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Neueinsteiger


Gast Maria

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Geschrieben

Hallo Paul,

kurz über mich: habe schon seit Jahren eine Neigung zur Psoriasis. Seit ca. einem Jahr tritt sie aber verstärkt auf, deshalb muss ich jetzt aktiv werden.

Deine Beschreibungen, was die Ernährung betrifft, sind sehr interessant. Ich versuche schon seit längerer Zeit mich möglichst vollwertig zu ernähren, ohne dabei auf Psoriasis einzugehen.

Ich hätte da folgende Fragen:

- du führst in deiner Homepage gute Lebensmittel an unter anderem Getreidesorten und erwähnst dabei nicht Weizen und Dinkel. Ist das absichtlich?

- Wie mariniert man am besten Salat? Ist Essig erlaubt? Zitrone ja wohl nicht.

- Wie verträglich ist Honig? Aufs Brot, oder verkocht, oder gar nicht ?

- du erwähnst beim Apfel "nur alleine", warum?

Grüße Maria

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Maria,

ich muß sagen ich habe manches Verdächtige einfach weggelassen. Wenn man praktisch keine Symptome mehr hat ist es auch gar nicht mehr möglich schwache Auslöser zu testen. Auslöser brauchen ja auch eine gewisse Stärke.

Weizen u. Dinkel habe ich nicht absichtlich weggelassen.

Wenn du sie ausprobierst kannst du ja darüber berichten. Ich denke sie sind unproblematisch und deshalb geeignet für eine Entgiftungsernährung. Ich habe noch nie gelesen, das sie als Auslöser genannt wurden. Sie unterscheiden sich ja auch nicht prinzipiell von anderem Getreide.

Äpfel nur alleine, hat der Fingo, aufgrund seiner Lektüre der Pagano Diät geschrieben. Ich denke, das Äpfel, Birnen und Bananen problemlos in jeder Menge gegessen werden können. Sie können im Sommer den Genuß von Fertigsäften ersetzen. Fertig-Apfelmus sollte wegen der Konservierungsstoffe nicht gegessen werden. Ich habe darauf(also auf die Ascorbinsäure) massiv reagiert.

Citrusfruchtfertigsäfte sind wegen der Wachse u. Öle in der mitausgepressten Schale schädlich. Ob selbst ausgepresster Citronensaft, z.B. in der für einen Salat benötigten Menge schädlich ist, habe ich nicht ausprobiert. Ich habe jetzt immer Joghurt mit Salz verwendet. Schreibe darüber, wenn du es ausprobierst. Es gibt ja eine Theorie, das eine Übersäuerung des Körpers vermieden werden soll. Aber diese Theorie bedeutet nur, das die Gesamtbilanz der Ernährung die Übersäuerung vermeiden soll.

Es gibt also Auslöser die man vermeiden soll und dann gibt es Strategien für die Bilanz der gesamten Ernährung. Z.B. löst nicht das einzelne Stück tierisches Fett Psoriasis aus, aber dennoch soll der Genuß verringert und durch ungesättigte Fettsäuren ersetzt werden, wobei insgesamt der Fettgenuß gering gehalten werden soll.

Verwendest du im Salat Tomaten oder testest du mal den Verzicht aus?

Viele Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

Hallo Maria,

ich wollte noch fragen, hast du mal analysieren können, was sich im letzten Jahr bei dir z.B. in der Ernährung geändert hat? Ich sehe ein Problem z.B. darin, das man sich gesund ernähren will und man dadurch verstärkt natürliche Gifte zu sich nimmt. Hier gibt es z.B. das Problem der Tomaten, die ja eigendlich den Ruf haben gesund zu sein, wobei das Solanin in den unreifen Tomaten verdächtig ist das Immunsystem empfindlich zu machen.

Viel Grüße

Paul Lindner

Geschrieben

Hallo Paul,

ich hatte vor zehn Jahren einen Ausbruch der Pso, der mit Sicherheit auf Eiweißvergiftung zurückzuführen war. Ich habe Mittags eine Dose Thunfisch und am Abend 4 Spiegeleier gegessen. Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem glühenden Gesicht vor allem am Hals in den nächsten Tagen bekam ich abgegrenzte rote Flecken innen weiß, die dann später schuppig waren.

Das "Schöne" daran, ich bin zu drei verschiedenen Hautärzten gegangen, hatte jedem meinen Verdacht auf Eiweißvergiftung geschildert, worauf ich nur Kopfschütteln und Kortison erntete. Bei einem Hautarzt waren mindestens 20 Personen im Wartezimmer, ich kam aber trotzdem nach kurzer Zeit an die Reihe. Frage mich wozu so ein Hautarzt überhaupt so lange studiert, wenn er ohnehin nur Pflegesalbe (ohne Kortison) und Heilsalbe (mit Kortison) verschreibt. Ich habe die Rezepte zerknüllt und hatte das Glück, dass nach etwa zwei Monaten die starken Symptome wieder verschwanden. Warum weiß ich nicht.

Jetzt habe ich vermehrte Schuppenflächen auf der Kopfhaut, die auch mit starkem Haarausfall in diesen Partien verbunden sind. Weiters bekomme ich meine Probleme mit der Wirbelsäule nicht in den Griff und weiß noch nicht, ob das mit der Pso zusammenhängt. Ich ernähre mich seit ca. zwei Jahren möglichst vollwertig (kaum Fleisch, kein Zucker, kaum tierisches Eiweiß, Vollkornmehl) aber und jetzt kommt´s Nüsse, würze die vollwertigen Kekse gerne mit Zimt, Muskat und Orangeat, esse immer schon gelegentlich Tomaten. Weiters habe ich eine Schokoladesucht, der ich in starken Zeiten Herr bin, wurden aber in letzter Zeit häufig rückfällig. Bzw. wollte ich meine Schokoladesucht auf "gesunde Weise" umgehen indem ich ins Müsli Kakao gegeben habe.

Und da fällt mir ein, dass du Paul mit deiner Aussage, man solle vermutlich am meisten auf seine Vorlieben achten, wohl den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Denn ich glaube zum Beispiel, dass bei mir Schokolade ein Hauptgrund ist. Ich weiß schon sehr lange, dass sie mir nicht gut tut, und versuche immer wieder irgendwie an sie heranzukommen, (Kakaocremes, Kakaokekse usw. wenn auch vollwertig).

Grüße Maria

  • 9 Monate später...
Geschrieben

Hallo Maria,

wie hat sich denn die Psoriasis entwickelt? Ich hoffe, du hast sie jetzt im Griff! Du hast ja sicher die Lebensmittel weggelassen, die du in deinem Beitrag erwähnt hast, wie das sehr giftige Muskat und den starken Auslöser Schokolade/Kakao.

Wichtig ist neben den einzelnen "erkannten" starken Auslösern, das insgesamt die Belastung mit Auslösern niedrig gehalten wird, so wird eine gewisse Wiederstandsfähigkeit erreicht, so das es nicht so leicht zu einem Schub kommt.

Wenn der Schub da ist, muß auf wesentlich mehr verzichtet werden, um ihn in den Griff zu bekommen und die Entzündungsprozesse zu hemmen.

Eier sind mittlere Auslöser, die ich bei einem akuten Schub weglassen würde um den Schub zu beenden, später würde ich sie mäßig geniessen. Ist der Schub beendet muß man nicht mehr so extrem verzichten. Es lohnt sich also zur Beendigung des Schubes auf verdächtige Lebensmittel zu verzichten.

Viele Grüße

Paul Lindner

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