Mein Großvater
guten abend,
eine woche ist fast um seit mein großvater gestorben ist.
ich fühle mich derzeit sehr schlecht, ist mir alles zuviel im moment.
habe die woche sehr sehr schlecht geschlafen, die bilder vom letzten samstag lassen mich nie los.
mein großvater hatte zwar die letzten zwei jahre schon alzheimer, er hat mich seither auch nicht mehr als seine enkelin erkannt.
trotzdem hat er zu meinem leben gehört, ich wusste, er ist da.
das er mir (er war mein taufpate) keine hilfe in not mehr sein konnte war mir schon klar, trotzdem fehlt er mir und auch meinem sohn.
jeden tag in der ubahn bin ich wie versteinert, habe nicht mehr gelacht und meine arbeit nur mehr mechanisch erledigt.
meiner mutter geht es auch sehr schlecht, sie merkt aber wie sehr ich geschockt und traumatisiert bin.
klar ist mir aber wieder mal geworden, die zeit vergeht, das leben verrinnt, alles nur stress und nie zeit.
ich würde daran sooo gerne was ändern, den anfang find ich nicht.
und ich stelle mir immer öfters die frage ob es sich auszahlt immer nur zu arbeiten, zu funktionieren, auf die liebe zu vergessen, aufs leben schon überhaupt.
am mittwoch ist die verabschiedung, 2 wochen später erst die urnenbeisetzung.
dieser spruch hält mich derzeit am leben und gibt ein bisschen trost.
„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“
Albert Schweitzer
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