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Heute um 19:30 Uhr: Psoriasis-Stammtisch ×

Erfahrungen mit Methotrexat-Therapie?


Igele

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Geschrieben

Hallo ich bin die Neue und nenne mich Igele.Ich bin 43Jahre alt und wohne im Landkreis Karlsruhe.Habe eine leichte Form von Schuppenflechte.Seit 2Jahren starke Schmerzen an Fuß-und Handgelenken.Inzwischen fangen meine Fußzehen an sich zu verformen.Mein Orthopäde denkt nun an eine PSA und empfiehlt eine Methotrexat-Therapie.Am Freitag gehe ich zu einem Rheumatologen.Ich habe aber Angst vor dieser Behandlung,da ich einen empfindlichen Magen habe.Bringt diese Behandlung auch was? Stoppt sie die Verformung?Stoppt sie die Schmerzen?

Grüße von Igele

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Geschrieben

Hallo Igele,

also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß mit MTX die Beschwerden fast weg sind. Allerdings habe ich die Therapie nach einem halben Jahr beendet, da ich mit den Nebenwirkungen nicht zurecht kam.

Wenn Du einen empfindlichen Magen hast, empfehle ich Dir, MTX zu spritzen und nicht die Tabletten zu nehmen. Aber Nebenwirkungen gibt es trotzdem. Mußt Du einfach ausprobieren. Es gibt viele hier, die es gut vertragen. Ich leider nicht.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Grüße

Winz

Geschrieben

Hallo Igele,

erstmal herzlich willkommen bei uns schupis,

da ich auch unter einem empfindlichen Magen leide, nehme ich die MTX Spritzen und vertrage sie auch gut.

Nebenwirkungen sind fast nicht da, ich bin nur sehr müde nachdem ich die Spritze gesetzt habe, darum spritze ich abends.

liebe grüße Bettina :smile-alt:

Geschrieben

Hi Igele,

als erstes .. herzlich Willkommen bei uns Schuppis, wenn Du Fragen hast, frag ganz einfach, es ist immer jemand hier, der Dir antwortet.

Ich wünsche Dir viel Spaß hier und fühl Dich einfach wohl.

Lies Dir mal das in Ruhe durch

http://www.psoriasis-netz.net/forum/showthread.php?t=229571&highlight=methotrexat

und wenn Du noch mehr über MTX erfahren willst, dann gib einfach MTX oben rechts in das Suchfeld im roten Balken ein.

Ganz liebe Grüße

Sylvie

Geschrieben

Hallo Igele, auch ich habe MTX nehmen müssen seit dem 1.5. diesen Jahres. Ich hatte auch große Bedenken was ist mit den nebenwirkungen. Bei mir hat es sich in Grenzen gehalten, Kopfschmerzen, Müdigkeit und leichte Übelkeit in den ersten 3-4 Wochen. Meine Schmerzen, vor allem in den Handgelenken und Fingern waren weg. Leider mußte ich MTX Ende September absetzen da es mir seit Mitte August von den nebenwirkungen schlechter ging. Meine Ärztin kann es sich auch nicht erklären was los ist. Bis jetzt sind aber die Schmerzen in den Händen nicht wieder aufgetreten, liegt vielleicht am Wetter.

Bei der letzten Laboeuntersuchung wurde bei mir dann noch eine Blasenentzündung festgestellt, von der ich allerdings nichts gemerkt habe. Jeder von uns hier hat andere Erfahrungen gemacht mit Tabletten, Spritzen und Co.

liebe Grüße, dixie36

Geschrieben

Ja, ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen!

Die Therapie hat bei mir auch ne chronische Blasenentzündung hervorgerufen, daher musste ich eben auch die Therapie abbrechen... Auch mit den Nebenwirkungen bin ich ganz gut klargekommen! Obwohl ich nen empfindlichen Magen habe...

Also schauste einfach und probierste, das ist eh das beste, da jeder was anderes erzählt!

Viel Erfolg dir!

Geschrieben

Ich finde es super,daß Ihr mir so schnell geantwortet habt.Habe nämlich leider absolut keine Erfahrung mit PSA und MTX.Werde am Freitag gleich mit meinem Rheumatologen über MTX-Spritzen reden.Man fühlt sich schon ein bißchen besser,wenn man weiß,daß man verstanden wird.SCHÖN DASS ES EUCH GIBT! Viele Grüße Igele

Geschrieben

Hallo, Igele,

erst einmal willkommen hier.

Auch ich bin von Tabletten auf Spritzen umgestiegen, da ich Magenprobleme bekam. Mir wurde vom Rheumatologen genau erklärt, wie ich die Spritzen selbst setzen kann. Das kostet ein bisschen Überwindung, geht aber eigentlich ganz gut. Ich hätte mir die Spritzen allerdings auch von meiner Hausärztin geben lassen können.

Was wichtig ist: MTX gibt es in verschieden hohen Dosen. Da solltest du deinen Rheumatologen schon nach fragen. Meiner ist eher der Vorsichtige. Erst mal niedrig und bei Bedarf erhöhen. Andere Ärzte setzen eher hohe Dosen ein, um dann zu reduzieren.

Ganz wichtig ist, dass du bei dieser Therapie engmaschig überwacht wirst. Das bedeutet, dass du in kurzen Zeitabständen zur Blutuntersuchung musst. Bei mir wurde vor Beginn der Thearapie auch die Lunge durchleuchtet.

Nimm einen Zettel mit Angaben mit, was du für Erkrankungen hattest (auch die deiner Eltern wird eventuell gefragt). Außerdem einen zweiten Zettel mit Fragen, die dich beschäftigen. Oft geht man nämlich beim Arzt raus und im Auto oder in der Bahn fasst man sich an den Kopf: Mist, das wollte ich doch noch wissen!

Lieben Gruß

Geschrieben

Hallo Barbara,danke für den Tipp.Werde mir gleich ein paar Notizen machen.Ich hoffe nur,das ich auch einen guten Rheumatologen empfohlen bekommen habe.Es grüßt Dich Igele

Geschrieben
Ich hoffe nur,das ich auch einen guten Rheumatologen empfohlen bekommen habe.

Ich musste den einzigen internistischen Rheumatologen nehmen, der mich überhaupt nahm. Und ich hatte Glück. Das wünsche ich dir auch.

Lass uns mal wiessen, wie es dir ergangen ist.

Lieben Gruß

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