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Humira und Auswirkungen auf Nachwuchs und Krebs


Steffken2k

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo Zusammen,

 

ich habe bis jetzt ca. 5 Jahre Humira, ohne merkliche Nebenwirkungen, genommen und war eigentlich mit dieser Behandlungsmethode (nach vielen bekannten Mitteln und Therapien) das erst mal sehr zufrieden.

 

Wenn man nun in der Nachwuchsplanung ist, liest und hört man so das ein odere andere zu Humira. Leider alles recht schwer greifbar.

Viele Quellen raten dazu sicherheitshalber Humira abzusetzen. Es scheintnoch nicht abschliessend erforscht zu sein, ob eine Langzeitbehandlung einen Einfluss auf (in diesem Fall den männlichen Part) in der Nachwuchsplanung hat.

 

Hat hier jemand Erfahrungen oder belastbare Aussagen?

 

Ebenfalls bin ich relativ skeptisch, da man zu Humira natürlich auch viele Aussagen zum erhöhten Krebsrisiko findet.

Das verunsichert natürlich auch,wenn man immer mal wieder über seine Hauttherapie reflektiert.

 

Ich denke grad darüber nach die Therapie zu beenden und auf etwas "leichtere" Methoden umzusteigen. Auch wenn der Erfolg dann nicht so durchschlagend ist wie mit Humira.

 

Über Meinungen und belastbare Quellenwürd ich mich freuen;)

 

VG

Stefan

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Stefan,

 

schade, dass sich jetzt kein Humira-Nutzer meldet...

 

Ich nehme kein Humira und habe daher keine Erfahrung darin in wieweit sich eine Einnahme auf die Zeugungsfähigkeit auswirkt. Ich weiß von meinem Rheumatologen, dass z.B. MTX zeugungsunfähig macht. Aber ich denke, dass dir ein Urologe Rede und Antwort stehen kann zu deinen Fragen. Diese kennen sich ebenso mit dieser Materie (Biologika-Einnahme bzw. immunsupprimierende Medikamente) aus. Er kann deine Spermienqualität untersuchen und dich beraten. Kinderwunsch-Kliniken widerum sind ebenso darauf spezialisiert, auch hier gibt es Urologen und natürlich auch die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung (wenn es auf natürlichem Wege nicht klappt). Das ist aber kein Muss - das ist eine Entscheidung, welche jeder selbst treffen muss. Ich persönlich würde mich hier nicht alleine auf die Meinung meines Rheumatologen verlassen, sondern eben auch einen Urologen aufsuchen (als Frau eine Gynäkologin).

 

Was steht denn in der Patienteninformation von Humira ? (rechtliche Gründe)

 

Liebe Grüße

bearbeitet von HLA-B27
Geschrieben

Hallo Stefan,

 

schade, dass sich jetzt kein Humira-Nutzer meldet...

 

Ich nehme kein Humira und habe daher keine Erfahrung darin in wieweit sich eine Einnahme auf die Zeugungsfähigkeit auswirkt. Ich weiß von meinem Rheumatologen, dass z.B. MTX zeugungsunfähig macht.

 

...das stimmt nicht, weder bei der Frau noch beim Mann!

Aber die Qualität des Spermas oder des Eies wird beeinflusst. MTX ist ein Zellteilungshemmer und man muss da mit Schäden und Behinderungen des Nachwuchses rechnen. Daher ist unbedingt Verhütung angesagt!

Bitte, das ist ein zu beachtender Unterschied.

  • + 2
Geschrieben

@ Supermom:

 

Gut, dass du dich diesbezüglich meldest ! Ich habe nur das wiedergeben was mein Rheumatologe zu MTX gesagt hat (s. dein Zitat), ich habe hier nicht von Humira geschrieben. Laut meinem Rheumatologen macht MTX ist den allermeisten Fällen unfruchtbar. Er sprach sogar davon, dass man dann Ei- bzw. Samenzellen einfrieren sollte vor einer Behandlung mit MTX.

 

Zudem habe ich extra darauf hingewiesen, dass Stefan die Produktinformation von Humira lesen soll. Das was hier geschrieben steht hat rechtliche Relevanz.

 

Liebe Grüße

Geschrieben

Alles gut... habs ja vom Humira getrennt. Aber dein Rheumatologe irrt. Es könnte ein fataler Fehler sein zu denken, dass man da unfruchtbar ist... ich kenne (zum Glück gesunde) MTX-Kinder.

Geschrieben

Das finde ich dann aber eine schöne Nachricht für alle die MTX einsetzen !!!

 

Na ja, ich denke mal, dass unsere Ärzte nicht immer auf dem neuesten Stand sind bzw. allem vorran die rechtlichen Konsequenzen abgeben wollen in Sachen Nebenwirkungen bzw. Spätfolgen. Ist ja bei Nachwuchs nochmal etwas heikler wie ich finde - hier trägt ja jeder von uns nachher die volle Verantwortung für das Kind und evtl. Schäden durch Medikamente welche man vor oder während der Zeugungsphase bzw. Schwangerschaft nimmt.

 

Danke dir für die MTX-Info ! :D

Grüßle

Geschrieben (bearbeitet)

Das finde ich dann aber eine schöne Nachricht für alle die MTX einsetzen !!!

 

Na ja, ich denke mal, dass unsere Ärzte nicht immer auf dem neuesten Stand sind bzw. allem vorran die rechtlichen Konsequenzen abgeben wollen in Sachen Nebenwirkungen bzw. Spätfolgen. Ist ja bei Nachwuchs nochmal etwas heikler wie ich finde - hier trägt ja jeder von uns nachher die volle Verantwortung für das Kind und evtl. Schäden durch Medikamente welche man vor oder während der Zeugungsphase bzw. Schwangerschaft nimmt.

 

Danke dir für die MTX-Info ! :D

Grüßle

 

 

Schön ist die Nachricht nur relativ... bin froh, dass die zwei Mädel gesund sind... dennoch ist eine Schwangerschaft eigentlich besser zu vermeiden.

 

Im Beipackzettel steht es auch so. Finde es eher schwierig, wenn ein Arzt dann behauptet, dass man/frau da unfruchtbar ist... eine sehr unzuverlässig Information, die zu Leichtsinn verführen könnte.

 

Generell, sind "unsere Medikamente" und Nachwuchs schwierig vereinbar. Meistens gilt: 3-6 Monate vorher die Einnahme zu beenden, damit das Erbgut wieder gute Qualität hat.

Auch wenn der zeitliche Aufwand beim Mann beschränkt ist, sind doch seine kleinen Kaulquappen von Bedeutung... :daumenhoch: und er hat das Glück dann auch schneller wieder in sein "Medikamnetenlevel" einzusteigen.

bearbeitet von Supermom

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