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Wie schädlich sind den nun Cortisonsalben auf den Genitalien?


Tommi1971

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Geschrieben

... die "Spätfolgen" können dem Kortison (nach wiederkehrendem wochenlangen Gebrauch in üblicher Dosierung) ??? oder den der Pso zugrundeliegenden Entzündungen zugeordnet werden... - Für mich ist das noch eine offene Frage...

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Kronstein:

Ich habe im Netz über Ecural gelesen, dass es ein Kortison der Wirkungsstärke 3 ist, aber die milderen hautatrophierenden Eigenschaften eines Klasse 2 Kortisons hat und somit eine Sonderstellung hat, weißt du da evt mehr ?

Kenne den Ausdruck Wirkungsstärke nicht, ab einer bestimmten Stärke ist Kortison als Creme/Gel frei verkäuflich, darüber hinaus Verschreibungspflichtig. Wenn die Haut einmal dünner geworden ist, wird sie nicht wieder besser und entsteht auch eine Art Striae, so etwas wie Schwangerschaftsstreifen. Problem ist auch, Kortison heilt nicht, es lindert die Beschwerden und wenn nicht ausgeschlichen blüht sie wieder. Versuche wirklich mal andere Produkte, die du auch lange/immer benutzen kannst.

  • Like 2
Geschrieben

@Burg

Eine verstärkte Pigmentierung könnte auch der normale Hautalterungsprozess sein. Eventuell weißt du da mehr, aber ich habe häufiger gehört und gelesen, dass Schäden an der Haut während der Anwendungsphase entstehen und sich die Haut wieder erholt wenn man Kortison absetzt/ausschleicht. Das hinterher noch Schäden entstehen ist mir neu und nach 20 Jahren halte ich für unwahrscheinlich. Langzeitfolgen ja, Spätfolgen habe ich noch nichts von gehört, aber du hast auch mehr Erfahrung als ich, denke ich.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Pipo:

Wenn die Haut einmal dünner geworden ist, wird sie nicht wieder besser

Also sowohl Leute in meinem Umfeld als auch hier im Forum berichten darüber, dass sie Cremes/Salben benutzt haben, dass ihre Haut dünner geworden ist und sie deshalb die Cremes/Salben abgesetzt haben, damit die Haut sich wieder regeneriert also auch wieder dicker wird bzw wieder in den Normalzustand kommt. Auch im Internet ist zu lesen, dass sich die Haut wieder regeneriert, wenn die Kortisonbehandlung beendet wird. 

Geschrieben

Dünnere Haut hatte ich nach kortisonhaltiger Creme keine bekommen, aber die Striae (noch ohne Schwangerschaft) etwa nach 4-5 Jahren "entdeckt".

Geschrieben
@Pipo
 
Ist Cortisonhaut reversibel?
 
Wenn Erkrankungen oder Therapien mit Cortison dünne Haut oder atrophische Haut verursacht haben, ist diese Entwicklung reversibel: Nach Ausheilen der Erkrankung, Ende der Behandlung oder erfolgreicher Therapie kann eine vollständige Regeneration erfolgen.
 
 
Das ist zwar jetzt nur schnell gegoogelt, aber sehr häufig im Netz zu lesen. Von Dehnungsstreifen, Pigmentstörungen und Teleangiektasien und dünner werdende Haut liest man auf jeder Seite, aber das die Haut sich nicht wieder erholt, davon hab ich noch nichts gehört. Nur bei dünner gewordene Haut durch den Alterungsprozess des Menschen, die wird logischer Weise nicht wieder dicker.
  • + 1
Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Burg:

Dünnere Haut hatte ich nach kortisonhaltiger Creme keine bekommen, aber die Striae (noch ohne Schwangerschaft) etwa nach 4-5 Jahren "entdeckt".

5 Jahre nach deiner Kortisontherapie die Striae entdeckt, oder währenddessen ?

Geschrieben

@Burg

 

Pigmentstörungen habe ich übrigens auch. Bei mir ist die Flechte selbst dafür verantwortlich, ohne Zweifel, denn ich habe mehrere Stellen am Körper und die Stellen, die ich von wenig bis gar nicht behandelt habe, sind heller pigmentiert. Dort wo ich regelmäßig Kortison aufgetragen habe, sind keine Pigmentflecken zu sehen.

Mich stören die Pigmente aber nicht, denn sie sind das geringere Übel zu PSO Herden.

  • + 1
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Kronstein:

... Pigmentstörungen ....

Diese Pigmentflecken [Altersflecken] sind bei mir an den Händen gekommen [das ich einen Schreck bekommen habe] und sind wieder von alleine verschwunden, ohne dass ich einen Grund erkannt habe. 

  • 2 Monate später...
Geschrieben
Am 18.3.2024 um 22:26 schrieb Burg:

... die "Spätfolgen" können dem Kortison (nach wiederkehrendem wochenlangen Gebrauch in üblicher Dosierung) ??? oder den der Pso zugrundeliegenden Entzündungen zugeordnet werden...

 Gibt es hier im PSO-Netz einen Thread zum Thema Spätfolgen der Haut nach langjähriger topischer Kortisontherapie ?

Habe über die Suchfunktion nicht viel gefunden. (Spätfolgen, nicht Langzeitfolgen).

Geschrieben
Am 18.3.2024 um 23:12 schrieb Kronstein:

Von Dehnungsstreifen, Pigmentstörungen und Teleangiektasien und dünner werdende Haut liest man auf jeder Seite, aber das die Haut sich nicht wieder erholt, davon hab ich noch nichts gehört.

"Hingegen regeneriert sich die dünne und verletzbare Haut, «Steroidhaut» genannt, die sich meist nach mehrjähriger Cortison-Therapie bemerkbar macht, nicht."
aus: 
Cortison: Was ist gut und was ist böse? - Rheumaliga Schweiz

Geschrieben
Am 18.3.2024 um 22:28 schrieb Pipo:

Kenne den Ausdruck Wirkungsstärke nicht

Zu Wirkstärke:

"Synonyme: Wirkungsstärke, Wirkintensität

1. Definition

Als Wirkstärke oder bezeichnet man in der Pharmakologie das Ausmaß der pharmakodynamischen Effekte eines Arzneistoffs. Die Wirkstärke in Abhängigkeit von der Dosis oder Wirkstoffkonzentration wird auch Potenz genannt.

2. Hintergrund

Angaben zur Wirkstärke können sich auf einzelne biochemische Effekte (z.B. die Hemmung eines bestimmten Enzyms) oder die klinische Wirkung eines Arzneistoffs beziehen. Beispiele sind die mittlere inhibitorische Konzentration (IC50) oder der mittlere effektive Konzentration (EC50).

In einigen Fällen (z.B. bei Opioiden oder Glukokortikoiden) wird die Wirkstärke als "relative Wirkstärke" in Bezug auf eine Referenzsubstanz angegeben."
Quelle: Wirkstärke - DocCheck Flexikon

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