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ROHKOST: nach 4 Wochen habe ich nur noch 2 rötliche Stellen am ganzen Körper!


Gast Joanne

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo erst einmal,

ich kann zu diesen Thema nur eines sagen, ich hab für längere Zeit streng vegan gelebt und außer dass es mir sehr schlecht ging, war schlapp, müde, hatte Magenkrämpfe etc. sah ich keine Veränderung meiner Pso. Wenn es jemanden hilft vegan zu leben, gut für ihn, übrigens wo steht es geschrieben, dass Menschen Pflanzenfresser sind. So ein Quatsch, wenn das so wäre, warum haben wir dann schon in der Steinzeit Tiere gejagt. Wie gesagt jedem das Seine. Aus Erfahrung weiß ich, dass Veganer etc. immer einen sehr verbissenen Zug um den Mund haben. Naja ist schon hart wenn man sich immer so verteidigen muss. Fleischfresser mach das nämlich´nicht, sie essen was sie wollen und rechtfertigen sich nicht. Lasst doch jeden so essen wie er es will.

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Clarissa!

Im Prinzip hast Du schon recht. Allerdings befinden wir uns hier in Diskussionen und Austausch. Daher würde ich es mir immer mal erlauben etwas zu kommentieren.

Wenn jemand vegane Ernährung als Allheilmittel verbreiten will, dann werde ich das ebenfalls kommentieren. Meine beiden Töchter haben in ihrem Leben einige vegetarische Phasen gehabt - ich übrigens auch. Da habe ich nie herum gemeckert.

Bei veganer Ernährung gibt es schon ein paar Ernährungsprobleme. Dass damit eine Psoriasis verschwindet, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Möglicherweise gibt es aber einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Psoriasis. Aber dabei ist noch vieles, zu vieles unklar. Wenn zwei Dinge zusammen auftreten, heißt das noch lange nicht, dass eins das andere verursacht hat. Vielleicht gibt es dann noch etwas drittes und viertes, das das erste und zweite bewirkt oder begünstigt. (Beispiel Rückgang der Geburtenrate und Rückgang der Zahl der Störche. Beides hat etwas mit Industrialisierung zu tun. Manche folgern aber vielleicht daraus, dass die Störche die Babys bringen.)

Nach meinem biologischen Kenntnisstand sind wir Menschen "Allesfresser" bzw. feiner ausgedrückt "Omnivoren". Das soll allerdings kein Argument für miese Tierhaltung oder Gammelfleisch sein.

Grüße von Kuno

  • 4 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo miteinander

Ich esse auch gern Obst und Gemüse, darf aber nicht alles essen. Auf meine Tabu- Liste stehen bis jetzt:

Wassermelone, Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Rosenkohl. alles Dinge, die eigentlich gern mag. Aber durch MC macht das mein Darm nicht.

Grünen Salat mag ich nicht.

Fleisch gibt es bei uns fast nur am Wochenende.

In Bio- Laden kann ich nicht einkaufen, als Leiharbeiter ist das nicht drin.

Was ist Du mittags auf Arbeit? Salat? Woher nimmst Du die Kraft zum schaffen?

Mal was von Vitamin- B12- Mangel gehört? Das steckt meistens im Fleisch drin!

Eva

Übrigens Meine Flecken gedeihen immer wieder bei mir. Ich lasse mich nicht unter kriegen dami.

Es gibt schlimmere Krankheiten

bearbeitet von eva0062
  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Hallo, also ich denke, dass die Ernährung einen wirklich bedeutenden Einfluß hat. Man muss das aber wirklich selbst herausfinden. Jeder reagiert ja auch auf andere Lebensmittel unterschiedlich. Habe ein Jahr vegan gelebt und damit recht gute Erfahrungen gemacht. Dann hat sich aber der "Schweinehund" wieder gemeldet ;) Jetzt versuche ich grad eine pseudoallergenarme Diät und schau mal, was passiert (außerdem kompletter Verzicht auf Alkohol und Rauchen). Besonders wichtig sind mir dabei aber Bio Produkte, habe nämlich festgestellt, dass auch in den natürlichsten Produkten noch unerwartete Zusatzstoffe zu finden sind. War schon reichlich entsetzt, als ich heute im Supermarktmozzarella Zitronensäure entdeckt habe... Ich denke, dass diese ganzen unnatürlichen Stoffe einen großen Effekt auf den Zustand der Haut haben. Vor allem auch diese ganzen Spritzmittel.

  • 2 Wochen später...
  • 1 Monat später...
Geschrieben

Hallo alle zusammen!

Ich bin erst seit gerade eben im Forum angemeldet, da ich bisher in diesen Selbsthilfegruppen nicht so gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich habe 2007 die Diagnose Psoriasis vulgaris bekommen (ich war 19) und hatte zuerst einen Schub, bei dem meine kompletten Beine, die Ellenbogen, Oberarme und Handgelenke befallen waren. Nach Antibiotikagabe bildeten sich viele Flechten zurück, ich musste jedoch täglich 2 mal alle Stellen mit -Soderm plus- eincremen, damit sich die Flechten nicht weiter ausbreiteten und der Juckreiz einigermaßen erträglich wurde.

Mir war damals nicht klar, was Psoriasis eigentlich ist und als der Hautarzt mir sagte, dass ich den Rest meines Lebens damit zu tun haben werde, war ich geschockt und sehr traurig, weil ich dachte ich würde mich niemals trauen im Sommer mit kurzen Ärmeln oder im Rock vor die Tür zu gehen.

Ich habe mit 12 Jahren angefangen zu rauchen, mit 13 zum ersten Mal Alkohol getrunken, später kamen noch andere Rauschmittel dazu. Ich habe mich sehr ungesund ernährt (Fleisch+Wurst, viele Milchprodukte, Brot, Eier, Nudeln) und vor Allem sehr unregelmäßig gegessen, d.h. mal einige Tage lang gar nichts und dann plötzlich fettige Pommes oder Pizza + Nachtisch in mich hineingestopft. Außerem fühlte ich mich immer unwohl wegen meines leichten Übergewichts (1,73cm / 85kg).

Bis vor ca. einem Jahr habe ich versucht meine Krankheit zu ignorieren, habe mich aber nie wirklich damit auseinandergesetzt. Habe immer viel gecremt und wenn es gar nicht anders ging durch Anziehsachen die schlimmen Stellen versteckt. Das ging so bis ich meinen Freund kennengelernt habe. Er selber hat seit 9 Jahren Multiple Sklerose. Der Zusammenhang ergibt sich daraus, dass er seit einigen Jahren auf der Suche nach alternativen Therapien war, da er eine Interferron-Therapie ablehnt. Als wir uns kennenlernten hatte er seine Ernährung seit 4 Monaten auf 80% Rohkost umgestellt und noch einige MS-spezifische Grundlagen beachtet (z.B. 1x / Woche Fisch; Täglih 1 Löffel Leinöl etc.), er war zu dieser Zeit komplett SYMPTOMFREI! Durch den Austausch mit ihm bin ich darauf gekommen, mich über Schuppenflechte zu informieren und bin schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass Multiple Sklerose und Psoriasis gar nicht so verschieden sind: sie gehören beide zu den "unheilbaren", chronisch entzündlichen Erkrankungen, die durch Nikotin- oder Alkoholabusus ausgelöst werden können und häufig bei Menschen mit Adipositas (Fettleibigkeit) diagnostiziert werden. Auch die empfohlenen Nahrungsmittel von sog. Ernährungsexperten ähneln sich sehr. Ich dachte mir: wenn das bei ihm funktioniert, warum dann nicht auch bei mir?

Ich besorgte mir daraufhin einige Fachbücher zum Thema Rohkost und las viele Erfahrungsberichte von Leuten, denen das Erreichen von Symptomfreiheit durch Rohkost gelungen war und kam zu dem Schluss, dass ich diesen Weg ausprobieren möchte.

Ich habe seit einem Jahr kein Fleisch mehr gegessen (September 2010), vor ca. 5 Monaten begann ich auf tierische Lebensmittel aller Art zu verzichten (vegan), vor 3 Monaten stellte ich nach 10 Jahren das Rauchen komplett ein, seit 1,5 Monaten trinke ich keinen Alkohol mehr und seit 30 Tagen ernähre ich mich zu 99% von Rohkost (Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Öle) und habe die Antibabypille abgesetzt, die ich seit 9 Jahren genommen habe.

Das bisherige Resultat sieht so aus (seit September 2010):

- ich habe 7kg Gewicht verloren

- mein Haarausfall ist deutlich zurückgegangen

- Fingernägel sind viel stabiler und brechen nur noch sehr selten

- mein gesamtes Hautbild hat sich zunächst verschlechtert (Entgiftung!) und ist jetzt reiner als jemals zuvor, die Flechten der Psoriasis sind VERSCHWUNDEN bis auf 2 rötliche Stellen, die aber auch dabei sind abzuheilen; ich habe seit 4 Wochen kein einziges Mal die Psoriasis-Salbe benutzt!

- Migräne hat sich deutlich verringert (sonst 1-2 mal wöchentlich; seit 4 Wochen kein einziges Mal)

- ich kann 12 Stunden am Tag unterwegs sein, bei der Arbeit oder beim Sport, werde abends erst gegen 23:30uhr müde und stehe trotzdem am nächsten Tag um 6uhr ausgeschlafen auf!!

- durch diese ganzen Veränderungen hat sich auch meine psychische Stabilität verbessert. Ich bin sehr viel glücklicher und energiegeladener als vorher, meine Psychotherapeutin habe ich seit über 2 Monaten nicht mehr aufsuchen müssen

Liebe Leute, ich hoffe ich konnte euch durch meinen Bericht zu ein bisschen Motivation verhelfen, euch wenigstens mal mit dem Thema zu beschäftigen. Ich weiss, dass die meisten Menschen sehr abwehrend auf das Thema Rohkost reagieren, denn vielen kommt diese Methode zu einfach vor ("Dann wäre ja gar keiner mehr krank, wenn das wirklich helfen würde" usw.). Ich kann euch nur sagen: so einfach ist das gar nicht und wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, merkt man sehr schnell, dass aus dem vergifteten Essen was wir heutzutage zu uns nehmen, logischerweise Krankheiten entstehen müssen.

Für alle die Interesse haben, hier einige Literaturempfehlungen zum Thema:

"Die Vital-Rohvolution" von Victoria Boutenko

"Willst du gesund sein? Vergiss den Kochtopf" von Helmut Wandmaker

"Der große Gesundheits - Konz" von Franz Konz

"Wir fressen uns zu Tode" von Galina Schatalova

Falls sich jemand von euch darauf einlässt, würde ich mich sehr über Erfahungsberichte freuen! Zum Schluss noch: gebt nicht auf, auch wenn es vielleicht in der ersten Zeit sehr schwierig wird mit den ganzen Umstellungen und sich die Haut evtl. sogar erst verschlechtert. Je nachdem wie man vorhr gelebt hat, muss der Körper erstmal alle Giftstoffe loswerden und dafür nutzt er bekanntermaßen auch die Haut.

Viele Grüße

Joanne

hallo joanne!

ich habe mir, nach lesen deines berichtes, das buch von galina schatalova gekauft.

der titel ist total irrefuehrend und hat nichts mit dem inhalt zu tun.

wow, viele sachen die ich schon immer gespuert hatte werden hier logisch erklaert.

also kurz und knapp: ich habe meine ernaehrung seitdem auf noch mehr rohkost umgestellt.

2 mal am tag esse ich rohes obst und gemuese. ich wuerze manchmal und verwende auch etwas essig und oel, also ich bin nicht ganz so streng.

einmal am tag , meist abends, esse ich etwas gekocht/gedaempftes mit einer rohkost beilage.

da ich mich auch nicht stressen will esse ich ein- bis zweimal in der woche fleisch. ziegenkaese ist auch ab und an erlaubt, wurst nicht.

es gibt keinerlei brot . nudeln oder reis hoechstens mal unter den salat gemischt. gekochte kartoffeln mit schale habe ich mir erlaubt.

das ganze ist sehr einfach und beansprucht kaum zeit da ich die sachen nur putzen und grob schneiden muss.

einziger aufwand: ich kaufe jetzt jeden tag frisches obst und gemuese auf dem markt.

wichtig: alles sehr gut kauen, sonst gibt es blaehungen.

ich werde immer satt ohne mich schlapp und voll zu fuehlen. allein das ist mir die sache wert.

ausserdem schlafe ich besser und habe am morgen mehr energie. ich nutze nur noch aloe vera und sheabutter zum cremen.

nun zur pso:

sie ist fast nicht mehr zu sehen.

ich hatte eine stelle auf der brust die immer entzuendet war. nach 2 wochen rohkost weg. dasselbe an den ellenbogen und am knie.

meine am morgen immer juckigen ,brennenden, schuppigen und angeschwollenen augenlider sind jetzt ganz normal.

in und hinter den ohren habe ich immer noch schuppen. ist aber kaum der rede wert.

ich dachte ich sei schon fast beschwerdefrei,brust, knie , ellenbogen und die morgendlichen glubschaugen habe ich einfach als nicht zu aendernde tatsachen hingenommen.

ich wurde eines besseren belehrt.

schoenen dienstag rene

Geschrieben

Hallo,

nun zur pso:

sie ist fast nicht mehr zu sehen.

ich hatte eine stelle auf der brust die immer entzuendet war. nach 2 wochen rohkost weg. dasselbe an den ellenbogen und am knie.

meine am morgen immer juckigen ,brennenden, schuppigen und angeschwollenen augenlider sind jetzt ganz normal.

in und hinter den ohren habe ich immer noch schuppen. ist aber kaum der rede wert.

Wenn ich das richtig interpretiere, bist Du also jemand, der eine leichte Psoriasis hat, wenn ich das richtig, oder ?

Das Thema Ernährung kommt ja immer wieder hoch und ich glaube auch, daß da was dran ist, wobei sicher nicht bei

allen Betroffenen eine "Heilung" zu erwarten ist. Wenn ich nicht gerade in einer klinischen Studie und weitgehend erscheinungs-

frei wäre, dann würde ich diesen Ansatz für mich auch austesten.

Ich hoffe, daß Du hier auch weiter berichtest, wie sich die PSO bei Dir entwickelt, denn leider verabschieden sich viele still und

heimlich, wenn es ihnen besser geht.

Gruß Hans

Geschrieben

Kuno spricht in ein paar Nebensätzen von zufälligen Zusammenhängen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei Nahrungsumstellungen eine große Rolle spielt.

Zum Beispiel: Pso-Patient will endlich erscheinungsfrei werden. Krempelt sein Leben um, mümmelt nur noch Rohkost, trinkt viel Wasser und schön Kamillenteechen, schläft lange, schaltet Stressfaktoren aus, meidet Zellgifte wie Alkohol und Zigaretten, verbringt Zeit mit schönen Dingen des Lebens, macht Urlaub, sucht sich einen Job, der Spaß macht, betreibt Yoga, Tai-Chi und Qi-Gong, geht in die Kirche, achtet auch auf Basispflege, wendet seine Medikamente regelmäßig an und so weiter und so fort.

Was hat nun geholfen? Die Rohkost? :-)

(Obenstehendes ist ein Beispiel. Ich habe sehr wohl gelesen, dass z.B. Joanne ihre Psoriasis-Salbe, was immer das ist, gar nicht mehr benutzt. Die Grundaussage ist aber davon nicht berührt. Viele Faktoren gleichzeitig werden oftmals geändert.)

Natürlich aber - wenn's hilft, super cool. Bei meinen eigenen Nahrungsversuchen merkte ich nur, dass ich bei (angeblich) gesünderem Essen etwas abnehme, so von 74kg bei 1,80m auf 69kg (also von normalschlank bis noch etwas schlanker), und mein Magen insgesamt freundlicher gestimmt ist. Also schon gut, aber bezogen auf die Pso: Leider keine Änderung (und wenn ich mal wieder heimlich rauche, wird's auch nicht schlimmer, ebenso nicht, wenn ich mal oder gar öfter zwei Bier trinke).

Geschrieben

... Zum Beispiel: Pso-Patient will endlich erscheinungsfrei werden. Krempelt sein Leben um, ...

Was hat nun geholfen? Die Rohkost? :-) ...

Ich gebe Dir vollkommen recht. Es ist das ganze Paket, was die Pso lindern kann. Und dieses Paket ist für jeden individuell zusammenzustellen.

Das ist nicht nur die Ernährung oder nur etwas anderes. Und es ist auch nicht nur vier Wochen fleischlos oder so.

Jetzt kommenden Januar bin ich 20 Jahre Vegetarierin. Natürlich habe ich mal mehr mal weniger Pso-Flecken und hatte auch zwei heftige Schübe in den letzten Jahren.

Aber was wäre, wenn ich mich nicht fleischlos ernähren würde? Wie würde ich wohl aussehen?

Liebe Grüße

Gina

Geschrieben

Aber was wäre, wenn ich mich nicht fleischlos ernähren würde? Wie würde ich wohl aussehen?

Naja wenn du es nicht ausprobierst, kannst du es auch nicht Erfahren.

Geschrieben

hallo zusammen!

@hans: ich hatte als kind und jugendlicher eine mittelschwere, dann ( dank allgemeiner lebens-und ernaehrungseinstellung) eine leichte pso.

2009/2010 hatte ich die schlimmsten ausbrueche in verbindung mit gelenkschmerzen ,welche besonders am morgen auftraten.

ist aber alles wieder weg.

2011:ich habe ausser meiner ernaehrung (rohkost) nichts geaendert. der rest ist gleich. ich mache genau soviel sport wie immer.

bis jetzt gehts mir dabei extrem gut. ich habe sogar mehr kraft und ausdauer.

meine blutwerte werden regelmaessig kontrolliert und sind sehr gut.

uebrigens trinke ich immer mal alkohol und hau mir die nacht um die ohren. wenn ich nicht uebertreibe hat das kaum einfluss auf die pso.

schoene schuppenfreie tage rene

Geschrieben

Naja wenn du es nicht ausprobierst, kannst du es auch nicht Erfahren.

Guten Morgen,

versteh ich Dich richtig, dass Du mir vorschlägst, dass ich wieder anfangen soll, wieder Fleisch zu essen?

Und mit was für einer Begründung? Glaubst Du, dass dann meine Pso weggeht?

Gina

Geschrieben

Guten Morgen,

versteh ich Dich richtig, dass Du mir vorschlägst, dass ich wieder anfangen soll, wieder Fleisch zu essen?

Und mit was für einer Begründung? Glaubst Du, dass dann meine Pso weggeht?

Gina

Hallo Gina

Nein ich meinte damit nicht das du wieder anfangen sollst, Fleisch zu essen.

Ich wollte damit nur sagen, das du nicht wissen kannst, ob die Pso wieder schlimmer wird wenn du Fleisch isst.

Geschrieben (bearbeitet)

Interessant, dass es einigen helfen kann, zumindest vorrübergehend (es wurde ja auch von heftigen Schüben berichtet, trotz veganer Ernährung).

Für mich wäre es nichts, zwar esse ich ohnehin keine Unmengen an Fleisch, aber ganz ohne? Dazu kommt, dass ich nur sehr wenig Gemüse roh essen kann, und auch gekocht längst nicht alles gut vertrage.

Dafür verzichte ich fast (von seltenen, kleinen Ausnahmen abgesehen) komplett auf Zucker, Getreideprodukte, Kartoffeln und Zuckerbomben-Obst wie Bananen oder Weintrauben. Wobei mir letztes schwer fällt, es schmeckt nunmal gut. Aber der Zuckeranteil... und ich bekomme davon einen furchtbaren Zuckerflash, will dann mehr Zuckerzeugs essen - insofern nogo! Und von Bananen bekomme ich Bauchschmerzen, Sodbrennen, es geht einfach nicht mehr. Früher habe ich es gern gegessen.

An Milchprodukten esse ich Quark, Creme fraiche, Sahne, Käse, Butter und Butterschmalz in kleineren Mengen, und nicht alles täglich, manchmal auch tagelange nichts davon.

Jedenfalls, würde ich auf Rohkost umstellen, wäre hier Giftgasalarm, um es mal schonungslos offen zu sagen, und die Schmerzen die das mit sich bringt, von der sozialen Ausgrenzung garnicht zu reden o0, möchte ich nicht haben ;) Da müßte ich mich wohl hauptsächlich von Tomaten, Paprika, Blattsalaten, Gurken, ein paar Nüssen und Äpfeln und Beeren (wenn denn Saison ist) ernähren - das vertrage ich roh soweit ganz gut, aber ist ja doch etwas arg einseitig, und zufrieden wäre ich persönlich damit nicht.

Meine Ernähungsweise, die mir auch schon viel geholfen hat (wenn auch aktuell nicht direkt in Bezug auf Pso), ist LowCarb mit gesunden Fetten und Ölen.

Meine Blutwerte sind übrigens auch bestens, und trotzdem blüht die Pso.

Wer aber mit Rohkost glücklich und zufrieden ist, dem kann ich nur meinen herzlichsten Glückwunsch aussprechen!

bearbeitet von xelila
  • 2 Monate später...
Geschrieben

guten morgen!

mal eine kurzer zwischenstand:

ich habe meine ernaehrung immer noch auf rohkost umgestellt. es gibt da uebrigens so leckere rezepte.

pso ist weg, hautroetungen sind weg, gliederschmerzen sind weg.

ich muss weniger schlafen und fuehle mich ausgeruhter und habe den ganzen tag mehr energie.

bei besonderen gelegenheiten (geburtstags usw.) esse ich auch mal was gerade auf den tisch kommt. aber das ist selten

abgenommen habe ich wenig(3 kilo), nur ist mein koerper einfach straffer und sehniger geworden..

ich habe so gut wie nie heisshunger und auf manche lebensmittel, wie wurst oder chips, gar keinen appetit mehr. ist einfach weg gegangen.

da ich das ganze so interessant finde habe ich angefangen rohe schockolade und kuchen herzustellen. ja das geht, ohne milch und mit wenigen zutaten.

wird gerade im freundeskreis getestet und kommt sehr gut an. mal sehen, wuerde das ganze gern an restaurants verteilen.

schoenen tag rene

  • 1 Monat später...
Geschrieben

guten morgen!

kurzer stand: immer noch beschwerdefrei. esse weiterhin zu 80 prozent rohkost ( sehr viele feigen, mandeln, avocado....)

mir gehts unglaublich gut, viele andere kleine beschwerden sind auch verschwunden und ich habe keine lust mehr auf kaffee( hatte sehr niedrigen blutdruck, deshalb extremer morgenmuffel, ist viel besser geworden)

alles super, ich arbeite und fuehle mich viel besser.

schoenen tag rene

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo alle zusammen!

Ich bin erst seit gerade eben im Forum angemeldet, da ich bisher in diesen Selbsthilfegruppen nicht so gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich habe 2007 die Diagnose Psoriasis vulgaris bekommen (ich war 19) und hatte zuerst einen Schub, bei dem meine kompletten Beine, die Ellenbogen, Oberarme und Handgelenke befallen waren. Nach Antibiotikagabe bildeten sich viele Flechten zurück, ich musste jedoch täglich 2 mal alle Stellen mit -Soderm plus- eincremen, damit sich die Flechten nicht weiter ausbreiteten und der Juckreiz einigermaßen erträglich wurde.

Mir war damals nicht klar, was Psoriasis eigentlich ist und als der Hautarzt mir sagte, dass ich den Rest meines Lebens damit zu tun haben werde, war ich geschockt und sehr traurig, weil ich dachte ich würde mich niemals trauen im Sommer mit kurzen Ärmeln oder im Rock vor die Tür zu gehen.

Ich habe mit 12 Jahren angefangen zu rauchen, mit 13 zum ersten Mal Alkohol getrunken, später kamen noch andere Rauschmittel dazu. Ich habe mich sehr ungesund ernährt (Fleisch+Wurst, viele Milchprodukte, Brot, Eier, Nudeln) und vor Allem sehr unregelmäßig gegessen, d.h. mal einige Tage lang gar nichts und dann plötzlich fettige Pommes oder Pizza + Nachtisch in mich hineingestopft. Außerem fühlte ich mich immer unwohl wegen meines leichten Übergewichts (1,73cm / 85kg).

Bis vor ca. einem Jahr habe ich versucht meine Krankheit zu ignorieren, habe mich aber nie wirklich damit auseinandergesetzt. Habe immer viel gecremt und wenn es gar nicht anders ging durch Anziehsachen die schlimmen Stellen versteckt. Das ging so bis ich meinen Freund kennengelernt habe. Er selber hat seit 9 Jahren Multiple Sklerose. Der Zusammenhang ergibt sich daraus, dass er seit einigen Jahren auf der Suche nach alternativen Therapien war, da er eine Interferron-Therapie ablehnt. Als wir uns kennenlernten hatte er seine Ernährung seit 4 Monaten auf 80% Rohkost umgestellt und noch einige MS-spezifische Grundlagen beachtet (z.B. 1x / Woche Fisch; Täglih 1 Löffel Leinöl etc.), er war zu dieser Zeit komplett SYMPTOMFREI! Durch den Austausch mit ihm bin ich darauf gekommen, mich über Schuppenflechte zu informieren und bin schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass Multiple Sklerose und Psoriasis gar nicht so verschieden sind: sie gehören beide zu den "unheilbaren", chronisch entzündlichen Erkrankungen, die durch Nikotin- oder Alkoholabusus ausgelöst werden können und häufig bei Menschen mit Adipositas (Fettleibigkeit) diagnostiziert werden. Auch die empfohlenen Nahrungsmittel von sog. Ernährungsexperten ähneln sich sehr. Ich dachte mir: wenn das bei ihm funktioniert, warum dann nicht auch bei mir?

Ich besorgte mir daraufhin einige Fachbücher zum Thema Rohkost und las viele Erfahrungsberichte von Leuten, denen das Erreichen von Symptomfreiheit durch Rohkost gelungen war und kam zu dem Schluss, dass ich diesen Weg ausprobieren möchte.

Ich habe seit einem Jahr kein Fleisch mehr gegessen (September 2010), vor ca. 5 Monaten begann ich auf tierische Lebensmittel aller Art zu verzichten (vegan), vor 3 Monaten stellte ich nach 10 Jahren das Rauchen komplett ein, seit 1,5 Monaten trinke ich keinen Alkohol mehr und seit 30 Tagen ernähre ich mich zu 99% von Rohkost (Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Öle) und habe die Antibabypille abgesetzt, die ich seit 9 Jahren genommen habe.

Das bisherige Resultat sieht so aus (seit September 2010):

- ich habe 7kg Gewicht verloren

- mein Haarausfall ist deutlich zurückgegangen

- Fingernägel sind viel stabiler und brechen nur noch sehr selten

- mein gesamtes Hautbild hat sich zunächst verschlechtert (Entgiftung!) und ist jetzt reiner als jemals zuvor, die Flechten der Psoriasis sind VERSCHWUNDEN bis auf 2 rötliche Stellen, die aber auch dabei sind abzuheilen; ich habe seit 4 Wochen kein einziges Mal die Psoriasis-Salbe benutzt!

- Migräne hat sich deutlich verringert (sonst 1-2 mal wöchentlich; seit 4 Wochen kein einziges Mal)

- ich kann 12 Stunden am Tag unterwegs sein, bei der Arbeit oder beim Sport, werde abends erst gegen 23:30uhr müde und stehe trotzdem am nächsten Tag um 6uhr ausgeschlafen auf!!

- durch diese ganzen Veränderungen hat sich auch meine psychische Stabilität verbessert. Ich bin sehr viel glücklicher und energiegeladener als vorher, meine Psychotherapeutin habe ich seit über 2 Monaten nicht mehr aufsuchen müssen

Liebe Leute, ich hoffe ich konnte euch durch meinen Bericht zu ein bisschen Motivation verhelfen, euch wenigstens mal mit dem Thema zu beschäftigen. Ich weiss, dass die meisten Menschen sehr abwehrend auf das Thema Rohkost reagieren, denn vielen kommt diese Methode zu einfach vor ("Dann wäre ja gar keiner mehr krank, wenn das wirklich helfen würde" usw.). Ich kann euch nur sagen: so einfach ist das gar nicht und wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, merkt man sehr schnell, dass aus dem vergifteten Essen was wir heutzutage zu uns nehmen, logischerweise Krankheiten entstehen müssen.

Für alle die Interesse haben, hier einige Literaturempfehlungen zum Thema:

"Die Vital-Rohvolution" von Victoria Boutenko

"Willst du gesund sein? Vergiss den Kochtopf" von Helmut Wandmaker

"Der große Gesundheits - Konz" von Franz Konz

"Wir fressen uns zu Tode" von Galina Schatalova

Falls sich jemand von euch darauf einlässt, würde ich mich sehr über Erfahungsberichte freuen! Zum Schluss noch: gebt nicht auf, auch wenn es vielleicht in der ersten Zeit sehr schwierig wird mit den ganzen Umstellungen und sich die Haut evtl. sogar erst verschlechtert. Je nachdem wie man vorhr gelebt hat, muss der Körper erstmal alle Giftstoffe loswerden und dafür nutzt er bekanntermaßen auch die Haut.

Viele Grüße

Joanne

Dieser Beitrag ist doch nur ein Fake. Das hat die angeblich junge Dame niemals selbst geschrieben. Das ist reine Propaganda der Veganerfraktion. Ich habe meine Neurologin angesprochen, ob Rohkost bei Multipler Sklerose hilft, darauf musste sie laut lachen.

bearbeitet von Pollux
  • 3 Wochen später...
vinbergssnäcka
Geschrieben

Dieser Beitrag ist doch nur ein Fake. Das hat die angeblich junge Dame niemals selbst geschrieben. Das ist reine Propaganda der Veganerfraktion. Ich habe meine Neurologin angesprochen, ob Rohkost bei Multipler Sklerose hilft, darauf musste sie laut lachen.

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