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Unser Leben mit Schuppenflechte

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Jamie9791

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Es ist echt schwer, einen Anfang zu finden. Die Pso ist nämlich gerade nicht mein Hauptproblem, sondern nur ein Hautproblem ;-) oder ein Problem von vielen. Ich musste mit meinen zwei kleinen Kindern vor kurzem zu meinen Eltern flüchten. Mein Mann wurde weggewiesen. Durch diesen massiven Einschnitt in meine Lebensumstände treten jetzt wieder Problem auf, die ich gehofft hatte, abgelegt zu haben. Ich hatte/habe Essstörungen, neige zu autoaggressivem Verhalten und auch die Pso verschlechtert sich natürlich durch meinen momentanen psychischen Zustand. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich soweit, Medikamente für die Psyche zu nehmen, aber selbst die helfen nichts. Ich schlafe beschissen - wache locker zehn Mal pro Nacht auf und liege wenn ich Pech habe sowieso ab 3 oder 4 Uhr früh wach. Mein Arzt hätte mich länger krank geschrieben, aber ich gehe ab nächster Woche wieder gern arbeiten, um wenigstens ein bisschen Ablenkung zu haben. Im Endeffekt, habe ich einfach irrsinnig Angst, komplett zu kippen und in der Psychatrie zu landen. Dabei muss ich jetzt stark für meine Kinder sein. Ich muss eine äußerst dreckige Scheidung durchstehen, muss eine neue Existenz gründen und muss mich selbst soweit wieder in den Griff bekommen, um für meine Kinder noch mehr da zu sein. Ich habe außer etwas Kleidung alles zurücklassen müssen und weiß nicht ob und wann ich jemals meine Sachen bekomme. Wenn ich nicht meine Eltern hätte, die mir wirklich zur Seite stehen, wäre ich wahrscheinlich schon von der Brücke gesprungen. Oder auch nicht, weil ich für meine Kinder kämpfen muss. Jedenfalls kann ich mich momentan nicht auch noch um meine Haut kümmern. Morgens und abends eincremen muss reichen. Ich war bei einer neuen Therapeutin und die hat gleich gemeint, Pso sei nur psychisch. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Irgendeine genetische Komponente muss es in meiner Familie geben. Sonst hätten es doch nicht auch meine Cousine und mein Bruder, oder? Jedenfalls frage ich mich, ob ich an meiner Psyche arbeiten soll und damit auch evtl meine Haut heile oder ob ich an meiner Haut arbeiten soll, womit ich meiner Psyche natürlich auch Gutes tun würde ...

6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Supermom

Geschrieben

Oh Jamie, ich nehme dich einfach mal in Gedanken in den Arm! Wünsch dir Kraft für alle vor dir liegenden Aufgaben. Schritt für Schritt, sonst wirst du von der Fülle erschlagen....

Alle Liebe Supermom

Trauriges-Kind

Geschrieben

Schlisse mich supermom an! Es tut mir so unendlich leid. Ich wünsche dir ganz viel kraft für dich und deinen Kindern!

Sei ganz lieb gegrüßt Trauriges Kind

Claudia

Geschrieben

Hallo Jamie,

ich schließe mich den beiden Schreiberinnen vor mir an.

 

Für mich klingt es, als solltest Du schon eher nach der Psyche gucken als nach der Haut. Essstörungen und autoaggressives Verhalten würden mir bei mir mehr Schrecken einjagen als die Schuppenflechte.

 

Oft wirken Medikamente für die Psyche erst nach mehreren Wochen. Das wird Dir der Arzt, der sie Dir verschrieben hat, bestimmt gesagt haben.

 

Psoriasis ist nicht nur psychisch, da teile ich Deine Bedenken. Sie kann ganz klar durch psychische Probleme überhaupt erst auftreten oder sich verschlimmern, aber eben nicht bei jedem und immer oder nur.

 

Wie klein sind denn die Kinder? Können Deine Eltern eine Weile für sie sorgen, damit Du eine Reha machen kannst? Oder kannst Du - mit den Kleinen - eine Mutter-Kind-Kur machen? Frag doch mal Deine Krankenkasse, was die meint.

 

Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass Du die Kraft für alles hast!

Jamie9791

Geschrieben

Danke für die lieben Worte. Zum Glück helfen mir meine Eltern mit den Kids (4 und 6 Jahre alt).

Waldfee

Geschrieben

Hallo Jamie, ich möchte Dir Mut machen für die richtigen Entscheidungen und sagen, daß Du es schaffen wirst, wenns auch momentan so schlimm ist. Habe selber ganz schlimme Erfahrungen machen müssen und wenn die Kinder nicht gewesen wären... vieles wäre anders verlaufen. Im Nachhinein war alles gut und richtig und die Kinder sind prächtige Menschen geworden. Du wirst das tiefe Tal schaffen, auch mit der PSO, Psychopharmaka wird Dir vorübergehend helfen, Dein Gleichgewicht wieder zu finden. Daß die Pso nur von der Psyche kommt, ist nicht richtig, allerdings der Auslöser dazu schon. Bei mir wars ein Trauma. Ich wünsche Dir viel Kraft. LG Waldfee

Jacky.X

Geschrieben

Hallo Jamie,

Die Idee mit der Reha klingt gut. Die Tabletten sind eine Hilfe für die schwere Zeit. Wenn dein Leben wieder in ruhigen Bahnen verläuft, brauchst du sie sicherlich nicht mehr.

Es ist ein harter, langer Weg....aber dass wichtigste ist. Du hast angefangen hinzu gehen und nur das zählt.

Der Weg ist das Ziel hier im wahrsten Sinne des Wortes. Versuch mal Hilfe vom Weißen Ring zu bekommen. Die beraten dich bezüglich der nächsten Schritte Scheidungm finanziell etc.

Aber vielleicht auch das Jugendamt....die geben auch Hilfestellung, Familienhelferin und andere Sachen. Es hört sich immer ganz schlimm an. Deine Situation ist schlimm. Du hast Hilfe verdient und es könnte dir und deinen Kindern helfen eine neues, schöneres und vor allem entspannteres Leben aufzubauen.

Nimm Hilfe ruhig an ;-). Wenn es dir irgendwann wieder besser geht dann wird die PSO und alles andere Besser. Da bin ich mir sicher. Nicht geheilt aber viel besser...das muss immer dein Ziel sein und dann schaffst du auch den schweren Weg.

Ach und wen' s interessiert???? Uns hier... Ehrlich. Bericht weiter.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächsten Wochen & Monate.

LG Jacky

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