habe, dass nach dem Absetzen alles nur schlimmer wird. Mittlerweile bin ich mit Tremfya zwar nicht ganz erscheinungsfrei, aber auf einem Stand mit dem ich leben kann. 

  • 9 Monate später...
Geschrieben

Hab bei einem Hautklinikbesuch auch so ein Sprühfläschchendoppelpackrezept bekommen.

Ich hasse es!

Nicht wegen der Wirkung, da ist es identisch mit Daivobet. Aber die Anwendung ist eine Riesensauerei.

Achtet doch mal bei Lichte darauf wo der Sprühnebel überall hingeht und sich fettig niederschlägt. Verwende den Rest jetzt in der Badewanne sitzend, dicht in die Hand sprühend und versuche krampfhaft nicht den ganzen Vaselinenebel einzuatmen.

Geschrieben


Hallo Fonebone,

Eineeine  Möglichkeit, Enstilar ohne Verluste an Ort und Stelle zu bringen:  Ich sprühe den  Schaum auf die Handinnenfläche oder Fingerspitzen, um dann den Schaum sofort auf die Stellen zu bringen. Man muß schnell und genau arbeiten, sonst verfliegt der Schaum sonstwohin. . Schwierig wird das Eincremenn damit  auf dem Rücken. Das Anwenden des Daivobet war dagegen viel einfacher.. Leider zeigten bei mir beide  Medis keine Wirkung. Alles Gute und LG Waldfee

Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Stunden schrieb Waldfee:

 Ich sprühe den  Schaum ...

Schaum ist zuviel gesagt. Es hat bei beiden meiner Flaschen eher den Anschein eines Technischen Vaseline Fettsprays.

Echte Schaumbildung findet nicht statt. Die Dosen rotzen einen fettigen Sprühnebel heraus. Bei 3cm Abstand trifft geschätzt 5% als sichtbarer Nebel nicht die Haut sonder verteilt sich in der Raumluft um sich später als fettiger Belag in der näheren Umgebung niederzuschlagen.

Ich vergleichs mal in etwa mit Haarspray und nicht mit z.b. Rasierschaum. Wenn da Flocken fliegen würden könnte ich die einfangen.

Wenn man dann noch eine grössere Fläche einzusprühen hat  wird das Bad zur nebeligen Lackierkammer. Für kleinflächige Anwendungen mag das Zeug noch durchgehen Für punktuelle kleine Anwendungen ist es schon überdossiert.

Oder man macht es so wie du und ich und sprüht es in die hohle Hand um es zu danach zu verteilen. Dann kann man aber auch gleich zur Salbe greifen.

Für mich haben diese Sprühdosen ihren Zweck völlig verfehlt. Die Idee ist nicht schlecht aber die Umsetzung ist für mich mangelhaft. Schade das dafür soviel Material verschwendet wurde.

 

bearbeitet von Fonebone
  • + 1

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtig:

Diese Seite verwendet einige wenige Cookies, die zur Verwendung und zum Betrieb notwendig sind. Auf Werbetracker verzichten wir bewusst.