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mein Mann, der böse... oder doch ich, die böse?


Gast pipifax13

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo, ich bin mittlerweile 21 jahre alt, seit 1 jahr verheiratet und eigentlich ein lustvoller und lebenliebender mensch. Seit ca einem halben jahr bin ich relativ lustlos, hab kaum mehr kraft um mich über irgendwas zu freuen und dann ist da noch mein Mann.

Langsam habe ich das Gefühl, dass ich uns nicht wohltue. Ich distanzier mich immer mehr, schlaf nicht mehr im selben Bett und Geschlechtsverkehr ist seitdem auch nicht mehr drin. Fühl mich für alles schuldig und hab aber auch das krasse Gefühl allein gelassen zu werden. Er spricht mit mir nur oberflächlich darüber, verdreht die Augen bei der Begründung, dass ich zu jung für so viel stress bin und jeglicher stress mir zusetzt. Er hats auch gerade nicht einfach als student, ist mir klar. Aber dennoch fühl ich mit ihm mit, er jedoch nicht mit mir. Aber wenn ich ihm offenbare, dass es vielleicht doch ein Fehler war und wir zu früh geheiratet haben, bekommt er feuchte Augen und verneint alles. Vielleicht bin ich da auch viel zu sensibel und Bild mir manche Situationen ein, aber ich lass mich nunmal vom Gefühl und nicht vom verstand leiten. das hört sich an, wie wenn ich ein mensch wär, der sich von jedem unterbuttern lässt und nicht auf die eigene Meinung besteht, so ist das aber ganz und gar nicht. Ich hab ein riesiges Selbstbewusstsein -normal- aber seine Abneigung mich zu verstehen und zu lernen wie er mit mir umgehen sollte, macht mich unglaublich traurig und sauer zugleich. Anfangs habe ich es so gemacht, wie er mich vor 7 Jahren kennengelernt hat: kein Blatt vorn Mund nehmen und rausfeuern was mich belastet... 1-2 mal ging es gut.. beim 3.mal hat er schon aufgehört mich wahrzunehmen... mittlerweile lass ich mich auch ziemlich gehen, weil sein benehmen mich verletzt und es ihn nich interessiert..

Ich wär sogar so unheimlich bescheuert und würde ihm eine Affäre zulassen, wenn er es denn möchte... aber auch auf die Vorschläge reagiert er mit betroffenem Blick und einem 'bist du blöd?' ...

Ja, wir sprechen nicht viel miteinander, vor allem lässt er gar nichts raus... was mich natürlich mehr bestärkt und mir ständig vor Augen führt, dass alles umsonst war und wir eigentlich 0:0 zampassen.

So.. und wie das alles jetzt mit psoriasis zampasst? 3x dürft ihr raten in was für einer michvormirselberekel-schuppi-situation ich mich befinde. Dass das ich kaum mehr rausmöchte oder weg möchte oder irgendwas, belastet mich ungemein. Ich weiss, das hört sich wie rumnörgeln und zicken an, aber so solls nich rüberkommen...

So what, wollte auch mal was von mir preisgeben.

Liebe grüsse

Pipifax

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben (bearbeitet)

...davon abgesehen, dass eine Paargeschichte immer ein Zweierding ist, kann frau/man eben nur richtig lieben, wenn sie/er mit sich selber im Reinen ist...

Liebe Pipfax,

au wei...ist i.O....lass es raus den Frust und die Hilflosigkeit, die Fragen, die Wut...du merkst ja selber, dass du gerade in einer Sackgasse steckst und dein Mann mit.

Aus dem was du schreibst, habe ich den Eindruck, dass er dich liebt und dir schon helfen würde, wenn er und auch du wüssten wie und womit....er zeigts nicht immer, ist genauso hilflos wie du.

Will hier nicht Hobbypsycho-Vorschläge bringen. Holt euch einen Paartherapietermin und schaut mal mit einer neutralen dritten Person eure Situation an...oft findet man gemeinsam dann einen Weg da heraus...manches braucht seine Zeit.

(Habe auch mit 20 Jahren geheiratet...Höhen und Tiefen durch...noch hälts...gerade versuchen wir auch wieder Oberwasser zu bekommen...es ist ein kurvenreicher Weg...aber wenn man will....)

Drück euch die Daumen!

Und wünsch dir deinen Weg die Pso in den Griff zu bekommen...

Alles Gute Supermom

bearbeitet von Supermom
Geschrieben

Hallo, ich bin mittlerweile 21 jahre alt, seit 1 jahr verheiratet und eigentlich ein lustvoller und lebenliebender mensch. Seit ca einem halben jahr bin ich relativ lustlos, hab kaum mehr kraft um mich über irgendwas zu freuen und dann ist da noch mein Mann.

Langsam habe ich das Gefühl, dass ich uns nicht wohltue. Ich distanzier mich immer mehr, schlaf nicht mehr im selben Bett und Geschlechtsverkehr ist seitdem auch nicht mehr drin. Fühl mich für alles schuldig und hab aber auch das krasse Gefühl allein gelassen zu werden. Er spricht mit mir nur oberflächlich darüber, verdreht die Augen bei der Begründung, dass ich zu jung für so viel stress bin und jeglicher stress mir zusetzt. Er hats auch gerade nicht einfach als student, ist mir klar. Aber dennoch fühl ich mit ihm mit, er jedoch nicht mit mir. Aber wenn ich ihm offenbare, dass es vielleicht doch ein Fehler war und wir zu früh geheiratet haben, bekommt er feuchte Augen und verneint alles. Vielleicht bin ich da auch viel zu sensibel und Bild mir manche Situationen ein, aber ich lass mich nunmal vom Gefühl und nicht vom verstand leiten. das hört sich an, wie wenn ich ein mensch wär, der sich von jedem unterbuttern lässt und nicht auf die eigene Meinung besteht, so ist das aber ganz und gar nicht. Ich hab ein riesiges Selbstbewusstsein -normal- aber seine Abneigung mich zu verstehen und zu lernen wie er mit mir umgehen sollte, macht mich unglaublich traurig und sauer zugleich. Anfangs habe ich es so gemacht, wie er mich vor 7 Jahren kennengelernt hat: kein Blatt vorn Mund nehmen und rausfeuern was mich belastet... 1-2 mal ging es gut.. beim 3.mal hat er schon aufgehört mich wahrzunehmen... mittlerweile lass ich mich auch ziemlich gehen, weil sein benehmen mich verletzt und es ihn nich interessiert..

Ich wär sogar so unheimlich bescheuert und würde ihm eine Affäre zulassen, wenn er es denn möchte... aber auch auf die Vorschläge reagiert er mit betroffenem Blick und einem 'bist du blöd?' ...

Ja, wir sprechen nicht viel miteinander, vor allem lässt er gar nichts raus... was mich natürlich mehr bestärkt und mir ständig vor Augen führt, dass alles umsonst war und wir eigentlich 0:0 zampassen.

So.. und wie das alles jetzt mit psoriasis zampasst? 3x dürft ihr raten in was für einer michvormirselberekel-schuppi-situation ich mich befinde. Dass das ich kaum mehr rausmöchte oder weg möchte oder irgendwas, belastet mich ungemein. Ich weiss, das hört sich wie rumnörgeln und zicken an, aber so solls nich rüberkommen...

So what, wollte auch mal was von mir preisgeben.

Liebe grüsse

Pipifax

Wie wäre es mit Psychotherapie? Oder Paartherapie? So hat ja keiner von Euch eine Chance. Pso ist eine Hautkrankheit...mehr nicht und glaub mir, man kann damit leben lernen.

Gruß Lupinchen

Geschrieben

Hi Pipifax,

da du schon so intensiv über euch nachdenkst, ist nichts verloren, auch wenn du das im Moment nicht gut fühlen kannst.

So, wie Supermom schon schrieb: das Leben ist eine Berg-und Talbahn und es ist nicht immer nur alles gut. Gerade die Konflikte und die Herausforderungen, diese zu lösen, das macht das Leben aus und so entsteht ein Lebens-WEG.

Für mich bedeutete es, wenn ich im Tal war, es geht wieder aufwärts, wenn auch manchmal langsamer, als einem recht ist. Es ist aber ein Grund zum Optimismus. Nachdenklich werden sollte man wohl eher, wenn es einem gut geht. Das ist ja meist so selbstverständlich, dass man es gar nicht wahrnimmt. Dass nicht irgendwann wieder ein Tal kommt, dafür gibt es keinen Garantieschein.

Also lebe und lasse dich nicht von den Herausforderungen unterkriegen. Bei Bewegung gibts immer eine Richtung, nur wenn du nix tust, hast du schon verloren.

Drücke dir die Daumen, dass sich deine Gesundheit verbessert und du für dich persönlich den richtigen Weg findest.

Liebe Grüße von Hucki

Geschrieben

Hallo Pipifax,

wie wird deine Psoriasis derzeit behandelt? Du nennst auf deinem Profil mehrere Therapien, so dass ich nicht weiß, welche davon gerade aktuell ist. ;)

Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich mit starker Pso ziemlich unleidlich bin. Es ist jedoch schon mal positiv, wenn einem das selbst auffällt. ;) Am Ende deines Beitrages habe ich Ansätze dafür auch gelesen.

Mir hat geholfen, dass ich erkannt habe, dass ich mit mir selbst auch ein Problem hatte und dann habe ich mich um die geeignete Therapie bemüht und mit Unterstützung meiner Hautärztin auch "durchgezogen". Als es meiner Haut besser ging, wurde meine Psyche auch deutlich stabiler. Das wirkte sich auch auf mein Umfeld aus.

Vielleicht ist dies für dich ein Weg, dein Wohlbefinden zu steigern und mit freierem Kopf zu entscheiden, welchen Weg du mit deinem Mann gehen könntest?

Ich drück dir dafür die Daumen. :)

Kati

Geschrieben

Liebe pipifax,

also erstmal - ich glaube, hier ist niemand "böse", weder Du noch Dein Mann. Ich sehe das ähnlich wie Supermom, ich glaube, Dein Mann liebt Dich und möchte Dich nicht verlieren, ist aber auch etwas hilflos. Was hat sich denn seit Eurer Hochzeit bzw. im letzten halben Jahr verändert, dass es mit Deiner Psyche / Stimmung so bergab gegangen ist? Welchen Stress meinst Du, für den Du zu jung bist? Ist es die Haut, die Beziehung, die Arbeit, Freunde... ? Alles beeinflusst sich natürlich gegenseitig, aber dennoch sind es ja einzelne "Baustellen", die man getrennt betrachten sollte, dann ist es auch nicht ein großer Berg, sondern mehrere immerhin kleinere Berge.

Und das Wichtigste - rede mit Deinem Mann. Und zwar ruhig, denn "rausfeuern" hat meist zur Folge, dass vom Gegenüber erstmal eine Abwehr- bzw. Schutzhaltung eingenommen wird. Wenn Du ihm vorschlägst, eine Affäre anzufangen und überlegst, ob das mit der Hochzeit nicht doch ein Fehler war, dann schockiert ihn das (verständlicherweise) und er zieht sich zurück, vermutlich auch weil er Angst hat, beim nächsten "Piep" explodierst Du und er ist wieder Single. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ihm das suggeriert, dass er Dir nicht mehr besonders wichtig ist. Möchtest Du das? Du möchtest ihm ja auch wichtig sein, und hast gerade nicht das Gefühl, dass Du es bist - und lässt Dich gehen und ziehst Dich zurück. Also eigentlich macht ihr beide dasselbe. Ich möchte Dich wirklich ermutigen, Euch nicht aufzugeben, auch weil ich gelesen habe, was Du in Deinem Profil über ihn geschrieben hast. Wenn er zu einem Paargespräch mit einem Therapeuten bereit ist, kann das bestimmt helfen. Wenn es etwas in Deinem eigenen Leben, unabhängig von ihm, gibt, das Dich belastet, dann versuche das anzugehen. Wenn Du Unterstützung von ihm brauchst, dann sag ihm, was genau er tun soll, denn der größte Fehler ist es, zu glauben, der Partner muss doch wissen, was man fühlt und braucht. Tut er nicht. Kann er auch nicht, wenn man es ihm nicht sagt. (Weisheit von meinen Eltern, die seit über 40 Jahren glücklich verheiratet sind.)

Und zur Haut - Du hast offenbar auch eine sehr hartnäckige Pso, die emotionalen Stress und Depriphasen so richtig auskostet. Machst Du gerade eine Behandlung, und wenn ja, welche?

So, jetzt drücke ich Dich erstmal virtuell und hoffe, Du findest wenigstens einen Anfang aus dem Irrgarten!

Liebe Grüße vom

Kringelblümchen

Geschrieben

Manchmal passt es einfach nicht mehr.... Wer außer Euch kann schon wissen, ob Ihr in der richtigen Partnerschaft seid....

Auch Beziehungen können sich verbrauchen und wenn man selbst eine scheinbare Begründung hat, sucht man den Fehler meist auch zuerst bei sich...

Versucht, zu reden, zur Not über eine Therapie., Dann könnt ihr weiter sehen.....

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute für Deine Beziehung. Wenn es nicht mehr funktioniert, kommen neue Wege. Ganz sicher.

Hardy

Geschrieben

Ich denke nicht, dass man gleich die ganze Beziehung in Frage stellen sollte (was man allerdings ganz gern macht, wenn man sich unverstanden fühlt). Es wäre besser, zu schauen, wo die eigentlichen Knackpunkte liegen. Dabei könnte tatsächlich ein Paartherapeut helfen. Andererseits könnte man auch erst mal allein versuchen, die Situation zu verstehen und zu bewältigen. Dabei sollte man zuerst auf sich selbst schauen und sich fragen: Wie fühle ich mich? Wo ist der wunde Punkt? Wie gehe ich damit um? Was erwarte ich von anderen/dem Anderen? Erwartungen an andere sind immer doof. Meistens wird man enttäuscht bzw., wenn sie erfüllt werden, löst es das eigentliche Problem doch nicht.

Aus deinem Beitrag kann man herauslesen, dass du von deinem Mann etwas erwartest, das du selbst nicht erfüllen kannst, nämlich Anerkennung und Verständnis. Du ekelst dich vor dir selbst, schämst dich etc. Nun stellst du deinen Mann auf die Probe – ekelt er sich auch? Würde er vielleicht sogar fremdgehen? Oder könnte er dadurch, dass er lernt "mit dir umzugehen", dir vielleicht die Arbeit abnehmen und deinen Selbstekel vertreiben? Kann er nicht, glaub mir. Du überforderst ihn mit der Situation. Er nimmt dich nicht mehr wahr, schreibst du, aber vielleicht weiß er ganz einfach nicht, wie er auf deine Gefühle, deine Wut, deine Depressionen reagieren soll?

Meine Devise im Leben war immer "Gott hilft denen, die sich selbst helfen" und damit bin ich ganz gut gefahren. Das Wichtigste für dich ist, dich selbst wieder lieb zu gewinnen. Was würdest du mit deinem Kind tun, das an Pso erkrankt ist oder mit deiner Schwester, Mutter etc.? Dich vor ihnen ekeln oder sie vielleicht in den Arm nehmen, trösten, ihnen etwas Gutes tun? Genauso musst du dich selbst behandeln. Es ist nicht deine Schuld, dass die Krankheit dich erwischt hat. Darüber hinaus ist sie nicht tödlich, sondern mittlerweile ganz gut behandelbar. Du hast den Weg hierher gefunden und das ist schon mal ein guter Schritt. Hier gibt es einen guten Überblick über Therapien und Medikamente. Informier dich und lerne die Krankheit zu kontrollieren, anstatt dich umgekehrt von ihr kontrollieren zu lassen. Wenn du sonst ein selbstbewusster Mensch bist, schaffst du das auch. Es ist völlig normal, sich erst mal gehen zu lassen und depressiv zu werden. Danach muss man sich da aber wieder rausholen.

Alles Gute

Antje

Geschrieben

...davon abgesehen, dass eine Paargeschichte immer ein Zweierding ist, kann frau/man eben nur richtig lieben, wenn sie/er mit sich selber im Reinen ist...

Liebe Pipfax,

au wei...ist i.O....lass es raus den Frust und die Hilflosigkeit, die Fragen, die Wut...du merkst ja selber, dass du gerade in einer Sackgasse steckst und dein Mann mit.

Aus dem was du schreibst, habe ich den Eindruck, dass er dich liebt und dir schon helfen würde, wenn er und auch du wüssten wie und womit....er zeigts nicht immer, ist genauso hilflos wie du.

Will hier nicht Hobbypsycho-Vorschläge bringen. Holt euch einen Paartherapietermin und schaut mal mit einer neutralen dritten Person eure Situation an...oft findet man gemeinsam dann einen Weg da heraus...manches braucht seine Zeit.

(Habe auch mit 20 Jahren geheiratet...Höhen und Tiefen durch...noch hälts...gerade versuchen wir auch wieder Oberwasser zu bekommen...es ist ein kurvenreicher Weg...aber wenn man will....)

Drück euch die Daumen!

Und wünsch dir deinen Weg die Pso in den Griff zu bekommen...

Alles Gute Supermom

Geschrieben

@supermom. Herzlichen dank für den Kommentar. Ich habe mir oft gedacht, dass das wohl am besten wäre. Mal sehen, was ich bewirken kann!

Geschrieben

Ich danke euch allen für eure Beiträge und muss euch dazu noch einige Dinge erklären.

Nach der Hochzeit hatte ich einen Streit mit meiner Schwester, da sie sich selber für viel wichtiger nimmt und niemanden etwas gönnt. Mir als der jüngsten aus 5 Geschwistern sowieso nicht. Das denk ich mir nicht nur, sondern dass hat sie auch jedem klargemacht. Sie selber ist seit 12 Jahren verheiratet und hat selber relative Probleme mit ihrem Mann. Sie mag als einzige von uns (meinen Eltern, die selber seit 41 Jahren glücklich verheiratet sind, meinen zwei anderen schwestern) meinen Mann so gar nicht, da sie schoss hat, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen. Sie ist es auch, wieso ich Zweifel an uns habe und mich frag, wieso er mich möchte und womit ich das verdient hab, dass ich von ihm so akzeptiert werde wie ich bin. Wenn es um die hautkrankheit geht, hat er 0 probleme mich sogar auf den betroffenen stellen zu küssen. Ich weiss, dass ich nicht alles einfach auf meine Schwester beziehen kann, aber sie war vor der Hochzeit meine Bezugsperson, nachdem unser Bruder gestorben ist. Seit der Hochzeit spielt sie gegen uns, verachtet mich und schaut von weit oben hinab. Weshalb und warum weiss ich nicht. Das ist auf jeden Fall einer der Punkte den ich wieder in mich reinzieh und es nirgends raus lassen kann. Meine Probleme mit meinen Mann sind die Zweifel, die sie in mir heraufbeschwört. Ich weiss schon irgendwo, dass er mich über alles liebt und mich will. Nur mich.. aber wenn man zwar von jedem im Umfeld den rücken gestärkt bekommt, aber von der Person, die man am meisten wertgeschätzt hat, nur immer einen tritt und hohn kassiert, stellt man alles in Frage. Mit den Behauptungen und alles begann die Hautkrankheit nach der Hochzeit.

So. Und zu der Frage, was ich momentan für die haut mach, ist daivobet und dexeryl .. für den Kopf und Gesichtsbereich soderm lotio. Innerlich darf ich nichts mehr nehmen, da meine Leberwerte so schlimm wie bei einem übergewichtigen Alkoholiker waren.. (nein ich trinke keinen tropfen Alkohol.)

Ich denke, dass bei uns egtl doch alles in Ordnung ist. Ich bin der Punkt der die "negativen Schwingungen" in die Beziehung bring. Bin halt ein gefühlsmensch und lass mich gern von äusseren Gerede beeinflussen. Ich sollte mich auf mich und auf ihn konzentrieren und mich auf gut deutsch gesagt von anderen am Arsch lecken lassen.

Ja ich weiss, liest sich wahrscheinlich ziemlich durcheinander und chaotisch, aber das ist es auch ... :D danke euch nochmal für eure Beiträge. Haben mich mal wirklich zum nachdenken gebracht.

Liebe grüsse

Pipifax

Geschrieben

Ich nenne das immer das Kleine-Schwester-Problem. Meine (große) Schwester ist zwar nicht so gemein und von oben herab wie deine, aber trotzdem hab ich immer das Gefühl, der kleine unvernünftige Trottel zu sein, wenn ich mit ihr zusammen bin. Auch hier ist die Sehnsucht nach Anerkennung der springende Punkt (auf beiden Seiten übrigens). Ich hab über viele Jahre nicht verstanden, was da eigentlich los ist, bis ich mich mit anderen darüber unterhalten habe, die auch "kleine Schwestern" sind und ähnliche Probleme wie ich haben. Das war schon mal eine Erkenntnis. Man bleibt eben immer die unerfahrene Kleine. Noch schlimmer wird es, wenn die große Schwester aus irgendeinem Grund zur Bezugsperson wird. War bei mir auch durch einen Todesfall so. Vor zwei Jahren oder so hat es dann bei uns richtig gekracht. Ich hatte viele Gefühle verdrängt, aus Angst, sie zu verletzen. Sie kennt mich besser als jeder Mensch und doch hatte ich das Gefühl, dass sie mich gar nicht kennt. Irgendwie hatte ich mich ja in den letzten 20 Jahren entwickelt, aber bei ihr bin ich immer irgendwie zwölf geblieben (oder so ;-)). Auf jeden Fall war der Krach sehr befreiend. Ich hab alles rausgelassen und danach konnten wir uns mal vernünftig und auf Augenhöhe unterhalten. Da habe ich gelernt, dass es auch ein Große-Schwester-Problem gibt. Nämlich sich immer um die Kleine zu sorgen und für sie da sein zu wollen. Ihr viele Dinge nachzusehen und das Bedürfnis von ihr gebraucht zu werden. Letzteres ist vielleicht auch bei euch das Problem. Du schreibst, sie war vor der Hochzeit deine Bezugsperson. Dann scheint sie es jetzt nicht mehr zu sein und das wird sie wohl schmerzhaft spüren. Eifersucht kann hässliche Formen annehmen, vor allem wenn man auch sonst keinen großzügigen Charakter hat. An deiner Stelle würde ich mit ihr reden oder ihr schreiben, wenn das einfacher ist. Lass raus, was dich belastet und wenn es so ist, dann gib ihr auch zu verstehen, dass du sie brauchst. Danach kann man viel freier und ehrlicher miteinander umgehen, auch wenn nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist.

Übrigens finde ich es toll, was du über deinen Mann geschrieben hast. Vielleicht gönnt ihr euch mal eine kleine Reise oder einen Ausflug, macht irgendwas Verrücktes. Lass dir die Liebe nicht kaputt machen, es ist das Beste, was es gibt.

Liebe Grüße

Antje

Geschrieben (bearbeitet)

Bin auch jung Papa geworden, mit 24, meine Frau war da 22.

Irgendwann ist man einander gewöhnt und das verliebt sein ist weg, das ist denke ich normal.

Die gemeinsamen Interessen sind wichtig, komunikation, Hobbys, das Leben zusammen.

Auch mal den anderen ab und zu einen Freiraum lassen.

Braucht es immer gleich eine Therapie für alles,

ich mein ich hab mal ne zeitlang jeden Tag gekifft, meine Frau hats genervt, süchtig war ich dewegen denoch nicht, einfach ne Pause von paar Monaten gemacht

und es bei 1 Mal die Woche belassen.

Keine Therapie benötigt selbst geheilt.

In Deutschland wird alles Therapiert und alles gleich negativ betrachtet, jedes Problem hat psychische Ursachen, bla.

Redet miteinander, hockt euch hin, macht euch nen schönen Abend. Geht mal gemeinsam essen.

Hab auch Schuppis meinst das juckt mich, ja wegen den Juckreiz da ich nicht mehr Cannabis konsumieren darf wegen der diskriminierung, aber

es juckt mich nicht was andere denken oder sehen, selbstbewußt einfach positiv alles gelassen sehen.

Fahrt doch mal in den Wellness Urlaub führ 3 Tage, entspannt euch.

Oder kifft euch einen rein das entspannt auch, ABER 3-4 Tage nicht Auto fahren sonst Lappen weg,

Aber nicht in der Wohnung rauchen am Balkon, Kinderschutz geht vor.

Gut Glück.

bearbeitet von bmwornothing

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