Ohne Pso fühl ich mich nackt.
Wie manche vielleicht schon wissen, habe ich für mich Daivonex gefunden. Das hilft mir total gut. Habe an schwierigen Stellen auch Advantan benutzt (bisher aber nur zwei mal).
Nun verhält es sich so, dass ich momentan beinahe erscheinungsfrei bin.
Ich mein, wie krass ist das bitte?! Ich habe Pso nun beinahe neunzehn Jahre lang! Das ist fast mein ganzes Leben! Ich kenne mich gar nicht ohne trockene, schuppige, juckende, brennende, entzündete und rauhe Haut.
Und nun ist es einfach weg.
Ihr haltet mich sicher für verrückt, aber irgendwie vermisse ich meine seltsame Haut. Ich fühle mich jetzt irgendwie nackt. Dünnhäutig. Ich hab fast das Gefühl, ich hätte meinen Schutzpanzer verloren.
Sicherlich geht es fast allen von euch so, dass ihr die Pso sehr stark habt. Das war bei mir ja nie so extrem. Daher war ich auch fast nie in meinem Leben besonders eingeschränkt, hatte keine Probleme bei sozialen Beziehungen oder ähnlichem.
Ich denke, daher bin ich zwar froh, endlich, das erste Mal in meinem (bewussten) Leben, eine glatte Haut zu haben, aber ich bin nicht so erleichtert, wie es viele von euch in meiner Situation wären.
Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich werde jetzt nicht die Salben absetzen, um meine Pso wieder aufblühen zu lassen. Ich denke, die kommt von ganz alleine wieder. Schneller als mir lieb sein wird.
Aber ich merke nun, dass meine Haut ein Teil meiner Identität ist. Ohne die Pso wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin. Und ich kann auch mit Pso leben, wenn es so sein soll. Es ist okay für mich.
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