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Depressionen infolge von Psoriasis Arthritis


Nicole1979

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Geschrieben

Hallo zusammen.

 

Mein Mann ( 46 ) hat seit einigen Jahren Psoriasis Arthritis. Mittlerweile ist es weit fortgeschritten. Die Finger, Unterarme, Bauch, Po, Oberschenkel und Füße sind betroffen. 

 

Mittlerweile geht es im psychisch immer schlechter. Die Finger sind auch sehr verformt. Im Alltag braucht er Hilfsgegenstände zum Beispiel zum Öffnen von den Klips von Dosen oder zum Öffnen der Drehverschlüsse von Trinkflaschen. Manchmal muss ich ihm beim Anziehen des Gürtels helfen und ich muss ihm beim Schneiden der Zehennägel helfen.

 

Desweiteren zieht es ihn runter, dass er des öfteren blöd angeguckt wird unterwegs oder wenn dumme Bemerkungen unterwegs von Passanten fallen wie  "Wäscht du dich nicht?" , "Sind das Verbrennungen?" ,"Wat ist dat denn?" Er geht kaum noch vor die Tür. Er möchte am liebsten gar nicht mehr raus. Manchmal sagte er, würde er sich die betroffenen Stellen am liebst abhacken. Eigentlich ist er immer sehr lustig, aber seit längerem ist er das nur noch selten. Dazu kommt das vor 5 Wochen sein bester Freund durch Suizid gestorben ist ( waren 30 Jahre befreundet ) und vor 10 Wochen habe ich unser Kind in der 16. Woche verloren.

 

Er beschreibt sich selbst als Krüppel und zu nichts zu gebrauchen. Ich versuche ihn aufzumuntern, aber ohne Erfolg. Zum Psychologen will er nicht. Selbst die Telefonseelsorge weigert er sich anzurufen. Hier wollte er auch nicht selbst fragen, deshalb tue ich das für ihn. 

 

Wie könnte meinem Mann geholfen werden? Wie kann er lernen mit der Erkrankung und den blöden Blicken und Bemerkungen umzugehen? Hat jemand einen Rat?

 

Liebe Grüße

  • + 1

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Nicole

Würde dein Mann auch mal in eine Akutklinik gehen?

Oder weigert er sich da auch? Ich denke nicht das du das alleine hinkriegst.

In einer Klinik hätte er eine rundum Versorgung .

Wünsche dir viel Kraft. :)

Gruss Donna

Geschrieben

Oh ha, das ist schon alles ziemlich viel, ich denke mal du selber wirst auch so deine Probleme haben. Ist nicht böse gemeint, aber ein Kind zu verlieren ist einfach nicht einfach, das muß alles erstmal verarbeitet werden.

Seid ihr in Ärztlicher Behandlung ? Dein Mann vor allem auch bei einem Rheumatologen ? Bekommt er Medikamente ?

 

Vielleicht wäre eine Reha für ihn sehr gut, zumal man dort auch lernt wie man mit der Krankheit umgehen kann. Eine Selbsthilfegruppe wäre evtl. auch eine Alternative.

 

Er kann sich ruhig hier mit einbringen ..... hier wird er verstanden .... hier sind wir alle gleich .

 

Ein einfaches Kopf hoch wird hier nicht reichen...

 

Lieben Gruß

 

Fussballfan

Geschrieben

Hallo Nicole

Würde dein Mann auch mal in eine Akutklinik gehen?

Oder weigert er sich da auch? Ich denke nicht das du das alleine hinkriegst.

In einer Klinik hätte er eine rundum Versorgung .

Wünsche dir viel Kraft. :)

Gruss Donna

Hallo Donna :-)

 

Er geht leider nicht gern in Kliniken. Er war mal für 8 Wochen in Tagesklinik wegen der Schuppenflechte. Nach 8 Wochen wollte er nicht mehr hin  :unsure:

Geschrieben

Oh ha, das ist schon alles ziemlich viel, ich denke mal du selber wirst auch so deine Probleme haben. Ist nicht böse gemeint, aber ein Kind zu verlieren ist einfach nicht einfach, das muß alles erstmal verarbeitet werden.

Seid ihr in Ärztlicher Behandlung ? Dein Mann vor allem auch bei einem Rheumatologen ? Bekommt er Medikamente ?

 

Vielleicht wäre eine Reha für ihn sehr gut, zumal man dort auch lernt wie man mit der Krankheit umgehen kann. Eine Selbsthilfegruppe wäre evtl. auch eine Alternative.

 

Er kann sich ruhig hier mit einbringen ..... hier wird er verstanden .... hier sind wir alle gleich .

 

Ein einfaches Kopf hoch wird hier nicht reichen...

 

Lieben Gruß

 

Fussballfan

 

Hallo Fussballfan :-)

 

Ja ich war bis vor kurzem in psychologischer Behandlung. An Medis nimmt er Kortison und Dicophenac. Da wir uns ein Kind wünschen musste er das MTX absetzen da es beim Kind sonst zu Behinderungen kommen könnte. In Ärztlicher Behandlung ist er beim Augenarzt und Kardiologen da die Entzündungen auch die Augen und das Herz betreffen können. Seine Augen sind schon betroffen. Er wird kurzsichtig und heute Morgen hat er erfahren das die Augen wieder ein wenig schlechter geworden sind.

 

Hab ihn zumindest dazu gekriegt heute Nachmittag mit seinem Hausarzt über die Depressionen zu reden. Hab ihm ja gesagt das er sich auch hier anmelden kann da hier ja alle im gleichen Boot sitzen und ihre Erfahrungen mit ihm teilen können.

Geschrieben

Hallo Nicole

Ich weiss das es für dich sehr schwierig ist.

Wie Fussballfan schon schrieb wäre eine Reha oder Selbsthilfegruppe sicherlich gut für ihn.

Es macht für ihn keinen Sinn den Kopf in den  Sand zu stecken wie ein Strauss.

Im Endeffekt macht er es für sich und nicht andere.Ich nehme an das du sicher auch mit

dir selber haderst.

Eine Reha wird mit 3 Wochen angesetzt.Vielleicht wäre das für ihn erträglicher und du könntest

ja auch mitfahren.

Gruss Donna

Geschrieben

Hallo Nicole,

schön, dass Du Dich so reinhängst!  :daumenhoch: Willkommen auch noch von mir.

 

Über das hinaus, was meine Vorrednerinnen schon gesagt haben:

 

Er geht leider nicht gern in Kliniken. Er war mal für 8 Wochen in Tagesklinik wegen der Schuppenflechte. Nach 8 Wochen wollte er nicht mehr hin  :unsure:

Nach 8 Wochen hätte ich auch genug ;)

 

Kann er sich eine Reha fernab des Alltags vorstellen? Dort werden psychische Themen sicher auch angesprochen.

 

Du könntest zusätzlich mit der Krankenkasse reden – dort gibt es zuweilen auch gute Berater.

 

Und um ihn vielleicht zu interessieren, könntest Du diese Diskussion hier ja irgendwann ausdrucken und total unauffällig irgendwo liegenlassen ;)

 

Auf jeden Fall alles Gute für Euch!

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Nicole,

schön, dass Du Dich so reinhängst!  :daumenhoch: Willkommen auch noch von mir.

 

Über das hinaus, was meine Vorrednerinnen schon gesagt haben:

 

Nach 8 Wochen hätte ich auch genug ;)

 

Kann er sich eine Reha fernab des Alltags vorstellen? Dort werden psychische Themen sicher auch angesprochen.

 

Du könntest zusätzlich mit der Krankenkasse reden – dort gibt es zuweilen auch gute Berater.

 

Und um ihn vielleicht zu interessieren, könntest Du diese Diskussion hier ja irgendwann ausdrucken und total unauffällig irgendwo liegenlassen ;)

 

Auf jeden Fall alles Gute für Euch!

Hallo Claudia  :)

 

Ich möchte ja nicht das mein Mann so endet wie sein bester Freund. Der hatte schon schwere Depressionen. Eigentlich hätte er eine Woche nach seinem Suizid einen Termin beim Psychologen gehabt.  :(

 

Muss man auch bei einer Reha in der Klinik übernachten? Damit hätte er nämlich Probleme. Er sollte auch mal 3 Tage zum Check up seines Herzens ins KH und da weigerte er sich.  :unsure:  Und momentan mit ihm über seine Depressionen zu reden macht kaum Sinn. Jedes mal wenn ich versuche mit ihm darüber zu reden guckt er zum Beispiel nur zum Fernseher und fragt mich irgendwann "Bist du bald fertig?" Oder "Juckt mich nicht". Dabei kann ich mich gut in ihn hinein versetzen. Ich hab selbst an Depressionen gelitten. Ich weiß wie man sich da fühlt. 

 

Ich bin froh das er wenigstens heute Nachmittag mit seinem Hausarzt darüber spricht. Es ist ein kleiner Anfang. Er weigert sich sogar mit der Telefonseelsorge zu reden  :unsure:

 

Ich hab ihm den Link von der Diskussion gegeben und gesagt wenn er möchte kann er mal rein schauen. 

bearbeitet von Nicole1979
Geschrieben

Hallo Fussballfan :-)

 

Ja ich war bis vor kurzem in psychologischer Behandlung. An Medis nimmt er Kortison und Dicophenac. Da wir uns ein Kind wünschen musste er das MTX absetzen da es beim Kind sonst zu Behinderungen kommen könnte. In Ärztlicher Behandlung ist er beim Augenarzt und Kardiologen da die Entzündungen auch die Augen und das Herz betreffen können. Seine Augen sind schon betroffen. Er wird kurzsichtig und heute Morgen hat er erfahren das die Augen wieder ein wenig schlechter geworden sind.

 

Hab ihn zumindest dazu gekriegt heute Nachmittag mit seinem Hausarzt über die Depressionen zu reden. Hab ihm ja gesagt das er sich auch hier anmelden kann da hier ja alle im gleichen Boot sitzen und ihre Erfahrungen mit ihm teilen können.

Da es ja ein komplexes Thema bei Deinem Mann und Dir ist, wird eine Lösung nicht so einfach zu finden sein. Da ihr ja Nachwuchs plant ist eine systemische Therapie schwierig, aber was ist hier wichtiger? Ihr könntet Euren Wunsch ersteinmal zurückstellen und Dein Mann sich mit einem Biologic behandeln lassen. Diese wirken anders als MTX, wobei es sein kann dass nicht gleich das Erste hilft. Da müssen wir alle durch. Ich weiß es nicht genau, aber nach dem Absetzen, wenn man es denn überhaupt muss, kann die Planung mit Nachwuchs weitergehen. Das sollte man aber den Arzt fragen, müsste aber ein Rheumatologe sein. Ob als Akut-Pat. (ca. 10 Tage) oder für Reha in eine Fachklinik zu gehen halte ich für eine gute Idee. Da könntest Du sogar mit, denn die Kliniken sind darauf eingerichtet und so eine Auszeit würde Dir sicher auch gut tun. Evtl. ist ja sogar in Eurem Fall eine Kostenübernahme für Dich möglich. Diese Kliniken haben wenig mit einem Krankenhausaufenthalt zu tun. Ich denke ohne aus dem Alltag mal heraus zu gehen, wird es Deinem Mann in nächster Zeit nicht besser gehen. Die jetzige Depression könnte noch einen vorübergehende sein. Allein schafft man das aber nicht.  Einige von uns haben solche Phasen schon durchgemacht, ohne wirklich depressiv zu sein.

Also plant das mal zusammen und spannt den Hausarzt dazu ein. Die Genehmigung könnte durchaus schnell gehen, nur leider einen Platz im Winter/Herbst zu bekommen, ist schwer. Akut geht meistens schneller.

 

Gruß Lupinchen

Geschrieben

Da es ja ein komplexes Thema bei Deinem Mann und Dir ist, wird eine Lösung nicht so einfach zu finden sein. Da ihr ja Nachwuchs plant ist eine systemische Therapie schwierig, aber was ist hier wichtiger? Ihr könntet Euren Wunsch ersteinmal zurückstellen und Dein Mann sich mit einem Biologic behandeln lassen. Diese wirken anders als MTX, wobei es sein kann dass nicht gleich das Erste hilft. Da müssen wir alle durch. Ich weiß es nicht genau, aber nach dem Absetzen, wenn man es denn überhaupt muss, kann die Planung mit Nachwuchs weitergehen. Das sollte man aber den Arzt fragen, müsste aber ein Rheumatologe sein. Ob als Akut-Pat. (ca. 10 Tage) oder für Reha in eine Fachklinik zu gehen halte ich für eine gute Idee. Da könntest Du sogar mit, denn die Kliniken sind darauf eingerichtet und so eine Auszeit würde Dir sicher auch gut tun. Evtl. ist ja sogar in Eurem Fall eine Kostenübernahme für Dich möglich. Diese Kliniken haben wenig mit einem Krankenhausaufenthalt zu tun. Ich denke ohne aus dem Alltag mal heraus zu gehen, wird es Deinem Mann in nächster Zeit nicht besser gehen. Die jetzige Depression könnte noch einen vorübergehende sein. Allein schafft man das aber nicht.  Einige von uns haben solche Phasen schon durchgemacht, ohne wirklich depressiv zu sein.

Also plant das mal zusammen und spannt den Hausarzt dazu ein. Die Genehmigung könnte durchaus schnell gehen, nur leider einen Platz im Winter/Herbst zu bekommen, ist schwer. Akut geht meistens schneller.

 

Gruß Lupinchen

Hallo Lupinchen  :)

 

Hab meinen Mann vorhin mal auf die Biologika angesprochen. Den Wunsch zurückzustellen wäre nicht das Problem nur ist er leider sehr skeptisch was Medikamente angeht. Er hat Panik vor möglichen Nebenwirkungen. Er liest IMMER als erstes in der Packungsbeilage die Nebenwirkungen.  :unsure: Oder er googlet danach.  :unsure:

 

Gemeinsam in eine Rheaklinik wird nicht möglich sein da wir einen Hund haben. Und alleine würde er nicht zur Rhea gehen  :unsure: Wir hätten auch keinen der sich um den Hund kümmern könnte. Hab ihn vor einem Jahr bei mir aufgenommen da meine Oma aufgrund ihrer Demenz in ein Pflegeheim gekommen ist und sich nicht mehr um den Hund kümmern konnte. 

Geschrieben

Liebe Nicole,

gerade habe ich mir hier den ganzen Thread durchgelesen und fühle mich doch sehr betroffen. Ich denke darüber nach, was ich empfehlen könnte, zumal ich beruflich als Facharzt für Psychiatrie mit ähnlichen Situationen immer wieder zu tun hatte und habe. Angsichts der vielen durchaus guten Vorschläge fällt es mir schwer noch neue Vorschläge zu machen. Einen Hoffnungsschimmer sehe ich in dem, was Dein Mann gerade tut, nämlich mit seinem Hausarzt zu sprechen. Außer einem Gespräch könnte er ihm zumindest mal für eine Zeit antidepressive Medikamente aufschreiben. Die können zwar auch keine Probleme lösen aber bei gutem Verlauf die negative Sichtweise, die ja zur Depression gehört, aufweichen. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass es Deinem Mann sehr darum geht, die Verfügung über sich selbst nicht zu verlieren. Daher fällt es ihm wohl auch schwer Vorschläge anzunehmen. (Ein Vorschlag ist vielleicht für ihn manchmal auch ein "Vor-Schlag"!) Aus diesem Grunde ist es wichtig für ihn stets das Heft in der Hand zu haben. Mir ist auch klar, dass die Dinge so nicht einfacher werden, aber anders sehe ich gar keine Chance. Ich sehe auch, welche Last Du gerade zu tragen hast.

 

Was die medizinische Behandlung der Schuppenflechte und den Umgang mit wenig einfühlsamen Äußerungen der Mitmenschen angeht, hat u. a. Rolf ja schon eine Menge geschrieben, dem ich nichts hinzufügen könnte. Auch die vielen anderen Anregungen und Hinweise möchte ich nicht wiederholen.

 

Ich wünsche Euch alles Gute Kuno

Geschrieben (bearbeitet)

Liebe Nicole,

gerade habe ich mir hier den ganzen Thread durchgelesen und fühle mich doch sehr betroffen. Ich denke darüber nach, was ich empfehlen könnte, zumal ich beruflich als Facharzt für Psychiatrie mit ähnlichen Situationen immer wieder zu tun hatte und habe. Angsichts der vielen durchaus guten Vorschläge fällt es mir schwer noch neue Vorschläge zu machen. Einen Hoffnungsschimmer sehe ich in dem, was Dein Mann gerade tut, nämlich mit seinem Hausarzt zu sprechen. Außer einem Gespräch könnte er ihm zumindest mal für eine Zeit antidepressive Medikamente aufschreiben. Die können zwar auch keine Probleme lösen aber bei gutem Verlauf die negative Sichtweise, die ja zur Depression gehört, aufweichen. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass es Deinem Mann sehr darum geht, die Verfügung über sich selbst nicht zu verlieren. Daher fällt es ihm wohl auch schwer Vorschläge anzunehmen. (Ein Vorschlag ist vielleicht für ihn manchmal auch ein "Vor-Schlag"!) Aus diesem Grunde ist es wichtig für ihn stets das Heft in der Hand zu haben. Mir ist auch klar, dass die Dinge so nicht einfacher werden, aber anders sehe ich gar keine Chance. Ich sehe auch, welche Last Du gerade zu tragen hast.

 

Was die medizinische Behandlung der Schuppenflechte und den Umgang mit wenig einfühlsamen Äußerungen der Mitmenschen angeht, hat u. a. Rolf ja schon eine Menge geschrieben, dem ich nichts hinzufügen könnte. Auch die vielen anderen Anregungen und Hinweise möchte ich nicht wiederholen.

 

Ich wünsche Euch alles Gute Kuno

 

 

Hallo Kuno  :)

 

Er hat von seinem Hausarzt ein Antidepressivum verschrieben bekommen und er hat sich auch mit ihm über Enbrel ein Biologikum unterhalten. Der Hausarzt sagte man könnte es versuchen. Allerdings sieht der Hausarzt in seinem Stadium allerdings kaum Chancen das es anschlägt.  :unsure: Der Hausarzt meinte auch das wir damit trotzdem weiter an unserem Kinderwunsch arbeiten könnten. Der Versuch mit Tieren hätte ergeben das es keinen Einfluss auf den Fötus oder die Spermienqualität hat. In 3 Wochen hat er nochmal einen Termin und dann bekommt er eine Überweisung zum Rheumatologen. Und sein Hausarzt hat ihm geraten sich ein Hobby zu suchen was ihn ein wenig von seiner Erkrankung ablenken könnte. 

bearbeitet von Nicole1979
Geschrieben (bearbeitet)

Ich kann die Gedanken die dein Mann hat gut nachvollziehen, wenn man einmal in dem Sumpf ist, kommt man da nur sehr schwer wieder raus, aber mit Zeit und HIlfe geht das. Meiner Meinung nach sind Antidepressiva keine Lösung des Problems an sich. Ich war selbst mal nur einen Schritt davon entfernt damit anzufangen und heute bin ich heilfroh dass ich es nicht getan habe!

Ich will damit aber sicher nicht sagen, dass es nicht hilft, um damit über schwierige Zeiten hinweg zu kommen!!

 

Das einzig Sinnvolle scheint mir auch eine Reha/Hautklinik zu sein, alleine schon um andere Leute zu treffen, die dieselbe Last mit sich rumtragen und um andere Eindrücke als die von den Leute auf der Straße zu bekommen.

 

Viel Glück!

bearbeitet von Stef.
Geschrieben

Hallo,

ein grundsätzlicher Tip zur Behandlung. Ich hatte auch zusätzliche Schmerzen in den Fingergelenken bei der Psoriasis. Wahrscheinlich ein Beginn der PSA. Seit ich Fumaderm ( 120 mg Dimethylfumarsäureester ) 3 bis 4 mal täglich nehme, ist nicht nur die Psoriasis fast gänzlich verschwunden, sondern die Schmerzen in Fingergelenken zusätzlich vollständig. Dies kann mit der Wirkung von der Substanz zusammen hängen, welche die Aktivität von B - Lymphozyten einschränkt und damit die Autoimmunreaktion, welche die Ursache für PSO und PSA ist.

Es geht ja das Gerücht, das die Zulassung für Fumaderm für PSO zurückgenommen werden soll, um das Medikament noch teurer für PSA in den Handel zu bringen. Es wirkt da also!

Bitte, mit dem behandelnden Arzt über eine Behandlung mit Dimethylfumarsäureester reden.

Ich nehme z.Z, 3 bis 4 Tabletten täglich und lasse sie mir günstig von einer Nürnberger Medicon Apotheke schicken, für 80 Cent, statt 3 Euro die Tablette.

Die starken Bauchschmerzen durch den sauren Wirkstoff, muss man die ersten Wochen durchhalten, aber es lohnt sich.

Beste Grüße burkmann

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