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Arnos Genesungstagebuch

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Erscheinungsfrei durch Katzenhaltung/Stress?


Arno Nühm

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Ich habe nun eine Woche die Katzen. Entweder hilft das Katzenfell so gut, dass ich erscheinungsfrei bin oder es liegt daran, dass durch eine sehr aufreibende Woche (Katzen sind krank) vermehrt Cortisol (Langzeitstresshormon) ausgeschüttet wurde, was ja dann im Körper zu Kortison umgewandelt wird.

Vielleicht habe ich mich einfach viel zu lange viel zu sehr in Watte gepackt. Man hat mir (seit ich das erste Mal in der Psychiatrie war vor sechs Jahren) immer gesagt, ich muss mich schonen, ausruhen, mir Pausen gönnen etc. Möglicherweise habe ich es damit einfach übertrieben.

Sehr wahrscheinlich ist das Ganze sehr viel komplexer und wie bei vielen Krankheiten ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Tatsache ist, meine Ellenbogen sind komplett frei, es sind nur einige helle Flecken zurückgeblieben. An meiner Nasenwurzel habe ich ein paar Schüppchen, aus meinem Bart rieselt es und am Hinterkopf muss ich gelegentlich an einer kleiner werdenden Stelle kratzen. Und die Hände sehen nach wie vor angegriffen aus.

Dauerhafte Schmerzen habe ich keine, nur manchmal Anlaufschwierigkeiten. Naja, der linke Ringfinger kann nicht ganz gebeugt werden, wenn er schmerzfrei bleiben soll. ;) Das hatte ich mit dem Zeigefinger aber auch schon. Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht, gelle. Ich mache wieder Übungen, um die Beweglichkeit wieder herzustellen, und massiere die Faszien.

Okay, erscheinungsfrei ist das nicht. ^^ Beschwerdefrei aber auf jeden Fall, da ich meinen Umgang damit gefunden habe. Ich muss nichts eincremen! Ich bade in Milch, wenn ich die Zeit habe, ansonsten dusche ich mit besonderer rückfettender Hautpflege und ich wasche die Haare mit dem schwefelhaltigen oder dem Teebaumöl-Shampoo.

Nichts im Vergleich zu dem Albtraum am Jahresanfang. Ein Zustand, mit dem ich gut leben kann, mit dem ich mich vielleicht arrangiert habe. Laut der Ärzte ist das ja ohnehin das Maximum, das zu erwarten ist. "Unheilbare" Krankheit. Für mich reicht es im Gegenzug dazu, keine Medikamente (und deren Nebenwirkungen) einsetzen zu müssen.

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