Die Klinik für Dermatologie und Venerologie gehört zum Universitätsklinikum Freiburg. Dort werden alle Arten von Hauterkrankungen behandelt.
Meist wird ein Betroffener mit Schuppenflechte in eine Uni-Hautklinik überwiesen, wenn der „normale" Hautarzt den Rat von Kollegen braucht. Das ist oft der Fall bei nicht eindeutigen Diagnosen, bei schwerer Psoriasis, bei speziellen Formen der Erkrankung oder, wenn besondere Medikamente benötigt werden. In Uni-Kliniken werden auch künftige Hautärzte ausgebildet.
Im Studienzentrum der Hautklinik Freiburg werden neue Therapie erforscht oder vorhandene Methoden überprüft.
An der Hautklinik ist auch das Forschungszentrum skinitial angesiedelt. Da geht es um die Wirkung von pflanzlichen Stoffen auf die Haut. Ein Schwerpunkt ist zum Beispiel die Erforschung von Bitterstoffen. Die Forscher bewiesen, dass auch die Haut Rezeptoren für Bitterstoffe hat. Nun wird darauf aufbauend ermittelt, wie Bitterstoffe auf die Psoriasis wirken, um am Ende auf Basis der Ergebnisse eine Creme o.ä. zu entwickeln. "Von besonderem Interesse sind pflanzliche Wirkstoffe aus Centella asiatica (Indischer Wassernabel), Mahonia aquifolium und Whrightia tinctoria (Färberoleander)", heißt es auf der Seite des Forschungszentrums.


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