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Unser Leben mit Schuppenflechte

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Vom Himmel in die Hölle und dann noch tiefer.


Lukie

1.970 Aufrufe

Hallo, ich bin neu hier und absolut verzweifelt.

Ich hab mittlerweile schon einige Beiträge gelesen, deshalb bekommt ihr jetzt meinen:)

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll...

Ich bin Lukie, 27, aus Bayern Mutter von drei Kindern und seit 4 Jahren alleinerziehend durch einen Schicksalsschlag. Seit Geburt meiner ersten Tochter stehe ich voll im Berufsleben, wenn auch Halbtags. Es hat mich ausgefüllt und abgelenkt. Es war eine harte Zeit die ich aber zum Glück mit meiner tollen Familie gemeistert hab, hoffe ich :)

Vor einem Jahr hab ich jemanden kennengelernt und nach langem hin und her auch meine Mauer fallen lassen.

Doch dieser jemand kostete mich meine Nerven und meine Kraft, mein Selbstbewusstsein, meine Selbstachtung und noch viel mehr.

Meine Geschichte, all die Lügen und der Schmerz, all seine Spiele passen hier gar nicht rein. Ich hab soviel geschafft und jetzt?

Jetzt ist mein Körper voll, voll mit Wunden, Schmerzen, Schuppen.

Anfang November 2012 bekam ich Punkte an den Unterschenkeln und dachte mir vorerst nichts, 1 Woche später war mein Körper davon besiedelt und es wurden auf Grund der Hautfarbe Windpocken diagnostiziert. 10 Tage Zink, keine Besserung... dann kam die Einweisung ins Uniklinikum Regensburg, auch die waren ratlos, Haare fallen aus, Kopf ist komplett dicht, Finger, Fussnägel und Sohle löst sich, in den Ohren, an Beinen und Armen, Händen.... Ich weiß nicht mehr weiter und ich kann nicht mehr.. war dort 14 Tage und bin seitdem daheim. Wie eingesperrt, ich hab einfach keine Kraft mehr, kann kaum aufstehen, versuche für meine Kinder das bestmögliche zu geben. Schlafen ist nur Stundenweise möglich, kann nichts anfassen. Ohne Familie und Freunde wäre aufgeschmissen.

Ich kann nicht mehr arbeiten.

ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

Wo ist meine Kraft hin?

wo bin ich?

und entschuldigt bitte meine wirren informationen...Ich weiß gar nicht mit was ich anfangen soll oder was überhaupt wichtig ist...

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Claudia

Geschrieben

Hallo Lukie,

willkommen hier - und Deine Informationen sind gar nicht so wirr. ;)

Ist denn einwandfrei geklärt, was Du hast? Ist es eindeutig Schuppenflechte?

Hast Du jetzt einen Arzt, nach der Uniklinik? Was wurde Dir dort gesagt, wie die Behandlung weitergehen soll? Wie wirst Du denn derzeit behandelt?

Bist Du krankgeschrieben?

(Wenn Dir eine der Fragen zu persönlich ist, musst Du sie auch nicht beantworten.)

Viele Grüße aus Berlin

Claudia

Lukie

Geschrieben

Hallo Claudia,

nach einer Gewebeprobe wurde es eindeutig zur Schuppenfflechte erklärt, hatte aber nie das Gefühl das sie sich sicher sind. Hab leider keinen Hautarzt mit dem ich zufrieden bin :( bin noch auf der Suche. Ja bin krankgeschrieben und nebenbei kann ich auch meine freiberufliche Tätigkeit nicht ausüben. Momentan creme ich mit Basodexan, Lipoderm, Basissalbe, Basiscreme, Lygal, Daivonex Creme und Lösung,Xamiol und Emovate, zusätzlich hab ich noch 2 gemixte Cremes gegen Juckreiz- nur hab ich kaum Juckreiz- nur Schmerzen. Ansonsten nehme ich Fumaderm, Cetretzin, und Morphi ein....

Ich fühl mich wie in einem Gefängniss :(

ganz liebe Grüße aus Niederbayern

Rolf

Geschrieben

Hallo Lukie!

So wie Du Deine Situation schilderst, hast Du allen Grund, absolut verzweifelt zu sein! Das sind einfach zu viele und zu schwere Probleme auf einmal, die Dich belasten. Und wenn Du fast keine Kraft mehr hast, brauchst Du unbedingt Ermutigung und Hilfe von außen, um die nächsten Schritte anzugehen.

Welch ein Glück für Dich, dass Du Familie und Freunde hast, die Dir schon jetzt etwas abnehmen. Natürlich darfst Du sie nicht überbeanspruchen! Deshalb ist die Frage, wer Dir bei den dringend zu klärenden Problemen noch helfen kann:

1. Deine Krankheit:

Es darf nicht sein, dass Du nach zwei Wochen aus der Klinik entlassen wirst, ohne dass es sichtbare Therapie-Erfolge und Vorstellungen über die Weiterbehandlung gibt. Was steht denn in dem Bericht der Klinik an den Arzt, der Dich ins Krankenhaus eingewiesen hat? Gerade bei Hautkrankheiten müssen die Ärzte in schwierigen Fällen manchmal viel ausprobieren, bis sie erste Erfolge haben.

Hast Du einen Hautarzt, mit dem Du vernünftig reden kannst? Sonst musst Du oder einer Deiner Freunde nach einem anderen Ausschau halten. Du gehörst bei Deinem Zustand in ein Krankenhaus! Erst wenn Du einigermaßen wieder hergestellt bist, dürftest Du entlassen werden. Zur Not muss es die wirklich gute Hautklinik an der Uni München sein.

Ärzte in findet man auf der Seite der KV Bayern.

2. Deine Partnerschaft:

Den Mann, der Dir nicht gut tut, solltest Du möglichst weit weg von Dir halten, bis Du Deinen Hautzustand einigermaßen im Griff hast.

Es darf nicht sein, dass Du in einer Partnerschaft Dein Selbstbewusstsein und Deine Selbstachtung verlierst. Lügen, zugefügte Schmerzen und Demütigungen - alles das kann zwar mal vorkommen, aber eben nur „mal“ (soll eigentlich heißen „einmal“ oder "manchmal"). Niemand ist perfekt und in einer guten Beziehung kann man über Schwächen sprechen und sie aufarbeiten.

Wenn es aber ein Dauerzustand wird, muss man so eine Beziehung beenden. "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!" Ich habe sehr viel Lebenserfahrung, was Beziehungen angeht – eigene und von anderen geschilderte. Ich kenne keinen Fall, in der eine Beziehung zu retten war, in denen ein Partner den anderen kleinmacht und kleinhält. Das ist ein Machtspiel, das sich nicht auflösen lässt.

Meine Generation hat gesagt, "die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen". Es gibt immer noch zu viele Männer, die es nicht aushalten, wenn eine Frau selbstbewusst oder vielleicht sogar besser ist, als sie. Ich kann nur sagen: Finger weg von denen. Das ist wie mit Drogenabhängigen: Wenn sie sich nicht selbst ändern wollen, nicht selbst alles tun, um ihre Sucht zu bekämpfen, dann versprechen sie zwar viel, schaffen es aber nie.

Du solltest Dir mit Hilfe von Freunden eine Möglichkeit suchen, über Deine Partnersituation zu sprechen. Es kann natürlich ein Psychologen oder Partnerberater sein. Aber sicherlich gibt es auch in Deiner Gegend Frauenberatungsstellen, die Dir schnell weiterhelfen können. Schon, wenn man bei Google „Frauenhaus Niederbayern“ eingibt, gibt es interessante Hinweise.

Es ist mir völlig klar, wie schwer es mit 27 Jahren und drei Kindern ist, ohne Mann auszukommen. Aber das darf Dich nicht so verzweifelt machen, dass Du Dich auf einen Mann einlässt, der Dir nicht gut tut. Das passiert leider vielen, dass sie wegen der großen Sehnsucht in Beziehungen hineinschliddern, die viel mehr an ihnen zehren, wie die einsamen Tage und Nächte. Manchmal dauert es viel zu lange, bis man jemanden trifft, mit dem man sich wohlfühlt. Nicht jeder kann diese Zeit mit One-Night-Stands überbrücken.

Wenn Du glaubst, es könnte Dir helfen, darfst gerne bei uns im Psoriasis Büro Berlin anrufen. Wir machen das rein ehrenamtlich, neben unserer Berufstätigkeit. Wenn niemand im Büro ist, hinterlasse einfach auf dem AB eine Zeit, wann ich zurückrufen kann.

Bitte verzweifele nicht, sondern gehe Schritt für Schritt vor, Dir Hilfe zu suchen.

Das wünscht Dir

Rolf

Lukie

Geschrieben

Hallo Rolf, erstmal Danke für deine Worte. Ich hab sie ein paar mal gelesen und viel darüber nachgedacht. Ich denke ich werde mich mal melden! Dankschön!

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