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Wie überwindet ihr euch zum Spritzen?


Majaline

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Geschrieben

Hi,

heute habe ich meine 2. MTX-Spritze bekommen. Letzte Woche wollte meine HA mich überreden, selbst zu spritzen. Statt dessen bin in Tränen ausgebrochen, was mir so gut wie nie vor anderen Menschen passiert. Heute hat die Sprechstundenstundengehilfin die Spritze gesetzt. Davor war noch die Blutabnahme. Erst zuhause beim Pflaster entfernen, merke ich wieder, wie sehr mich das ganze belastet. Die ganze Woche über konnte ich das Ausblenden oder besser gesagt, mein Kopf weigerte sich, über das Spritzen nachzudenken. Ich merke gerade, ich finde keine richtigen Worte. Es klingt alles so harmlos, aber mir geht es richtig mies damit. Die ganze PSA überfordert mich und das Spritzen ist das I-Tüpfelchen, was meine Seele jetzt komplett aus dem Gleichgewicht bringt. Eigentlich brauche ich dringend therapeutische Begleitung, nur habe ich keine Kraft das anzugehen. Ich weiß, ich muß irgendwann (besser bald) selbst Spritzen können, aber wie? SSV ist mir nicht fremd, aber das hier ist dagegen voll der Horror.

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Majaline,

ich kam mit der Spritze auch nicht so zurecht.

Bin dann für 3 Jahre auf Tabletten umgestiegen, 2 mal 10mg/Woche.

Seit Anfang dieses Jahres gibt es einen Pen und mit dem komme ich super zurecht.

Frag einfach mal deinen Arzt, zu was er dir rät.

Du wirst es schaffen, da bin ich mir sicher.

Liebe Grüße und alles Gute, Uwe

Geschrieben

hallo und guten Abend, Majaline -

ich bin weder Arzt noch Therapeut - aber ich habe das auch alles durchgemacht.Da du deine Defizite erkennst, suche dir doch Hilfe von Fachärzten - du schaffst das ganz sicherlich - es ist ja nicht schlimm - ich habe das auch hinter mir. Allerdings kam kein SSV dazu, aber ein gepflegter Nervenzusammenbruch -

überlege doch mal, wie du dein Leben weiter gestalten möchtest - Angst vor der einer Spritze - Horror schieben bis zur nächsten Spritze - und sich nicht mehr an den schönen Dingen dieser Jahreszeit erfreuen -

die Kastanien liegen herum, die Eicheln fallen von den Bäumen, das Herbstlaub färbt sich in den schönsten Farben - einfach mal spazierengehen und die Seele baumeln lassen, wenn es dir möglich ist -

ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben

Hallo, Majaline,

hast du beim Arzt eine gute Anleitung bekommen? Vielleicht hilft es dir, die Spritze im Beisein der Arzthelferin selbst zu setzen. Manche Patienten, die zu Hause spritzen, kühlen die Einstichstelle vorher mit einem Eiswürfel. Dann spürt man die Nadel so gut wie gar nicht.

Von meinem Rheumatologen bekomme ich Spritzen von Metex, die weniger Flüssigkeit, aber die Dosis, die ich brauche, enthalten. Sie sehen schon mal nicht so "gefährlich" aus und man ist schneller fertig. Sprich doch mal deinen Arzt darauf an.

Obwohl ich schon seit Jahren meine Spritzen selbst setze, habe ich zwischendurch Phasen, wo ich richtig Widerwillen gegen die Nadeln habe und mich regelrecht zwingen muss. Meist hilft mir schon, vorher einen Fisherman's Friend zu nehmen, um richtig durchzuatmen. Man muss halt für sich rausfinden, was die Sache erleichtert.

Wenn man sich erst einmal überwunden hat, wird es auch leichter.

Alles Gute und lieben Gruß

Geschrieben (bearbeitet)

Wie Butzy schon schreibt - einfach auf den Pen umsteigen.

Das ist total einfach, so als wenn man auf einen Kugelschreiber drückt.

Ein paar Sekunden später ist alles vorbei.

Möglichst nicht das Leben selber schwer machen, sondern die einfachsten und geraden Wege beschreiten.

Viel Erfolg - du schaffst das good.gif

bearbeitet von VanNelle
Geschrieben

Hallo Mjaline,

ich kann Dich voll und ganz verstehen...Ich habe heute die erste MTX bekommen und werde mich nächste Woche sicher auch anstellen, aber da muss ich durch. Die gesetzte Spritze von der Schwester habe ich nicht gespürt, also denke ich, dass werde ich auch allein schaffen... Man muss sich nur einen Ruck geben dann packt man alles und ich denke, man ist dann stolz auf sich. dabei denke ich letztendlich auch an die vielen Kids, die sich in ihren zarten alter das Insulin auch selbst spritzen müssen und gut dabei klar kommen, weil sie es müssen und wir haben ja keine Alternative:

lG cherrymaus

Geschrieben

Hi Majaline!

Ich spritze mir seit ca. 9 Wochen Embrel selber, es ist einfacher als man denkt und tun kaum weh.

mach es im Anfang vllt. 2 - 3 mal im beisein einer Arzthelferin und dann probiere es zu Hause nimm dir Zeit und Ruhe um das Gefühl zu bekommmen auch der Tipp mit dem Eiswürfel kann ich dir nur ans Herz legen es funktioniert super

LGThorsten

Geschrieben (bearbeitet)

uiuiui du ARME...kenne ich zu gut...was hab ich mich angestellt! Aber mit dem Pen ist es kein Thema mehr.

Hab mir dann vor Augen gehalten, wenn ich nicht spritze, bin ich irgendwann wieder so unbeweglich, dass mir jemand anderer den Pops wischen mus o.a. :P:wacko: ...eh dann spritz ich mich doch lieber selbst!

Diese Woche musst meine Tochter ran, da der Arm grad im Gips...nach langem Zögern und einer Menge Galgenhumor, war das Ganze dann ein großer Familienspaß! :lol: Mutter leidet ja gern, wenn dann nur alle glücklich sind! :huh:

Du schaffst das....ganz bestimmt! :daumenhoch:

bearbeitet von Supermom
Geschrieben

Wenn es garnicht geht, steig auf Tabl. um. Ich stehe auch wieder vor einer Therapie und das wird wohl auch wieder mit selberspritzen einhergehen. Das hatte ich eigendlich bei MTX, auch ohne Pen, den es da noch nicht gab, gut im Griff. Habe es aber schon länger abgesetzt. Mir war nur immer übel wenn ich daran dachte. Eigendlich idiotisch, geht aber vielen so und wird in verschieden Foren beschrieben.

Würde gerne etwas nehmen für Pso+PsA das man nicht jede Woche spritzen muss. Tabl. sind für mich allerdings keine Alternative, denn in meiner Fam. sind schon einige an Magenkrebs verstorben, da wird man vorsichtig. Wer hat da, ausser meinen favoriten Humira, einen Tipp für mich.

Gruß Lupinchen

Geschrieben

Stelara

Wird dir nur alle 3 Monate gespritzt.

Bei allen Freunden und Bekannten von mir wird dieses von den jeweiligen Ärzten verabreicht.

Ob das an den hohen Kosten liegt, falls mal ein "Schuss" daneben geht, entzieht sich

meiner Kenntniss.

Geschrieben

Da ich ein Thrombose-Patient bin, darf ich vor längeren Reisen immer Spritzen selber setzen (wäre anders gar nicht möglich).

Während einer Thrombose-Behandlungen habe ich damit angefangen und komme, nach anfänglicher Ängstlichkeit, prima damit zurecht.

Geschrieben

Es steckt tief in uns Menschen drin, dass wir uns nicht selbst verletzen. Aber es ist so ähnlich wie mit dem Springen ins Wasser. Wenn man einige male die Scheu überwunden hat, geht es irgend wann genau so leicht wie das Zähneputzen. Am Anfang ist es gut, wenn man von einem Menschen, dem man trauen kann, angeleitet wird. Wenn man dann aber weiß, dass in aller Regel nichts passiert, geht es irgend wann immer leichter. Für einen Diabetiker ist es ja un einfach lebenswichtig sich zu spritzen.

Da ich aufgrund meines Berufs anderen Menschen Spritzen gebe und Blut abnehme, habe ich mir auch schon selbst Blut abgenommen. Das ist etwas schwieriger als eine Subkutanspritze, weil man es besser zweihändig hinbekommt, aber es geht auch. Sich selbst eine intramuskuläre Spritze in den Gesäßmuskel zu geben, würde ich allerdings nicht empfehlen. Die Gefahr ist doch gegebenen, dass man den dort vorhandenen Nerven trifft. Und das kann fatal sein.

Hier geht es ja immer um Subkutanspritzen. Lasst Euch da bei den ersten Malen eine gute Anleitung geben und macht es zunächst unter Aufsicht. Danach wird es schnell zur Routine.

Grüße von Kuno

Geschrieben

hallo und guten Abend, Majaline -

ich hoffe, dass du aus den Beitragen Hilfe schöpfen konntest -

melde dich doch mal wieder - zumindest mich würde es freuen, deshalb meine Frage -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben

Hah, ich hab’s gemacht. Ich fass es immer noch nicht.

Also eigentlich hatte ich mir vorgenommen, ich mach das dann, wenn ich nicht mehr jede Woche zur Blutabnahme muss. Ich hab nämlich keine Lust, jede Woche in der Praxis aufzuschlagen. Na ja. Irgendwie redeten heute jedoch alle auf mich ein, dass es doch selbst versuchen solle. Und weil ich mir vor der Arzthelferin keine Blöße geben wollte/konnte, habe ich mich überwunden. Es ging. Ja irgendwie ging es. Ich darf zwar nicht daran denken, dann wird mir wieder ganz anders, aber ... ich glaube, es wird jede Woche eine neue Überwindung.

Geschrieben

Maja...kann Deine Freude teilen. Für mich war heute auch der erste Tag des selber picksen. Aber auch ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Was tut man nicht alles, um wieder ein besseres Lebensgefühl zu haben.

Schönes Wochende.

LG. cherrymaus

Geschrieben

Hallo Majaline und Cherrymaus!

Das kann ich Euch versichern: Mit der Zeit wird es immer besser werden und einfacher gehen. Und Ihr tut es ja, wie Du schreibst, Cherrymaus, um ein besseres Lebensgefüht zu bekommen. Nur weiter so,

Grüße von Kuno

Geschrieben

Mit der Zeit wird es immer besser werden und einfacher gehen.

Da geb ich Kuno vorbehaltlos recht. War bei mir nicht anders.

Es ist schon ein komisches Gefühl sich das erste Mal eine Spritze (oder einen Pen) alleine zu setzen.

Man macht sich allerlei mögliche Gedanken und versucht den Zeitpunkt etwas hinaus zu zögern.

Aber da muß man durch und es geht auch. Je öfter sich das Procedre wiederholt, desdo einfacher wird es.

Mittlerweile bedeutet der 2wöchige "Schuß" für mich nicht mehr als die Kaffeemaschine einzuschalten

oder eine Flasche Bier zu öffnen. good.gif

Geschrieben (bearbeitet)

aber ... ich glaube, es wird jede Woche eine neue Überwindung.

Wie heißt es so schön, "Übung macht den Meister"! :daumenhoch:

Du schaffst das schon!

Gruß Uwe

bearbeitet von butzy
Geschrieben

Hallo Majaline.

Toll das du es geschaft hast.

Ich spritze 1x die woche MTX, montags, und täglich mit pen wegen osteoporose, und täglich 2xmal trombosespritzen, also montags 4 spritzen, es war anfänglich schwer, aber ich habe mich daran gewöhnt, es wird irgenwann eine rutine.

Viele liebe grüße Lilian.

Geschrieben

Hey Majaline

Ich kann dich echt gut Verstehen, ich hatte schon Schweißperlen auf der Stirn wenn es nur um´s Blut abnehmen ging....

Alles was mit Nadeln zu tun hatte, war definitiv nix für mich lach

Irgendwann kam dann auchmal MTX auf den Plan, erst wurde es immer beim Doc gespritzt, irgendwann kam dann der Tag an dem man mir sagte, das ich das selber machen sollte :o

Allein der Gedanke daran war Schrecklich....

Nun ja, alles hin und her half nicht, ich musste es wohl versuchen...

Die ersten male, hat mir eine Freundin geholfen, die Krankenschwester war, jedoch sagte sie mir irgendwann das ich mich net so anstellen soll, wäre doch halb so wild!!

Halb so wild?? :angry:

Ich dachte mir, die hat se doch net alle!!!

Nun ja, DER Tag war da, ich schisser mit der spritze in der einen, und ne Bauchfalte in der anderen Hand... nachdem eine gute halbe Stunde um war, war die Spritze drin, ich Schweißgebadet und trotzdem erleichtert.

Ich habe mich wirklich umsonst so verrückt gemacht, klar ist es eine Überwindung, aber ich habe die augen zu gemacht, tief luft geholt, und dann rein damit.... Ich muss sagen, seit dem Tag habe ich keinerlei Panik mehr, denn ich habe so gut wie nix gemerkt.

Ich weiß nicht ob Dir das Hilft, aber ich dachte ich "Oute" mich hier auch mal lach

Liebe grüße

Björn

Geschrieben

Weiste, das schlimme ist ja nicht der Schmerz beim Spritzen sondern die Überwindung dahin. Die Nadeln sind so dünn, man merkt es kaum. Blutabnehmen tut viel mehr weh.

Diese Woche hab ich zuhause gespritzt und es ging irgendwie. Ohne Tränen und Duschen mußte ich hinterher auch nicht. *lach* Und nächste Woche brauch ich erstmalig nicht zum Blutzapfen. Ich bilde mir sogar ein, dass das MTX schon eine Wirkung zeigt. Die ganz, ganz schlimmen Tage, wo ich vor Schmerzen eigentlich nur noch am Heulen bin und mich trotzdem bewegen muss, habe ich schon einige Zeit nicht mehr. Es ist alles ein kleines bisschen erträglicher geworden.

Geschrieben

Ja, jede Woche ist es eine neue Überwindung. Mir wird schon vorher schlecht, wenn ich nur dran denke. Deswegen habe ich mir einen Termin gesetzt, jeden Sonntagabend klingelt mein Handy.......So kann ich es verdrängen, aber nicht vergessen.....

Geschrieben

Hallo

Also ich brauchte zum Glück, keine Arzthelferin oder sonstiges, die mir alle 14 Tage die Spritze setzt.

Aus irgendwelchen Gründen, macht es mir nichts, die selber zu setzen.

Aber ich kann auch zu schauen, wenn man mir Blut abnimmt, und kippe dabei nicht um.

Wollte damit sagen, das ich damit kein Problem hatte oder habe, mir die Spritze selber zu setzen, es ist doch nur ein kleiner Piks ;)

Geschrieben

hallo mayaline! ich spritze jetzt seit 7 Monaten- meine erste spritze habe ich beim Arzt bekommen!ich bekam damals 2 auf einmal- die 2 spritze drückte er mir in die Hand, so und jetzt sind sie dran,aber richtig machen ,sonst sind gleich 1000 euro weg. es war der horror- übrigens ein pen. humira- und siehe da-ich spritze alle 14 tage, und es ist wirklich so,es macht mir nichts mehr aus,und meine haut ist momentan wunderschön ein Lebensgefühl herrlich,wünsche dir auch viel erfolg. alles liebe poldi

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