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GdB Widerspruch Unterstützung von Sozialverband (VdK) oder Anwalt sinnvoll?


MaunaLoa

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Geschrieben

Hallo,

  • was kann man tun, wenn zu wenig Prozentpunkte anerkannt wurden?
  • Bringt die Unterstützung durch einen Sozialverband bei einem Widerspruch etwas?
  • Oder ist es "effektiver" sich einen Rechtsanwalt zu nehmen?
  • Läuft ein Widerspruch immer auf eine Klage hinaus?
  • Oder lenken die Versorgungsämter manchmal vorher ein, wenn sie sehen man wird unterstützt?
  • Wie lange dauert so etwas; gibt es eine richtige Verhandlung vor dem Soz.gericht?

Schon mal vielen Dank für eure Erfahrungsberichte.

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo MaunaLoa,

wenn Du einen Widerspruch einlegst (Frist beachten), das kann formlos sein.

"Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid Widerspruch ein, Begründung folgt. Bitte senden Sie mir die von den Ärzten Ihnen zur Verfügung gestellten Berichte in Kopie zu".

Dann bekommst Du die Unterlagen und kannst schauen wo vielleicht ein Arzt zu wenig an das Amt geschrieben hat oder wo eventuell Fehler vorliegen.

Das kannst Du dann begründen warum Deiner Meinung nach Dir zu wenig GdB zugesprochen wurden. Benenne alles was Du nicht kannst oder Dir schwerfällt (laufen, Haushaltsführung, Aktivitäten des täglichen Lebens, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz etc.)

Das zuständige Amt prüft es erneut. Falls es wieder zu einer -für Dich-negativen Entscheidung kommt, kannst Du Dich immer noch entscheiden ob Du eine Klage anstrebst oder ein Weilchen wartest und einen neuen Verschlimmerungsantrag stellst. Die Dir zugestanden GdB werden Dir bei einem Widerspruch nicht aberkannt.

Wenn Du Dir unsicher bist ist ein Sozialverband eine sinnvolle Hilfe und preisgünstiger als ein Rechtsanwalt. Ob es einen grossen Unterschied macht, den Widerspruch selber zu begründen oder mit Hilfe eines Sozialverbandes (vielleicht haben die eine andere Formulierung) vermag ich nicht zu sagen. Für einige Erkrankungen gibt es feste GdB-Sätze was an GdB gegeben werden sollte, was darüber hinaus geht liegt oftmals in den Händen des Bearbeiters beim zuständigen Amtes. Das jedenfalls ist meine Erfahrung.

Sinnvoll ist ein Widerspruch auf jedenfall, Du vergibst Dir damit nichts.

Alles Gute und viel Glück

Saltkrokan

Geschrieben (bearbeitet)

Also mir hat der Sozialverband Deutschland e.V. geholfen. Bin später dort eingetreten, kostet nicht viel, und bekam dann einen Fachanwalt von dort. War sehr zufrieden, sicher auch weil das Ergebnis gut war. Den Widerspruch hab ich noch selber erledigt, aber danach braucht man eine Institution. Wie es genau beim VdK abläuft weiß ich nicht, dürfte aber ähnlich sein. Für die erste Beratung nimmt der VdK glaube ich keine Gebühr.

Zur Erklärung noch: es ging nicht um eine Erstfeststellung, sondern um eine automatische zeitliche Zurücksetzung und danach Neufestsetzung und Ergänzung der Diagnosen.

Gruß anjalara

bearbeitet von anjalara
  • 7 Monate später...
Geschrieben

Für die erste Beratung nimmt der VdK glaube ich keine Gebühr.

Auch wenn der Thread bereits ein halbes Jahr alt ist, kann ich hier gerade aus eigener Erfahrung Antwort dazu geben:

Für die Inanspruchname der Leistungen des VDK ist eine Mitgliedschaft notwendig, die kann aber auch vor Ort erklärt werden.

Kosten: 6€/Monat.

Geschrieben

Hallo zusammen,

wobei der Mitgliedsbeitrag, beim VDK, in NRW nur 4,50Euro beträgt.

Geschrieben

Intressant.

Recherche hat jetzt ergeben, dass der Beitrag je nach Bundesland und Lebensstatus (Student/Arbeiter) zwischen 2,50€ und 7€ schwankt.

Geschrieben

Hallo zusammen,

wobei der Mitgliedsbeitrag, beim VDK, in NRW nur 4,50Euro beträgt.

Stimmt. :daumenhoch:

Geschrieben

Guten Abend zusammen,

wie hoch wird der GdB bei einer Pso-Erkrankung eigentlich angesetzt?

Geschrieben

Ich habe 30 bekommen, aber am Dienstag wird (via VdK) ein Verschlechterungsantrag gestellt...

Hängt auch immer vom Einzelfall ab, was ist betroffen, wie sehr bist du eingeschränkt usw.

Geschrieben

Guten Tag,

und dann, bei einer bereits vorhandenen GdB wegen einer anderen Erkrankung (zb.Herzerkrankung),

addiert wird ?

Geschrieben

ich hatte einen GdB von 40 bekommen, nach Widerspruch ohne Unterstützung von VdK oder Rechtsanwalt habe ich einen GdB von 50 bekommen.

Ich habe Pso und eigentlich sehr leichte Psa.

Geschrieben

Hallo, ich habe auch 40% bekommen.

Habe auch Pso und Neurodamitis, aber hinzu kommt noch folgendes:

Hörminderung und Sehminderung, Knieschaden, Sprunggelenk defekt, Fußfehlbildung.

Habe auch Widerspruch beim Versorgungsamt ( Dortmund ) eingelegt und Post ( Juni 2013 ) erhalten

- da hieß es, das man es nicht entscheiden könnte und deshalb die Sache nach Münster ( Bezirksregierung ) geschickt hat.

Weiteres erhalte ich nun von Münster.

Habe bis jetzt auch keine Anwalt, etc. eingeschaltet.

Hatte in meinem Widerspruch nur mit geteilt, das ich gegen den Bescheid Widerspruch einlege und der Grund wäre,

das ich mit Pso, etc. in Dauerbehandlung bin und die Schäden am Bein ( Knie u. Sprunggelenk ) dazu führen, das ich

keine 1000 Meter mehr richtig gehen kann.

Was würde ihr / du mir nun weiter empfehlen oder habe ich den Widerspruch falsch formuliert ?

Gruß

Ansgar

Geschrieben

Hallo,

auch ich habe trotz erheblicher Verschlechterung GDP 30 bekommen.

Möchte auf jeden Fall in Widerspruch gehen, bin mir aber mit der Formulierung nicht sicher. Was schreibt man da rein - wie ist es richtig ?

Hat jemand einen Tip ?

Gruß Mary

  • 4 Jahre später...
Geschrieben

Wieso hast du die Berichte von den Ärzten denn nicht? Ich mache mit denen zusammen die Diagnose und lasse mir den Bericht sofort für meine Unterlagen mitgeben und motze dann gleich los, wenn die nicht die richtige Begründung geben

  • Haha 1
Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Alte Zicke:

Wieso hast du die Berichte von den Ärzten denn nicht? Ich mache mit denen zusammen die Diagnose und lasse mir den Bericht sofort für meine Unterlagen mitgeben und motze dann gleich los, wenn die nicht die richtige Begründung geben

Ist dir schon aufgefallen, dass du auf asbach uralte Treads antwortest? Ausserdem. Was sind das für Ärzte, die du hast, die sich in die Diagnose rein reden lassen?

  • Like 1
Geschrieben

menno, macht euch doch mal locker -

Alte Zicke - ja der Thread auf den du geantwortet hast, ist schon über vier Jahr alt - und ich sehe nicht, wem du antworten wolltest - es ist immer hilfreich, den Usernamen einzufügen -

wie sich immer wieder zeigt, antworten User hier und das muss ja nicht schlecht sein -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Ist dir schon aufgefallen, dass du auf asbach uralte Treads antwortest? Ausserdem. Was sind das für Ärzte, die du hast, die sich in die Diagnose rein reden lassen?

naja ich achte darauf, das auch alles in meinem Sinne aufgeführt wird

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
Am 23.9.2017 um 22:25 schrieb Alte Zicke:

naja ich achte darauf, das auch alles in meinem Sinne aufgeführt wird

und in der Hoffnung, dass bei so alten Artikeln keiner reagiert, suchst du dir solche aus. Versuch doch mal einen sinnvollen Beitrag in jetzigen Artikeln zu schreiben.

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