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Alternative zum teuren UV-B-Gerät?


PeterPauli

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Geschrieben

Poste doch deine Erfahrungen.

Gerne: momentan bestrahle ich (wie meistens im Winter) eine Stelle am Schienbein mit einer Schmalband UV-Lampe TL01 von Waldmann.

Mittlerweile bin ich bei 6min Bestrahlungszeit und bleibe dabei. Erfolg hat sich jetzt nach 3 Wochen eingestellt. Ansonsten nehme ich dauerhaft Fumarsäurekapseln mit gutem Erfolg ein, so dass eine UV-Bestrahlung für mich nur für die hartnäckigen Stellen und auch nur hin und wieder als unterstützende Maßnahme nötig ist.

Grüße

Edi

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Sali Edi

(Freundschaftsanfrage)

Ich bin neu hier, da bin ich auf den Falschen Button gekommen sorry.

Geschrieben (bearbeitet)

@Techman

für mich selber etwas recherchiert durch diesen Artikel hier.

Was kostet denn ein UVB Gerät im Endeffekt damit man sagen kann was ist denn Günstig?

9W UVB-Lampe incl. Versand 36€ : 9W UVB, Strahlungsbereich 305-315nm mit der Strahlungsspitze bei 311nm

Vorschaltgerät mit G23 Fassung : incl. Versand 11,50€ : Für Energiesparröhren mit Sockel G23.Komplett mit Fassung für 5 - 11 W.

Bauteile elektrisch verbinden und in einen Alu-Kabelkanal der groß genug ist (ca. 25x60x60). Statt Abdeckplatte des Kabelkanals eine Plexiglasscheibe rein. Jetzt noch ein Anschlußkabel mit Schalter (alte Lampe oder so)

Fertig ist die UVB-Lampe in Halterung ähnlich wie dies hier

Durch Lampenarm kann man das sicher auch noch frei schwenkbar gestalten.

Wäre die Lampe so ok für Dich? (bei Einhaltung der elektrischen Bestimmungen)

Gesamtkosten bei ca. 60€ Material + Arbeits/Bastel-Zeit

Sonst jemand der eine Idee dazu hat?

Bisher besteht dieser "Bausatz" nur in meiner Phantasie, aber damit sollte aus technischer SIcht alles abgedeckt sein. Oder?

Fragen und Anregungen willkommen.

Gruß

Nachtelf

bearbeitet von Nachtelf
Geschrieben

@Techman

für mich selber etwas recherchiert durch diesen Artikel hier.

Was kostet denn ein UVB Gerät im Endeffekt damit man sagen kann was ist denn Günstig?

9W UVB-Lampe incl. Versand 36€ : 9W UVB, Strahlungsbereich 305-315nm mit der Strahlungsspitze bei 311nm

Vorschaltgerät mit G23 Fassung : incl. Versand 11,50€ : Für Energiesparröhren mit Sockel G23.Komplett mit Fassung für 5 - 11 W.

Bauteile elektrisch verbinden und in einen Alu-Kabelkanal der groß genug ist (ca. 25x60x60). Statt Abdeckplatte des Kabelkanals eine Plexiglasscheibe rein. Jetzt noch ein Anschlußkabel mit Schalter (alte Lampe oder so)

Fertig ist die UVB-Lampe in Halterung ähnlich wie dies hier

Durch Lampenarm kann man das sicher auch noch frei schwenkbar gestalten.

Wäre die Lampe so ok für Dich? (bei Einhaltung der elektrischen Bestimmungen)

Gesamtkosten bei ca. 60€ Material + Arbeits/Bastel-Zeit

Sonst jemand der eine Idee dazu hat?

Bisher besteht dieser "Bausatz" nur in meiner Phantasie, aber damit sollte aus technischer SIcht alles abgedeckt sein. Oder?

Fragen und Anregungen willkommen.

Gruß

Nachtelf

Hallo Nachtelf,

tolle Idee für Elektrobastler die die elektrischen Vorschriften einhalten.

Das ganze kann man auch in einem Plexiglasrohr mir Alu Reflektor unterbringen.

Beispielbild :

http://www.amazon.de/gp/product/B003OUQ264/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_3/279-2494223-2887053?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_r=0WRE4NS8RV2ZFXPKRQRQ&pf_rd_t=201&pf_rd_p=471061493&pf_rd_i=B002B551XI

Die Plexiglasrohre gibt es als Meterware ich Fachhandel.

MfG

Gerd

Geschrieben

Nachtrag:

Man kann auch das Vorschaltgerät mechanisch von der Lampenfassung trennen, dass gibt eine erhebliche Gewichtsersparniss und der man kann den Durchmesser des Plexiglasrohres kleiner halten.

Geschrieben (bearbeitet)

@Gerd

Stimmt. Hatte Die Lampenfassung mit dem Vorschaltgerät gefunden und nicht weiter nachgedacht. War auch nur eine Schnellrecherche von 45Minuten. Nur Lampenfassung kostet 3€ und Vorschaltgerät wird dann sicher auch nicht so teuer und schon hat man die besagte "light"-Version. Die kann man sicher dann auch besser an ein Lampengestell montieren da es viel leichter ist.

Weitere Verbesserungsvorschläge?

Wenn ich drangehe das in die Tat umzusetzen kann ich ja mal eine Kaufteilliste veröffentlichen und die EInzelschritte dokumentieren, wird aber sicher nichts in diesem Jahr. Hierzu sind weitere Infos und Erfahrungswerte jederzeit willkommen.

Ich hoffe TechMan schreibt nochmals etwas dazu was er davon hält. Mir geht es hierbei rein um die technische Machbarkeit.

Weiss jemand wie man solche Lampen dann prüfen kann um festzustellen ob sie noch in Ordnung sind?

Nachtelf

bearbeitet von Nachtelf
Geschrieben

@ Nachtelf

Weiss jemand wie man solche Lampen dann prüfen kann um festzustellen ob sie noch in Ordnung sind?

Wenn die Lampe brennt ist der Zusammenbau gelungen, die sollen ja eine Lebensdauer von 1000 Betriebsstunden haben ,das entspricht bei einer täglichen Benutzung von 15 Minuten einer Laufzeit von 11 Jahren.

Ich werde mir das Gebilde im neuen Jahr bauen, da es mit einer E 27 Fassung nichts im 311nm Bereich zu kaufen gibt.

Gerd

Geschrieben

Hallo Gerd, hallo Nachtelf,

grundsätzlich ist solch ein einfaches Bestrahlungsgerät natürlich keine elektrotechnische Herausforderung.

Eine Plexiglasabdeckung würde ich auch für wichtig halten (Schutz vor Glasbruch, elektrischem Schlag, thermische Verbrennungen).

Allerdings sind handelübliche Acrylgläser nicht UV-durchlässig und somit dürfte sich die Beschaffung schwierig gestalten.

Für die Prüfung der elektrischen Sicherheit (Erdableitstrom, Erdungswiderstand, Hochspannungsprüfung etc.) gibt es entsprechende Prüfgeräte.

Solche Geräte, wie auch wir sie in unserem Betrieb einsetzen, kosten rund 4500 Euro. Das ist sicherlich viel Geld, aber ohne die Durchführung solcher Prüfungen bleibt man immer im Unklaren darüber, ob das Gerät tatsächlich betriebssicher ist. Nicht ohne Grund wird uns als Hersteller die Durchführung solcher Prüfungen vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Ein weiterer Punkt der zu berücksichtigen ist, ist die Messung der abgegebenen UV-Leistung (entsprechende Messgeräte kosten 1200-1500 Euro).

Ohne eine Messung der UV-Intensität kann bei einem Do-It-Yourself Gerät nicht genau bestimmt werden, wie lang die Bestrahlungszeit sein muss, um eine therapeutisch sinnvolle Dosis zu applizieren. Ich vergleiche das immer gerne mit der Einnahme von Medikamenten. Wenn jemand Herzprobleme hat, würde vermutlich auch niemand auf die Idee kommen, mit der Tabletteneinnahme zu experimentieren, wenn kein Beipackzettel mit entsprechenden Dosisangaben vorliegt.

Berücksichtigt man all die Risiken und Mühen, die mit solch einem Do-It-Yourself "Medizinprodukt" verbunden sind, dann würde sich mir auf jeden Fall die Frage stellen, ob es letztendlich nicht einfacher und sicherer ist, sich z.B. einen UV-Kamm verschreiben zu lassen? Dann hätte ich ein Gerät, mit Anspruch auf eine jährliche Überprüfung und UV-Messung, ohne Kosten und vor allem ohne Risiken.

Mir ist durchaus bewusst, dass der Weg bis zur Verschreibung eines solchen Gerätes nicht immer einfach ist. Die Krankenkassen möchten natürlich Geld sparen und machen es den Betroffenen daher nicht leicht. Aber sollte man dann klein bei geben und nach eigenen Lösungen suchen? Wenn jeder resignieren und nach eigenen Lösungen suchen würde, dann wäre der Bedarf an solchen Geräten irgendwann nicht mehr erkennbar für die Krankenkassen. Das könnte dazu führen, dass die Kosten für solche Geräte überhaupt nicht mehr übernommen werden.

Nach meiner persönlichen Meinung ist es besser, seine Zeit und Energie dafür einsetzen um das zu bekommen was einem zusteht, statt selber Kosten und Risiken auf sich zu nehmen. Für mich würde sich nicht die Frage stellen, "könnte ich mir so ein Gerät nicht selber bauen", sondern vielmehr würde ich mich fragen "was könnte ich tun, um mein Recht und meinen Anspruch auf ein solches Gerät besser durchzusetzen".

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Euch

Techman

Geschrieben

Hallo Techman,

danke für die ausführlichen Informationen und Anregungen.

Sicherlich hast du recht was die "penetrante" Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber der KK, die eine Seite der Medaille, angeht.

Allerdings hast du auch die 2. Seite beschrieben die durch Kostenersparnis der KK gegenüber den Versicherten diktiert wird und die dann viel Durchhaltevermögen und WIllen bedarf.

Um ehrlich zu sein habe ich noch gar keine Anfrage bei der Krankenkasse oder meinem Hausarzt gestartet ob es Kauf- oder Leihgeräte über die Krankenkasse gibt. Ich werde mir Gedanken machen in den nächsten Wochen ob ich vor "Experimentalbau" nicht diesen Weg beschreite.

Was die Betriebssicherheit angeht ist mir bewusst auf was zu achten ist auch wenn ich kein Elektroingenieur bin. Gut das du auf diesen Punkt besonders hingewiesen hast denn das ist wirklich sehr wichtig. Auch danke für den Tip mit der UV-Durchlässigkeit des Plexiglases, denn daran habe ich im Moment noch gar nicht gedacht und es wäre etwas doof eine UV-Lampe zu haben die kein UV-Licht erzeugt *lach*

Ich wünsche allen an Board einen schönen Ausklang des Jahres und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012

Nachtelf

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, über die Krankenkasse ein Ganzkörperbestrahlungsgerät (UVB, 311 nm, Schmalband) für zu Hause zu beantragen. Bei Erfolg kann ich Euch berichten, wie ich das angestellt habe und Euch gerne Tipps geben. Noch ist die Sache ja nicht durch...

Nur so viel zu meinem derzeitigen Stand: Es gibt viiiiieeeele Stolpersteine auf dem Weg dahin!!! In Anbetracht dessen, dass für Psoriatiker bei einem aktuellen "Schub" die Zeit tickt, ist es schon sehr viel Geduld, die man aufbringen muss, um gegen die vorherrschende Bürokratie anzukämpfen!

LG wacko.gif

  • 11 Monate später...
Geschrieben

also ich zahle jeden monat ca. 350 euro an krankenkassenbeiträgen bei nahezu null einkommen. eine uvb-lampe verschreibt mir kein hautarzt, alle drehen mir nur ihre kortisonsalbe an, die nach dem ausschleichen alles nur verschlimmert. etwas sonnen in der woche im sommer macht mich erscheinungsfrei. eine lampe von phillips kostet über 200 euro und ich müsste sie persönlich bezahlen. die preise für einen lichtkamm oder eine lampe auch anderer hersteller sind doch mondpreise, die nur durchsetzbar sind, weil die kk sie bezahlen.

eine uvb-lampe für das terrarium ist keine schmalband anwendung sondern eine breitbandanwendung und wird genauso funktionieren, sie muss dann nur länger laufen. eine uvb-reptilienlampe gibt es bereits für 15 euro bei ebay mit versand! soviel zu unserem gesundheitssystem. natürlich gibt es keine studie zu den breitbandlampen, weil die hersteller wie philips nichts daran verdienen.

ich kaufe mir jetzt eine uvb-lampe bei ebay (15 euro) und dann schauen wir mal. ich werde eine schutzbrille benutzen und falls ich krebs bekomme, werde ich hier noch kurz vom sterbebett aus eine warnung posten.

auch im bereich von medikamenten werden durch das schüren von ängsten medikamentenpreise durchgesetzt die um den faktor 10 - 100 höher ausfallen als auf dem weltmarkt möglich. ich könnte mich den ganzen tag über unser korruptes gesundheitssystem aufregen. alles unter dem deckmantel der "sicherheit".

so das alles nur als "mein senf", nicht als antwort auf obige beiträge zu verstehen, die sind ja schon was älter.

  • 1 Monat später...
Geschrieben

zur Info: eine Exo Terra Repti Glo Compact 10.0 hat 10% UVB Anteil, kostet 16 Euro inkl. Versand. Eine tägliche Bestrahlung aus kurzer Entfernung auf die Kopfhaut (z.B. 1 - 2 cm) sollte nicht länger als 20 bis vielleicht max. 60 Sekunden erfolgen! Sonst Verbrennungen/Sonnenbrand! Nach täglicher Benutzung scheinbar erhebliche Verbesserungen. Anwendung auf eigene Gefahr! Augen zu!

  • 3 Jahre später...
Geschrieben

Hallo,

ich habe mir nun eine Philips UV-B PL-S 9W Lampe für gut 40€ im Internet bestellt und wollte diese in meiner G23 Schreibtischlampe (11W) betreiben. Leider startet die Lampe nicht richtig. Unterscheidet sich der verbaute Starter einer herkömmlichen 11W G23 Lampe von dieser speziellen 311nm Schmalband Lampe? In der Schreibtischlampe ist ja auch noch eine "Drossel" verbaut vom Typ AD Lighting tz2-p13d. Testweise hab ich die Lampe auch mal in eine andere Schreibtischlampe gebaut aber auch ohne Erfolg. Vielleicht ist die Lampe ja auch defekt... oder sie funktioniert wirklich nur in diesen speziellen UV Kämmen????

Geschrieben (bearbeitet)
vor 46 Minuten schrieb Normen:

Hallo,

ich habe mir nun eine Philips UV-B PL-S 9W Lampe für gut 40€ im Internet bestellt und wollte diese in meiner G23 Schreibtischlampe (11W) betreiben. Leider startet die Lampe nicht richtig. Unterscheidet sich der verbaute Starter einer herkömmlichen 11W G23 Lampe von dieser speziellen 311nm Schmalband Lampe? In der Schreibtischlampe ist ja auch noch eine "Drossel" verbaut vom Typ AD Lighting tz2-p13d. Testweise hab ich die Lampe auch mal in eine andere Schreibtischlampe gebaut aber auch ohne Erfolg. Vielleicht ist die Lampe ja auch defekt... oder sie funktioniert wirklich nur in diesen speziellen UV Kämmen????

Das von Dir benannte Vorschaltgerät (umgangssprachlich auch Drossel genannt) habe ich mir angesehen. Es ist für Leistungen von 8 bis 13 Watt angegeben.

Egal welches 9-Watt-Leuchtmittel (bei Dir Lampe genannt) angeschlossen wird. Es hat zu leuchten. Es ist elektrotechnisch vollkommen egal ob Schmalband, grün, rot, weiß oder sonstwie. Alleine die Aufnahmeleistung des Leuchtmittels ist entscheidend.

Da es mit dem in Deiner Lampe befindlichen Leuchtmittel zur Schreibtischbeleuchtung klappt und mit der Schmalbandröhre nicht, gehe ich als elektrotechnisch Wissender von einem Defekt des erworbenen Leuchtmittels aus.

bearbeitet von 2209
Geschrieben (bearbeitet)

Ich füge noch hinzu:

Ich gehe vom Vergleich der Kontaktbelegung am Stecksockel aus, dass geprüft wurde ob Normalleuchtmittel und Schmalbandleuchtmittel identische Kontaktposition aufweisen.

bearbeitet von 2209
Geschrieben

Vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich habe jetzt mal den Shop (leuchtmittelmarkt) kontaktiert und hoffe auf eine unkomplizierte Abwicklung.

Bei den G23 Sockellampen spielt es scheinbar keine Rolle ob man sie um 180 Grad gedreht einsetzt.

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