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Fumaderm wird eingestellt – das sind die Alternativen ×

Immunaufbaukur ja oder nein? was ist möglich?


Carsten Tr.

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Zu allgemeinen Info:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-017-2555-4

Impfen bei Immundefizienz - Anwendungshinweise zu den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen(I) Grundlagenpapier

 

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/article/944865/rheumatoide-arthritis-weitreichender-impfschutz-gefordert.html

Zitat: "...Totimpfstoffe können bei Immunsupprimierten ohne erhöhtes Risiko für eine Infektion durch die Impfung bzw. das Impfstoffantigen eingesetzt werden. Allerdings kann der hierdurch induzierte Impfschutz ungenügend sein, weil die Antikörperbildung durch die Immunsuppression eingeschränkt ist. Hierzu gehören vor allem die Regelimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis sowie die von der STIKO empfohlenen Indikationsimpfungen bei immunsupprimierten Patienten gegen Influenza und Pneumokokken."

...

" In Abhängigkeit von der immunologischen Restfunktion besteht bei Lebendimpfstoffen das Risiko einer Erkrankung durch den attenuierten, vermehrungsfähigen Erreger im Impfstoff. Hierzu gehören die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR), gegen Varizella-zoster-Viren (VZV), Rotaviren und die Indikationsimpfungen gegen Typhus und Gelbfieber. Die Anwendung von Lebendimpfstoffen ist deshalb bei Immunsuppression kontraindiziert. Die Task Force der EULAR sieht die Impfstoffe gegen Masern / Mumps / Röteln (z. B. Priorix®) sowie gegen Varizellen / Herpes Zoster davon ausgenommen; sie können im Einzelfall bei Patienten unter leichter immunsuppressiver Therapie in Erwägung gezogen werden. ..."

bearbeitet von HLAB27
Immundefizienz - Rechtschreibung
  • 1 Monat später...

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben (bearbeitet)

1.) Danke für den moralischen Support Richard-Paul (Grüsse nach Bayern)

2.) Ich bleibe dabei, und empfehle vor einer Impfung, wenn schon, den Beipackzettel resp. die Medikamenteninformationen resp. die Fachinformationen des fraglichen Impfstoffes/Präparats ausfindig zu machen und durchzulesen, im speziellen bei Autoimmunerkrankten, also überwiegend hier im Forum lesenden. Bitteschön. Das lesen der amtlichen Fachinformationen (wobei man die Packung resp. den Beipackzettel normalerweise nicht in die Hände bekommt) kann sich im Gegensatz zu einer Impfung nicht schädlich auf die Gesundheit auswirken. Aus den erwähnten Gründen und mitunter sehr schlechten Erfahrungen mit Impfungen bin ich persönlich mit Impfungen vorsichtig und eher zurückhaltend, weil Impfungen eben keine risikolosen Nummer-Sicher Absicherugen sind und eine persönliche Risiko/Nutzen Abschätzung angezeigt ist. Analog; auch wenn ich irgendeine Tablette vom Arzt verschrieben bekomme lese ich den Beipackzettel resp. die Medikamenteninformationen nach Möglichkeit noch vor der Einnahme, ich wüsste nicht wieso dies vor einem eventuellen Impf-Schuss (drin ist drin) anders sein sollte.

bearbeitet von yankee333
Fett
Geschrieben

PS: Der Vorteil eines solchen Vorgehens wäre, dass man sich (wissenschaftlich) konkret bez. dem Impfpräparat eines bestimmten Herstellers bez. Nebenwirdkungen und Unverträglichkeiten usw. kundig machen würde (also ganz genau das fragliche Impf-Präparat), und nicht bloss grob gewisse Richtlinien bestimmter Impf-Kategorien berücksichtigen würde, auch wenn Impf-Kategorien-Richtlinien irgendwo wohl auch Ihre Daseinsberechtigungen haben. Vor einer allfälligen Impfung würde ich es auf alle Fälle nicht unterlassen konkret den Beipackzettel resp. die amtlichen Fachinformationen des genauen Präparats eines Herstellers zu lesen.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
Am 16.10.2017 um 12:40 schrieb Carsten Tr.:

Hallo zusammen,

da ich nicht wirklich was zu diesem Thema gefunden habe wollte ich mal wieder eine Frage öffentlich stellen. 

Hat jemand von euch Erfahrung mit Aufbaukuren zur Vorbeugung von Krankheiten? Ich nehme zur Zeit 1x/wöchentlich Lantarel(MTX). Da das Medikament Immunsupressiv wirkt und es ja aktuell auf die Grippesaison zu geht wäre meine Frage wie ihr euch schützt? Ich selbst treibe Sport, ernähre mich ausgewogen usw. Trotzdem hat es mich seit der ersten Einahme von MTX schon zwei mal erwischt, sodass ich jeweils 1 Woche komplett außer Gefecht war. Zum Zwecke der Genesung habe ich jetzt die MTX Therapie einmal unterbrochen um dem Körper einmal Zeit zu geben um sich zu erholen. 

Ich habe zwar von Aufbaukuren usw. gelesen, Erfahrungen habe ich allerdings nicht gefunden. 

 

Mich würde also interresieren wie ihr euch schützt oder vorbereitet. Auch ruhig bei anderen Mitteln als bei MTX.

Gruß Carsten :) 

 

Hallo Carsten,

ist zwar schon etwas her, aber da ich diesen MTX- Shit auch mal hatte, gehe ich hier auch mal darauf ein.

MTX = Chemotherapie = Unterdrückung der eigenen Immunabwehr, des eigenen Immunsystems = fette Gewinne für die  Pharma
Mir wurde dazu auch mitgeteilt, ich solle Menschenansammlungen vermeiden und mich vor Infektionen schützen, na was soll der ganze Sch... ?.

Ich hatte von dem Zeug eine Mundfäule bekommen, war auch super und habe dann alles (alle Pharmaka) abgesetzt.
Du kannst Dein Immunsystem wieder auf Vordermann bringen, aber man soll die Kosten schon als recht hoch ansehen, da gibt es nichts über die KK (die leben ja von und mit uns Kranken).
Erster Schritt, den Vitamin D- Spiegel mindesten auf 80 ng/ml puschen (noch höher ist je nach Vorgeschichte besser), dann ein mehrfache Entgiftung des Körpers durchführen i.R. 2- 3 x praktizieren 
und wie ich es gleichzeitig machte, Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel. Dies NEM waren aber zielgerichtet mein Arthritis ausgerichtet und entsprechend dosiert.
Aber glaube mir, es geht mir besser, bis auf diese Arthritis in fast allen großen Gelenken, aber auch hier gehe ich andere Wege um die Entzündungen in den Griff zu bekommen.
Wenn Du den teueren Weg gehen willst, Du Dir Deine Gesundheit erhalten und wieder herstellen willst, dann informiere Dich mal hier

ENKI- Institut

Das sind keine Scharlatane, es hat alles Hand und Fuß - aber ich gehe da von mir, meinen Erfahrungen aus. Man muss sich halt auch die Zeit zum informieren nehmen.

Geschrieben

@stepet       Deine Worte: MTX = Chemotherapie = Unterdrückung der eigenen Immunabwehr, des eigenen Immunsystems = fette Gewinne für die  Pharma

 

Vielleicht ist es dir nicht bekannt, dass bei einer Chemo ganz andere Dosen verwendet werden. Mindestens das 1000fache oder gar mehr. Ausserdem ist MTX noch eines der günstigsten Mittel. Meinst du ernsthaft, dass du damit den Anderen eiinen Gefallen tust? Manchmal hat man nun mal keine andere Wahl und muss z.B. zwischen erblinden und MTX entscheiden.

Gruß Anne

  • + 1
  • Like 2
Geschrieben

Es ist alle meine Meinung und diese resultiert aus meinen Erfahrungen.
Und die Höhe der Dosierungen ist irrelevant, der Körper wird vergiftet, wann er diesem Gift zum Opfer fällt, diesen Zeitraum bestimmt die Höhe der Dosis.

Und hier mal etwas abweichend, aber der Kern der Sache wird hervorgehoben: Offener Brief einer MTA über Chemotherapie
 

Geschrieben

Hallo Stepet,

Du wohnst in  Saalfeld, in Deiner Nähe ist die Hautklinik Leutenberg. Diese Klinik leistet hervorragende Arbeit ohne MTX und Kortison. Warum gehst Du nicht in diese Klinik, Deine Arthritis behandeln zu lassen?

Deinen Kommentar mit dem Link einer MTA  zu Chemotherapie kann ich nicht so stehen lassen. Richtig ist, daß Chemotherapie ein Milliardengeschäft der Pharmaindustrie ist. Richtig ist, daß sie schrecklich ist. 

Falsch ist , was da eine MTA in dem Link von sich gibt. Eine manifestierte Krebserkrankung kann nur mit OP/ Bestrahlung/Chemotherapie  (und/oder ) behandelt werden. Voraussetzung einer erfolgreichen  Therapie ist, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen. Dazu ist z.B. bei der Brust eine Mammographie sehr nützlich. Blutkrebs spricht garantiert nicht auf Selen.....an.  Begleitend zu diesen Erkrankungen kann natürlich eine Alternativmedizin wie Vitamine, Spurenelemente, ausgewogene Ernährung, nach den neuesten Erkenntnissen sogar moderater Sport hilfreich sein.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, daß mein Mann, meine Tochter und ich unsere Krebserkrankungen Dank Schulmedizin überwunden haben. 

Sich richtig informieren, alle Facetten einer möglichen Behandlung einschließlich der  Leidensdruck , das alles hilft zur Entscheidung jedes Einzelnen.  LG Waldfee

  • + 3
Geschrieben (bearbeitet)
Am 16.1.2018 um 10:24 schrieb stepet:

Und hier mal etwas abweichend, aber der Kern der Sache wird hervorgehoben: Offener Brief einer MTA über Chemotherapie
 

@ stepet:

Ui, bei der Quelle des Offenen Briefes musst du aber aufpassen! Hier handelt es sich um Fake News (steht auch selbst auf der Startseite und die Seite wird auch so beworben).

Bei einer früheren Version der Seite wurde schon von der Staatsanwaltschaft ermittelt wegen volksverhetzender Texte - 2014 oder 2015 wurde die Seite abgeschaltet.

Was du privat liest ist deine Sache (dann aber bitte mit gesunder Skepsis). Aber was du in diesem Forum verlinkst sollte doch dann bitte aus einer wissenschaftlichen Quelle stammen!

bearbeitet von HLAB27
  • + 1
  • Danke 1
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb HLAB27:

@ stepet:

Ui, bei der Quelle des Offenen Briefes musst du aber aufpassen! Hier handelt es sich um Fake News (steht auch selbst auf der Startseite und die Seite wird auch so beworben).

Bei einer früheren Version der Seite wurde schon von der Staatsanwaltschaft ermittelt wegen volksverhetzender Texte - 2014 oder 2015 wurde die Seite abgeschaltet.

Was du privat liest ist deine Sache (dann aber bitte mit gesunder Skepsis). Aber was du in diesem Forum verlinkst sollte doch dann bitte aus einer wissenschaftlichen Quelle stammen!

 

Am 16.1.2018 um 10:24 schrieb stepet:

Es ist alle meine Meinung und diese resultiert aus meinen Erfahrungen.
Und die Höhe der Dosierungen ist irrelevant, der Körper wird vergiftet, wann er diesem Gift zum Opfer fällt, diesen Zeitraum bestimmt die Höhe der Dosis.

Und hier mal etwas abweichend, aber der Kern der Sache wird hervorgehoben: Offener Brief einer MTA über Chemotherapie
 

Du kennst den Spruch? Wer lesen kann ist klar im Vorteil. HLAB27 hat  dir diesbezüglich schon geantwortet.

Gruß Anne

Geschrieben
Gerade eben schrieb Tenorsaxofon:

 

Du kennst den Spruch? Wer lesen kann ist klar im Vorteil. HLAB27 hat  dir diesbezüglich schon geantwortet.

Gruß Anne

Stimmt, und wer am Hebel der Macht sitzt kann kann Faken.

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb stepet:

Stimmt, und wer am Hebel der Macht sitzt kann kann Faken.

Verschwörungstheoretiker und Nazi? oder warum zitierst du sonst von so einer Seite?

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Was es die Kuren angeht, ich selbst habe noch nie eine gemacht. Ich greife immer zum gesunden essen, wenn eine Grippe im Anmarsch ist, wird bei mir mehr Knoblauch gegessen als sonst. Ich schwöre auf Knoblauch.

Und eine Grippeschutz Impfung, für den ein oder anderen ist es sinnvoll wie für @Tenorsaxofon zum Beispiel,  solange ich keine ohne guten Grund brauche, werde ich mich nicht Impfen.

Geschrieben
Am 17.3.2018 um 10:02 schrieb AlexanderM.:

Was es die Kuren angeht, ich selbst habe noch nie eine gemacht. Ich greife immer zum gesunden essen, wenn eine Grippe im Anmarsch ist, wird bei mir mehr Knoblauch gegessen als sonst. Ich schwöre auf Knoblauch.

Und eine Grippeschutz Impfung, für den ein oder anderen ist es sinnvoll wie für @Tenorsaxofon zum Beispiel,  solange ich keine ohne guten Grund brauche, werde ich mich nicht Impfen.

ob sich eine echte Influenza von deinem Knoblauch abschrecken läßt bezweifle ich ganz stark. Was allgemein als Grippe bezeichnet wird ist nichts anderes als eine Erkältung. Den einen erwischt es nur leicht, den anderen stärker.

Gruß Anne

  • Like 1
Geschrieben
Am 3/17/2018 um 10:02 schrieb AlexanderM.:

... ohne guten Grund brauche, werde ich mich nicht Impfen.

Was wäre denn deiner Ansicht nach ein guter Grund?

Geschrieben

Ein guter Grund ist, hätte ich zum Beispiel eine Chronische obstruktive Lungenerkrankung wie @Tenorsaxofon, würde ich mich dann Impfen, da ist ja das Risiko sogar lebensbedrohlichen Komplikationen sehr hoch.

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