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Erwerbsunfähigkeit droht aufgrund von Psoriasis arthritis, Fibromyalgie und generalisierter Angststörung


Heidezetti1970

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo, ihr Lieben,

ich bin mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr weiter.

Seit 2009 ist mit bekannt, dass ich sowohl an Psoriasisarthritis und Fibromyalgie erkrankt bin. Aufgrund dieser Erkrankungen sucht ich mir 2014 einen anderen Arbeitgeber. Dieser weiß noch nichts von meinen Beschwerden. Ich bin in einem Labor beschäftigt. Es ist eigentlich gute Arbeit. Ich habe je nach Auftrag die Möglichkeit, im sitzen oder im stehen zu arbeiten. Ab und zu muss ich kurze Wege zu fuß zurücklegen. Alles in allem perfekt. Meint man ....

Die Realität sieht leider ganz anders aus. Die Arbeit sieht unter anderem vor, Justagen und Reparaturen durchzuführen. Teilweise muss man im stehen, die Arme halbhoch oder fast hochgestreckt mit schweren Gegenständen arbeiten. All das kann ich quantitativ nicht mehr leisten.

Zusätzlich bin ich seit August unter anderem wegen generalisierter Angststörung krankgeschrieben. Im Januar werde ich mich einer Reha unterziehen. Man hat mir jetzt nach 2013 das zweite Mal, dieses Mal jedoch bestimmter erklärt, dass meine Erwerbsfähigkeit sehr stark gefährdet ist. Das bereitet mir immer mehr Kopfschmerzen (auch wirtschaftlich), da ich es mittlerweile selbst empfinde.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und kann erzählen, was mich und meine Familie im schlimmsten Fall erwartet ?! Vielen Dank für eire Unterstützung....

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Heidezetti,

der Sozialverband Deutschland ist für Fragen wie diese eine gute Adresse, um sich dort beraten zu lassen (und auch sonst). Beratungsstellen in Niedersachsen findest du hier.

Und in der Reha gibt es auch eine Sozialberatung, die du unbedingt nutzen solltest.

Auch wenn's schwer fällt: Kopf hoch! Ich drück dir die Daumen, dass du das schaffst.

Geschrieben

Guten Morgen Claudia,

zuerst einmal wünsche ich dir und allen hier ein gesegnetes und (nach unseren Möglichkeiten) gesundes neues Jahr und vielen Dank für die Infos. Ich werde mich da einlesen und Gespräche suchen. Es ist einfach bitter ... Mir ist bewußt, dass es immer noch schlimmer kommen kann, aber auch diese Tatsache hilft nicht wirklich ... Zu allem Überfluß findet die Reha trotz Einspruch in einer Einrichtung mit Schwerpunkt Onkologie (!!!) und Psychosomatik statt. Letzteres kann ich ja noch nachvollziehen, jedoch kennt man sich in dieser Klinik weder mit Fibromyalgie noch Psoriasisarthritis aus, schon gar nicht mit der Kombination dieser Erkrankungen und den daraus resultierenden Folgen. Das habe ich aus Telefongesprächen erfahren. Der Reha-Antrag wurde aber von meiner Ärztin so gestellt, dass alle Erkrankungen therapiert / behandelt bzw. beleuchtet werden. Ich könnte ausrasten, wie man mit uns und vor allem den Geldern umgeht... Aber das ist ein anderes Thema. Ich werde mich dem ganzen ab morgen öffnen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Mehr bleibt nicht. Hast du Erfahrungen mit Rehas gemacht? Was passiert z. B., wenn man gesund bzw. arbeitsfähig entlassen wird, aber trotzdem nicht in der Lage,ist, arbeiten zu gehen?

 

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