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Inwieweit hat ihre Krankheit ihr Selbstbewusstsein beeinflusst?


Chrissy84

Inwieweit hat ihre Krankheit ihr Selbstbewusstsein beeinflusst?  

1 Stimme

  1. 1. Inwieweit hat ihre Krankheit ihr Selbstbewusstsein beeinflusst?

    • Durch die Krankheit ist mein Selbstbewusstsein gestiegen.
    • Ich habe starke Berührungsängste. Vor meiner Krankheit war ich selbstbewusster als jetzt.
    • Ich bin so Selbstbewusst/Schüchtern wie ich es vor der Krankheit auch war.


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Geschrieben

Hallo.

Mich interessiert, in wie weit die Krankheit die Psysche beeinflusst. Vieleicht könntet ihr ja noch einen kurzen Kommentar schreiben wenn ihr abgestimmt habt.

Danke, Christina

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Moin Chrissy,

ich hab zwar oben für Nr.1 gestimmt,allerdings wollte ich das noch kurz ergänzen.Ich bin eigentlich von Natur aus nicht die Schüchternste,allerdings in Bezug auf die Pso eher trotzig...so nach dem Motto : Du kannst mich mal,ich kann auch mit dir vernünftig leben.

Ich hoffe,du verstehst wie ich das meine.

Gruß Mone

Geschrieben

Hallole Chrissy !!

Habe auch für nr.1 gestimmt . Muß aber dazu sagen , hatte schon immer ein gutes selbstvertrauen , nur bei der pso nicht . Habe pso mit 12 jahren bekommen , am anfang habe ich mich geschämt dafür . Bin nicht ins baden , im sommer langärmlich und lange hosen u.s.w.. Nach ein paar jahren war mir klar , ich muß damit leben , ob ich will oder nicht . Hat vieleicht auch was mit trotz zu tun , so wie mone das schreibt . Heute lebe ich gut damit.

Grüßle Andrea

Geschrieben

Hallo

Ich weiss eigentlich nicht so genau wass ich abstimmen muss.

Ich weiss nämlich nicht wie ich vorher war. Habe es mit 6oder 7 beekommen. Als Kind hatte ich eigentlich keine Probleme damit, außer das kaum jemand mit mir spielen wollte. Habe eine große Familie, und war deshalb nie einsam. In der Pubertät, war ich eher schüchtern, und habe es in diese Zeit auch versteckt, aber das tun doch eigentlich alle Puber, wenn die mal 'nen Pickel haben. Mit 17 Jahre habe ich krankenpflege gelernt, und im Krankenhaus Hat man Uniforme mit kurzr Ärmel, so dass jede es sehen konnte. Ich habe mich dafür nicht geschämt Ich wusste nicht anders. Dank meine Eltern bin habe ich gelernt gut damit um zu gehen. Sie haben nie ein Problem daraus gemacht.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Mich hat es sehr negativ beeinflußt.ich war immer ein offener typ. jetzt versteck ich mich zu hause und schäme mich sogar vor meinem freund.ich muß aber sagen daß ich im moment einen sehr starken schub habe.auch an den händen und im gesicht!

Geschrieben

hallo

ich habe PSO seit ich sieben bin und nun bin ich 31. Blicke also auf eine lange "Psoriasiskarriere" zurück.

In der Kindheit schon mit diesem Uebel konfrontiert zu werden, war das Schlimmste!

Im Sommer nur mit langärmeligen T-Shirts zur Schule, vom obligatorischen Schwimmunterricht gar nicht erst zu reden!

Katastrophal!

Mit 17 fing ich dann mit Fumaderm an, seitdem schlucke ich diese Tabletten fast ohne Unterbruch. Habe sie nur in der SS und Stillzeit abgesetzt.

Ohne diese, wäre mein Leben echt besch...sorry.

Leider habe ich am ganzen Körper PSO und wenn ich einen starken Schub habe (wie grad jetzt) bekomme ich es auch an den Händen und Füssen. Die Kopfhaut ist übersät, wobei ich von Glück reden kann, dass ich Unmengen von Haaren habe und man deshalb nicht so viel davon sieht. Am Haaransatz trage ich dann immer Dermovate Lotion auf. Oder mal Dermovate Pommade über Nacht einwirken, das gleiche in den Ohren.

Die Nägel bei mir wachsen nie lange, sie brechen immer sofort wieder ab :-( (was noch das kleinste Uebel ist!

Meine Freunde wissen alle Bescheid und mein Mann hat mich NUR SO kennengelernt. Er ist es auch, der mir den Rücken eincrèmt mit der Dermovate, weil ich da ja nicht hinkomme.

Im Sommer fühle ich mich wegen der Sonne sehr wohl und gehe oft ins Freibad mit die Kids. Den Sommer durch ist meine Haut auch fast supi :-)

Die Beine und der Rücken sind am Hartnäckigsten, das macht mir schon zu schaffen. Ich trage NIE Minis. Und kurze Hosen, wenn ich Zuhause bin.

Gehe ich aber Einkaufen, ziehe ich es vor, ein langes Kleid anzuziehen!

Das angestarrt werden, bereitet mir auch heute noch oft Mühe.

Im Winter, wenn die Haut wieder leidet, meide ich Hallenbäder, aus den gleichen Gründen.

Was viel schlimmer als alles andere ist, ist der fuchtbare Juckreiz!

Weiss jemand ein probates Mittel dagegen??? Wäre sehr froh.

lg

Brigitte

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Bei mir hat sich die Pso sehr negativ auf mein Selbstbewußtsein ausgewirkt. Ich hab sie seit 2 Jahren, vor allem am Rücken und auf dem Kopf, und war damals Anfang 40. Bis dahin hatte ich keine Probleme mal zu flirten oder jemanden in den Arm zu nehmen. Das hat sich ganz doll verändert, an eine neue Partnerschaft wage ich gar nicht zu denken und habe auch starke Berührungsängste. Angestarrt zu werden ist ein Horror. Aber ich glaube auch, daß ich die Krankheit selbst überhaupt noch nicht akzeptiert habe. Deshalb quatsche ich jetzt ja mit Euch im Internet. Amanda

Geschrieben

Ich finde dass ich so bin wie vorher. Ich war Ende 20 als vor zwanzig Jahren die Pso losging und ich war das schon "fertig" und kannte meinen Mann da bereits zehn Jahre lang. Weiß nicht wie es gewesen wäre, wenn ich mit schuppiger Kopfhaut und roten Stellen am Haarrand, hinter den Ohren usw. ihn kennengelernt hätte. Wenn ich ehrlich bin: es hätte mich sehr verunsichert! Sehr. Mit 28 war ich aber schon selbstbewußt genug, mich auch mit Macken selbst anzunehmen. Und zu wissen, dass ich ne Krankheit vielleicht habe. Aber nicht diese Krankheit BIN. Wie gesagt, wäre ich jünger und ohne Partner - ich würde wohl anders drüber reden. Glück gehabt. Ich merke, dass ich nicht so stark gewesen wäre, wenns mich jünger erwischt hätte.

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Früher liebte ich den Sommer. Man konnte anziehen was man wollte. Ich wuerde gerne wieder einen Rock oder ein Kleid anziehen oder kurze Hosen und dergleichen. Aber ich traue mich nicht. :o Ich kann nicht sagen dass ich wirklich viel Selbstbewusstsein habe. Eigentlich bin ich eine einzige Luege...

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Hallo alle zusammen!

Stimme für Aussage Nr. 1.

Seit 15 Jahren muss ich mit PSO leben, ob ich will oder nicht. Lange Zeit konnte ich mich nicht damit abfinden obwohl ich wusste "eines Tages wird es dich auch erwischen".

Wie wohl die Meisten von uns bin auch ich erblich vorbelastet durch einen Elternteil.

Es gab in diesen Jahren Höhen und Tiefen.

Wenn ich dachte " wow, jetzt bist du soweit und akzeptierst dich so wie du bist", kamen dumme Sprüche über Ansteckung und Aussehen der PSO.

Jetzt im alter von 34 Lenzen können mich alle nicht PSO-Kranken gern haben. Entweder ich werde so akzeptiert wie ich bin oder ich wende mich von diesen Leuten ab. Meine Persönlichkeit und mein Karakter haben nichts mit meiner Haut zu tun.

Ich habe im verlauf dieser Jahre gelernt offen über PSO zu reden. Werde ich gefragt, gebe ich antwort.

So, jetzt möchte ich euch noch etwas über meine Family erzählen. :-))))

Seit 16 Jahren bin ich mit einem tollen Mann verheiratet und wir haben eine 15 jährige Tochter. Mein Mann kommt super mit PSO klar. Als ich bei ausbruch der Krankheit anfing mich zu verstecken, ausziehen nur noch im dunkeln u.s.w., war er es der mich da raus holte. Auch hat er viel zu meinem Selbstbewustsein bei getragen indem er mich bei der Hand nahm und mir klar machte, dass ein luftiges Kleid im Sommer doch viel angenehmer sei und er kein Problem damit hat wenn meine Beine und Arme sichtbar sind.

Jetzt zu unserer Tochter.

Kathy ist 15 und leider ist vor 8 Wochen auch bei ihr die Pso ausgebrochen. Als wir die Diagnose vom HA bekamen hat mir das Herz geblutet. Sie dagegen hat es locker leicht aufgenommen. Auch ihr freund steht zu ihr und hat uns Löcher in den Bauch gefragt. Die Antworten gab Kathy und ich war erstaunt wie viel sie über PSO wusste.

Ich glaube das reicht jetzt.

Zum Schluss möchte ich euch bitten: " Versteckt euch nicht, konfrontiert euer Umfeld mit eurer Krankheit und ihr werdet sehen das leben ist dann ein wenig leichter."

Herzliche Grüße

bluna666

Geschrieben

Als meine Schuppenflechte anfing, habe ich sehr stark darunter gelitten. Vorallem wenn wieder ein Schub kam und ich die ganze Nacht nichts anderes getan habe als mich blutig kratzen. Ich habe mich furchtbar geschämt, wenn mich jemand ansah. Ich dachte immer, man ekelt sich vor mir. Im privatleben habe ich mich sehr stark zurückgezogen. Es war mir furchtbar peinlich, wenn jemand mich darauf ansprach.

Mittlerweile habe ich damit kein Problem mehr mich der Welt zu zeigen. Seitdem ich Selbstbewußter damit umgehe, haben sich auch die Blicke der Anderen verändert (scheint zumindest so). Jeder der mich kennt, weis warum ich überall rote Flecken habe. Trotzdem wäre ich ohne sie weitaus glücklicher. Ich hoffe ich bekomme sie in den Griff.

Angelika

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Also, bei mir fing die PSO vor ca. 9 Monaten an. Zuerst diagnostizierte mein Arzt einen Kälteausschlag(!!), ging ja noch. Der Ausschlag war damals nur an den Händen und ging mit der Kortisonsalbe schnell weg.

2 Monate später dann der Schock: Ausschlag am ganzen Körper, wieder zum (anderen) Arzt, Diagnose:Pso!

Ich muß zugeben, daß es mich sehr negativ beeinflußt. Zugegebenermaßen bin ich aber auch extrem eitel und auf mein Aussehen bedacht - auch berufsbedingt. Ich repräsentiere meine Firma nach außen und habe hauptsächlich mit Leuten aus den Chefetagen zu tun. Nur gut, daß es lange Hosenanzüge gibt!

Mein Freund verkraftet das ganze wesentlich besser als ich. Ihn stört es nicht, aber ich finde mich irgendwie einfach ekelig.

Ob das irgendwann vorbeigeht? Ich hoffe, ich kann diese Krankheit eines Tages akzeptieren...

Renè

Geschrieben

Ich kann eindeutig sagen, dass mein Selbstbewusstsein unter der Psoriasis leidet. Ich trage keine kurzen Röcke und Hosen.

Ich nehme mir für den Urlaub (wenn ich wegfahre) zwar immer vor, da kurze Sachen zu tragen, weil mich ja keiner kennt, traue mich dann aber doch nicht.

An den Strand gehe ich nur mit Familienmitgliedern und versuche, möglichst schnell vom Sand ins Wasser zu kommen, dass mich ja keiner sieht.

Wenke

egleichmcquadrat
Geschrieben

Da ich die PSO mit 4 Jahren bekommen habe, weiß ich nicht, wie meine Psyche ohne aussähe, aber ich glaube einerseits, daß ich schon berührungsängste habe, die andererseits dazu führten, daß ich viel alleine zu Hause rum gesessen habe und über mich und die Welt nachgedacht habe, was wiederum gut für mein Selbstbewußtsein war. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, daß ich auch ohne die meisten Menschen glücklich sein kann und nicht unbedingt attrakiv sein muß. Das wichtigste ist, daß die PSO mich isoliert hat, nicht aber den Geist angreift. Ich glaube, daß das gut für das Selbstbewustsein ist. Wer will schon ein drogensüchtiges, durchgeknalltes, dämliches Modell sein?

  • 6 Monate später...
Geschrieben

Also ich komm absolut nicht damit klar, und hab eigentlich den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als immer und überall meine Hände zu verstecken und darauf zu achten, das niemand diese roten Stellen entdeckt...

Und ich freue mich schon riesig auf nächsten Monat, da ich dann versetzt werde, und zwar in den Filialdienst bei der Post.. *grummel* Mal sehen was das gibt....

  • 5 Monate später...
Geschrieben

hi zusammen

ich bekam die pso vor 13 jahren, nach der geburt meines ersten kindes und das superheftig am ganzen körper. zum einen hatte ich mit der veränderung meines körpers nach der schwangerschaft zu kämpfen und dann auch noch das... ich versteckte mich sogar vor meinem mann, ausziehen nur in dunkeln, berühren-...auf keinen fall u.s.w.( ..ich die sich vor der pso immer super selbstbewußt zeigte)ich fing regelrecht an meinen körper zu hassen. mein mann stand IMMER super liebevoll und geduldig zu mir-ohne ihn hätte ich das nie geschafft. tja aber trotzdem folgten depressionen,ängste mich z.b. in kurzen hosen oder mini zu zeigen, und schaffte ich es dann doch mal, fing ich mir sicher gleich blöde blicke ein.also habe ich mich wieder zurückgezogen. therapie über therapie folgten photosoletherapie, kur (mit dem ergebniss das es eher schlechter wurde)und natürlich jede menge verschiedener salben wurden ausprobiert, die ich auch hätte in den müll werfen können,das ergebniss wäre das selbe gewesen. besser wurde es erst als ich eine verhaltenstherapie mit begleitender selbsthypnose begann. das war mein erster schritt zur besserung. sicher ganz weg ist die pso immer noch nicht, doch viel,viel besser. seit dem ersten ausbruch der pso und jetzt war meine pso nur einmal ganz weg (für ganze 12 Monate) als ich mit meinem zweiten kind schwanger war und in der stillzeit,doch dauerschwanger ist ja auch kein zustand,grins. zur zeit versuche ich die eigenbluttherapie, das soll eine sehr gute möglichkeit sein eventl. die pso zu verbesser,mal sehen...doch zurück zum selbstbewußtsein..ich habe es soweit wieder, nur bei der sache mich in mini oder kurzen hosen und schwimmbad zu zeigen fehlt es oftmals immer noch , vor allem am anfang des sommers, also die erst zeit der kurzen mode.tja vielleicht schaffe ich das aber auch noch,jedenfalls arbeite ich dran.

liebe grüße nighthorse

Geschrieben

hi kris

ich habe gerade gelesen das du ständig deine hände versteckst...

wieso das denn?

ich habe auch beide hände voller pso.pustulosis und gebe jedem der ins büro kommt die hand

bis jetzt hat niemand irgendwas gesagt und wennn dann wurde eher nett nachgefragt was das denn sein - und dann bist du am zug

erkläre es den menschen verständlich und sie geben ir auch beim "auf wiedersehen" wieder die hand

ich hab das allerdings seit 11 jahren, damit wahrscheinlich auch ein paar jahre vorraus <annehhm>

meine füsse sind das gleiche prob. und ich gehe nur in "flipflops" so sieht auch das jeder

Leute die übel darauf reagieren tun mir eher leid

und ich spreche dann auch mein Mitleid für sie aus

denn sie tun mir leid das sie kein verständniss haben und intollerant sind

versuch es mal - und du wirst sehen das du dadurch sofort feststellen kannst wer von den vielen menschen ok ist oder nicht

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Hallo Allerseits,

ich habe die Pso jetzt mittlerweile seit 10 Jahren, anfangs war es nur ein kleiner Herd und nach dem Wechsel auf eine Schule, ging es dann am ganzen Körper los.

Die darauffolgende Zeit war wirklich schlimm , in der Pubertät kam ich mit mir selber nicht klar und fühlte mich wie ein aussätziges Monster.

Mit jedem Blick mehr in den Spiegel hab ich mich nur noch mehr vor mir selbst geekelt.

Dann hab ich die Balneo-Foto-Therapie (Tomesa) gemacht und war eine zeitlang beschwerdefrei, außerdem hatte es den positiven Nebeneffekt das auch der nächste Schub nicht so schlimm war.

Momentan habe ich wieder einen Schub aber ich kann trotzdem

ganz gut mit der Krankheit leben.

Natürlich kommen noch immer die Tage in denen es unerträglich ist, aber genau dann sollte man den Tag mit einer kleinen Liebeserklärung an sich selbst beginnen und sich extra viel Zeit für sich und seine Haut nehmen.

Denn auch wenn die Pso nicht gleich besser ist, wenn man sich von innen heraus gut fühlt und man sich Zeit für die "liebevolle" Hautpflege nimmt, steigt das Selbsbewußtsein ungemein und man hat einfach auch das Bedürnis sich selbst mehr zu schützen und zu pflegen(in welcher Form auch immer).

So, allen einen wunderschönen Tag und laßt euch nicht unterkriegen.....:-)

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Hallo,

ich habs nicht so schlimm, meist nur an den Händen, selten am Körper, ich lebe schon seit über 20 Jahren damit, ich habe wirklich noch keine negativen Reaktionen von außen bekommen! Vielleicht weil ich einfach gar nicht darauf achte und schon gar nicht auf kurze Ärmel verzichte (wie hält mans denn sonst im Sommer aus? ich krieg nen Hitzestau bei langen Ärmeln!).

Ein Kumpel von mir hat Pso sehr stark ausgeprägt, und der einzige aus unserem Freundeskreis, der damit ein totales Problem hat, das ist er selber!

Naja, ich hab ja auch gut reden, sehe ja relativ "normal" aus...

Bodo

Geschrieben
... Eigentlich bin ich eine einzige Luege...

Hallo Jade,

was hast Du gesagt?

Was heisst das?

Selbstbewusstsein hin oder her. Du bist doch keine Lüge.

Erklär mir das bitte.

Liebe Grüße

Gina

Geschrieben

Hallo Gina,

ich denke nicht, das du von Jade eine Antwort bekommen wirst, denn seit dem Beitrag vom 07.06.2003 war sie nicht mehr Online. Deshalb mein Tipp an dich und alle anderen, bevor ihr jemanden anspricht, schaut mal nach, von wann der Beitrag ist.

Gruß Frank

Geschrieben

Inwiefern hat sich meine PSO auf mein Selbstbewusstsein ausgewirkt...?...

Hmm, ich fühlte mich eigentlich noch nie dem Personenkreis zugehörig, welcher stets ohne Zweifel an sich selbst, sein Leben lebt. Immer wieder gab und gibt es Momente, in welchen ich mich eingeschüchtert bzw. hinterfragend (oder ähnliches) zurückzog - mich einfach bedeckt hielt und halte.

Mit der Diagnose PSO vor zwei Jahren, oh ha - das war keine einfache Zeit für mich. Zu jener Zeit hatte ich ettliche Schübe und mein ganzer Körper war bedeckt voller Flecken (mal größer - mal kleiner). Ich habe mich geschämt.

Glücklicherweise bin ich in den letzten Monaten von solch Schüben verschont geblieben und generell meinte es das Leben, gut mit mir. Von den vielen Flecken, sind vier 2,- €-Stück große und zwei kleine Stellen, sichtbar übrig geblieben. Diese befinden sich jeweils an den Ellenbögen, Knien und Oberschenkeln. Gut, mittlerweile habe ich mich mit diesen arrangiert - dennoch, ich trage seltenst T-Shirts - eher dreiviertel lange Oberteile oder kurze Röcke bzw. Hosen - war eh noch nie mein Stil. Obwohl ich doch sehr offen mit der Erkrankung umgehe und mit meinen Mitmenschen darüber rede, bin ich doch immer wieder auf`s Neue, peinlich berührt, wenn mich Bekannte und Freunde mit kurzer Kleidung ertappen (z.B. spontaner Besuch).

Ob sich jedoch mein Selbstbewusstsein durch die PSO verändert hat, vermag ich kaum sagen - ich habe weder das Gefühl, dass dieses stärker oder schwächer geworden ist.

Geschrieben

Hallo ihr Lieben,

die Psoriasis hat sich bei mir sehr negativ ausgewirkt. Freunde sagen, ich habe mich sehr verändert. bin gar nicht mehr so lebensfroh- und lustig wie früher.

Ausserdem bin ich sehr sensibel geworden und neuerdings diesbezüglich sehr nah am Wasser gebaut.

Mit blöden Bemerkungen von Fremden etc. kann ich gerade momentan nur sehr schwer umgehen und ich lasse das ganze einfach zu sehr an mich ran.

Gerade gestern war wieder so ein Fall:

Ein Kursteilnehmer sagte zu mir: Nur weil du das Gesundheitssystem so belastest, müssen wir hinten anstehen!

Früher hätte er richtig was zu hören bekommen, weil ich es einfach nur eine Unverschämtheit finde so etwas zu sagen.

Gestern allerdings musste ich so gegen die Tränen kämpfen, dass ich überhaupt nichts dazu gesagt habe.

Sicherlich ein Fehler, aber ich war so geschockt, dass ich gar nichts erwidern konnte.

Kaddy

Geschrieben
Ein Kursteilnehmer sagte zu mir: Nur weil du das Gesundheitssystem so belastest, müssen wir hinten anstehen!

Was für ein A.rsch. Vielleicht triffst Du ihn ja nochmal und geigst ihm dann gehörig die Meinung -- verdient hätte er es. Menschen, die chronisch Kranken eine Schuld für ihre Krankheit in die Schuhe schieben wollen, sind der Bodensatz unserer Gesellschaft.

Gruß,

Marko

Geschrieben
Gestern allerdings musste ich so gegen die Tränen kämpfen, dass ich überhaupt nichts dazu gesagt habe.

Sicherlich ein Fehler, aber ich war so geschockt, dass ich gar nichts erwidern konnte.

Kaddy

Hallo Kaddy und alle Anderen, :D

denke, dass wir alle mit- oder ohne Krankheit, mal unsere stärkeren Zeiten und manchmal unsere schwächeren Zeiten haben.

Schau, ich bin auch selbstbewusst. Seit Jahren hauterscheinungsfrei. Habe mein innerliches Leben auch angereichert und weiss auch was es heisst "innerlich zufrieden" zu sein.

DENNOCH. Auch ich habe -trotz hauterscheinungsfreiheit- hin- und wieder meine Zeiten wo ich "schwächel". Wo auch ich angreifbar bin. Wo ich mich zurückziehe. Wo ich meine Handlungen überdenke. Mich auch in frage stelle.

Denke, dass ist auch wichtig in der allgemeinen Entwicklung. Ob nun krank oder nicht.

Wenn z.b. jemand schreibt: "bleib wie du bist". Könnte ich jedesmal dahinter schreiben; NEIN bloss nicht.

Weil dieses Leben voller Veränderung, Vergänglichkeit und Unstetigkeiten ist. Wenn ich stehenbleibe, dann, wenn eine Stagnation eintritt, dann läuft da etwas grundlegendes falsch. Auch das solche schwächelnde Zeiten umwandelbar zum Nutzvollen sein kann.

So sehe ich das

Dabei berücksichtige ich selbstverständlich auch die zusätzliche Belastung von Krankheiten. (An denen ich noch andere aufweise)

Aber gerade diese Krankheiten, haben mir auch in einigen Bereichen die Möglichkeit gegeben, ein wenig weiter über den Tellerrand hinweg zu sehen.

Und wenn ich mal ein up-down habe, dann erinnere ich mich, dass auch dieser Zustand vergänglich ist. Das ich vielleicht auch so wieder die Möglichkeit nutzen kann, Dinge aufs neue genauer zu betrachten, reflektieren oder ggf. zu verändern.

Nur Mut und Geduld :D

viele liebe Grüsse

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