Zum Inhalt
Heute um 19:30 Uhr: Psoriasis-Stammtisch ×

Stoßtherapie mit MTX


murmel

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo,

entschuldigt, wenn das eine doofe Frage ist... oder eine, die schon x mal gestellt wurde.

Mir wurde beim ärztlichen Abschlussgespräch in der Psorisol Klinik letzten Dienstag zu einer dreiwöchigen Stosstherapie mit MTX geraten.

Es wurde explizit darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine Dauertherapie handelt, sondern nur um eine kurzfristige Anwendung für 3 Wochen.

Ist euch sowas bekannt? Wie läuft das ab? Mittel Tabletten oder Spritzen?

LG

Murmel

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

Anmelden oder Registrieren


Geschrieben

Hallo, Murmel,

meinten sie in der Klinik, eine mehr als übliche Dosis MTX? Wenn ja, finde ich das beim Abschlussgespräch ziemlich seltsam. Es gab darüber mal einen Beitrag hier. Derjenige hat es nur stationär unter Aufsicht der Ärzte gemacht.

Leider finde ich den Beitrag nicht so schnell wieder. Vielleicht haben auch andere hier damit Erfahrung.

Lieben Gruß

Geschrieben

Ich war es, der schon in der Psorisol die sogenannte Stoßtherapie erhielt. Dabei wurde entgegen dem üblichen Verfahren die Dosis langsam zu steigern, mit einer hohen Dosis angefangen und dann reduziert.

MTX wurde 2mal intravenös gegeben. Danach habe ich dann über ungefähr 2 Monate MTX als Tablette mit geringem Wirkstoffanteil eingenommen. Bei mir war die Wirkung der ersten Dosis fast wie ein betrunkener Zustand. Ich habe mich noch schlau gemacht und sogar die Hotline des Herstellers angerufen. Außer dieser Sache gab es aber bei mir keine sichtbare Besserung des Hautzustandes.

Nen Gruß

Wolfgang

Geschrieben
Hallo, Murmel,

meinten sie in der Klinik, eine mehr als übliche Dosis MTX? Wenn ja, finde ich das beim Abschlussgespräch ziemlich seltsam. Es gab darüber mal einen Beitrag hier. Derjenige hat es nur stationär unter Aufsicht der Ärzte gemacht.

Leider finde ich den Beitrag nicht so schnell wieder. Vielleicht haben auch andere hier damit Erfahrung.

Lieben Gruß

Hallo,

soweit ich das verstanden habe, wurde angedacht eine höhere Dosis zu verabreichen. Sie meinten aber natürlich, diese Stoßtherapie sollte dann bei meinem Hautarzt durchgeführt werden - nicht mehr in der Klinik ;)

Ich kann mir allerdings auch eher vorstellen, dass sowas im Zuge einer stationären Behandlung gemacht wird. Die Nebenwirkungen sind ja nicht ganz ohne.

Die Ärztin war eben der Meinung, dass diese Stoßtherapie den übriggebliebenen bestrahlungsresistenten Stellen den Rest geben würde.

Danke für deine Antwort und Gruss

M.

Geschrieben
Ich war es, der schon in der Psorisol die sogenannte Stoßtherapie erhielt. Dabei wurde entgegen dem üblichen Verfahren die Dosis langsam zu steigern, mit einer hohen Dosis angefangen und dann reduziert.

MTX wurde 2mal intravenös gegeben. Danach habe ich dann über ungefähr 2 Monate MTX als Tablette mit geringem Wirkstoffanteil eingenommen. Bei mir war die Wirkung der ersten Dosis fast wie ein betrunkener Zustand. Ich habe mich noch schlau gemacht und sogar die Hotline des Herstellers angerufen. Außer dieser Sache gab es aber bei mir keine sichtbare Besserung des Hautzustandes.

Nen Gruß

Wolfgang

Hallo,

dann wurde also mit der intravenösen Gabe im KH begonnen und die Tabletteneinnahme erfolgte dann weiter ambulant zu Hause?

Hast du - abgesehen davon "beschwipst" zu sein - noch andere Nebenwirkungen gespürt?

Aus welchem Grund hast du die Hotline angerufen?

Schade, dass es keine Besserung gab. Was hat dir schlussendlich mehr geholfen?

LG

M.

Geschrieben
Hallo,

dann wurde also mit der intravenösen Gabe im KH begonnen und die Tabletteneinnahme erfolgte dann weiter ambulant zu Hause?

Ja, genau so war es In der Psorisol bekam ich einmal 15mg und danach noch einmal 10mg. Als Anschluß erhielt ich von meinem Dermatologen 7,5mg Tabletten. Injektionen und Tabletteneinnahme erfolgten jeweils im Wochenabstand.
Hast du - abgesehen davon "beschwipst" zu sein - noch andere Nebenwirkungen gespürt?

Aus welchem Grund hast du die Hotline angerufen?

Andere Wirkungen und Nebenwirkungen habe ich nicht verspürt. Die Hotline habe ich angerufen weil ich mir nicht sicher war wie "normal" diese Erscheinung ist und in der Klinik niemand Antwort darauf geben konnte.
Was hat dir schlussendlich mehr geholfen?
Nachdem um die 3 Wochen nach Entlassung (im Januar) die Schuppe wieder zu mir wollte, habe ich einen Vorsorgeantrag an die Krankenkasse gestellt und war im Mai/Juni am Toten Meer. Das war dann der Erfolg, den ich mir gewünscht hatte und er hält bis heute noch an.

Nen Gruß

Wolfgang

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Auch interessant

    MTX
    Neue stellen sich vor
    Dann will ich mich mal hier vorstellen. Ich bin Baujahr 68. Seit 25 Jahren habe ich Schuppenflechte. Derzeit b...
    MTX und andere Medikamente
    Fragen und Tipps
    Hallo zsammen, Ich bin ja ganz neu aud diesem Feld und im Moment quäle ich mich mit geschwollenem Knie und großem...
    Meine MTX-Therapie
    Unser Leben mit Schuppenflechte
    Hallo alle miteinander,   Ich würde gerne hier schreiben,wie es mir unter der MTX Therapie geht und wie ich z...
    Gesichtsschwellung nach MTX
    Psoriasis arthritis
    Hallo an alle, ich bin neu hier und bräuchte mal euren Rat. Ich habe vor zwei Wochen die Diagnose PsA bekommen und am...
  • Wissen und Tipps für Dein Leben mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis

    Meld dich für unsere Newsletter an.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtig:

Diese Seite verwendet einige wenige Cookies, die zur Verwendung und zum Betrieb notwendig sind. Auf Werbetracker verzichten wir bewusst.