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Kortison verweigern


hugolisa

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Geschrieben

Hallo Alle !

Ist jemand bekannt ob es möglich ist die Anwendung von Kortison, besonders auch im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt zu VERWEIGERN ? Also ein alternatives Behandlungsverfahren zu erzwingen ?

Liebe Grüße

HugoLisa

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

liebe hugl....,

das ist so eine sache mit dem verweigern. dann stellen dich die ärzte so hin als ob du nicht ausreichend schmerzen hättest und irgendwie wird mich das eigene gefühl nicht los, dass die dich dann als simulanten abwerten.

ich bin momentan auch in solch einer situation. ich soll eine selbst in den fach- und betroffenen umstrittene (inkl. seltener- bis gar keine Erfolgschancen!) art-chemotherapie über mich ergehen lassen! Das blöde bei mir ist nur und nun hör zu:

DAS ich i.v. mit o.g. gespritzt werden soll.

IN reha´s UND Krankenhäusern konnte ich nämlich MITTEL DIE ICH ORAL einnehmen SOLLTE, einfach und klanglos ENTSORGEN.

Ich habe vor vielen Jahren wie in anderen threads bereits geschildert lange genug Kortison + Co. ohne jeglichen Erfolg konsumiert!

Alternative BEHANDLUNGSMETHODEN sind für einen Normalverdiener leider z TEUER und keine Krankenkasse übernimmt das. Es sei denn du hast das Glück jemanden in der familie zu haben der behandelt oder du schliesst eine zusatzversicherung für Homöopathie od. Naturheilverfahren ab. Dies wiederum ist schwierig, weil da chronische krankheiten nicht unbedingt förderlich für einen vertragsabschluss sind oder immens teure beiträge.

Geschrieben

Ja Claudia,

warum eigentlich? Ich hab diesbezügl. ja schon ne Menge erzählt...

Also ich poste diesbezügl. nix mehr! Gestern erfuhr ich nach ner Spritztortur inner Schmerzklinik, dat der mir zusätzlich Kortison verpasst hat :mad:

;) ABER, die hatten sich in der Ampulle geirrt und so hab ich NUR 2,5 mg verpasst bekommen. Und, dat is sicherlich besser wie mein ständiger Schmerzmittelkonsum!!

D. h. aber garantiert nicht, dass ich die Kortison-Tortur von damals wiederhole.

Nachgewiesene BEGLEITERKRANKUNGEN VON KORTISON IN HÄUFIGEN UND HOHER DOSIS, haben mich schmerzhaft belehrt.

dir ein schönes Weekend :)

Geschrieben

Ich versuche ja auch schon seit Jahren mein Glück mit allen möglichen Mitteln. Kortison ist da zu genüge dabei gewesen.

Wenn es dann mal wieder ganz übel aussah, bekam ich dann einfach eine noch höhere Dosis.

Anscheinend realiesieren die Ärzte nicht, dass sich bei mir davon leider keine Besserung zeigt.

Auch als ich von einem Rheumatologen "zum Test" (die Worte des Arztes) Kortison in die Handgelenke gespritzt bekommen habe. Er hatte mich weder aufgeklärt, was er da spritzt, noch hat er mich gefragt ob ich das denn wünsche. Das es Kortison war, habe ich erst später rausbekommen.

Das Ergebnis der Behandlung war, dass ich keinerlei Besserung bezüglich der Schmerzen hatte, dafür aber an den Hangelenken große weiße Hautflecken bekam, so dass ich es schon mit der Angst bekam, was denn das nun wieder sei.

Weiterer toller Nebeneffekt war auch, dass mich der Rheumatologen offensichtlich für einen Simmulanten hielt.

Ich bin immer noch sehr böse auf diesen Arzt.

Ich meine Kortison ist doch kein Hustensaft oder so, das ist doch ein Medikament, dass man nicht so ohne weiteres einsetzen sollte und schon gar nicht ohne vorher den Patienten um sein Einverständnis zu fragen oder es wenigstens mal zu erwähnen, was man da verwendet. Ich meine, ich kann schon selber fragen, aber das ging da mit den Spritzen so fix, da kam ich gar nicht zu Wort. Und ich hätte auch im Traum nicht gedacht, dass man so etwas nur mal so "zum Test" spritzt. Man ist ja irgendwie manchmal auch ein treudoofes Lamm.

Wir sind doch nicht unmündig.

In Salben lass ich mir Kortison ja noch gefallen. Vielleicht gibt es ja doch irgendeine Verbindung, die dann mal hilft, aber in so hohen Dosen, wie als Spritze, möchte ich das nicht ungefragt bekommen. Ich kenn mich leider mit den Medikamenten nicht so gut aus und habe vor kurzem erst mal den Berg Salben, der bei mir so rum liegt gecheckt, ob mit Kortison oder ohne und in welcher Klasse (stand nicht überall für mich Laien verständlich drauf).

Aber man lernt ja dazu.

Mit mir also nicht mehr. Dann sollen die mich doch für einen Simulanten halten. Dann wechsle ich so lange den Arzt, bis ich einen habe, der seinen Job ernst nimmt und mich auch.

LG Psora

Geschrieben

Hallo,

Kortison ist für mich ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits ist es die letzte Rettung, wenn alles andere nicht mehr hilft.

Auf der anderen Seite folgt nach 80% der Anwendung von Kortison ein Rückfall welcher mit Faktor 4 die Erscheinungen verstärkt zurüchkehren läßt. (... mit dem ständigen Hinweis: PSO ist bei jedem anders und was bei meiner PSO auftritt kann bei anderen völlig abweichend sein).

Und das trotz aller Vorsicht bei der Anwendung mit Ausschleichen und Hautpflege... etc..

Deshalb findet die Anwendung von Kortison bei mir immer mit gemischten Gefühlen statt.

Ich persönlich habe mehrere Kortisontherapien hinter mir und dieser Weg hat nicht zu einer grundsätzlichen Verbesserung der Situation geführt.

Für die Anwendung von Kortison ist es aus meiner Sicht notwendig die Anwendungsweise gut zu kennen.

Da werden oft Fehler gemacht welche sich im Ergebniss dann negativ niederschlagen.

Bzgl. Nebenwirkungen von Kortison (äußerliche Anwendung) habe ich persönlich keinerlei Bedenken solange die Anwendung sachgerecht erfolgt.

Geschrieben

Irgendwie bin ich verdammt froh, dass ich Cortison nicht vertrage.

Inwiefern man Cortison verweigern kann hängt davon ab, was für einen Arzt du vor dir hast.

Jemanden, der eher nach der Methode: "Das ist einfach so" arbeitet, oder jemand, der auch zuhört.

Ein Arzt in meiner Vergangenheit meinte einmal, er müsse mir trotz der sehr deutlichen Erwähnung auf die Unverträglichkeit von Cortison eine Spritze mit Cortison geben. Das Wochenende war die Hölle auf Erden für mich, und der Anruf bei der Ärztekammer am Montag darauf ein Klacks. Ich war nur noch einmal dann bei dem Arzt, meine Krankenakte holen.

Es ist die Frage, was du als Alternativen verstehst. Einer sieht die Alternative in anderen Schmerzmitteln, der nächste in der Homöopathie, der übernächste in Bachblüten.

Es wäre nett, wenn du dich dazu noch mal äussern könntest.

Viele Grüße

Lacey

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Kortison verweigern kann man indem man angibt es nciht zu vertragen - auch wenn man sagt "die Salbe vertrage ich, aber als Tabletten schwillt mein gesicht an" funktioniert.

Allerdings: Äußerlich hat Kortison keine schädlichen Nebenwirklungen, wenn man keinen luftdichten Verband drüber macht, viel zu viel nimmt oder viel zu oft - wer es aber wie eien handcreme nimmt darf sich über verdünnte Haut nciht wundern.

Inhaliert ist Kortison auch nciht schädlich, wenn man nunw irklich Asthma hat, man bekommt auch dabei keien nebenwirkungen und nimmt davon nciht zu.

Oral und als Spritze nimmt man zu, aber nach absetzen auch wieder ab, die Nebenwirkungen sind aber recht häufig und stark, es sollte nur eingesetzt werden, wennes gar nciht anders geht - auch im Hinblick darauf, das man es ggf. mal als Notfallmedikament braucht, zum Beispiel nach einem Allergieschock, und es dann auch wirken soll. da macht es sinn die Einnahme zu verweigern.

susi die Kotison als Salbe und zum inhalieren regelmmäßig nimmt und schon in den trip einer intravenösen Spritze gekommen ist - wegen Atemnot durch Allergie.

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