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Erfahrungen mit Zuckerverzicht bei Psoriasis


Ali3n

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Das wäre ja entsetzlich....kein Schnitzel mehr?????   Das würde ich nicht überstehen....brrrr.

 

 

Hallo Cherry, ich komme nochmal zum Grillen  ;-))

 

Gruß von der Ostsee:

 

Hardy

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Cherry, ich komme nochmal zum Grillen  ;-))

 

Gruß von der Ostsee:

 

Hardy

 

 

dann musst Du Dich beeilen, es wird kalt hinter den Bergen :wacko::D

Geschrieben

Das wird knapp....   Nicht nur hinter den Bergen ;-)   Der nächste Sommer kommt bestimmt   ;-)))))

  • 5 Monate später...
Geschrieben
Am Tuesday, September 27, 2016 um 09:25 schrieb beautifully:

Hallo Hardy....Der war gut....Dann essen wir halt die Vegetarier. ..Lol

Ich habe jetzt so einiges gelesen keinen Reis,Kartoffeln,Nudeln,Brot und jede Menge andere Kohlenhydrate...Und dann kommen noch Nachtschattengewächse hinzu....Und dann noch meine leckeren Tomaten die ich jeden Tag esse....Sollen gut gegen Krebs und so sein und jetzt leider schlecht für Schuppenflechte geschädigte Menschen

 

  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Hallo zusammen,

sicher ist es ratsam Zucker zu meiden. Ich habe sehr gute Erfahrung damit seit ca. 1,5 Jahren. Ich verzichte auf Süßigkeiten und Kristallzucker. Trinke nur Wasser. Auf Obst verzichte ich nicht, esse es aber in Maßen. Ich konnte den Verlauf meiner Psoriasis abbremsen bzw. in Schach halten. Ich nehme keinerlei Medikamente, auch keine Cremen, rein gar nichts. Das einzige was ich gemacht habe, war auf Zucker und Milch zu verzichten. Ich habe zwar noch PSO am Kopf, Rücken, Arm, Intimzone und unterm Auge. Es ist aber nicht schlimmer geworden, aber  auch nicht weggegangen. 

Insofern werde ich weiterhin auf Zucker verzichten, es ist ja auch vollkommen sinnlos und gibt keinen Mehrwert. 

 

Gruß

  • + 1
Geschrieben

Ich versuche auch so gut wie möglich den Zucker aus dem weg zu gehen, aber da ist auch noch der versteckte Zucker da versuche auch drauf zu achten was eingekauft wird. Kaffee trinke ich schon lange ungesüßt, Tee sowieso.

Geschrieben

Liebe Leute,

Ich hab schon seit 13 Jahren PSA und Pustola-Ausschlag hauptsächlich an Handinnenflächen und Fußinnenflächen....Es wurde aber erst jetzt nach einem extrem schlimmen Schub seit Weihnachten richtig diagnostiziert.Ich habe aber die ganzen Jahre ( als ich noch an ein Hand-Fußekzem glaubte) schon immer gemerkt, dass meine Ernährung einen großen Einfluss auf die Haut hat..Das Problem ist blos, dass jeder von uns etwas anderes gut verträgt und dass es keine " Liste " gibt, an die man sich halten kann. Bei mir ist es eindeutig Weizenmehl, (zuviel) weißer Zucker und vor allem alle künstlichen Zusätze wie Glutamat, etc...Das bedeutet natürlich, dass ich immer selber frisch kochen muss. Ich fahre gut mit viel Fisch, Gemüse, Dinkelprodukten, Reis, auch Kartoffeln vertrag ich ebenso Paprika, Obergine, Zuccini.  

Tomaten sind bei mir kritisch, Obst geht z.b. Äpfel, Birnen, Heidelbeeren,  gar nicht gehen Zitrusfrüchte...

Und Fleisch geht auch nicht mehr. Ich hab die Jahre über noch Pute oder Hühnchen ganz gut vertragen, da streikt aber meine Verdauung mittlerweile total. Und ganz wichtig finde ich, dass man sich einmal in der Woche einen " Sündentag" gönnt, wo man mal Nudeln, Süßes etc...ist, weil sonst ist das Ganze ja gar nicht durchzuhalten. Ich hab auch gemerkt, wenn ich dann wieder konsequent zu meiner verträglichen Ernährung zurückkehre, nimmt mir mein Körper den Sündentag nicht besonders übel. Vielleicht krieg ich ein paar ganz winzige Wimmerl,,,das war es dann...

Und bei mir ist ganz ganz wichtig, welche Stoffe ich am Körper trage ! Kein Leder auf nackter Haut, kein Polyester etc...auf der Haut, nur Baumwolle und Viskose mind. 80% ! Und keine einengende Kleidung.....das kann bei mir sofort einen Schub auslösen...

Also : Mühevoll,  aber jeder muss für sich austesten, was geht und was nicht !

  • + 1
  • Like 2
Geschrieben

Ja da finde ich auch, dem einen passt das dem anderen das.

Was es die Kleidung angeht ich kann nichts anderes außer Baumwolle tragen, es muss 100% sein. Und den ganzen anderen Rest schwitze ich und meine Haut Juckt extrem.  

  • 6 Monate später...
Geschrieben

Hallo,

 ich mache auch viel mit Ernährung gegen Psoriasis. Hab schon mit Experten drüber gesprochen und nachgelesen. 

 Aktuell ernähre ich mich vegan, glutenfrei ohne Zucker. 

 Im Handel (Internet) werden gute Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Psoriasis angeboten. 

 In jedem Fall nutze ich aber auch die schulmedizinische Unterstützung von Hautärzten.

 Mittlerweile geht es mir ziemlich gut.

LG

Geschrieben
Am ‎21‎.‎03‎.‎2018 um 14:11 schrieb AlexanderM.:

Ich versuche auch so gut wie möglich den Zucker aus dem weg zu gehen, aber da ist auch noch der versteckte Zucker ….

Da müsst ihr mal im Internet nachschauen, aus "was" der Körper alles Zucker macht/umwandelt; - je nach Bedarf. - Früher haben wir darüber auch schon ganze "Romane" hier im Forum geschrieben.

Ohne z.B. Zucker, Tomaten, Fleisch + Wurst, täglich Obst, Gemüse, Käse, viel Milch (aber nur Rohmilch), Käse, Salz (obwohl ich Nieren geschädigt bin) … geht nichts. Ich trinke - nur - jeden Morgen 2 Tassen dünnen Kaffee mit Milch; Kaffee tut meinem Immunsystem für 1 Std. nicht gut (Tee ist besser).  

Was bei mir nicht geht, sind  Medikamente (muss natürlich nach Nebenwirkungen zwangsweise sein).  >> Dafür habe ich keine PSO mehr.

LG  Richard-Paul

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Steffl2018:

Hallo,

 ich mache auch viel mit Ernährung gegen Psoriasis. Hab schon mit Experten drüber gesprochen und nachgelesen. 

 Aktuell ernähre ich mich vegan, glutenfrei ohne Zucker. 

 Im Handel (Internet) werden gute Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Psoriasis angeboten. 

 In jedem Fall nutze ich aber auch die schulmedizinische Unterstützung von Hautärzten.

 Mittlerweile geht es mir ziemlich gut.

LG

@Steffl2018Bei „Ernährungsexperten“ bitte darauf achten, dass sie auch wirkliche sind. Die Bezeichnung ist nicht geschützt und es kann sich leider jeder so nennen, der schon mal gegessen hat.:tw_smirk:

Bei deinen Ernährungseinschränkungen fällt mir ein Spruch ein: „jetzt habe ich so lange gebraucht um meinem Hamster das Essen abzugewöhnen, nun ist der doofe Kerl einfach gestorben als ich ihn soweit hatte“ :rolleyes:

Bitte, ich meine das nicht böse. Doch für mich wäre das sehr eingeschränkte Lebensfreude. Und dann anstatt gesunde, frische Lebensmittel zu kaufen, mit Lebesmittelzusatzstoffen arbeiten? Die sind ja auch chemisch oft noch mit anderen Zusätzen gemischt, jede Menge Zusatzstoffe drin, damit es hält, fließt, schöne Farbe hat usw..

ich bekam, damals vom Arzt ein teures Vitamin B Präperat verschrieben. In der Hülle fand sich dann ein Stoff, der Vitamin B im Körper zerstört. Das macht doch keinen Sinn, oder?

Gesunde, natürliche Dinge weglassen und durch Chemie ersetzen? Und in natürlichen Hüllen(Früchte, Gemüse, Kerne und..) hat die Natur alles eingebaut, was der Körper zur optimalen Verwertung der gesunden und nötigen Inhaltsstoffe braucht. Die Ergänzungsmittel werden oft nicht komplett aufgenommen, manchmal sogar garnicht.

über Meeresalgen, deine Form der Diät, Nahrungsergänzungsmittel usw., findet sich sehr viel im Internet. Auch wie oder wo das dann  eher schädlich sein kann.

ich freue mich für dich, dass du deine wirkungsvolle Diät gefunden hast. Da wünsche ich dir auch weiterhin Guten Erfolg. 

Sonnige Grüße von OSE

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Also mal ganz ehrlich wenn ich hier lese auf was ich alles verzichten müßte um meine PSO vielleicht abzumildern dann könnte ich mir gleich einen Strick nehmen.

Ich habe diese Krankheit (Psoriasis Gutatta) seit meinem 14 Lebensjahr, und bin mittlerweile 41.

Ich bin mir sicher wenn ich so vier bis sechs Wochen GAR NIX essen würde, dann hätte ich die Krankheit definitiv geheilt und bräuchte mir dann keine Gedanken mehr über rote Punkte auf meiner Haut machen.

Na gut Scherz beiseite ich finde auch das Leben ist zu kurz um auf alles zu verzichten.

Sicherlich will ich jetzt nicht sagen das Zucker oder Schweinefleich etc. zu einer gesunden Ernährung zählen.

Aber komplett darauf zu verzichten wegen meiner Autoimmun Erkrankung, gegen die sowieso kaum was hilft weil die Krankheit nunmal mit einer Genetischen Komponente zusammenhängt, macht für mich wenig

Sinn. Außerdem können bei Verzicht von Lebensmitteln auch wieder Mangelerscheinungen auftreten, die vielleicht die PSO auch wieder verschlechtern.

Allerdings muß das jeder für sich selbst entscheiden.

Ich finde man kann ruhig alles Essen und Trinken nach dem Motto

DIE DOSIS MACHT DAS GIFT

 

 

  • Like 2
  • Danke 1
Geschrieben

Du redest Klartext das find ich super.

Guten Appetit 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Sastu77:

Sicherlich will ich jetzt nicht sagen das Zucker oder Schweinefleich etc. zu einer gesunden Ernährung zählen.

Aber komplett darauf zu verzichten wegen meiner Autoimmun Erkrankung, gegen die sowieso kaum was hilft weil die Krankheit nunmal mit einer Genetischen Komponente zusammenhängt, macht für mich wenig

Sinn. Außerdem können bei Verzicht von Lebensmitteln auch wieder Mangelerscheinungen auftreten, die vielleicht die PSO auch wieder verschlechtern.

Allerdings muß das jeder für sich selbst entscheiden.

Ich finde man kann ruhig alles Essen und Trinken nach dem Motto

DIE DOSIS MACHT DAS GIFT

Das sehe ich genauso. Ich habe schon Menschen wegen Mangelerscheinungen zusammenbrechen gesehen. Das muss ich nicht haben.

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Nüsschen:

Das sehe ich genauso. Ich habe schon Menschen wegen Mangelerscheinungen zusammenbrechen gesehen. Das muss ich nicht haben.

Zumal wir nur sehr selten, In Ausnahmefällen eine Mängel hab n könnten. Doch manche skurrile und fanatische Diät können schnell einen Mangel erzeugen. Und die chemischen Nahrungsergänzungen wirkende oft nicht. 

Natürlich, von allem was schmeckt. Abwechslungsreich und bunt, das macht Spaß, erzeugt keinen Streß und keine Selbstkasteiung. 

9Für mich wäre diese penetrante Suche, das verbissene ergänzen allein schon ein Auslöser für mehr Juck. 

Unverständlich, natürliche Nahr7ng weglassen und durch künstliches was auch immer ersetzen

sonnige Genießergrüße von Rose

Geschrieben (bearbeitet)

hallo, liebe Schreiber -

es gibt hier viele Berichte über Ernährungsumstellung im Forum - also, ich meine damit, dass dadurch die PSO positiv beeinflusst werden könnte - ich habe vieles probiert, es hat bei mir nichts genützt -

ich bin ein Fleischesser und bevorzuge allerdings Geflügel - auf fette Sossen verzichte ich gern - ich möchte das Produkt geniessen und nicht die dicke Panade, oder diese immer gleich schmeckenden Sossen - Salat gibt es bei mir immer -

ja, nun zum Zucker -

ich habe DM Typ 2 seit über zehn Jahren und ich habe schon immer kaum Süsses gegessen. Kuchen nur mal ganz selten, kein Eis, keine Süssgetränke, keine Sahne in den Gerichten usw. - lieber mit frischen Kräutern aufpeppen - wenig Salz usw.usw. -

ja, das bleibt - noch komme ich ohne Medikamente aus, Blutzucker morgens bei der Messung erhöht - warum, wieso, weshalb - frage ich mich oft - manchmal auch normal - das ist aber eher selten -

ich habe meine Arztphobie überwunden - wurde von oben bis unten durchgecheckt - alles ist gut -  Ultraschall Magen, Leber, Nieren - EKG usw. - alles ist gut -

ich bin nun wieder im DMP-Programm - das zeigt den vierteljährlichen Langzeitwert an - bin ja mal gespannt -

also, ganz ehrlich, von Nahrungsergänzungsmitteln halte ich überhaupt nichts - das Geld wird einem aus dem Portemonnaie gezogen - da stimme ich Rose63 zu -

ich meine, eine rundherum gesunde Ernährung ist gut - Salat, Fleisch, Fisch, Nudeln, Reis, Kartoffeln -

oder auch mal ein total fetter Döner oder ein Rollo machen mich zumindest glücklich - huch, ich habe Pizza vergessen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

bearbeitet von Bibi
  • 1 Jahr später...
Geschrieben
On 5/25/2015 at 10:09 AM, Richard-Paul said:

Hallo G3nit,

 

das von Dir eingestellte Foto erinnert mich an meine Zeit vor 10 Jahren, als es bei mir an Armen + Beinen + Bauchnabel ganz genauso aussah. Seit ca. 2011/2012 ist bei mir alles verschwunden durch UVB-Bestrahlung zu Hause; mit täglicher, konsequenter Anwendung.

 

Wie du schreibst, hättest Du Dein "Kryptonit" gefunden; also Deinen fiktiven Auslöser in Form von Zucker; was bei anderen wiederum nicht so sein muss. > Was mich betrifft: ich esse alles, was mir schmeckt, vor allem viel Obst und auch viel Zucker; aus der Sicht anderer, viel Salz; >  ich meide Nahrungsmittel mit chemischen Zusätzen [brot mit Zusätzen aus den Backstuben; Fertigprodukte; Nahrungsergänzungsmittel; Medikamente jeglicher Art; ich habe noch nie geraucht; trinke Kaffee - halte ich für ungesund - nur 2 Tassen täglich (ist dünn wie Tee bei mir); habe noch nie Cortison genommen; usw.].

Wichtig ist aus meiner Sicht ein gutes Immunsystem. Nach weit über 20 Jahren hatte ich Anfang Mai zum ersten Mal wieder eine Erkältung, weil mein Immunsystem schwächer geworden ist, seitdem ich als Rentner steriler lebe. Auch war mein "Vitamin D3"-Spiegel im Januar auf 19,6 µ/l abgesunken (mangels Sonne); ist aber jetzt im Mai wieder auf 42,6 µg/l gestiegen.

 

Wie auch die Schreiber vor mir schon erwähnt haben: was dem einen hilft, muss noch längst nicht für den anderen gut sein. Aber unsere Nieren und Haut spielen eine wesentliche Rolle.

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg

und berichte uns weiterhin

 

LG

Richard-Paul

 

On 4/21/2015 at 10:29 AM, Ali3n said:

Hallo,

ich habe mich nun doch überwunden mich zu registrieren, nachdem ich schon einige Zeit hier mitlese.

 

Ich möchte mich hiermit auch gleich mal vorstellen:

Genit, 33 Jahre männlich.

Angefangen hat meine Schuppenflechte schon als ich ca. 6 Jahre alt war, und zwar auf den Kopf.

Kann mich noch erinnern, als mir meine Mutter öfters den Kopf mit Cortison und Ölen einrieb, und wie es brannte wenn die Kopfhaut aufgekratzt war. :wacko:

Irgendwann kam dann die Schuppenflechte an den Ellbogen, und anschließend an den Knien dazu. Wann genau kann ich leider nicht mehr sagen, da ich mich an eine Zeit ohne eigentlich nicht erinnern kann :) . Später dann so ca. als ich 18 Jahre alt war, trat Sie punktförmig im Bereich des Beckens, auf den Beinen sowie auf den Rücken auf.

 

Ich muss auch sagen, das ich mich so schlecht erinnern kann, liegt vor allem daran, das ich die Schuppenflechte ziemlich früh nicht mehr wahrgenommen bzw. ignoriert habe. Mit 10-12 Jahren hatte ich genug von den ständigen Geschmiere und den lästigen Salben und das machte ich meiner Mutter auch klar. Seit diesem Tag an benutze ich keinerlei Sachen mehr wie Cortison,....usw, ich machte einfach gar nichts mehr. Die Schuppenflechte blieb, ich zog ab diesen Zeitpunkt lange Hose an und die Sache war für mich erledigt. Wenn es mich juckte ließ ich es "schneien" bis es blutete. So vergingen die Jahre, und die Schuppenflechte wuchs langsam aber kontinuierlich weiter. Jetzt bin ich 32 Jahre und die Flechte ist immer noch da (ca. 7cm Durchmesser an den Ellbogen, 10cm an den Knien, leicht am Kopf und 10 Cent große punktförmige am Beckenbereich sowie kleinere "Stecknadelgroß" am ganzen Körper)

 

So etwas wie einen "Schub" gab es bei mir, eigentlich immer nur in eine Richtung, und zwar die in die Ausbreitung :)

Eine Besserung oder eine teilweise Abheilung, gab es bei mir nicht. Wo Sie aufgetreten ist, blieb Sie bis heute.

 

Warum ich die Schuppenflechte eigentlich nicht so wahrgenommen habe, liegt wahrscheinlich daran, das ich von Grund auf ein ziemlicher überdrehter und dauernd unter Strom stehender Mensch bin. Ich hatte so viele grundlose Sorgen, Ideen, Blödsinn, Fantasien in meinen Kopf das ich eigentlich nie zur Ruhe kam und das auch bis heute nicht kann. Dauerstress im Kopf und akuter Schlafmangel sind bis heute die Folgen.

 

Jedenfalls begann jetzt vor einem halben Jahr die Schuppenflechte sich nochmals auszubreiten, und zwar Richtung Hände(Finger) und Mundbereich (über Oberlippe).

Das stellte mich jetzt vor ein Problem, da ich bis jetzt meine Flechte eigentlich gut "verstecken" konnte. Also sah ich mich gezwungen, nun doch etwas zu unternehmen. Cortison und sonstige Salben, kommen für mich nicht in Frage, da ich mir sicher bin das diese Dinge die Sache nach der "Rückkehr" noch verschlimmern.

 

Ich dachte mir, ich nehme ein paar Pfund ab, um vielleicht die Sache etwas zu mildern, und habe mich dazu entschlossen weniger Süßes zu essen. Das bedeutet, keine Schokoladeriegel, Bonbons, Limos und sonstiges wo viel Zucker drin ist. Nach 3 Tagen als ich mir nach dem Baden die Schuppen "abgerubbelt" habe, musste ich am nächsten Tag feststellen, das die Stellen nicht mehr zu Schuppen beginnen. Jetzt 1 1/2 Wochen später traue ich mich sogar das Wort "Besserung" in den Mund nehmen, die Flechte macht das erste mal denn Anschein sich zurückzuziehen, und Sie tut es auch jetzt gerade noch. Dazu kommt, das ich weniger aufgedreht bin und Nachts sogar müde werde und meine Gedanken nicht stundenlang im Kopf herumschweben. Es hat fast den Anschein als hätte ich mein "Kryptonit" in Form des Zuckers gefunden. Und wenn ich darüber nachdenke, wie viel Zucker ich die letzten 30 Jahren täglich in mich hineingeschüttet habe, ergibt das irgendwie auch Sinn.

 

Ich esse übrigens weiterhin Zucker, durch andere Lebensmittel --> Weißbrot,... aber verzichte wenn möglich drauf.

Ansonsten halt Schnitzel mit Pommes ohne Ketchup

Kein Limonade, Marmelade, Müsli usw..... eben die typischen Zuckersachen

Auch kein Obst zurzeit, da ich mir nicht sicher bin ob auch der Fruchtzucker eine Wirkung hat. Esse zurzeit eben mehr Gemüse jeglicher Art.

 

Bis auf das, lebe ich weiterhin wie ein König --> Rauchen, Kaffe (ohne Zucker) deftiges Essen :)

 

Ich wollte eigentlich nur einmal Aufzeigen das anscheinend auch der Verzicht auf "Zucker" bei einigen Menschen eine Besserung/Abheilung der Pso erzielen kann, und vielleicht hilft es ja den Einen oder Anderen unter euch.

 

Ich werde alle paar Tage mal ein Update geben, wie sich die Sache weiterentwickelt, denn vielleicht interessiert es ja einen von euch.

 

Jo, das wars eigentlich ;)

Hallo,

ich kann ähnliche Erfahrungen berichten.
Als mein Gewicht die 130 Kilo Marke nach oben durchbrach, nahm ich mir vor abzuspecken. Schuppenflechte, die ich seit 20 Jahren habe, spielte bei dem Vorhaben keine Rolle. Also erst Intervalfasten 16:8. Das klappte übrigens bei mir total gut. Da es mir etwas zu langsam ging, fing ich mit etwas Training auf dem Crosstrainer an. Weil die Kilos immer noch zu langsam purzelten, ließ ich den Süßkram weg und versuchte LowCarb.

Was soll ich sagen. als ich so 30 Kilo weniger hatte, stellte ich fest, dass auch meine Schuppenflechte komplett verschwunden war. Als ich weitere 10 Kilo abgenommen hatte (das ganze dauerte ein Jahr), frühstückte ich wieder und nahm auch wieder "normal" Kohlenhydrate zu mir.

Nicht, dass ich meine Schuppenflechte vermisste, aber es interessierte mich jetzt natürlich mal der Zusammenhang meiner "Diät" und der Schuppenflechte. Also machte ich, ganz selbstlos, ein Experiment und spendierte mir jeden Abend einen bis drei, vier süße Snacks. Sport machte ich trotzdem weiter. 
Nach und nach begrüßte mich meine Schuppenflechte an alten, aber auch an völlig neuen Stellen wieder. Zudem zeigte die Waage neun Monate später, 5 Kilo mehr an. Also wieder eine Kehrtwendung. Und ich kann es garnicht sagen, wie schwer es mir fiel mich von meinen geliebten Schokoriegeln, Eis, Kuchen & Co wieder zu trennen. Zucker macht eben süchtig. Legalisiert Marihuana und verbietet Zucker ;).

Jetzt nach einem Monat, verschwindet die Schuppenflechte unter heftigen Protest langsam wieder.

Als Snack dient jetzt Obst, Nüsse & rohes Gemüße. Langsam aber sicher verschwindet auch die Gier nach Süßkram.

Allen viel Erfolg es mal selbst auszuprobieren,

Frankie

  • Like 2
Geschrieben

Das bedeutet im Grunde einfach, dass Du 16 Stunden fastest (keine Nahrungsaufnahme) und in den verbleibenden 8 Stunden Deine Mahlzeiten zu Dir nimmst.

Die Zeiteinteilung kann jeder für sich selbst bestimmen.

Ich mache das auch seit meiner Jugend/Schulzeit. Aber nicht absichtlich. Ich bekomme morgens keinen Bissen runter bzw. wollte ich als Schüler lieber ne halbe Stunde länger schlafen anstatt zu frühstücken. So hat es sich ergeben.

Bis etwa 20 Uhr habe ich mein Abendessen verdrückt. Und vor dem nächsten Tag gegen Mittag habe ich auch keinen Hunger. So mache ich automatisch die 16/8 Diät. 😉

Was aber nicht bedeutet, dass man sich in den 8 Stunden massenhaft Kalorien, Zucker oder Fett reinhauen soll.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Dustybaer:

Was genau bedeutet den Intervallfasten 16:8 ?

Das was arni beschrieben hat ist eine Form des "Intervallfastens" eine andere ist die 5/2 - fünf Tage normal essen und zwei Tage nicht mehr als 500kcal. (und es gibt noch einige andere)

Der Gedanke dahinter ist, dass längeres Fasten nicht besonders gesund ist. Da die Evolution des Menschen immer wieder unter längeren Hungerperioden abgelaufen ist hat sich der Mechanismus entwickelt, dass der Körper bei längeren Fastenperioden in einen Sparmodus schaltet. Dabei wird zwar auch Fett abgebaut, aber auch viel Muskelmasse. Durch die Zeit der Nahrungsaufnahme kurzfristig zu begrenzen passiert das nicht. Außerdem fällt es vielen Menschen leichter eine begrenzte Zeit gar nichts zu essen und dann normal, als 24/7 konstant aufpassen zu müssen.

Weiter wird durch die Pause bei Nahrungsaufnahme, so die Vermutung, dass sich z.B. Leber, Milz und Pankreas (inkl. der Insulinproduzierenden Zellen) "erholen" können.

Das "Intervall-Fasten" darf auch nicht als Diät, sondern eher als Lebensstil gesehen werden. Wobei wichtig ist - wie arni schon geschrieben hat - dass man den Rest der Zeit nicht maßlos in sich rein stopft.

Anzumerken ist, dass es für die meisten Behauptungen zur angeblichen Gesundheit so gut wie keine wissenschaftliche Grundlage gibt. Ergebnisse in die Richtung stammen meist von Laborversuchen mit Ratten und Mäusen. Kürzlich wurde eine Studie mit Menschen  veröffentlicht, die zeigen konnte, dass es auch beim Intervall-Fasten letztlich um eine Kalorienreduktion geht. Kontrollgruppen die gleiche Nährstoffzufuhr gleichmäßig erhielt nahm auch ab. Das gleiche gilt auch für Low-Carb oder die unsägliche "Paleo-Diät"

Interessant war, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen "frisch zubereitet" und "pre-fab" gab. Trotz gleicher Kalorien nahmen Leute die mit Fertiggerichten ernährt wurden zu. Warum, muss jetzt weiter untersucht werden.

Vorteilhaft für eine Pso/PsA ist auf jeden Fall eine Gewichtsreduktion. Das hat damit zu tun, dass Fettgewebe Hormone produziert die u.a. entzündungsfördernd  wirken.

Und um den Kreis zu schließen: ALLE Zucker sind "leere Kalorien". Wer Zucker zu sich nimmt füttert damit auf direktem Weg sein Fettgewebe. Da ist fast kein Umbau nötig. Da auch Kohlehydrate in Zuckermoleküle abgebaut werden, sind auch die vorsichtig zu essen.

 

  • 3 Jahre später...
Geschrieben (bearbeitet)

Zu dem Video @Claudia habe ich eine Anmerkung, dass darin selbst Zucker als Konservierungsstoff angeprangert wird, halte ich für übertrieben. (Ich mache selbst Marmelade oder Obst damit ein oder setze einen Hefeteig mit 1Kaffeelöffel Zucker an.) Aus meiner Sicht reicht es vollkommen, wenn Süßigkeiten allgemein reduziert werden.

Wenn es mir mal nicht so gut geht (Depression?), vertreibe ich die Symptome mit Süßem - danach kann ich wieder fasten... und habe mir so eine psychologische Behandlung erspart...

Vor etwa 40 Jahren hatten die Kinder im Kindergarten gelernt, ihren Frühstücksquark mit Obst, Zitrone und Öl, aber ohne Zuckersüße zuzubereiten - und es hatte allen geschmeckt (und tut es heute noch).

Zuhause gab es keine süßen Getränke aber auch wenige Süßigkeiten an einer speziellen Stelle im Schrank. Bei Bedarf durften die Kinder da ran. Gab es eine Mahlzeit, bevor die Kinder "Bedarf" nach Süßem hatten, wollte keiner mehr Süßes danach.

Die Kinder haben bisher keine Pso, nur ab-und-zu mal sehr leichte, nicht juckende Neurodermitis.

In der Zeit, in der ich in 12 Wochen 20kg abgenommen hatte, hatte ich für mich alles Süße gestrichen und meine Ernährung mittags auf mehr Gemüse, Salate, Kräuter, Fisch, Ei, Wal- und Erdnüsse und Öle umgestellt (ohne Kohlehydratbeilage).

Und morgens gab es Hafer mit Milch, abends Vollkornbrot mit Käse und dazwischen je ein Vollfett-Joghurt mit einem Kaffeelöffel Öl und Kräutern.

Diese "Diät" war Kohlehydrat-reduziert, aber nicht ganz frei.

An manchen Tagen musste ich durch diese strikte Diät arbeitsmäßig kürzertreten, d.h. 1-2x pro Woche nur halbe Tage arbeiten. (Bei über 300 angesammelten Ü-Stunden war das dann auch kein Problem.)

Meine Pso wurde besser. Aber ich war auch verliebt! (Und was tut man nicht alles, wenn der Angebetete groß und schlank ist?)

LG Burg

bearbeitet von Burg
Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Claudia:

Ich belebe mal diese alte Diskussion mit einem neuen Beitrag.

Wer denkt, das mit dem Zucker sei doch alles übertrieben, sollte sich eine halbe Stunde nehmen und das heute show Spezial zum Thema ansehen. Die beiden schaffen es aus meiner Sicht gut, das Thema rüberzubringen. Sie waren bei einem Diabetologen, haben für zwei Wochen einen Sensor getragen, waren bei der Zucker-Lobby und bei einer Süßwaren-Messe und bringen dazwischen richtig viele Fakten, die eigentlich nur den Schluss zulassen: Wir müssen dringend vom Zucker runter, und zwar alle (okay, die meisten. Okay, ich.)

 

....hab es gesehen, war nicht viel neues dabei....nur lustiger. Ich mit einer Sorbit-Intoleranz muss eh aufpassen. Wenn es süß sein soll nehme ich Traubenzucker oder Weizenzucker. Dazu gibt es auch bei Frusano einiges zu kaufen, selbst ein Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe auch Ketchup zuhause, denn den gibt es auch ohne Zuckerzusatz. Am besten ist aber....Zucker einschränken. Ich nasche schon mal, aber es reichen dann kleine Mengen, dass passt bei mir. Wie bei allen Dingen die ich vermeiden muss...die Menge machst. Es dürfen an einem Tag nicht alle Dinge dann konsumiert werden und ich mache "Pausentage". Wer wie ich schon mehrmals deswegen 2-3 Monate Dauerdurchfall hatte, ist wie ein Schub, passt schon auf. Für Außenstehende wirkt das oft als wenn ich auf viel verzichten muss, ist aber nicht so, nur eben anders. Mir hat eine intensive Beratung an der Uni dazu viele neue Erkenntnisse gebracht. Die meisten Fachärzte lassen einem im Stich, die wollen nur immer spiegeln, dass bringt eben viel in die Kasse. Ich muss das eh regelmäßig machen, aber im akuten Fall muss man trotzdem 3 Monate warten. Dann ist der Schub auch vorbei. Es gibt nämlich ein spez. Kortison-Präperat bei solchen entzündlichen Schüben, die helfen können, aber dazu muss zeitnah gespiegelt werden. Naja...ich weiß jetzt wo es früher und besser geht.

Lg. Lupinchen

 

Geschrieben

Zuckerfrei funktioniert bei mir nicht.  Ich brauche Zucker, da ich sonst schlecht schmecke da ich vor einigen Jahren eine OP an der Zunge hatte und mir Geschmacksnerven fehlen.

Auch Äpfel schmecken mir nicht seitdem.  

Ich liebe Gummibärchen,  die esse ich weniger. 

 

LG 

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