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a Guggel auf Reisen

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a Guggel auf Reisen
Geschrieben

Hallo Ihr Lieben!

Momentan habe ich wieder einen PSA Schub gerade eine MTX Therapie mit METEX FS 20mg. Zusätzlich nehme ich noch Folsäure und als Magenschutz Panthoprazol.

Spritzentag ist bei mir Freitagabend kurz vorm Schlafengehen, wo ich wahrscheinlich die meisten Nebenwirkungen verschlafe. Allerdings bin ich 2 Tage lang total platt, richtig Antriebslos und ich fühl mich als hätte ich ne Woche lang durchgefeiert und gesoffen wacko.gif.

Habt Ihr vielleicht irgendwelche Tips oder Hausmittelchen, damit ich nicht ständig rumhänge wie ein Schluck Wasser in der Kurve.sad.gif

Viele liebe Grüße

Manu

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo, Manu,

bei mir gingen diese Nebenwirkungen so nach acht bis zehn Wochen zurück. Ein bisschen haben Spaziergänge an der frischen Luft geholfen. Seltsamerweise hatte ich zu Beginn der Therapie einen Heißhunger auf Süßes, obwohl ich sonst weder Kuchen noch Schokolade mochte. Eingebildet habe ich mir das nicht, da ich schon mehrfach wieder mit MTX begonnen habe. Da ich gegen die Müdigkeit nicht literweise Kaffee schlürfen wollte, habe ich es mit Cola versucht. Ein bisschen abgemildert hat das die Nebenwirkungen.

Lieben Gruß

Geschrieben

Hallo Manu,

ich hatte mit MTX sehr viel mehr Nebenwirkungen (Erkältungen, ständiges Frieren, Schleimhäute, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe, und eben auch Kraftlosigkeit etc.). Die Muskelkrämpfe und -schmerzen wurden sooo schlimm, dass ich das Medi absetzen mußte.

Nun bekomme ich ARAVA - bisher als "einzige" Nebenwirkung: unglaubliche Erschöpfung, fühle mich von jedem Handgriff total geschafft und erschöpft, nach ca. 30 Metern Gehen krieche ich im Schneckentempo durch die Gegend - mehr als 10 Minuten Gehen geht nicht mehr - in die 2. Etage (in der wir wohnen) schaffe ich es nur noch mit 3 "Pausen". Trotzdem bin ich froh, wenn es bei diesen Nebenwirkungen bleibt - ich muss eben lernen, damit umzugehen. Es ist immer eine Frage, was schlimmer ist: die Krankheit oder die Nebenwirkungen... Und da ich bereits krankheitsbedingt 28 elende Jahre hinter mir habe (weil die Krankheit nicht erkannt wurde - PSA), versuche ich, durchzuhalten.

Die Folsäure hat die Nebenwirkungen bei MTX abgemildert - andererseits hebt es ja auch einen Teil der Wirkung von MTX etc. wieder auf. Hast Du schon mal mit Deinem Arzt darüber gesprochen? Der müßte doch die meiste Erfahrung damit haben?

Ich weiß nicht, ob Du berufstätig bist - da ist es natürlich besonders übel, wenn man nichts auf die Reihe bekommt bzw. alles so anstrengend ist. Wenn nicht, dann versuche, auf Deinen Körper zu hören - setz Dich vor allem nicht selbst unter Druck!

Liebe Grüße

Charly-chicken

Geschrieben

Hallo Ihr alle, die ihr auch unter MTX-Nebenwirkungen leidet,

ich musste im Dezember das MTX von 15 auf 20 mg erhöhen und hab seitdem auch unter den Nebenwirkungen heftig zu kämpfen. Bis dahin wars mit 1 Tag Übelkeit getan (trotz Einnahme vor dem Schlafengehen). Die Übelkeit kenne ich auch von den Spritzen, da war kein Unterschied.

Nun hat mein Doc mir geraten, die Einnahme auf 2 Tage aufzuteilen, also in meinem Fall Montag und Dienstag jeweils 10 mg. Damit gehts ein bisschen besser. Folsäure nehm ich dann erst am Mittwoch Abend oder Donnerstag früh.

(Es soll neue Studien geben, dass Folsäure die Nebenwirkungen nicht verringert, das sei ein Placebo-Effekt. Wegen der geringeren Wirkung des MTX sollte ich die Folsäure daher weglassen. Das hab ich 2 Wochen lang probiert und kam aus der Übelkeit gar nicht mehr raus. Ich scheine also auf Placebos gut anzusprechen...)

Ein bisschen hilft mir ein Tee aus der Apotheke, Fenchel-Anis-Kümmel.

Trotzdem : kaum Appetit (völlig neue Erfahrung!), und nach dem Essen ist mir dann wieder schlecht. Seit Dezember 3 kg weniger auf der Waage. Ich hab mich schon durchchecken lassen auf andere Ursachen - ergebnislos. Immerhin.

Liebe Grüße von Linnda

a Guggel auf Reisen
Geschrieben

ich hatte mit MTX sehr viel mehr Nebenwirkungen (Erkältungen, ständiges Frieren, Schleimhäute, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe, und eben auch Kraftlosigkeit etc.)

Das Frieren und die Muskelschmerzen habe ich auch. Auf die Idee das des auch Nebewirkungen vom MTX sein könnten bin ich noch gar nicht gekommen. Ich dachte meine Heizung spinnt und das meine PSA mich mehr plagt als sonst.

Das mit dem Fenchel Anis Kümmel Tee werde ich mal austesten und mich an Cola und Energy Drinks weiterhin halten ^^. Vielleicht hat ja noch jemand einen Tip. Auf jeden Fall werde ich mich mit meinem Arzt auch noch Auseinandersetzen :)

Viele liebe Grüße

Manu

Geschrieben

@ Linnda:

Ich hatte es schon fast vergessen: die Übelkeit hatte ich auch - meist 4-5 Tage, danach ging es etwas besser. Am 6. Tag, das war dann immer Wochenende - ging es ganz gut, aber dann kam wieder der Montag mit der neuen Spritze: und die Kacke ging von vorne los. Leider hat es nicht ausgereicht, um mein Gewicht zu verringern... *lach*

LG Charly-chicken

Geschrieben

Hallo!

Nehme jetzt MTX in Tablettenform in der fünften Woche. Seit zwei Wochen habe ich als Nebenwirkung, daß ich mich am Tag nach der Einnahme fühle als bekäme ich eine Riesenerkältung mit frieren und totaler Schlappe....Am Tag darauf ist alles wieder vorbei. Die PSO scheint weniger zu werden, die betroffen Stellen schuppen kaum noch und werden heller. Mal abwarten was demnächst noch so passiert.....

  • 2 Monate später...
Geschrieben

An alle MTX-Erfahrenen:

Ganz großer Mist: Meine Leberwerte sind am steigen (bis zum 4 fachen des Normalwerts), so dass mir zum Absetzen des MTX geraten wurde. Nach 2 Wochen soll dann noch mal Blut untersucht werden. Der andere Rheumadoc meinte, es sei unwahrscheinlich, dass es vom MTX kommt. :wacko: 2 Ärzte, 2 Meinungen...Ich setz es nun erst mal ab...

Ich glaub ja irgendwie nicht, dass sich die Leber so schnell wieder erholt. Falls ja: trau ich mich dann, das MTX wieder einzunehmen? Die Arthritis war mit 20 mg MTX so einigermaßen in Schach zu halten.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Linnda

Geschrieben

Hallo, Linnda,

ich habe das gleiche Problem, dass meine Leberwerte erhöht sind. Allerdings sind ich mein Hautarzt, mein Rheumatologe und meine Hausärztin einig, dass es von MTX kommt. Drei Monate habe ich zusätzlich zu Humira 7,5 mg gespritzt. Da der Erfolg nicht kam, wurde auf 10 mg erhöht. Alle Werte noch okay, aber nicht die erwünschte Wirkung. Nach der Erhöhung auf 15 mg, mehr gibt es für mich nicht vom Rheumatologen nach alten Erfahrungen, stiegen die Leberwerte. Nun gehe ich mittlerweile fast einmal pro Woche zur Blutabnahme. Leichte Schwankungen der Leberwerte, aber nie wieder die guten Werte wie bei 7,5 mg.

Falls bei mir keine Besserung der Werte innerhalb der nächsten vier Wochen zu verzeichnen sind, bleibt wohl auch nur, das MTX abzusetzen.

Liebe Grüße

Geschrieben

Hallo Barb,

Ich hab jetzt nochmal den MTX-Waschzettel etwas genauer durchgesehen (das hatte ich mir schon seit Jahren erspart), und lese da doch tatsächlich folgendes:

"...Das Risiko für das Auftreten von Leberschäden ist vor allem bei einer Langzeitanwendung (über 2 Jahre) mit einer Gesamtdosis von über 1,5 g Methotrexat erhöht...."

Das klingt ja so, als würde das MTX im Körper angereichert. Ich dachte immer, es würde von der Leber unter Mühen entgiftet und ausgeschieden.

Nun, nach 13 Jahren Einnahme von Durchschnittlich 10 mg pro Woche komme ich bei mir auf eine Gesamtdosis von 52 (Wochen) x 10 (mg) x 13 (Jahre) = 6760 mg, das sind 6,76 Gramm Methotrexat.

Das finde ich ziemlich erschreckend. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Körper das in einer Einnahmepause wieder vergisst. Und ich weiß auch nicht, ob die Leber vielleicht mit einer niedrigeren Dosis glücklicher wäre.

Ganz schön gruselig, das ganze.

Ich schlucke jetzt zur Unterstützung der Leber Hepar SL forte (Artischockenextrakt) und vermeide gehaltvolle Mahlzeiten.

Schlecht ist mir immer noch. Aber die Einnahmepause beginnt ja erst am Ostermontag.

Liebe Grüße

Linnda

Geschrieben

Liebe Linnda,

ich sehe es so, dass nur eine strenge Kontrolle der Blutwerte etwas bringt. Ein wenig bessere Ergebnisse habe ich nur, wenn ich "saufe", also viel Kräutertee und Wasser trinke. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass regelmäßige Bewegung wie langes Gehen oder leichtes Jogging die Leber unterstützen können. Nachgewiesen im Körper kann MTX wohl noch nach mehr als sechs Monaten, was auch die Hinweise im Beipackzettel für eine eventuelle Schwangerschaft belegen.

Was mir immer Unbehagen bereitet hat, war die Tatsache, dass Ärzte von einem innerlichen Medikament auf ein anderes umgeschwenkt sind, ohne mir wirklich plausibel zu erklären, wie lange das vorherige Mittel noch in meinem Körper aktiv ist. Das ist so eine "Vogel-friss-oder-stirb-Therapie".

Bei Nebenwirkungen, die jetzt so schön unter "unerwünschte Wirkungen" laufen, sollte man hartnäckig bleiben und den Arzt, der das Mittel verschrieben hat, in die Pflicht nehmen.

Liebe Grüße

Geschrieben (bearbeitet)

An alle MTX-Erfahrenen:

Ganz großer Mist: Meine Leberwerte sind am steigen (bis zum 4 fachen des Normalwerts), so dass mir zum Absetzen des MTX geraten wurde. Nach 2 Wochen soll dann noch mal Blut untersucht werden. Der andere Rheumadoc meinte, es sei unwahrscheinlich, dass es vom MTX kommt. :wacko: 2 Ärzte, 2 Meinungen...Ich setz es nun erst mal ab...

Ich glaub ja irgendwie nicht, dass sich die Leber so schnell wieder erholt. Falls ja: trau ich mich dann, das MTX wieder einzunehmen? Die Arthritis war mit 20 mg MTX so einigermaßen in Schach zu halten.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Linnda

frohe ostern,

mein gp-wert ist vor einiger zeit unter mtx auf knappe 300 hochgeschossen.

mein hausarzt hat mir zum sofortigen absetzen geraten. nach rücksprache mit dem rheumadoc, wurde die behandlung unverändert fortgeführt. ich musste dann 14-tägig zur blutuntersuchung und nach und nach ging der wert wieder auf völlig normal.

sonnigen gruß - markus

bearbeitet von Bremen
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

So,

inzwischen nehme ich das MTX auch wieder in der gleichen Dosierung (20 mg).

Von meiner Rheumatologin, die mich nach der Blutentnahme anrufen wollte, wenn etwas nicht in Ordnung wäre, erfuhr ich erst nach 3 Wochen auf meine Nachfrage, dass ich das MTX absetzen sollte, das wurde mir nun auf den AB gesprochen, nachdem ich um Auskunft gebeten hatte. Beim Rückruf war die Ärztin dann schon in Urlaub gefahren, aber ein Kollege sagte mir die Leberwerte durch. Ich setzte also das MTX ab, ging aber gleich am nächsten Tag zum anderen Doc, der mir nun heute die erfreuliche Mitteilung machte, die Leberwerte seien schon wieder deutlich niedriger. Also auch ohne Einnahmepause schon gesunken.

Jetzt alle 14 Tage neue Blutuntersuchung - damit kann ich leben.

Was zu helfen scheint:

Hepar SL forte zu allen Mahlzeiten, Fett und Sahne weitgehend weglassen (davon wird mir jetzt eh immer schlecht), und frisch im Entsafter geschredderte Obst/Gemüsesäfte, darauf habe ich einen richtigen Gieper entwickelt. Favorit derzeit: Karotte, Apfel, Sellerie mit Schwerpunkt auf Karotte.

Für weitere Kombinationsvorschläge bin ich jederzeit dankbar.

Liebe Grüße von Linnda

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Hallo,

wollte auch mal meinen Senf zu dem Thema abgeben und vielleicht kann mir jemand einen Tip geben.

Nehme das MTX nun seit fast einem Jahr. Am Anfang habe ich Nebenwirklungen in Form von leichter Übelkeit.

Diese ging nach paar Wochen weg. Dann hatte ich starke probleme mit der Mundschleinhaut.

Die gingen dann aber auch weg. Dann hatte ich im Winter ziemliche Probleme mit Dauererkältung und Frieren.

Nach kurzem Absetzen ging es mir monatelang wieder gut, keinerlei Nebenwirkungen mehr.

Seit 2-3 Wochen habe ich aber massive Magenprobleme, heute ist es so schlimm, dass ich kaum noch was essen / trinken kann.

Werde wohl zum Doc müssen und werde das MTX erstmal absetzten oder ggf. gegen Spritzen tauschen.

Hat sonst noch jemand einen ähnlichen Verlauf gehabt ?

rock on,

A.

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